Also da scheint es wirklich regional größere Unterschiede zu geben. Ich habe zwar durchaus nicht den Eindruck, dass sich alles verteuert hätte. Aber neben den Energiekosten fällt es mir persönlich in der Gastronomie so krass auf wie nirgends sonst.
Trinkgeld: Wieviel? | und | Trinkgeld gegenüber Freunden?
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Da geht es mir wie Dir, BB007!
Es trifft aber nicht global zu.
Regional unterschiedlich ist es schon immer gewesen. Wenn ich DA mit SB vergleiche, ist das besonders extrem.
Einige Kneipen langen ganz schön zu, ebenso Restaurants. Besonders die, die wissen, daß es sich ihre Kundschaft leisten kann.
Andererseits trifft es auch die Gastronomie hart, wenn es den Leuten schlechter geht. Dann ißt man eben öfter zuhause oder verzichtet auf den Absacker in der Stammkneipe.
Alleine in meiner Heimatstadt, die eine rege Kneipenkultur aus Tradition aufweisen kann (Brauerei im Ort gehabt), geht es vielen Kneipen schlecht.Also Gastronomie ist nicht gleich Gastronomie.
Zum Trinkgeld: ja, ich gebe es eigentlich immer. Mal mehr, mal weniger, je nach Summe, Preis und je nach Servicequalität und außerdem je nach Lokal. Im Restaurant immer mehr als in einer Kneipe. Wenn ich aber mal eine Runde schmeiße, wie neulich als Trauzeuge auf einem Junggesellenabschied und die Runde halt 37 Euro kostet, dann jucken mich die 3 Euro auch nicht mehr!

Einem Freund oder einer Freundin würde ich als Gast durchaus Trinkgeld geben. Es ist sein/ ihr Job und sein/ ihr Gehalt berechnet sich auch daraus.
Warum denn nicht?
Vielleicht gerade einem Freund/in? -
Hi,
also bevor hier Mißverständnisse entstehen:Nein, Trinkgeld ist kein Automatismus!
Ich bin dafür, dass es gerade davon abhängt, ob jemand bzw. ein Laden gut war oder nicht.
Insofern bin ich auch dagegen, dass Trinkgeld auf den Preis aufgeschlagen wird. Der Service würde höchstwahrscheinlich schlechter.
Es sind genug Nasen in diesem Metier unterwegs. Qualität setzt sich gott sei Dank irgendwann durch. Bei unfreundlichem, unmotiviertem Personal gebe ich auch wenig oder manchmal gar nichts. Es ist eine freiwillige Leistung/Gabe eines Gastes, mehr nicht.
Übrigens ist entgegen der hier teilweise geäußerten Meinung nach zwar die Bedienung, nicht jedoch das Trinkgeld im ausgewiesenen Preis inbegriffen. Und das Gehalt setzt sich nunmal aus einem niedrigen (!) Grundlohn und dem Trinkgeld zusammen.
Und nein, ich messe den Erfolg eines Abends nicht daran, wieviel Tip ich bekommen habe. Wenn ich freundliche Gäste habe, Schüler oder Studis, die wenig Geld haben, aber Spaß in den Laden bringen, ist es mir völlig egal, ob diese etwas geben (können) oder nicht.
Sie bringen aber eine Wertschätzung für guten Service mir entgegen, den ich bei einigen hier vermisse. Und deshalb auch mein Begriff der "Gästewüste".
Trotzdem stellt es für meinen eigenen Qualitätsanspruch eine Meßlatte dar, wie gut wir an dem Abend waren, da es genug Gäste gibt, die auch dementsprechend "tippen".
Übrigens gebe auch ich als "nicht-Großverdiener-Studi" anderen Leuten gerne etwas für die Kaffeekasse. Egal, ob beim Reifenhändler, Monteur oder anderen.
Voraussetzung ist halt, dass alles stimmt...

In dem Sinne einen schönen Tag
cm -
Für mich gehört Trinkgeld geben schon dazu. Ich bin nicht der Meinung, dass Trinkgeld für die Bedienung in den Preis einkalkuliert ist. Eher umgekehrt, dass die Löhne besonders niedrig sind mit Verweis auf das Trinkgeld.
Die Höhe regle ich nach Service und auch aktueller Laune, ich runde meist auf.
Was die Preiserhöung der Gastronomie angeht, ich finde schon, dass sich die Preise teilweise um bis zu 50% erhöht haben. Die Quittung dafür bekommen die Wirte aber automatisch, da sich dadurch die Verkaufsmenge verringert hat und sie dadurch auch nicht mehr einnehmen, (vielleicht sogar weniger)
Unter Freunden ist es eher so, dass man halt Kleingeld nicht rausgeben lässt, ansonsten gibt es schon Gelegenheiten, sich für Freundschaftsdienste erkenntlich zu zeigen, auch ohne Trinkgeld
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Zitat
Original geschrieben von muellix
Sie bringen aber eine Wertschätzung für guten Service mir entgegen[...]
Und woran machst Du das fest, wenn sie halt kein Trinkgeld geben (können)? -
Zitat
Original geschrieben von BigBlue007
Und woran machst Du das fest, wenn sie halt kein Trinkgeld geben (können)?Steht doch direkt im Satz darüber ... muellix schreibt:
ZitatUnd nein, ich messe den Erfolg eines Abends nicht daran, wieviel Tip ich bekommen habe. Wenn ich freundliche Gäste habe, Schüler oder Studis, die wenig Geld haben, aber Spaß in den Laden bringen, ist es mir völlig egal, ob diese etwas geben (können) oder nicht.
Im Prinzip genau so, wie du es auch handhabst

Ihr seid da mit euren Meinungen gar nicht mal sooo weit auseinander.
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Weil wir da letztens bei Preisen fürs Essen waren.Ich hatte gestern abend auf Schicht etwas Hunger.Als mal nach langer Zeit wieder zur Imbissbude.
Ich bin aber wieder hungrig raus.Also 2,05 € für 'ne mickrige Bratwurst ist dann doch etwas heftig.Kein Wunder das viele kein Trinkgeld geben. -
In einem Imbiss würde ich auch kein Trinkgeld geben.
Habe 1 Jahr lang mal in einer Pommes-Bude gearbeitet und habe ein einziges Mal 20 Cent bekommen.
Trinkgeld würde ich auch nur in Kneipen oder Restaurants geben oder halt bei Lieferungen nach HauseZu den viel kritisierten Preisen und deren Euro-Umstellung.
Mitunter haben viele Betriebe kräftig draufgehauen, aber bei vielen habe ich die Umstellung durchaus verstanden.
Bsp: Pizzeria
Ein großteil der Pizzerien leben davon, die Pizzen kostenfrei (ab 10Euro Bestellwert) auszufahren. Wenn man sich die Benzinpreiserhöhung bei der Euroumstellung ansieht, dann wird klar wofür die Preiserhöhung wirklich draufgegangen ist.Andreas
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Zitat
Original geschrieben von Trauma
Nennt mich Geizhals oder sonst was, aber von mir gibt es kein Trinkgeld.Bei den heutigen Tarifen in Restaurants oder Kneipen ist das nicht mehr drin.:top: genau so sehe ich das auch, warum sollte ich ein trinkgeld geben? auf jeder anderen arbeit bekommt man auch kein sogenanntes trinkgeld oder sonstige vergünstigungen oder so....
ZitatOriginal geschrieben von Fockx
Du kannst USA Trinkgeld überhaupt nicht mit Deutschland Trinkgeld vergleichen. In USA gibt es für die Gastronomie einen (sehr) geringen Basis-Lohn, und die Arbeiter sind dort (mehr oder weniger) auf das Trinkgeld angewiesen.
Hier in D. ist es aber oft so, dass das Trinkgeld sowieso schon integriert im Preis ist, aber man gibt es manchmal trotzdem noch.genau da sehe ich das problem, warum sollte ich für den lohn von jemandem aufkommen? ich habe ihn nicht eingestellt
es soll der arbeitgeber gefälligst dafür sorgen, dass der arbeiter genug geld verdient, wie er das macht, über die preise oder sonstwie ist mir egalund wenn man als kellner, oder bei sonstigen arbeiten wo man auf trinkgeld angewiesen ist nicht genug verdienen kann, dann soll keiner diese arbeiten ausüben bis vernünftige löhne gezahlt werden.
ihr müsst das ganze so sehen, daß ihr mit dem trinkgeld die ausbeutung von diesen leuten auch noch honoriert, da der betreiber ja den arbeitern extra so wenig bezahlt, weil er mit den trinkgeldern rechnet....
also kein trinkgeld, sowas sollte gesetzlich verboten werden....
und wenn jemand pampig wird, weil er kein trinkgeld bekommt, dann bekommt er es nächstes mal erst recht nicht, oder ich meide diese lokalität ganz
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Zitat
Original geschrieben von Mundi
also kein trinkgeld, sowas sollte gesetzlich verboten werden....
Sorry. Aber diese Forderung ist ja wohl mehr als lächerlich.
ich gebe gerne Tringeld, zumindest dann wenn ich ordentlich bedient worden bin, und mich wohl gefühlt habe...
Und das obwohl ich als Student sicherlich nicht im Geld schwimme.

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