Ein Kommentar zum Thema in der heutigen taz, an dem meiner Meinung nach was dran ist:
http://www.taz.de/pt/2005/01/04/a0102.nf/text
Opfern helfen statt Böller/Kracher kaufen!!
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Sorry, aber der Artikel ist in meinen Augen pseudointellektueller Dummschwätz auf Spiegel-Niveau, mehr nicht... :flop:
BTW: Wer einen Grund braucht, um nicht zu spenden, der findet seit heute einen ganz Guten:
Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" hat heute verlautbaren lassen, dass sie inzw. zuviel an Spendengeldern bekommen und daher nicht mehr garantieren können, dass weitere Gelder noch zweckgebunden eingesetzt werden können. Da man kein Interesse daran habe, sich die aktuelle Situation zunutze zu machen und Gelder für zukünftige Vorfälle zu horten, rufe man die Menschen auf, nichts mehr zu spenden.
Bedenkt man, dass die Ärzte ohne Grenzen zwar eine bekannte, aber nun auch wahrlich nicht die bekannteste aller Hilfsorganisationen ist, dann stellt sich die Frage nach der derzeitigen finanziellen Ausstattung anderer Organisationen sicher nicht ganz zu Unrecht. Das DRK hat z.B. in den letzten Tagen mehr als 22 Millionen Euro eingenommen - das ist eine Menge Geld - sooo groß ist das DRK ja auch nicht...
Es handelt sich hier um eine der größten humanitären Katastrophen der Geschichte. Weil das so ist, war frühzeitig abzusehen, dass sich die Länder der ersten Welt hier nicht lumpen lassen werden und staatlicherseits Gelder in Milliardenhöhe in die betroffene Region pumpen werden. Die Unterstützung aus den USA wird in absehbarer Zeit eine Milliarte Dollar deutlich überschreiten, die Japaner haben bereits eine halbe Milliarde zugesagt, Deutschland wird wohl einen ähnlichen Betrag zur Verfügung stellen. Zahlen aus anderen Ländern wie Russland, China, Frankreich, UK usw. usf. habe ich nicht zur Hand, aber es dürfte abzusehen sein, dass allein die staatlichen Hilfen der Länder der Welt mehrere Milliarden Euro betragen werden.
Wie an anderer Stelle schon mal gesagt, habe ich gegenüber privaten Spendenorganisationen gewisse Vorbehalte. Nachdem mit DRK und Caritas zwei der populärsten derartigen Organisationen in der Vergangenheit unrühmliche Spendenskandale hatten, habe ich ein gewisses Misstrauen, ob die Gelder, die zu diesen Organistationen fließen, wirklich alle zweckgebunden eingesetzt werden. Jedenfalls möchte ich ernsthaft bezweifeln, dass sich z.B. das DRK irgendwann hinstellt und sagt, dass sie mit dem eingenommenen Geld aufgrund der zur Verfügung stehenden (und ja letztlich natürlicherweise begrenzten) Manpower nunmehr auskommen.
Die staatlichen Mittel, die in die betroffenen Regionen fließen, haben hingegen IMHO zwei Vorteile: Zum einen kann man hier - natürlich nur IMHO - mit einer gewissen Sicherheit wirklich davon ausgehen, dass die Mittel allesamt zweckgebunden eingesetzt werden. Und wenns dann irgendwann später so Dinge wie Infrastruktur u.dgl. sind. Außerdem sind diese Gelder letztlich von uns allen zusammen, denn es ist ja klar, dass dies letztlich Steuergelder sind.
Statt irgendeiner mehr oder weniger großen Hilfsorganisation einen Betrag X zu spenden, halte ich in der Tat für sinnvoller, wenn der Staat aus Steuermitteln schöpft, die letztlich von allen (steuerzahlenden) Bürgern kommen. Wenns organisatorisch (und rechtlich) möglich wäre, wäre ich in einem Fall wie diesem sogar für eine einmalige Sonderabgabe. Eine Zwangsspende quasi. Ein Prozent vom Brutto oder so.
Interessante Feststellung am Rande: Obwohl diese Meldung heute schon in den Radionachrichten und online die Runde macht, schweigen sich die TV-Sender offenbar darüber aus. Wäre ja auch blöd, wenn z.B. das ZDF, wo heute abend eine große Spendengala läuft, kurz vorher die Idee bei den Leuten wecken würde, dass möglicherweise schon ganz schön viel Geld zur Verfügung steht...

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Zitat
Original geschrieben von BigBlue007
Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" hat heute verlautbaren lassen, dass sie inzw. zuviel an Spendengeldern bekommen und daher nicht mehr garantieren können, dass weitere Gelder noch zweckgebunden eingesetzt werden können. Da man kein Interesse daran habe, sich die aktuelle Situation zunutze zu machen und Gelder für zukünftige Vorfälle zu horten, rufe man die Menschen auf, nichts mehr zu spenden.Danke für den Hinweis. Link dazu:
http://www.aerzte-ohne-grenzen…edasien/Freie-Spenden.phpMan könnte auch noch auf dies hinweisen:
ZitatAls medizinische Nothilfeorganisation sind wir normalerweise nicht beim Wiederaufbau nach einer Katastrophe tätig, daher ist unser Einsatz meist zeitlich begrenzt.
Man kann diese Organisation nicht mit anderen langfristiger arbeitenden Organisationen vergleichen, die auch eine stabile Versorgung und den Wiederaufbau unterstützen.Grüße, Öle
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Zitat
Original geschrieben von BigBlue007
Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" hat heute verlautbaren lassen, dass sie inzw. zuviel an Spendengeldern bekommen und daher nicht mehr garantieren können, dass weitere Gelder noch zweckgebunden eingesetzt werden können. Da man kein Interesse daran habe, sich die aktuelle Situation zunutze zu machen und Gelder für zukünftige Vorfälle zu horten, rufe man die Menschen auf, nichts mehr zu spenden.Ist scheinbar so nicht ganz richtig - Zitat aus dem von rajenske geposteten Link:
ZitatSpenden ohne Stichwort können auch Menschen in anderen Krisenregionen zugute kommen. Denn selbst, wenn die Nachrichten aus Südasien momentan alles andere überlagern: Auch in Darfur im Sudan, in der Demokratischen Republik Kongo oder in Uganda brauchen die Menschen dringend unsere Hilfe. Mit Ihrer Unterstützung können wir auch den Opfern dieser Konflikte medizinische Hilfe zuteil werden lassen.
Es geht also lediglich um die Spenden, die mit dem Stichwort "Seebeben" versehen worden sind.
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Zitat
Original geschrieben von rasputin
Es geht also lediglich um die Spenden, die mit dem Stichwort "Seebeben" versehen worden sind.Eben, so habe ich das auch interpretiert. Und wie schon einige Male in diesem Thread erwähnt: Woanders gibt es auch Leid und es ist jeder Tag ein guter Tag zum Spenden.
In diesem Sinne...
Alli -
Naja,
sicherlich ist am taz-Artikel 'was' dran. Aber ich finde es trotzdem ziemlich zynisch, den Menschen ihre - momentan - erhöhte Spendenbereitschaft 'vorzuwerfen' und ihnen Heuchelei zu unterstellen!
Ich glaube, dass 99% aller Menschen wirklich und ehrlich betroffen sind von den Medienberichten und -bildern. - Und auf welchem anderen Wege sollten die Informationen denn sonst zu uns kommen? - Sicherlich kann man die Art der Berichterstattung (bes. bei den Privaten) kritisieren. Allerdings - ich zitiere mich selber - ohne den Medienrummel würde doch keiner glauben, wie schlimm es da wirklich aussieht. Wenn um einen Pupser von Britney Spears schon ein riesiger Medien-Hype gemacht wird, dann erwarten wir es doch eigentlich, dass für eine solche Katastrophe das gesamte TV-Programm auf den Kopf gestellt wird.Natürlich wollen auch die Medien möglichst hohe Einschaltquoten, und auch der Fernsehzuschauer hat ein gesteigertes Infomationsbedürfnis. Ich glaube aber nicht, dass das nur blanke Sensationsgier ist, sondern eine gewisse Portion Voyeurismus ist einfach nur menschlich völlig 'normal' und dient sogar in gewisser Weise einen wichtigen Zweck: dem eigenen Überleben. Ich meine damit natürlich nicht, dass es i.O. ist, wenn Gaffer auf der Autobahn zu kilometerlangen Staus führen und die Rettungsmaßnahmen behindern. Aber wir sind nun mal so gestrickt, dass wir auch dadurch lernen, uns auf bestimmte Situationen einzustellen, indem wir uns nur vorstellen, wie es wäre, wenn wir in einer ähnlichen Lage wären. Und um das in Gedanken durchzuspielen (unbewußt), brauchen wir auch die Bilder / Identifikationsmöglichkeiten.
Ich glaube auch nicht, dass dauerhafte Armut das Publikum schnell langweilt, sondern es ist uns einfach nicht möglich, ständig an das gesamte Elend der ganzen Welt zu denken. Dann wären wir alle nur noch dauer-depressiv. Aber es gibt ja außerdem auch noch viele Menschen, die regelmäßig eine Hilfsorganisation unterstützen, eine Patenschaft übernehmen und sich auch außerhalb aktueller Katastrophen engagieren.
Die Autorin redet von einer "kollektiven Selbsttäuschung" und behauptet: "Zu beobachten ist derzeit nicht etwa landesweite Erschütterung. Sondern ein selbstgefälliger Respekt vor der eigenen Betroffenheit: Seht her, wie traurig ich bin! Ich bin so unglaublich sensibel, dass mich eine sehr weit entfernte Katastrophe entsetzlich aufwühlt. Anders ausgedrückt: Ich bin ein warmherziger und mitfühlender Mensch."
Das ist meiner Meinung nach eine vermessene Unterstellung! Ich kenne viele Leute, die wirklich erschüttert sind (natürlich tragen die Bilder dazu bei, dass man sich das ganze Ausmaß besser vorstellen kann) und weder mit ihrem - ehrlich empfundenen - Mitgefühl noch mit ihrer Spendenbereitschaft 'hausieren gehen'.
Wenn niemand hinschaut und keiner betroffen reagieren würde, wäre das der Autorin lieber? (Ironie!) Soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, weil mich die Bilder berühren? Soll man den Leuten, die jetzt spenden einen Vorwurf daraus machen? - Viele von denen hätten wohl ohne den Tsunami gar nichts gespendet. Einerseits muss man doch wohl auch froh sein, dass die Hilfsbereitschaft - warum auch immer - so riesig ist! Und vielleicht entdecken ja auch ein paar Leute - allen Unkenrufen zum Trotz - dass es ihnen nicht weh tut, öfter mal ein paar Euros für einen guten Zweck auszugeben.Wenn keiner hilft, ist es nicht gut. Wenn viele helfen, ist es auch wieder nicht richtig (weil sie die falsche Motivation haben und nicht gleich auch noch für alle anderen Katastrophen spenden)?...

Eine gute Idee könnten vielleicht die längerfristigen Patenschaften für bestimmte Regionen, Dörfer, Städte usw. sein.
Zu dem Spenden-Dilemma finde ich folgenden Artikel treffender (und vor allem sachlicher): http://www.n-tv.de/5471604.html
"Nach Mitleidhoch
UN fürchten SpendentiefWo die Kameras nicht sind, scheint es kein Leid zu geben. Ohne Fernsehbilder und bewegende Schilderungen in den Zeitungen bleibt die Not eine statistische Größe. Nicht mächtig genug, um so viel Mitgefühl zu erregen wie die Tsunami-Katastrophe, die derzeit die Medien beherrscht. Eine Woche nach dem verheerenden Beben vor Sumatra mehren sich bei den UN Stimmen, die nach der enormen Hilfsbereitschaft für Südasien ein Spendentief mit schlimmen Folgen für viele Not leidende in "nicht-prominenten" Elendsregionen der Welt kommen sehen.
Wohlweislich hat Jan Egeland, der oberste UN-Hilfekoordinator, seit dem ersten Appell für die Rettung von Menschenleben in den Tsunami-Gebieten mehrfach dazu aufgerufen, die bedrohten Menschen in anderen Teilen der Welt nicht zu ignorieren. "Innerhalb von sieben Tagen", rechnete UN-Generalsekretär Kofi Annan am Sonntag im US- Fernsehsender ABC vor, "haben wir mehr Geld für die Tsunami-Krise bekommen, als auf alle unsere humanitären Hilfsappelle im zurückliegenden Jahr zusammengenommen."
Geldmangel gehörte 2004 wieder zu den Gründen dafür, dass es den UN nicht gelang, das vermeidbare Sterben in weiten Teilen Afrikas einzudämmen. "Im Osten Kongos kommen nach jüngsten Erhebungen jeden Tag rund 1.000 Menschen an vermeidbaren Krankheiten und wegen der Vernachlässigung der humanitären Hilfe ums Leben", sagte Egeland Reportern im UN-Hauptquartier. "Das summiert sich alle vier Monate zu einer Tsunami-Katastrophe, und das schon seit Jahren."
Das Sterben im Osten Kongos, in Teilen Burundis, im Norden Ugandas oder auch in Tschetschenien heißt im UN-Jargon "orphaned disasters" - verwaiste Katastrophen. "Sie sind nicht in den Schlagzeilen, sie kommen im Fernsehen nicht vor, sie werden ignoriert und übersehen", klagte Annan. Auch 2005 dürfte sich kaum etwas ändern. Eher noch könnte es zu den Spätfolgen der Tsunami-Wellen gehören, dass es für die Menschen in den "verwaisten" Notregionen noch schlimmer kommt.
Weit mehr als 2 Mrd. Dollar (etwa 1,5 Mrd. Euro) wurden in einer Woche an Tsunami-Nothilfe für etwa 5 Mio. Menschen in den betroffenen 12 Ländern zugesagt. Das sind bereits rund 300 Mio. Dollar mehr, als die Summe, um die Annan im November für das gesamte Jahr 2005 "zur Unterstützung des Überlebenskampfes von 26 Millionen Menschen in 14 fast vergessenen Notregionen in Afrika, Europa und dem Nahen Osten" gebeten hatte.
Wie viel Geld für diese Menschen angesichts der Hilfe in Südasien wirklich noch zusammenkommt, bleibt abzuwarten. Für den Wiederaufbau in den Tsunami-Gebieten veranschlagen die UN bereits einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren - bei Kosten von etlichen Milliarden Dollar. Das wird sich im Hilfeappell widerspiegeln, den die UN und die betroffenen Länder am Donnerstag in Jakarta veröffentlichen wollen.
"Ich denke, die reiche Welt kann und muss insgesamt mehr für die arme tun", sagt Egeland. Das betreffe ebenso die langfristige Entwicklungshilfe, die schließlich auch dazu beitrage Notsituationen zu reduzieren. Egeland verweist auf sein Heimatland Norwegen, das 0,92 Prozent seines Bruttosozialproduktes (BSP) als Entwicklungshilfe zur Verfügung stellt. Fast 1 Prozent - das ist Weltspitze. Die meisten Staaten - darunter auch Deutschland - bleiben weit hinter dem UN-Ziel von wenigstens 0,7 Prozent des BSP zurück." -
Sorry für Doppelpost,
aber durch meine ganze Editiererei wäre das Ganze sonst sehr unübersichtlich geworden!
Zu der Nachricht von ÄRZTE OHNE GRENZEN: Ich persönlich hätte auch nichts dagegen, wenn sie meine potentielle Spende zweckungebunden einsetzen oder für künftige Einsätze verwenden würden. - Warum auch nicht? - Vielleicht kommt die nächste Katastrophe schneller als man denkt (wollen wir mal nicht hoffen!), vielleicht habe ich selbst dann keinen Euro mehr übrig, ... Und außerdem ist es ja nicht so, dass aktuell nirgendwo Geld gebraucht würde (s.o.). Ich wäre in jedem Falle sicher, dass mein Geld gut 'angelegt' wäre.
Ich spende eigentlich immer zweckungebunden (wie auch von der DZI empfohlen), weil ich der entsprechenden Hilfsorganisation zutraue, dass sie mein Geld dort einsetzt, wo es am dringendsten gebraucht wird.
In diesem Sinne kann es nie 'zuviele' Spenden geben!Und ÄRZTE OHNE GRENZEN gebührt ein großes Lob für ihren Job, den sie überall auf der Welt tun, und für ihre mutige Offenheit in der momentanen Situation!
Noch ein Zitat (zur Richtig- und Klarstellung): "Falls Sie gern spenden möchten, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns statt einer zweckgebundenen "Stichwortspende" für das Seebeben eine "freie" Spende anvertrauen würden. ... Wenn Sie ohne Stichwort spenden, können wir das Geld dort verwenden, wo es am nötigsten gebraucht wird; solange Nothilfe in Südasien notwendig ist, selbstverständlich dort. Wir helfen, solange medizinische Notversorgung, sauberes Trinkwasser und der Schutz vor Epidemien wichtig sind."BigBlue007, der schrieb:
ZitatBTW: Wer einen Grund braucht, um nicht zu spenden, der findet seit heute einen ganz Guten:
Nein. Im Gegenteil. Mich hat die Offenheit von "Ärzte ohne Grenzen" (einmal mehr) davon überzeugt, dass Hilfsorganisationen sehr wohl sehr ehrlich, transparent und verantwortungsvoll arbeiten / mit den Spenden umgehen! :top: -
Zitat
Original geschrieben von rajenske
Man könnte auch noch auf dies hinweisen:Man kann diese Organisation nicht mit anderen langfristiger arbeitenden Organisationen vergleichen, die auch eine stabile Versorgung und den Wiederaufbau unterstützen.
Das tut das DRK aber IMHO auch nicht, oder?Das mit dem "Wer einen Grund sucht, nicht zu spenden", war auch eher zynisch gemeint...

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Zitat
Original geschrieben von BigBlue007
Elke2002:Das mit dem "Wer einen Grund sucht, nicht zu spenden", war auch eher zynisch gemeint...

Dann fehlte da aber mindest. ein Smiley.
- So kann man das Ganze ziemlich gut missverstehen. (Bes., da Deine Aussage "rufe man die Menschen auf, nichts mehr zu spenden." ja auch noch definitiv falsch ist!) -
Gerade im ZDF gesehen:
Schumi hat 7.5 Millionen Euro gespendet.
Das macht mich sprachlos.
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