Ein paar Fragen an die Bewerbungsprofis

  • Zitat

    Original geschrieben von hecke
    Jetzt ist die Frage, wie ich es am Besten mit der erneuten Bewerbung bei der anderen Firma anstelle, die mir im August schon zugesagt hatte?


    anrufen oder vorbei gehen - hängt aber auch von der Unternehmensgröße ab.


    Wenn du davon ausgehen kannst dass du vergleichsweise problemlos die Person die du kennst "besuchen" kannst - tu es und erzähle dass du mit deiner jetzigen Stelle aus besagten Gründen (das beleidigen würde ich vielleicht nicht sofort erzählen) unglücklich bist und gerne deinen Fehler nicht zu der Firma gegangen zu sein rückgängig machen würdest.

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • Hi,


    jetzt bin ich auch mal wieder dran und habe eine Frage. Ich bin grade dabei mich für einen neuen Arbeitsplatz zu bewerben. Jetzt habe ich rein zu fällig mitbekommen, dass die Firma neben meiner Firma einen Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich sucht, welche mich interessiert und auch auf mich passen könnte.
    Das Problem ist jetzt aber, dass die Nachbarfirma auch Kunde von meiner Firma ist und ich natürlich nicht möchte, dass meine Firma spitzt bekommt, dass ich dort so schnell wie möglich weg möchte.
    Ich weiß, dass es grundsätzlich nicht erlaubt ist, das Firmen sich bei anderen Firmen über Bewerber erkunden dürfen, aber die Praxis sieht ja anders aus.
    Sollte man die Bewerbung jetzt ganz normal schreiben oder könnte man noch einen kleinen Zusatz schreiben, dass man die Bewerbung diskret behandeln soll. Eigentlich ist dies ja eine Selbstverständlichkeit, ich weiß aber allerdings nicht, ob der Chef von der Nachbarfirma ein Wort darüber verliert. Soweit ich weiß, hat man eigentlich nur Kontakt, wenn wir für die Nachbarfirma etwas machen sollen.

  • Ich würde das nicht dazu schreiben. Zum einen ist es wie du sagst eigentlich selbstverständlich, zum anderen könnte man dann ja auf die Idee kommen, dass du irgendetwas zu verbergen hast und man dann gerade deshalb neugierig wird. Und ich denke wenn man sich sowieso nach etwas Anderem umschaut, kann man das ruhig auch in der Firma aufkommen lassen bzw. man muss es nicht aktiv verheimlichen. Viel mehr könnte man ja nach den Gründen für den Wechsel fragen und evtl. Abhilfe schaffen...

  • Ja, sowas hab ich mir auch gedacht. Ich habe mich nun ganz normal dort beworben.


    Ich denke es ist besser, wenn ich es verheimliche, dass ich dort so schnell wie möglich weg will. Dann würde man mich jeden Tag schikanieren, bis ich dort wirklich was neues habe. Und in meiner Gegend ist es nicht so pralle mit guten Stellen.

  • Ich habe jetzt auch eine witzige Konstruktion:


    Angenommen man bewirbt sich beinem AG, bei dem man früher schon mal gearbeitet hat. Der alte Chef ist immer noch an seiner Position und kennt einen. Legt man jetzt trotztdem noch das Arbeitszeugnis für das vorangegangene Beschäftigungsverhältnis bei diesem AG bei?
    Im Endeffekt liest der Chef dann ja ein Zeugnis was er selber über den Bewerber ausgestellt hat.

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • Wie ist das Zeugnis denn ausgefallen ;) ?
    Grundsätzlich kommen komplette Unterlagen immer besser an, so dass ich es wohl mit reinlegen würde.

  • Das Zeugnis ist sehr gut, also auf keinen Fall zu verstecken.
    Aus dem Bauch heraus hätte ich jetzt auch gesagt, dass komplette Unterlagen immer besser sind. Irgendwie erschien mir die Situation nur abstrus :)

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • Bleibt natürlich noch die Frage, ob er, der Chef, das Zeugnis ehedem tatsächlich "selbst ausgestellt" hat, oder ob er lediglich seinen Friedrich Wilhelm daruntersetzte.

  • Wie auch immer: Wenn`s nix zu Verstecken gibt: Rein damit. Wenn der Chef noch im Kopf hat, was er geschrieben hat und wie gut du bist, kann er ja weiter blättern.
    Du legst doch bestimmt auch noch andere alte Zeugnisse mit dabei? Sogesehen dürfte er die ja auch noch von der ersten Bewerbung kennen ;)

  • Komplett.


    Alleine für den Fall, dass der alte/neue Chef die Unterlagen von jemand anderem gegenlesen lässt, um die Verantwortung zu teilen.

    Walking on water and developing software from a specification are easy if both are frozen.
    – Edward V Berard

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!