Re: Bonsai-Manager
ZitatOriginal geschrieben von dr zuzelbach
(...)Also:
Hey Ihr "Helden der Arbeit", aufwachen!!(...)
Bist Du wahnsinnig? :eek:
Doch nicht am hellichten Tag. Also wirklich...
Stefan
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Re: Bonsai-Manager
ZitatOriginal geschrieben von dr zuzelbach
(...)Also:
Hey Ihr "Helden der Arbeit", aufwachen!!(...)
Bist Du wahnsinnig? :eek:
Doch nicht am hellichten Tag. Also wirklich...
Stefan
Unternehmenskultur
ZitatOriginal geschrieben von Stefan
Ich feiere demnächst meine tausendste Überstunde. Na und? Mein Job macht mir Spass, bringt mir persönliche Zufriedenheit und den ein oder anderen finanziellen und materiellen Vorteil.
Ist doch schön für dich wenn es dir Spass macht, und dur für materielle Vorteile auf Freizeit verzichtet kannst.
Wenn ich ehrlich bin, sollte jeder Arbeitnehmer bereit sein wenn es die Auftragslage oder innerbetriebliche Belange erfordern, soweit es ihm möglich ist, Überstunden zu machen. Hab ich ja auch gemacht. Das man dann vielleicht mal eine 60h Woche ist eben so, das gehört zum Leben dazu.
Aber ich wäre nicht bereit 46 solche 60h Wochen im Jahr zu schieben. Ich denke die 37h-40h je nach Arbeitsvertrag sind für einen Vollzeitjob als Regel okay.
Ich hab auch noch ne Freundin mit der ich auch ne wirkliche Beziehung haben will und nicht nur zum poppen, ausserdem will ich dann doch ab und zu nach neuen Senderchen guggen, und ich mir euch hier bei TT hier beschäftigen.
Wenn jemand meint das er nur 28h arbeiten will und mit dem verminderten Gehalt klar kommt, oder wenn jemand meint das er mehr Geld braucht dann dann mit Nebenjobs 55h die Woche arbeitet ist es seine Entscheidung.
Aber das Einkommen das man mit einer halbwegs fundierten Ausbildung in einem normalen 37h-40h Vollzeitjob erhalten soll, sollte schon für ne angemessene Wohnung, und eine normale Teilnahmen am kulturellen Leben, sagen wir mal ab und zu Kino und McD, reichen.
Eine Marktwirtschaft, bei der man 50h arbeiten muss um sich das Existenzminimum zu sicher wäre einfach nicht sozial.
Wenn jetzt eine Person 50h arbeiten muss um das Existenzminum zu sichern, sich aber nichtmal Kino und McD leisten kann, dann kann diese Person doch sich gleich ne Knarre kaufen und mal so nen Managertypen abknallen. Dann hat sie für die nächsten 10 - ca. 19 Jahre auch ein Leben im Existenzminimum ohne Kino und McD, mit etwas Taschengeld, und im Knast müssen imho keine 50h die Woche gearbeitet werden.
Re: Unternehmenskultur
ZitatOriginal geschrieben von Martyn
Teilnahmen am kulturellen Leben, sagen wir mal ab und zu Kino und McD, reichen.
McD = Kultur? Sehr interessant...
ZitatEine Marktwirtschaft, bei der man 50h arbeiten muss um sich das Existenzminimum zu sicher wäre einfach nicht sozial.
Doch! Das ist immer noch viel besser als die Allgemeinheit zu belasten! Außerdem bringt es psychologische Vorteile...
Alle ALG-Empfänger die mir bekannt sind wären froh wenn sie eine Arbeit hätten der Ertrag auch nur leicht über dem ALG liegt!
ZitatWenn jetzt eine Person 50h arbeiten muss um das Existenzminum zu sichern, sich aber nichtmal Kino und McD leisten kann, dann kann diese Person doch sich gleich ne Knarre kaufen und mal so nen Managertypen abknallen. Dann hat sie für die nächsten 10 - ca. 19 Jahre auch ein Leben im Existenzminimum ohne Kino und McD, mit etwas Taschengeld, und im Knast müssen imho keine 50h die Woche gearbeitet werden.
Du solltest das mit dem Knast unbedingt einmal ausprobieren. Potentielle Opfer wären... O.K., ich bin ja schon still!
Übrigens - erst neulich wieder gelesen: Die "tollen" 1-€-Jobs der Roten sorgen dafür, daß reguläre Firmen ihre Leute entlassen müssen und diese dann als 1-€-Jobber arbeiten müssen und von der Allgemeinheit getragen werden müssen.
Re: Selbstmitleid
ZitatOriginal geschrieben von qwasy
Ich bin immer wieder erfreut, wenn ich anderen wirklich helfen kann. In diesem Sinne: gern geschehen![]()
Wenn Du ab jetzt auch für's Gute kämpfen willst: XYZ
Möchte Dir aber nun auch gerne helfen: 1. Hilfe und dann später auch noch hier die 2. Hilfe ![]()
Re: Re: Unternehmenskultur
ZitatOriginal geschrieben von Goodzilla
Doch! Das ist immer noch viel besser als die Allgemeinheit zu belasten! Außerdem bringt es psychologische Vorteile...
Alle ALG-Empfänger die mir bekannt sind wären froh wenn sie eine Arbeit hätten der Ertrag auch nur leicht über dem ALG liegt!
Übrigens - erst neulich wieder gelesen: Die "tollen" 1-€-Jobs der Roten sorgen dafür, daß reguläre Firmen ihre Leute entlassen müssen und diese dann als 1-€-Jobber arbeiten müssen und von der Allgemeinheit getragen werden müssen.
Auch Arbeitnehmer müssen wirtschaftlich handeln, genauso wie die Unternehmen.
Naja, wenn ich als Person einer Erwerbstätigkeit nachgehe, dann tue ich das damit ich daraus einen finanziellen Vorteil habe, mir ne angemessene Wohnung leisten kann, ein Auto, mal meinen Kindern auch eine Ausbildung bezahlen kann, mal öfter essen gehen, ...
Entweder arbeite ich als Arbeitnehmer nach dem Minimalprinzip, z.B. ich will jeden Monat netto 800€ auf dem Konto haben und will dafür möglichst wenig arbeiten, das könnten dann vielleicht so 33h die Woche in einem normalen Beruf sein.
Oder als Arbeitnehmer bin ich bereit eine gewisse Zeit, sagen wir mal 38h die Woche zu arbeiten, und will dafür möglichst viel Gehalt sehen. Das können dann am Monatsende vielleicht 1100€ in einem normalen Beruf sein.
Der Arbeitnehmer der Bereit ist für möglichst wenig Geld beliebig lange zu arbeiten ist, hat genauso wie der Arbeitnehmer, der für möglichst wenig Arbeit möchglichst viel Gehalt möchte, nicht begriffen war wirtschaftliches Handeln bedeutet. Der erste Kandiat ist ein hirnverbrannter Typ, der zweite ein Sozialschmarozzer. Aber von wirtschaftlichen handeln wissen beide nichts.
Von den 1€ Jobs habe ich noch nie was gehalten, da stimme ich dir zu.
Aber jeder Mensch der noch wirtschaftlich denken kann, wird nur eine Erwerbstätigkeit annehmen, wenn ihm daraus ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht.
Ein Unternehmer stellt ja auch nur mehr Arbeitnehmer ein, wenn ihm daraus ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht.
Sowohl die Arbeitnehmer als auch die Unternehmer sind Teil des Wirtschaftskreislaufes ... deswegen sollte man auch bei Beiden den gleichen Massstab anlegen.
Re: Re: Re: Unternehmenskultur
ZitatOriginal geschrieben von Martyn
(...)
Entweder arbeite ich als Arbeitnehmer nach dem Minimalprinzip, z.B. ich will jeden Monat netto 800€ auf dem Konto haben und will dafür möglichst wenig arbeiten, das könnten dann vielleicht so 33h die Woche in einem normalen Beruf sein.
Oder als Arbeitnehmer bin ich bereit eine gewisse Zeit, sagen wir mal 38h die Woche zu arbeiten, und will dafür möglichst viel Gehalt sehen. Das können dann am Monatsende vielleicht 1100€ in einem normalen Beruf sein.
(...)
Wenn Du in solchen Gehaltsphären denkst, gebe ich Dir allerdings Recht. Dafür würde ich mir sicher den Arsch nicht aufreissen.
Stefan
Re: Re: Re: Re: Unternehmenskultur
ZitatOriginal geschrieben von Stefan
Wenn Du in solchen Gehaltsphären denkst, gebe ich Dir allerdings Recht. Dafür würde ich mir sicher den Arsch nicht aufreissen.
Stefan
Imho hasst du ja Informatikkaufmann gelernt (insofern ich mich richtig erinnern kann). In meiner Firma hatten Informatikkaufleute mit mittlerer Reife oder Fachabi, 2,5 Jahre Ausbildung und 1-2 Jahr Berufserfahrung in 37h Vollzeit so phi mal Daumen 1200€ bei Lohnsteuerklasse I oder II auf dem Konto. Ich selbst lag in meinen letzten Monaten als Angestellter auch so etwa in der der Region, vielleicht marginal drüber.
Re: Unternehmenskultur
ZitatOriginal geschrieben von Martyn
Wenn jetzt eine Person 50h arbeiten muss um das Existenzminum zu sichern, sich aber nichtmal Kino und McD leisten kann, dann kann diese Person doch sich gleich ne Knarre kaufen und mal so nen Managertypen abknallen. Dann hat sie für die nächsten 10 - ca. 19 Jahre auch ein Leben im Existenzminimum ohne Kino und McD, mit etwas Taschengeld, und im Knast müssen imho keine 50h die Woche gearbeitet werden.
Im Knast wärst Du froh wenn Du ne Beschäftigung hast und nicht 22 Std/Tag die Wand Deiner Zelle anstarren müsstest.
Was aber bitte heißt denn Existenzminimum für Dich?
Und warum ist McD ein so wichtiger Bestandteil im Leben, dass man sich ohne deren Burger zur Waffe greifen muss?
Wenn wir schon dabei sind Phrasen zu dreschen kann man dem auch entgegenhalten:
"Die Fetten Jahre sind (erstmal) vorbei."
Sicher ist es nicht schön wenn man für viel Arbeit nur verhältnismäßig wenig Geld bekommt, ich behaupte aber mal das hat auch ne Menge damit zu tun, dass man sich an einen bestimmten Lebenstil gewöhnt hat und alles was einem vom dem was man zur Zeit hat weggenommen wird nen riesen Aufstand verursacht.
Alles ist furchtbar, keiner hat Geld trotzdem sind die Deutschen nach wie vor Reiseweltmeister. (Und das können dann ja nicht nur die paar reichen Säcke sein.)
Das Alter unserer Autos ist im europäischen Vergleich das jüngste etc. pp.
Wo kein Geld da ist, kann auch nichts verteilt werden, egal was die Politiker oder speziell die Linke erzählen. Wie das ausgeht wenn jeder für seine Arbeit ne bestimmte Summe bekommt, egal wie produktiv er tatsächlich ist haben wir ja wohl alle schon mal irgendwo gesehen oder?
Deutschland hat wenigstens noch ein soziales Netz, in vielen anderen Ländern gibt es sowas nicht. Es sollte ja keiner ohne Krankenversicherung in den USA sich ein Bein brechen, die Kosten für die Ärzte machen ihn fertig...
Von daher:
Weniger jammern, auf den 2 Flugurlaub nach Malle im Jahr verzichten und mehr für die Wirtschaft ackern dann wird alles wieder :p
CH
EDIT:
1200€ netto sind round about 2000€ brutto.
Das sind wenn man noch mal in DM denkt rund 3.900 DM.
Finde ich kein schlechtes Einkommen und wer mit 1200€ nicht zu rande kommt (ja auch mit Kino und McD) der muss irgendwas falsch machen (außer er muss allein eine 4 köpfige Familie ernähren)
Re: Re: Re: Re: Re: Unternehmenskultur
ZitatOriginal geschrieben von Martyn
Imho hasst du ja Informatikkaufmann gelernt (insofern ich mich richtig erinnern kann). In meiner Firma hatten Informatikkaufleute mit mittlerer Reife oder Fachabi, 2,5 Jahre Ausbildung und 1-2 Jahr Berufserfahrung in 37h Vollzeit so phi mal Daumen 1200€ bei Lohnsteuerklasse I oder II auf dem Konto. Ich selbst lag in meinen letzten Monaten als Angestellter auch so etwa in der der Region, vielleicht marginal drüber.
Wie bereits geschrieben, in diesen Gehaltsphären denke ich nicht, von daher sollte es klar sein, dass mein Gehalt auch nicht in diesem Bereich anzusiedeln ist, auch wenn Informatikkaufleute bei euch weniger verdienen. ![]()
ZitatOriginal geschrieben von ChickenHawk
EDIT:
1200€ netto sind round about 2000€ brutto.
Das sind wenn man noch mal in DM denkt rund 3.900 DM.
Finde ich kein schlechtes Einkommen und wer mit 1200€ nicht zu rande kommt (ja auch mit Kino und McD) der muss irgendwas falsch machen (außer er muss allein eine 4 köpfige Familie ernähren)
Wenn Du das auf Chemnitz oder Zwickau beziehst, gebe ich Dir Recht. Ganz anders sieht es in den höherpreisigen Regionen aus. Ich kann nur für mich sprechen (Freiburg), allein die Miete kostet mich 12.- €/m². Auch die alltäglichen Dinge des Lebens und Restaurantbesuche (nein, nicht McD oder BK) sind hier deutlich teurer als in Bayern-Pampa und den Oststaaten. Dabei kann ich noch froh sein und beneide sicher keinen Münchner oder Frankfurter, wenn es z.B. um Mietpreise geht.
Also kannst Du obige Aussage nicht pauschal treffen.
Stefan
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Unternehmenskultur
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Stefan
Also kannst Du obige Aussage nicht pauschal treffen.
Stefan
Ok das Penthouse in der Münchner Innenstadt ist damit nicht zu finanzieren, dass stimmt wohl.
CH
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