Ganz New Orleans wird komplett evakuiert...

  • Re: ganz amerika


    Zitat

    Original geschrieben von sackgesicht2005
    Man müsste ganz Amerika evakuieren und nach Bagdad schicken und DA müssen sie auch bleiben. Dnach besiedeln die deutschen die ehemaligen USA! Dann haben wir endlich gutes Wetter in Florida !


    Klasse Idee.
    Und damit das auch wirklich funktioniert, evakuiere ich Dich schon mal vorab. Aber das kennst Du ja schon, oder? ;)


    Carsten

  • Hi Leute,


    kennt jemand von Euch eine seriöse Möglichkeit, den Opfern eine Spende zukommen zu lassen? Gerade als Berliner, dessen Eltern dutzende Carepakete von den USA erhalten haben, möchte ich in dieser Situation gern etwas zurückzahlen!


    Viele Grüße,


    Shane

    He is the world's coolest dude. A legend from the 70's. Loved by chicks and admired by fellas. One fashion icon. He'll show you how to be a player.


  • Den Artikel finde ich aber auch arg daneben. Thema des Umweltministers ist halt der Umweltschutz. Schlili, Fischer und Struck würden logischerweise eher die Hilfsbereitschaft betonen da es ja in ihr Ressort fiele.


    Auch der Vergleich mit dem Tsunami in Asien hinkt ja doch erheblich. In New Orleans und Umgebung war man vorgewarnt und die große Mehrheit der Menschen hat sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Die USA verfügen als größte Wirtschafts und Militärmacht der Erde auch selbst über ausreichend Material und Personal um nicht auf deutsche Hilfskräfte angewiesen zu sein.


    Im Übrigen ist halt für die Medien wie immer bei Naturkatastrophen Infotainment angesagt. Reporter in Gummistiefeln aus den Katastrophengebieten, möglichst viele Superlative, hohe Zahlen und beeindruckende Statistiken sowie noch ein paar Bilder von Müttern mit Kindern und alten Leuten vor Trümmern fürs Gefühl. Da fühlen sich die Nichtbetroffenen am Abendbrottisch gleich geborgener und zufriedener und haben etwas Diskussionsstoff.



    Naja, wie immer http://www.rotes-Kreuz.de und so weiter

  • @ Zeus : Full Ack ! Fand den Artikel ebenso unpassend und (leider) typisch für Spiegel Online. Die Amis sind es z.tl. selber Schuld, die Vorwarnung existierte mehrere Tage, wenn man da nicht die Stadt verlassen kann, bzw. der Staat nicht dafür sorgen kann . . .



    Au revoir...

    "A day without laughter is a day wasted." - Charlie Chaplin


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  • Zitat

    Original geschrieben von Zeus
    Den Artikel finde ich aber auch arg daneben. Thema des Umweltministers ist halt der Umweltschutz. Schlili, Fischer und Struck würden logischerweise eher die Hilfsbereitschaft betonen da es ja in ihr Ressort fiele.


    Ich habe den Artikel in der Frankfurter Rundschau nicht gelesen und kann daher nicht beurteilen, was Trittin im Wortlaut gesagt hat. Ich kann mir aber gut vorstellen, daß er es an Takt hat fehlen lassen. Eine selbstgerechte Haltung ist angesichts dieser Katastrophe mehr als unangebracht. Der CO2-Ausstoß pro Kopf in Deutschland dürfte ebenfalls weit über dem weltweiten Durchschnitt liegen, wenn auch nicht so weit wie der der USA. Es ist in der Frage der Klimapolitik leicht, mit dem Finger auf Amerika zu zeigen oder besorgt nach China zu schauen, aber wären wir wirklich bereit, allen Menschen auf der Welt den gleichen Lebensstandard zuzugestehen? Und auf welchen Niveau?
    Wer fährt denn alles jeden Tag allein im Auto zur Arbeit? Und ist das dann ein 3-Liter Auto, oder eher ein etwas komfortableres z.B. mit Klimaanlage?
    Und wieviele achten beim Kauf eines PCs schon auf den Stromverbrauch?


    Der besagte Artikel in Spiegel Online ist allerdings auch in einem unangemessenen und eher böswilligen Ton geschrieben. Was mich daran vor allem stört, ist daß er auch [URL=http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,372425,00.html]ins Englische übersetzt[/URL] wurde. Die zugehörigen [URL=http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,372434,00.html]Reaktionen aus den USA[/URL] werden dann gleich mit veröffentlicht. Dieses Verhalten des Spiegels trägt nicht dazu bei, das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA zu verbessern. Ich habe mich schon manchmal darüber gewundert, welche Artikel sie auf ihrer englischen Seite habe. Darunter waren z.B. häufiger Artikel, in denen es um die wirtschaftlichen Verkrustungen und unser angeblich überdimensioniertes Sozialsystem ging. Warum werden gerade diese Negativeindrücke von unserem Land nach außen vermittelt? Ist es vielleicht doch typisch deutsch, sich gegenüber dem Ausland schlechter zu machen, als man ist? :confused:
    So wie Trittin sollte man es allerdings auch nicht machen. ;)



    Und jetzt sollte man den Blickwinkel wieder auf die Katastrophe und die vielen Betroffenen richten.



    Edit:

    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Die Amis sind es z.tl. selber Schuld, die Vorwarnung existierte mehrere Tage, wenn man da nicht die Stadt verlassen kann, bzw. der Staat nicht dafür sorgen kann . . .


    Eine tolle Einstellung...
    Ich nehme aber an, sollte es in einer ähnlichen Situation dazu kommen, daß Hamburg wegen extremer Sturmflutgefahr oder Teile der Niederlande (nomen est omen!) wegen Deichbruchgefahr evakuiert werden, wirst Du Dich sofort bereit erklären, Evakuierte bei Dir aufzunehmen.
    Aber vermutlich wirst Du auch dann noch bessere Argumente finden, warum die Betroffenen selbst schuld sind.
    Tut mir leid, das ist sonst absolut nicht mein Stil, aber manchmal muss ich mich schon wundern. :rolleyes:


    Worüber ich mich allerdings auch wundern muss, ist, wie mit den armen (in doppelten Wortsinn!) Menschen umgegangen wird, die im Superdome untergebracht sind. Konnte man sie nicht vorher an einen besseren Ort bringen? Und jetzt sollen sie nach den ungeheuren Strapazen, die sie ohnehin schon erlebt haben, mehrere Stunden nach Houston fahren, um dort erneut in einem Stadium untergebracht zu werden. :flop:
    Es durchaus nachvollziehbar, daß einige Menschen ohne andere Fluchtmöglichkeit, sich anstelle des Superdomes dafür entschieden haben, zuhause zu bleiben.

    Die Revolution (der mobilen Datenkommunikation) frisst ihre Kinder.
    --------------------------------------------------
    Mein MMS-Server ist offline.



  • Zum Glück ist dieser Trittin wie wir ihn kennen hoffentlich bald Geschichte. :rolleyes: Ist schon ein hammer wie man in Fettnäpfchen treten kann. So ein Schw***.



    Vergleiche, oder irgendwas in Zusammenhang ziehen mit dem 2. Weltkrieg sind allerdings wieder lächerlich und typisch für deutsche Medien.... das muss auch nicht sein :rolleyes:

  • oh mein gott! ...als ob der hurricane nicht gekommen wäre, wenn die USA das kyoto-protokoll unterzeichnet hätten, oder umweltbewusster gelebt hätten. :rolleyes:


    hurricanes entstehen nunmal in dieser region, weil dort zwei verschiedene luftmassen aufeinander treffen. dies passiert nicht nur in amerika, sondern auch in asien als taifun, in europa als orkan und in amerika eben als hurricane. mal mehr, mal weniger ausgeprägter.


    es war "nur zufall", dass es diesmal eine dichtbesiedelte region getroffen hat, die auch noch unterhalb des meeresspiegels liegt.


    es hätte genausogut auch im südwesten europas passieren können. was dann? die haben doch das kyoto-protokoll unterschrieben. was hätten dann wohl die amis gesagt? "seht ihr: unterzeichnen schützt euch vor naturkatastrophen nicht!" nein, ich bin mir sicher: die amis hätten ihre hilfe angeboten und auch geholfen. stattdessen ernten die amis von vielen nur häme "ihr seid selber schuld". wie asozial!!


    bitte mehr respekt und mitgefühl, für diejenigen, die um ihr naktes überleben kämpfen!

  • Ich denke dass die USA sich zu helfen wissen, wenn es gar nicht mehr klappt bekommen sie auch Hilfe! Von uns am ehesten...


  • Aber deine Berliner haben auch hunderttausende Bomben von den Amerikanern abbekommen, sowas sollte man auch nicht vergessen. Vergessen heutzutage aber gerne mal viele ;) Das ist allerdings ein anderes Thema in das ich mich hier nicht vertiefen möchte und es auch nicht angebracht ist.


    Zu den Spenden: Ich habe zwar großes Mitgefühl mit den Menschen dort, aber wir haben selber gerade eine Flut hinter uns wo ebenfalls viele Menschen leid erfahren müssten. Die USA als Weltmacht und Wirtschafsmacht sollten doch in der lage sein sich selber so zu helfen das die größte Not gelindert wird. Da sind Spendengelder immer noch in Entwicklungsregionen unserer Welt besser aufgehoben als in einem reichen Industriestaat.

  • @chung:


    Genau deinen ersten Satz habe ich auch gedacht! Ich verstehe nicht, wieso hier jetzt alle auf dem Bush herumtrommeln? Man mag seine "zukünftige" Umweltpolitik verdammen, aber der Mann ist seit 5 Jahren im Amt und ich denke kaum, dass man ihn dafür verantwortlich machen kann, was in den 20 Jahren davor an Umweltschutz versäumt wurde. Aber bashing ist ja immer viel schöner....


    greetz,
    autares

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