Ganz New Orleans wird komplett evakuiert...

  • Auch wenn die Umweltpolitik der USA alles andere als sinvoll ist, wäre es der falsche Weg darin den Hauptgrund zu suchen.


    Wenn Herr Tritin das wirklich so gesagt hat, wr das weder sachlich noch professionell.

  • Du hast aber jetzt den Link mit den Hintergrundinfos zu Trittins Aussage gelesen, oder?

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."


  • Dein Ansinnen in allen Ehren, aber man muß auch mal überlegen daß die USA zu den mit Abstand reichsten Ländern der Erde gehören.


    Ich zeige gerne meine Solidarität mit jedem, dem es schlecht geht und bei den Tsunami-Opfern habe ich gespendet was ich konnte, weil da hat es wirklich scheißarme Leute getroffen, in Ländern, von denen man weiß daß sie nichts haben.


    Die USA sind aber ein extrem reiches Land, dem es sicher nicht an Geld fehlt.


    Man muß sich mal auf der Zunge zergehen lassen daß sie momentan pro Monat 5,6 Milliarden USD für den Krieg im Irak ausgeben! Das hat bislang ungefähr so viel gekostet, als ob du 600 Jahre lang JEDEN TAG sechs Richtige im Lotto gehabt hättest. Ob man da vielleicht ein kleines bisschen für die eigene Bevölkerung abzweigen könnte ? Nur mal so als Idee.
    Es gab im Jahr 1998 eine Studie zur Rettung der Küstenregion, genannt "Coast 2050", deren Umsetzung 14 Milliarden USD gekostet hätte - passiert ist nichts.


    Geholfen werden muß trotzdem, denn wer da gerade in der Kloake schwimmt kann persönlich nichts dafür daß ein unfähiger Präsident regiert, der die Prioritäten interessant setzt. Aber mein Wille Geld zu geben hält sich in Grenzen...

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Man muss den Hurricane und dessen Auswirkungen ja irgendwie auch als eine Probe bzw. ein Lerneffekt für andere Katastrophen sehen. Wäre eine ähnliche Katastrophe durch einen Terroranschlag ausgelöst worden, dann hätte die zumindest in der Wahrnehmung langsame Reaktion der Regierung den Präsidenten wahrscheinlich den Kopf gekostet.


    Zum Thema Treibhauseffekt: In Amerika ist ja eher die Überzeugung verbreitet, dass es sich bei der globalen Erwärmung um ein natürliches Phänomen handelt. Ich schätze mal, viele WOLLEN auch gar nichts anderes glauben, weil das sonst extrem unbequem für ein Land wäre, das so sehr auf den Autoverkehr angewiesen ist.


    Aber first things first, und erstmal sollte man ganz bestimmt an die Leute denken, die alles verloren haben.

  • Zitat

    Original geschrieben von fon454
    Man muss den Hurricane und dessen Auswirkungen ja irgendwie auch als eine Probe bzw. ein Lerneffekt für andere Katastrophen sehen. Wäre eine ähnliche Katastrophe durch einen Terroranschlag ausgelöst worden, dann hätte die zumindest in der Wahrnehmung langsame Reaktion der Regierung den Präsidenten wahrscheinlich den Kopf gekostet.


    Das ist exakt der Punkt. Ich kenne den deutschen Katastrophenschutz gut und mir ist bewußt daß die Lage in New Orleans und dort an der Küste dramatisch ist. Es wäre auch sicherlich leichtfertig wenn man jetzt mal eben aus der Entfernung komplett beurteilen wollte wie gut das Management der Lage klappt oder zu behaupten daß wir alles besser könnten. Wir sollten uns mal nicht zu großspurig hinstellen und annehmen daß es bei uns in einer vergleichbaren Lage kein Chaos gäbe.
    Trotzdem denke ich daß so eine Lage bei uns um Längen besser organisiert und strukturiert würde.


    Trotzdem bin ich erstaunt wie schlecht man die Gesamtsituation im Griff hat, welche wirklich offensichtlichen Todsünden und Fehler von Katastrophen-Management odffensichtlich werden.


    9/11 ist genau 4 Jahre her und ich hatte erwartet daß man, wenn die Logistik erstmal anläuft und die ganze Msschinerie in Gang gerät, bestens auf Großschadenslagen vorbereitet wäre, seit den Terroranschlägen erst Recht.


    Jetzt kriegen die es nicht mal geregelt halbwegs Ordnung und eine Struktur in eine Lage zu bringen, bei der man sogar 3 Tage Zeit zur Vorbereitung hatte. Was wäre da eigentlich los wenn Terroristen wirklich unvorbereitet zugeschlagen hätten und ein enormes Ausmaß an Schäden, allerdings ohne Vorlaufzeit von mehreren Tagen, angerichtet hätten?

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Moin!

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich will ja nichts herauf beschwören, aber was ich von Bekannten und Freunden aus den USA höre, wird diese Katastrophe Bush das Genick brechen.


    Das hätte bei den letzten Wahlen auch schon passieren sollen ... da brauchts offensichtlich etwas mehr als so eine Katastrophe :(
    Ich hoffe für die Amerikaner, daß sie Bush irgendwann loswerden und nichts ähnlich übles nachkommt, aber dazu müßten sie ihn erst mal abwählen, was sie bei der letzten Wahl ja nicht getan haben (wenn man mal von diesen seltsamen Manipulationen absieht ...).


    Gruß, Diet

  • Wie groß ist denn die wirklich betroffene Fläche jetzt eigentlich genau ? Auch wenn der Sturm sich ja etwas abgeschwächt hatte hatte der doch immer noch Ausmaße von mindestens der Größe der BRD wenn ich das weiter vorne richtig gelesen hab (war das nicht sogar zweimal so groß ?). Was ist denn in den anderen Regionen ? Oder ist das da alles so menschenleer das das nicht der Rede wert ist ?


    Ich behaupte nämlich mal wenn die Katastrophe räumlich wirklich nur auf New Orleans und vielleicht etwas drumrum beschränkt wäre wär das mit der Hilfe und Ordnung schon längst in geregelten Bahnen.


    Wenn's aber wirklich BRD-Ausmaße hätte kann ich mir schon vorstellen das das ein paar Tage dauern kann. Das würde es hier genauso wenn ganz Deutschland auf einmal "platt" wäre...

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