Willy Bogners Sohn hat Selbstmord begangen

  • Nachdem sich jetzt ja rausgestellt hat das es Selbstmord war, ist es vielleicht angebracht, wenn jemand wirklich Beileid zeigen will, eher darüber nachzudenken warum er den Selbstmord begangen haben könnte (bringt zwar auch nicht viel, da niemand die Situation kennt, und man nur spekulieren kann) statt gegenüber seinen Eltern Beileid zu empfinden.


    Vielleicht wars ja im Internat doch nicht so toll. Aber dann hätte es mit 17 Jahren sicher auch andere Möglichkeiten gegeben das zu äussern.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    ... eher darüber nachzudenken warum er den Selbstmord begangen haben könnte (bringt zwar auch nicht viel, da niemand die Situation kennt, und man nur spekulieren kann) statt gegenüber seinen Eltern Beileid zu empfinden.


    Das dann aber bitte jeder für sich und nicht auch noch hier im Beitrag. Derartige Spekulationen sollte man dann doch bitte der Boulevardpresse vorbehalten.


    CH

  • Ich finde, daß der Tod eines Menschen immer eine traurige Angelegenheit ist. Egal, ob es sich um einen Prominenten oder irgendeinen "normalen Menschen" handelt. Mich berührt eine solche Nachricht schon. Das Leben zu verlieren ist ja unvergleichlich mit dem Verlust irgendwelcher anderer Dinge, die ersetzbar sind, und es ist endgültig. Daß der Tod eines Menschen, den man persönlich gekannt hat einem näher geht als der eines weitgehend unbekannten, ist natürlich. Troztdem sollte einen so etwas nicht so emotional völlig kalt lassen, wie hier einige im Thread. Diejenigen sollten sich fragen lassen, wie es um ihr Gefühlsleben bestellt ist bzw. ob ein solches überhaupt vorhanden ist.


    Schade, daß solche Threads wie dieser im Telefon-Treff immer wieder durch irgendwelche Störenfriede, die scheinbar nur Unruhe stiften wollen, zerstört werden und regelmäßig irgendwann mit einem Schloß enden - siehe auch die Diskussion zum Tod von Rudolph Moshammer.

  • Zitat

    Original geschrieben von Struppel
    Troztdem sollte einen so etwas nicht so emotional völlig kalt lassen, wie hier einige im Thread. Diejenigen sollten sich fragen lassen, wie es um ihr Gefühlsleben bestellt ist bzw. ob ein solches überhaupt vorhanden ist.


    Gefühle und Emotionen kann man nun einmal nicht zur Pflicht machen. Den einen trifft so eine Nachricht und macht ihn aus irgendeinem Grund betroffen, was völlig okay ist. Den anderen trifft so eine Nachricht nicht und macht ihn auch nicht betroffen. Auch das ist völlig okay. Daraus, dass jemand keine Betroffenheit / Mitleid hat oder äußert, zu schliessen, dass kein Gefühlsleben vorhanden ist, finde ich jedenfalls ziemlich weit hergeholt.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Zitat

    Original geschrieben von *Hirschi*
    Natürlich, so sollte es auch eigentlich üblich sein, sonst hätte man den ganzen Tag nichts anderes zu tun!
    Oder rufst Du bei jeder Todesanzeige, die in der Zeitung steht, die Angehörigen an und bekundest dein Mitleid?
    Oder machst Du etwa Unterschiede, ob der Verstorbene ein Prominenter oder ein Otto Normalverbraucher war?:rolleyes:


    Bekundest du Mitleid nur in dem du anrufst? :rolleyes:

    Ich mache keinen Unterschied ob ein Prominenter oder jemand anders auf tragische Art und Weise das zeitliche segnet.


    Erik Meijer


    Wenn einer nicht Betroffen ist, dann finde ich es auch OK. Doch zwischen nicht Betroffen und Pietätlos zu sein ist IMHO ein großer Unterschied.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Nachdem sich jetzt ja rausgestellt hat das es Selbstmord war, ist es vielleicht angebracht, wenn jemand wirklich Beileid zeigen will, eher darüber nachzudenken warum er den Selbstmord begangen haben könnte (bringt zwar auch nicht viel, da niemand die Situation kennt, und man nur spekulieren kann) statt gegenüber seinen Eltern Beileid zu empfinden.


    Vielleicht wars ja im Internat doch nicht so toll. Aber dann hätte es mit 17 Jahren sicher auch andere Möglichkeiten gegeben das zu äussern.


    Ist das der Selbstmord-Spekulations-Thread von Möchtegern-Psychoanalytikern? :rolleyes: Vielleicht hat er sich wegen aussterbender Bananensorten umgebracht :mad:

  • Zitat

    Original geschrieben von Struppel
    (...) Diejenigen sollten sich fragen lassen, wie es um ihr Gefühlsleben bestellt ist bzw. ob ein solches überhaupt vorhanden ist.


    Ich glaube, es hackt langsam, was muss man sich den inzwischen von den möchtegern Gutmenschen noch alles vorwerfen lassen, nur weil man mit einem völlig fremden Selbstmörder emotional nichts anfangen kann?


    Zitat

    Schade, daß solche Threads wie dieser im Telefon-Treff immer wieder durch irgendwelche Störenfriede, die scheinbar nur Unruhe stiften wollen, zerstört werden(...)


    Ich glaube Du und Deinesgleichen stiften mehr Unruhe als diejenigen, die ihre eigene Meinung äußern. Von mir aus könnt ihr Mahnwachen für den Adoptivsohn von Bogner abhalten, allen anderen aber Gefühlskälte, Emotionslosigkeit oder noch andere Dinge á la DaywalkerXX an die Birne zu werfen soll das Mittel zum Zweck sein? Ihr habt doch einen an der Waffel. :rolleyes:



    Stefan

  • Wenn Jemand das zeitliche segnet ist das tragisch genug, zumindest für die Angehörigen. Auf welche Art und Weise ist dabei völlig egal.


    Ich bezweifle nunmal ernsthaft dass die ganzen Leutchen hier drin wirklich Mitleid empfinden. Man schreibt das nunmal weils erwartet wird, und nicht weil es so ist. Das will ich dir ( Cocho) speziell jetzt aber nicht unterstellen. Abgesehen davon, interessiert sich keine Sau ob irgendein User aus irgendeinem Forum Mitgefühl für die Famile empfindet. Davon hat nämlich keiner was. Also könnte man sich diesen Thread genauso sparen wie all die anderen Threads über irgendwelche verunglückten Promis.


    Und herzlos bin ich nun wahrlich nicht. Ich spare mir lieber meine Kraft für Menschen in meiner Umgebung, die vielleicht sogar was davon haben.

  • Die Frage ist, welchen Sinn solch ein Thread überhaupt hat.


    Er war nicht wirklich eine Person des öffentlichen Lebens, sondern der minderjährige Sohn eines Prominenten, von daher gibt´s hier wohl wenig öffentlich bekannte Großtaten zu diskutieren oder zu gedenken, wie es vielleicht bei einem Prominenten der Fall wäre. Ebenso wenig wird ihn hier jemand gekannt haben oder seine Familie kennen, von daher sind auch die Beileidsbekundungen blödsinnig. Und das allerbescheuerteste wäre jetzt, irgendwelche Gutachten für das Motiv basierend auf Laienpsychologie zu erstellen. Ob es jetzt Liebeskummer, Drogenprobleme, Leistungsdruck oder sonst was war. Der junge Mann war KEINE öffentliche Person und hat sich entschieden, aus dem Leben zu gehen, wenn er gewollt hätte, dass die ihn Überlebenden über seine Gründe erfahren, hätte er etwas zurückgelassen. Und wenn es so ist oder so wäre, würde das niemanden hier etwas angehen.


    So simpel ist das. Wenn ich Betroffener wäre, würde es mir, ehrlich gesagt, tierisch auf die Nerven gehen, wenn der Tod eines mir nahestehenden Menschen von x-beliebigen Leuten, die die Person gar nicht kannten, im Zuge des Todes als Medienevent kondoliert und diskutiert werden würde.

    23.05.2009, 17:18 Uhr...VfB Stuttgart nach 3:1 in München Deutscher Meister 2009, Diego beendet in seinem letzten Spiel für Werder Wolfsburger Titelträume...

  • Ihr tut Stefan unrecht, wenn ihr ihm Gefühlskälte unterstellt. Nur weil irgendein bekannter Promi sich um sein Leben bringt, wie auch immer, heisst nicht gleich, dass die ganze Republik (oder besser, die ganze Welt) Mitleid hat. Ich habe auch keinen Bezug zu den Leuten, von daher hält sich auch hier mein Mitgefühl in Grenzen.

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