Konsortium plant Übernahme von Vodafone


  • Ich denke im Zeitalter der Globalisierung ist es wichtig das ein Label weltweit bekannt ist, und da ist Vodafone Vorreiter, und somit bestens aufgestellt.


    Objektiv gesehen ist Vodafone als Marke definitiv mehr wert als die einzelnen Netze, das man evtl. damit Gewinn machen kann Vodafone als Ganzes zu kaufen, und die einzelnen Netze dann an Konzerne wie Telefonica u.a. zu verkaufen ist was anderes. Aber es wäre verdammt Schade drum, wenn Vodafone deswegen "geschlachtet" werden würde. Aber daran glaub ich jetzt eh nicht.


    Der Verkauf von Vodafone JP war jetzt für den Vodafone Konzern nicht tragisch, da der japanische Markt für einen überwiegend europäischen Konzern nicht so wichtig ist.


    Profit ist natürlich wichtig, und ohne Profit kann langfristig kein Unternehmen überleben, aber Profit ist auch nicht alles ... Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Innovationskraft, ... sind auch wichtig. Nur vergessen das viele BWLer leider.

  • Tag,


    Zitat

    Mit der Übernahme-Drohung solle Vodafone-Chef Sarin zum Verkauf der Beteiligung an Verizon Wireless gedrängt werden. Ein ernsthaftes Interesse an einem Kauf gebe es nicht.


    Nu ist die Katze aus dem Sack, alles nur eine Luftnummer, Verizon will die 45 % Anteile an Verizon Wireless von Vodafone zurückkaufen und das für 50 Mrd. $, nur Vodafone hat kein Interesse dran.


    Nachzulesen bei Heise.de

  • Ich habe auch mal nachgerechnet. Mit dem Kartellamt gäbe es in verschiedenen Ländern Probleme.
    Da müsste man so gar noch mehr Partner ins Boot nehmen: z.B. Vodafone ES und IRL an T-Mobile, Vodafone CZ an Orange, UK und NL wären weitere Problemkandidaten (von D gar nicht zu reden).


    Aber ich glaube, daß T-Mobile und Orange auch an einer Zerschlagung von Vodafone interessiert wären.:D

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    HO2
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    GE0

    HR4 (konvertierte 2019 nach 8 1/2 Jahren von Android zu iOS)  iPhone 12 Pro  Apple Watch Series 8 45mm GPS + LTE  MacBook Air M2 

  • Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711
    Tag,



    Nu ist die Katze aus dem Sack, alles nur eine Luftnummer, Verizon will die 45 % Anteile an Verizon Wireless von Vodafone zurückkaufen und das für 50 Mrd. $, nur Vodafone hat kein Interesse dran.


    Nachzulesen bei Heise.de


    Wie ich schon sagte :cool:

  • @ Hightower2004
    Steht so ähnlich auch in meinem Beitrag von gestern 18:24. :)


    @ Thomas4711
    Naja, aber wenn Vodafone partout nicht verkaufen will... dann macht Verizon vielleicht doch das Szenario war. Nicht unbedingt mit Telefonica, vielleicht auch mit einem anderen Investor der Vodafone (halt ohne die USA-Beteiligung) einfach weiterführt.


    Wäre es sonst vielleicht möglich daß die beiden Unternehmen fusionieren? Vodafones neue Strategie schließt ja sowieso Festnetz mit ein.

    Der Prokrastination-Workshop findet morgen statt.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gryphone
    @ Hightower2004
    Steht so ähnlich auch in meinem Beitrag von gestern 18:24. :)

    :o Hab' ich wohl überlesen. Habe aber nicht von Dir abgekupfert. ;)

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  • Zitat

    Original geschrieben von Hightower2004
    Ich habe auch mal nachgerechnet. Mit dem Kartellamt gäbe es in verschiedenen Ländern Probleme.
    Da müsste man so gar noch mehr Partner ins Boot nehmen: z.B. Vodafone ES und IRL an T-Mobile, Vodafone CZ an Orange, UK und NL wären weitere Problemkandidaten (von D gar nicht zu reden).


    Aber ich glaube, daß T-Mobile und Orange auch an einer Zerschlagung von Vodafone interessiert wären.:D

    Nachdem Vodafone ne starke Marke ist wäre es günstiger einfach die Netze unter dem Namen Vodafone weiterzubetreiben, aber Verizon will ja jetzt eh nur sein Mobilfunknetz allein zurück.

  • Moin,


    Zitat

    Naja, aber wenn Vodafone partout nicht verkaufen will... dann macht Verizon vielleicht doch das Szenario war.


    Die müssen erst mal 140 Mrd. auf den Tisch legen, das wird nämlich nicht sonderlich einfach.
    Telefonica ist froh, zu leben, die gehen kaputt, wenn die sich bei so einen Cop verschätzen, Verizon hat nicht unbedingt den Ruf, ein kompetentes Management zu haben und deren Kreditwürdigkeit ist auch nicht die beste.
    Und andere - ja vielleicht - aber wer soll in dieser Zeit solche Investitionen mit ungewissem Ausgang tätigen.
    Vodafone ist so gross und gut, weil es Vodafone ist und weltweit tätig ist. Eine Zerschlagung in Landesgesellschaften währe vollkommen falsch und mit Sicherheit eine riesen Verlust für jeden. Zumal in vielen Ländern etliche Investitionen neu getätig werden müssten.


    Vodafone macht nämlich derzeit das einzig richtige, Globalisierung und Zentralisierung aller kostenintensiven Bereich, vom Einkauf angefangen bis zur Produktentwicklung und Dienstebetrieb.


    Grosse Dienst, wie das VF-live Portal gibt es schon nicht mehr in allen Ländern, die werden zentral entwickel, aufgebaut und betrieben, eine MMS-system wird es bald nur noch an einem Standort geben, DRM, MobileTV, Video-Streaming usw. usw., das sind alles Dienste, die aus den Landesgesellschaften rausgezogen werden / wurden und nur noch zentral an einem Standort laufen.
    Bei neuen Diensten, wie RadioDJ usw. wird dies eh schon gemacht.


    Da kann man nicht mal eben eine Landesgesellschaft rausziehen und verkaufen, die haben dann ein nur teilweise funktionierendes Netz.

  • Aber vor einige Wochen ging doch schonmal das Gerücht um das ein Investor VF kaufen wollen, die Verizon-Beteiligung verkauft und den Rest für ~80 Mrd bekommt. Was ja geradezu ein Schnäppchen sein soll.


    Selbst wenn das jeweilige Landesnetz nicht voll funktionstüchtig ist: erstens kann man eine (zumindest zeitweise) gemeinsame Nutzung ja vereinbaren und zweitens hat doch z.B. Verizon sein eigenes Portal daß man z.B. auf Vodafone UK aufschalten könnte.


    Außerdem benutzten doch auch Partnernetze das Live-Portal, so z.B. A1, oder?

    Der Prokrastination-Workshop findet morgen statt.

  • Hallo,


    Zitat

    Außerdem benutzten doch auch Partnernetze das Live-Portal, so z.B. A1, oder?


    Teilweise schon, A1 aber ( noch ) nicht, Vodafone UK wird sein Protal nicht mehr lange haben.

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