Welche günstige Digitale Spiegelreflex Kamera kaufen?

  • Das ist absolut ausweglos, unter 500 Euro wirst du höchstens einen Body alleine finden. Und eine Kamera an sich macht noch längst nicht gute Bilder, da gehört ein gutes Objektiv ebenso dazu. Und auch ein solches kann gut und gerne mal ein paar Hundert Euro kosten.


    Ich denke du bist evtl. mit einer Kompaktkamera der gehobenen Klasse besser bedient...

    Viele Grüße
    Martin

  • Sorry, aber: ausgemachter Quatsch.


    Ich habe mir vor 3 Wochen bei Saturn (Karstadt hatte ein ähnliches Angebot) eine Nikon D50 mit 18-50er Kit-Objektiv (von Sigma, aber durchaus brauchbar) für 499,- gekauft, abzüglich der Nikon Cashback-Aktion von 35,- macht das 464,- für eine neue D50 mit Objektiv.

  • Und damit macht man bessere Bilder (jetzt vom technischen her) als mit ner Kompakten in diesem Preissegment?
    Das will ich sehen!


    Charlie

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    Die 5 Sinne des Menschen:
    Unsinn, Irrsinn, Stumpfsinn, Blödsinn und mein persönlicher Liebling, der Wahnsinn.
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  • Zitat

    Original geschrieben von BenediktW
    Sorry, aber: ausgemachter Quatsch.


    Ich habe mir vor 3 Wochen bei Saturn (Karstadt hatte ein ähnliches Angebot) eine Nikon D50 mit 18-50er Kit-Objektiv (von Sigma, aber durchaus brauchbar) für 499,- gekauft, abzüglich der Nikon Cashback-Aktion von 35,- macht das 464,- für eine neue D50 mit Objektiv.


    So leid es mir tut und normalerweise würde ich es auch anders formulieren, aber das was du schreibst ist ausgemachter Quatsch. Das Sigma ist verglichen mit dem was gehobene Kompakte leisten nur eine Scherbe.
    Ich würde auch empfehlen, mich nach einer gescheiten Kompakten umzusehen, zumal diese teilweise einen beeindruckenden Funktionsumfang bieten und den Fotografen nicht so limitieren wie man es glaubt. Die Möglichkeit der Blitzfernsteuerung mit dem eingebauten Blitz wie bei meiner Minolta A1 suche ich bei meiner 20D vergebens...
    Was du nicht vergessen darfst, selbst Einsteiger DSLR's liegen im Preisbereich guter Kompakter und da hast noch lange kein gutes Objektiv. Natürlich kann man auch mit einem Sigma 18-50 oder dem Canon 18-55 fotografieren, aber ein Vorteil für die DSLR wird es sicher nicht geben.
    Ein anderes Argument wäre natürlich, nach und nach aufzurüsten, aber wenn einem billige Objektive schon den Spaß vermießen, ist das kein guter Einstieg in die (ernsthaftere) Fotografie!

  • Ciao,


    @die letzten beiden


    Also so wie ich das sehe, wollen sk8tergirl und oli nur "normale" Fotos schiessen. Da reicht eine D50 alle male. Auch mit dem "poppeligen" Sigma.


    Das schöne daran, du bist aufbaufähig. Was du bei der Kompakten gerade mal knicken kannst. Zu der D50 holt man sich dann später (wenn man Geschmack am fotografieren gefunden hat) einfach weiteres Equipment.


    Und wer es nicht glaubt, das man mit der D50 und nem "poppeligen" Sigma keine guten Bilder machen kann, dem kann ich gerne welche zeigen.


    Wer mehr Geld hat, kann dies natürlich auch schön in eine 350D investieren (bzw. den weiteren Modellen). Ich bin davon überzeugt das man kaum was falsch machen kann (vor allem als Einsteiger).


    Ciao Vito


    PS: Zu dem Equipment würde ich wie oben empfohlen einen Workshop auch beführworten. (VHS, ...)

    Der Mann mit den Hochzeiten

  • Zitat

    Original geschrieben von sk8ergirl
    ...
    Ich suche also eine Cam im Bereich 4MP, die sehr gute (also gestochen scharfe) Bilder macht.
    Am liebsten wäre mir, wie gesagt, hier eben eine DSLR.


    Das drückt sie damit aber nicht aus!
    Ich bin auch kein Freund der Aussage, dass man nur mit L-Objektiven (Auf Canon bezogen) "gute" Fotos machen kann, hoffe das kam nicht falsch an.
    Es ist sowieso eine nur bedingt sinnvolle Diskussion, weil keiner von uns Sk8ergirls Ansprüche kennt, insofern wird es auch schwer zu sagen, was die beste Wahl für sie ist.
    Nur leider ist es ein häufiger Irrtum, dass man sich ne ach so tolle DSLR kauft und dann super Bilder macht. Das Objektiv macht an der Bildqualität genauso viel wie der Body, eher mehr. Und selbst mit einem gescheiten Objektiv ist es nicht getan, der eingebaute Blitz ist nur ein Notbehelf, nicht mehr. Also kommen eine ganze Menge zusätzlicher Kosten dazu, die ein Anfänger nicht sofort überblicken kann.
    Ich möchte sie nicht davon abhalten, eine DSLR zu kaufen, welche unbestritten große Vorteile ggü. einer Kompakten hat. Aber man darf auch die Nachteile nicht vergessen und muss beides gegeneinander abwägen...

  • Moin,


    ich würde die Aussage so auch nicht stehen lassen, das nur L-Objektive gute Fotos machen.
    Ich hab mit meiner analogen SLR von Canon 5 "normale" Objektive gehabt und die waren auch top ( 28-105, 70-210, 100-300, 100 Makro und 20mm ), klar die L´er sind besser, aber für den Amateur nicht notwendig und man sollte auch mal den Preis im Augen haben.


    Was ich aber sagen kann und das hab ich selber testen können, die Canon-Objektive waren besser als Alternativen von Tamron oder Sigma, wobei ich von Sigma masslos enttäuscht war. Aber ist schon einige Zeit her.


    Ich hatte damals mal ein 300mm L-Objectiv bei einem örtlichen Händler geliehen ( der hatte einige Teile zum Verleih gegen Gebühr ) und war damit beim DTM-Rennen auf dem Hockenheimring. Da sind etliche Dia-Filme durchgegangen und viele gute Bilder rausgekommen. Alleine die Schärfenachführung im Sportprogramm meiner damaligen EOS5 war von den Tamron und Sigma Objectiven nicht in der Geschwindigkeit machbar.


    Zum Blitz, da gebe ich kermit_t_f vollkommen Recht, die eingebauten Funzeln im Body kann man getrost vergessen. Die reichen noch nicht mal zum Ausleuchten einen Tisches in der dunklen Kneipe. Wer hier ernsthaft was suchst ist entweder bei den Kameraherstellern gut aufgehoben oder kauft sich einen ordentlichen Metz-Blitz ( MZ40 hatte ich ) und ein paar Sätze gute Mignon-Akkus.
    Mass für die Blitzstärke ich die Leitzahl und wenn man damit in Innenräumen was ausrichten will, sollte der Blitz mind. Leitzahl 30 haben.


    Mein Tip, wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, eine D-SLR zu kaufen, der sollte die Vorteile des Systems aus nutzen - mit einem ordentlichen Body anfangen ( 350D oder besser um bei Canon zu bleiben ) ein halbwegs ordentliches Objektive und dann später nach und nach das System erweitern.

  • Ich würde auf jeden Fall zu einer Nikon raten! Ich kann am Body meiner D50 sämtliche, auch ältere Objektive (wenn auch teilweise eingeschränkt), nutzen. Ander Hersteller haben ihr Bajonett geändert; Nikon seit, ich glaube, 1954 grundsätzlich nicht. Hatte letztens zum Beispiel ein Jenoptik 1,87/50mm mit M42-Adapter im Einsatz und habe super Portraits von meiner Tochter gemacht. Auch die guten Objektive meiner Nikon AF-601 kann ich weiter verwenden. Nur die Umstellung auf i-TTL nervt, denn meinen Cullmann-Blitz mit Leitzahl 50 kann ich jetzt vergessen! Was das soll kann ich nicht verstehen, denn TTL hat schon bei der AF-601 vollkommen ausgewogene Bilder geliefert. Naja, vor dem Sommerurlaub gibt es halt einen Metz.

  • HAllo,


    Zitat

    Ich würde auf jeden Fall zu einer Nikon raten! Ich kann am Body meiner D50 sämtliche, auch ältere Objektive (wenn auch teilweise eingeschränkt), nutzen. Ander Hersteller haben ihr Bajonett geändert;


    Macht aber nur dann Sinn, wenn du alte Objective hast und die weiter nutzen willst. Bei Canon kannst du sämliche Objective der EOS-Serie nutzen und das Bajonett gibt es schon etliche Jahre. Zudem gibt es Adapter, wenn man doch mal alte Canon´s im Schrank liegen hat. In meinen kein Entscheidungsgrund.


    Grundsätzlich tun sich Nikon und Canon nichts, wobei ich bei Canon bisher den beseren Service erfahren hat, vielleicht auch weil die bei mir direkt vor der HAustüre sitzen und ich direkt zum ServicePoint gefahren bin.

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