ZitatOriginal geschrieben von schmidt3
Die Deutschen haben sich aber trotzdem bereitwillig integriert, in vielen Fällen sogar vollständig assimiliert, waren dankbar, eine neue Heimat mit neuen Chancen gefunden zu haben, achteten die amerikanischen Gesetze, überzeugten durch Leistung und zeigten ihre Loyalität zu den USA dadurch, daß sie für das Land gekämpft und notfalls gestorben sind. Sie haben den Amerikanern allerdings nicht dauernd erklärt, daß sie sich eigentlich für Deutsche hielten und nur auf ihr Deutschtum stolz seien. Und sie haben sich nie als fünfte Kolonne Deutschlands verhalten, weder im Krieg der USA gegen den Kaiser noch im Krieg gegen Hitler, sondern einfach als loyale amerikanische Bürger. Und mehr verlangt auch niemand.
Versteh ich Dich richtig, dass man nur richtig immigriert ist, wenn ich z.b. für Deutschland sterben würde?
Findest Du nicht, dass dies ein bisschen weit her geholt ist? Ich mein, ich bin auch dafür dass sich ein Ausländer hier an Regeln und Gesetze hält, die deutsche Sprache spricht, das Land und die Bürger respektiert. Aber dass man dann soweit geht, sogar für Deutschland zu sterben... naja, dass finde ich persönlich ziemlich weit aus der Luft gegriffen.
Für mich sollte ein Ausländer als Basis erstmal die deutsche Sprache beherrschen. Es kann einfach nicht sein, dass es Leute gibt, die seit 30 Jahren hier leben und noch nicht mal Brötchen beim Bäcker bestellen können, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Die Sprache ist für mich das A und O.
Und auch außerhalb der eigenen 4 Wände sollte man sich ein bisschen den Regeln anpassen. Ich finde es z.b. eigentlich unverschämt, wenn sich 2 Ausländer in ihrer eigenen Sprache unterhalten, während gegenüber einer sitzt, der die Sprache nicht versteht.
Was die Leute in ihren eigenen 4 Wänden machen, ist mir egal (solange die nicht auf irgendwelche kranken Ideen a la Ehrenmord kommen).