o2 kundenservice noch ganz dicht? wohl kaum...

  • Zitat

    Original geschrieben von jungmario
    Aber was würdest du machen, wenn dir jemand bei einem Vertrag eine Bankverbindung nennt, die nicht existiert? Neben den Vertragsunterlagen steht die Bankverbindung auch auf der Rechnung! Hier will wohl eher ein Kunde in Schutz genommen werden, weil er seinen eigenen Fehler nicht einsieht?


    Siehe Versicherung 1.


    Ich habe auch einen Mietvertrag per Dauerauftrag bezahlt. Die Postbank baute einen Zahlendreher in die Kontonummer ein. Es dauerte geschlagene drei Monate, bis der Fall erledigt war obwohl ich nach jeder geplatzten Überweisung bei der Postbank war und die Kontonummer habe ändern lassen.

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  • Ich verstehe echt bald die Welt bei TT nicht mehr. Das kann doch nicht euer Ernst sein. Da soll man als Kunde froh sein, dass man "nur" eine kostenpflichtige 01805-Nummer genannt bekommt und nicht eine noch teurere 0900-Nummer?


    Das Stichwort heißt Kundenbindung durch Service! Leider ist der hier nicht sehr ausgeprägt. Das fängt bei Karstadt an und hört leider bei den NB Hotlines nicht auf.


    Das Argument der Kosteneinsparung auf diesem Gebiet ist zwar weit verbreitet, jedoch in meinen Augen hier völlig fehl am Platz. Zwar mögen es "zigtausend säumige Zahler" sein, was sind die aber im Verhältnis zu 10 oder sogar 30 Mio Kunden? Die Kunden, die man so verprellt, kommen mit Sicherheit nicht wieder (oder bleiben). Irgendwann ist diese Zahl dann wirklich nicht mehr zu ignorieren. Aber auch hier höre ich schon die Antwort: "Auf sollche Kunden können wir gerne verzichten." Ich bin gespannt, wie lange das Gutgeht. Aber wenn man die seltsame Kundensicht, die hier gezeigt wird, einmal hochrechnet, dann wahrscheinlich doch sehr lange.


    Freundlicher Umgang miteinander ist eine Frage des Respekts und der Achtung. Das vermisse ich im Geschäftsleben allerdings von vielen Seiten immer mehr.

  • Anrufen? Warum?


    Aus Erfahrung -Wohnungswirtschaft- kann ich sagen, dass man die Antworten vorher auf eine Stück Papier schreiben kann und die Trefferquote der gegebenen Antworten ist nahe an 100%.


    1. Habe ich gestern überwiesen.
    2. Mache ich sofort.
    3. Sie haben Glück das sie mich noch antreffen, ich wollte gerade zur Bank.


    .....



    Sorry, aber solche Anrufe kann man sich sparen. Die Kosten nur Zeit und Geld.


    Die, die wirklich zahlen wollen oder bei denen es aus irgendeinen Grund wirklich mal daneben ging, melden sich von alleine oder reagieren erst auf Mahnschreiben.


    Nun haben Mobilfunkanbieter eine Position, die andere in der Regel nicht haben. Sie können den Kunden den Zugang verwehren und es ist doch nachvollziehbar, dass man diesen Weg nimmt. Wer das nicht nachvollziehen kann sollte sich mal überlegen, was er machen würde, wenn es sein Geld wäre.

  • Hallo,


    auch nichtzahlende Kunden sind Kunden. Und kein Netzbetreiber kann sich in einem übersättigten Markt leisten, seine Kunden zu verlieren.


    Die Zahl der Kunden die mutwillig nicht zahlen (gibts auch) ist gering.
    Ein persönlicher Kontakt hilft beiden, dem Anbieter und dem Kunden.


    Die Hotliner, die wegen Rechnungsproblemen anrufen, sollten antürlich psychologisch geschult sein, ist ja klar.


    Wenn einer im Moment keine Kohle hat, wären interessante Modelle denkbar sein: Umschalten auf Prepaid (unter Beibehaltung der Rufnummer)
    Einrichtung eines Kostenlimits (Du kannst nur bis x Euro telefonieren)


    Das ist für die Netzbetreiber nicht sexy, weil es im ersten Moment nur Geld kostet und (scheinbar) nix bringt.


    Die Netzbetreiber müssen noch mühsam lernen, daß die goldenen Goldgräberzeiten vorbei sind.


    Von Kunden zu leben, die im Prinzip längst überschuldet sind, bringt auf die Dauer nix. Irgendwann sind sie doch weg.


    Ich weiß, ich bin da ziemlich gutgläubig. Aber bisher lag ich mit meinen Einschätzungen nicht generell daneben... :-)

  • Zitat

    Original geschrieben von hrgajek

    Ein persönlicher Kontakt hilft beiden, dem Anbieter und dem Kunden.


    Eben, und darum geht es hier doch auch eigentlich, obwohl der eine oder andere das schon wieder aus den Augen verloren hat.


    Der Anbieter bietet einen Service an, um den Kunden schnell und unbürokratische zu helfen, Missverständnisse zu klären.


    Und was macht der Kunde?


    Siehe Threadtitel ff.


    Und das es dann hier noch welche gibt, die dafür Verständnis zeigen, dafür widerrum habe ich kein Verständnis.


    Aber sei`s drum. Jeder wie er meint.

  • Als selbstständiger Unternehmer kleinerer Größenordnungweiß ich sehr wohl, was Service bedeutet, um Kunden zu binden.


    Allerdings muß man doch unterscheiden, ob es sich um einen Kunden handelt, den es zu halten gilt, der 12x Rechnungen bezahlt hat, und bei dem irgendwann mal eine kleine Unstimmigkeit kommt, oder ob es schon bei der ersten Rechnung Unklarheiten gibt, wie wohl in diesem Fall.


    Und um ehrlich zu sein, rufe ich in meinem Geschäft wirklich noch den einzelnen Kunden an, weil mein Kundenkreis recht überschaubar ist. Wenn dieser mir dann allerdings sagen würde, ich solle mich wegen 30€ mal nicht so anstellen, würde ich ihn nie wieder bedienen...


    Unternehmen sind nämlich keine Banken. Und es ist leider heute die Mentalität, daß viele Kunden sich mit dem Bezahlen von Verbindlichkeiten recht viel Zeit lassen, weil das billiger ist als jeder Kredit.


    Mitleid mit Kunden habe ich auch, und jedem, der nett fragt, gebe ich eine individuelle Chance der Bezahlung. Wer aber schludert, hat schlechte Karten.
    Von daher habe ich vollstes Verständnis für die Unternehmen, die hier ja sogar noch mehr Service bieten, als mancher Wettbewerb...


    Für das Verhalten eines Kunden wie 30001 habe ich nur sehr wenig Verständnis.


    Angestellte mögen das sicher anders sehen...


    An dieser Stelle möchte ich dem Threadersteller aber noch die Antwort auf die Frage geben, wie ich reagiert habe oder wie ich vorgegangen bin. Denn in der Tat bin ich auch nicht frei von Fehlern, und so passierte mir auchmal, daß ich meine Rechnung nicht ganz üblich beglichen habe. (Sogar schon zweimal. 1x bei E+ und 1x bei o2).


    Da auch ich bei o2 nicht sofort gesperrt wurde, sondern die SMS bekam, wie gesagt, anders als bei E+, habe ich dort angerufen, mich entschuldigt, gesagt, daß ich sofort überweisen würde, und mich für das Entgegenkommen bedankt!!!

  • Hallo,


    da könnten wir jetzt eine Grundsatzdiskussion anfangen. Wenn du als Hotliner den ganzen Tag nur noch miese Zahler an der Strippe hast, siehst Du das irgendwann anders.


    Die Grundsatzdiskussion würde schon in der Schule anfangen (oder im Kindergarten) wo Handys nicht verboten sondern einbezogen und erklärt gehören.


    Es würde weitergehen beim Verbot von langen Laufzeiten (jeder Vertrag muß binnen 1 Monat kündbar sein, wobei der Kunde dann erhalten "Geschenke" zurückgegeben oder bezahlen muß. Das würde über Nacht zum Wegfall der Subventionen und einer klaren Kostenrechnung führen.


    Es würde aber auch zum Wegfall aller Schubladenverträge führen und die Kundenzahlen auf realistische Werte (40-50 Millionen?) drosseln


    Und daran ist momentan kaum einer interessiert. Lieber durchwurschteln und gucken, daß man selbst optimal weg kommt. Die andern interessieren dabei nicht.


    Strom und u.U. auch Telefon werden von vielen als "selbstverständlich" angesehen, warum muß man dafür zahlen? (ok, das ist jetzt überspitzt formuliert)
    Das Geld geht für allerlei Tand drauf, den der Mensch eigentlich nicht braucht, aber eine ganze Branche lebt davon und will weiter davon leben.


    Also müssen wir zu Angeboten zurück, die der Nutzer/Kunde verstehen kann, warum er zahlt und was er dafür bekommt.


    Aber diese Diskusison ist philosophisch.

  • hrgajek:
    Naja, Grundsatzdiskussionen gibt es immer wieder und überall, nur hat diese hier von dir angeführte leider überhaupt nicht viel mit Philosophie zu tun, sondern vielmehr mit Wirtschaft.


    Philosophie würde immer beide Seiten als gleichwertig betrachten!
    Philosophisch wäre beispielsweise der Ansatz, daß man so handeln sollte, wie man es von anderen verlangt, oder daß man dem anderen Handlungsweisen zugesteht, die man selbst auch zeigt.
    Und da gilt hier nunmal das Ausgangsposting als Maßstab in diesem Thread.


    Und darum geht es doch leider meistens:
    Es wird schlichtweg von einigen einfach vergessen, daß zu Verträgen immer zwei gehören, die gegenseitig etwas vom anderen erwarten.


    Grundsätzlich geht es bei den meisten Verträgen um das Phänomen, daß die eine Seite Dienstleistung (=Service) haben möchte, und die andere Seite schlichtweg nur Geld dafür verlangt.


    Und so wie wir hier im TT uns über Service von Anbietern informieren, und uns z.B. über Netzausfälle von einer halben Stunde beklagen, oder schlecht ausgebaute Netze, und das man deshalb auf keinen Fall zu diesem Anbieter gehen darf, so bin ich gewiss, daß man der anderen Seite gleiches Recht nicht zugestehen würde, wenn die Mobilfunkunternehmen sich gegenseitig vor "schlecht zahlenden" Kunden warnen...


    So logisch, nein so ungerecht, sind die Menschen eben...


    Für einige soll die eine Seite Dienstleistung bringen, und auch dem Geld der anderen noch hinterherlaufen (oh nein, telefonieren). Sorry, aber das kann so nicht richtig sein!

  • Zitat

    Original geschrieben von bibsurfer
    Und so wie wir hier im TT uns über Service von Anbietern informieren, und uns z.B. über Netzausfälle von einer halben Stunde beklagen, oder schlecht ausgebaute Netze, und das man deshalb auf keinen Fall zu diesem Anbieter gehen darf, so bin ich gewiss, daß man der anderen Seite gleiches Recht nicht zugestehen würde, wenn die Mobilfunkunternehmen sich gegenseitig vor "schlecht zahlenden" Kunden warnen...


    Das nennt sich Schufa und gilt nicht nur für Mobilfunkbetreiber.

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