Autokauf: Welches dieser Autos nehmen?

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    Original geschrieben von hottek
    evtl bin ich ja zu sehr davon geschädigt dass ich bisher noch nie ein Auto einer Premiummarke mit Vorderradantrieb längere Zeit gefahren habe, meine Fronttriebler-Karriere ging nie über eine Rüsselsheimer Marke hinaus, die Ingolsstädter oder auch Stuttgarter ( A oder B-Klasse ) habe ich nie ausprobiert.


    Du musst gar nicht zwingend zu den Premium-Marken schauen, beispielsweise baut Renault 1A Vorderachsen - nur mal um die Sportmodelle von dort zu nennen. Die haben mit ihrer entkoppelten Vorderachse so wahnsinnig viel mechanischen Grip, dass ein Zerren und Rubbeln wie du es noch kennst, schon lange Geschichte ist ;)


    Klar, Heckantrieb macht Spaß und fahre ich auch gerne (z.B. MX 5 ist ein Traum), aber bezüglich Fahrkomfort nehmen sich die Autos heutzutage nicht mehr viel, bzw. bei ordentlich abgestimmten Autos merkt man als normaler Fahrer fast keinen Unterschied. (klar, dass können auch nicht alle gleich gut :D )

  • Zitat

    Original geschrieben von jerx
    Apropos Hinterradantrieb, wenn ich ehrlich bin, kann ich den Vorteil des Hinterradantriebs nicht erkennen.


    Bitte nicht persönlich nehmen, aber wer auf die Idee kommt, einen 318i zu bestellen, braucht auch keinen Heckantrieb! Ich käme nie im Leben auf die Idee, so ein Auto zu kaufen. Dann lieber ein anderes Fahrzeug mit einer ordentlichen Maschine (oder auf den neuen 3er warten, der endlich aufgeladene Vierzylinder-Ottomotoren mitbringt).


    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    Vielmehr finde ich den Hinterradantrieb auf glatter Fahrbahn wesentlich schlechter. Außerdem müsste man mMn, wenn man Quattro-Antrieb als Sonderausstattung wählt, auch bei den Vergleichsmodellen diese Ausstattung hinzurechnen.


    Ansichtssache - quattro ist bei Audi auch eine Notlösung, da sie eben nicht genug Moment über die Vorderräder auf die Straße bringen. BMW hat das Problem (noch) nicht!
    Vorderradantrieb ist für die breite Masse die "bessere" Lösung, da die Fahrzeuge dadurch prinzipiell leichter beherrschbar sind. Dazu kommt, daß die Fzge günstiger zu fertigen sind.
    BMW und MB haben sich schon was dabei gedacht, daß deren Kompaktfahrzeuge in der nächsten Generation mehr und mehr auf Frontantrieb setzen (für Enthusiasten ist das natürlich bedauernswert, aber noch hat man ja die Gelegenheit, sich Exemplare der aussterbenden Gattung zu sichern ;) ).


    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    523i und A6 2.8 TFSI habe ich auch verglichen. Da ist der Audi ähnlich günstiger wie damals. 43.890 EUR vs. 46.420 EUR.


    Einen 2.8TFSI hat es AFAIK nie gegeben und der 2.8FSI, den Du wohl meinst, kann genauso wenig wie der 523i.


    Zitat

    Original geschrieben von hottek
    evtl bin ich ja zu sehr davon geschädigt dass ich bisher noch nie ein Auto einer Premiummarke mit Vorderradantrieb längere Zeit gefahren habe, meine Fronttriebler-Karriere ging nie über eine Rüsselsheimer Marke hinaus, die Ingolsstädter oder auch Stuttgarter ( A oder B-Klasse ) habe ich nie ausprobiert.


    Ich kenne nur ein Fahrzeug, das trotz Frontantrieb wirklich Spaß macht - den Ford Focus RS (und auch dort ist die Allradvariante nur dem Rotstift zum Opfer gefallen - Prototypen waren damit unterwegs). Der aktuelle A3 ist in Kombination mit "dickeren" Maschinen (bspw. 2.0TFSI) IMHO unfahrbar. Immerhin zerrt es da nicht so extrem an der Lenkung wie bei anderen Vertretern der gleichen Generation (Astra H, Saab 9-3 usw.).


    Zitat

    Original geschrieben von hottek
    Deshalb - wenn ich einen Audi kaufen werde dann ist der Aufpreis für Allrad fällig, will mich ja nicht verschlechtern - ok, hat dann aber einen Nachteil, dann bin ich anschließend Allrad-Verwöhnt und muß auch darauffolgende BMWs mit XDrive kaufen :top:


    Es kommt sehr darauf an, was Du mit dem Auto machen willst. Allrad ist besser als Frontantrieb, aber für manche Dinge trotzdem nicht zu gebrauchen ;)


    Zitat

    Original geschrieben von hottek
    edit: ich denke Audi würde schon mal gerne einen Hecktriebler rausbringen, kann aber nicht weil kein VW-Baukasten verfügbar ist.


    Das ist ein Grund. Ein anderer ist allerdings das Image. Man kann den Leuten schlecht über Jahrzehnte erzählen, quattro sei die Lösung aller Probleme, und dann einen Hecktriebler bringen. (Lamborghini durfte interessanterweise ;) )


    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    Diese 10 Tage sind aber evtl. die entscheidensten des ganzen Jahres. Ich meine, dass auch mit Traktionskontrolle die Fahrt mit Hinterradantrieb nicht so sicher ist. Ich kann mich an einen Fall erinnern, wo ich einmal kurz zu schnell vom Gas gegangen bin und schon tanzte mein Wagen Wiener Walzer. Zum Glück ist nichts passiert. Ich denke, dass das mit einem Fronttriebler nicht passiert wäre. Allerdings bin ich schon seit Jahren keinen Frontantrieb mehr gefahren. Zudem fuhr ich damals eine kleinere Fahrzeugklasse.


    Heckantrieb hat unbestritten auch in gewissen Situationen deutliche Nachteile. An ein paar Wintertagen schleiche ich mit Heckantrieb über die rechte/mittlere Spur, während links die Allradler vorbeirauschen und die Fronttriebler zügig vorbeifahren :p


    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    Ich bin mir nicht so sicher, ob ich auf trockener Fahrbahn den Unterschied zwischen Front- und Heckantrieb erkennen kann. Ich glaube eher nicht. Daher ist das für mich weder Vor- noch Nachteil bzw. preisentscheidend. Außerdem muss man immer verschiedene Marken vergleichen, so dass es nicht unbedingt der Antrieb ist, der für das bessere Fahrgefühl verantwortlich ist.


    Mit ausreichend viel Drehmoment merkst Du es sofort und sonst spätestens vor/in/nach der ersten Kurve :D


    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    Autotests habe ich schon lange nicht mehr gelesen, aber ich kann mich nicht entsinnen, dass ich früher Anmerkungen bezüglich des A4 Frontantriebs gelesen hätte. Also ich meine negative Kommentare. Es wurde höchstens aufs Antriebskonzept hingewiesen.


    Meinst Du, daß es Zufall ist, daß Audi die stärkeren Motoren nur mit Allrad anbietet?!


    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    Außerdem wäre Audi beim A4 vielleicht auch auf den Hinterradantrieb umgeschwenkt, wenn es so viele Vorteile bringen würde.


    Nein, das können sie nicht - Stichwort Baukasten


    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    Aber es scheint Anwendungen (Anhänger oder Driftkönige) zu geben, bei denen ein Hecktriebler wirklich erste Wahl ist. Für mich ist die Antriebsart weniger wichtig. Da ich aber sowieso BMW bevorzuge, werde ich meine Driftfähigkeiten trainieren müssen. Möchte auch ein Parkhaus hochdriften können.
    http://www.rtl2.de/rvp/gripextrem/?vid=2066.10105 :cool:


    Wenn Du das mit einem 318i schaffst, bist Du mein persönlicher Held :top:


    Beste Grüße,


    Johnson (der mit Frontantrieb und automatisierten Getrieben jeglicher Art nichts anfangen kann)

    Rechner: Samsung Galaxy Book, Lenovo T14
    Telefon: Pixel 8 Pro, iPhone 15

    Netz: D1, o2

  • Hauptvorteil von Frontantrieb ist, das man bei gleicher Fahrzeugroesse mehr Platz im Innenraum hat (vorallem wenn man den Motor quer einbaut) und man Front kuerzer und freier gestalten kann.


    Und bei glatten Strassen ist die Traktion auch besser als mit Heckantrieb.


    Roadster sind was anderes als BMW - den die haben dann den Motor nicht vorne sondern in der Mitte oder hinten - und dann wegen dem hoeheren Gewicht auf der Hinterachse auch auf glatten Strassen mehr Traktion.


    Und driften ist doch prollig :eek:

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Roadster sind was anderes als BMW - den die haben dann den Motor nicht vorne sondern in der Mitte oder hinten - und dann wegen dem hoeheren Gewicht auf der Hinterachse auch auf glatten Strassen mehr Traktion.


    Der BMW Z4 und der Mazda MX5 sind zwei Beispiele für Roadster mit Frontmotor und Heckantrieb. Erst vor ein paar Wochen habe ich ein Sicherheits- und Schleudertraining mit einem Roadster mit Mittelmotor und Heckantrieb absolviert. Dadurch habe ich wieder einmal gemerkt, dass der Grenzbereich dieses Motor-Antriebssystemskombination sehr eng ist: Bricht das Heck aus, muss man deutlich schneller reagieren als bei herkömmlicher Motor-Antriebsverteilung, sonst ist das Fahrzeug nicht mehr einzufangen. Andererseits garantiert der Mittelmotor bis zum Grenzbereich sehr viel Fahrspaß...

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Hauptvorteil von Frontantrieb ist, das man bei gleicher Fahrzeugroesse mehr Platz im Innenraum hat (vorallem wenn man den Motor quer einbaut) und man Front kuerzer und freier gestalten kann.



    Genau das ist der Punkt. Das der Vorderradantrieb dazu noch leichter zu beherrschen ist, ist eben ein netter Nebeneffekt.
    Sir Alec Issigonis (Mini Konstrukteur) dachte nicht an Fahrsicherheit, er dachte an Platz im Fahrzeug...

  • Zitat

    Original geschrieben von Johnson
    Bitte nicht persönlich nehmen, aber wer auf die Idee kommt, einen 318i zu bestellen, braucht auch keinen Heckantrieb! Ich käme nie im Leben auf die Idee, so ein Auto zu kaufen. Dann lieber ein anderes Fahrzeug mit einer ordentlichen Maschine (oder auf den neuen 3er warten, der endlich aufgeladene Vierzylinder-Ottomotoren mitbringt).


    Die Antriebsdiskussion wurde eigentlich nicht von mir angestoßen. Heckantrieb hat sicherlich so seine Vorteile, aber mir ist das trotzdem egal, welchen Antrieb ich erhalte. Da ich aber mehr auf BMW und Mercedes stehe, werde ich wohl auch in Zukunft Heckantrieb fahren. Mir sind die Punkte Preis und Verbrauch wichtiger. Von daher tendiere ich auch zu den kleineren Motorisierungen (maximal kleinster 6-Zylinder). Zuviel Fahrspraß verleitet mich sowieso nur dazu, noch mehr Gas zu geben als ich es eh schon tue. Zudem hatte ich gar nicht für mich geguckt, sondern für eine Freundin.


    Selbst nachdem ich mich jetzt etwas mehr mit den verschiedenen Antriebsarten beschäftigt habe, bezweifle ich, dass die Mehrheit der Fahrer gravierende Unterschiede erkennen kann, außer in Extremsituationen. Bei den üblichen "Sprints" von Ampel zu Ampel dürften Normalos kaum etwas bemerken. Für die meisten ist das Auto nun einmal ein Fortbewegungsmittel und kein Sportgerät.


    ---


    Laut dem Motor-Kritik Artikel waren Audi und BMW in den 70ern vom Image her gleichauf. Dann hat BMW aber mächtig vorgelegt und hat sich als Premiummarke etabliert. Audi hinkte seither ständig hinterher und konnte erst in den letzten Jahren wieder aufholen. Dafür macht der Autor hauptsächliche Fehler der jeweiligen Firma verantwortlich. Bei Audi war es damals angeblich Piechs Dikatur des Frontantriebs. Die jüngsten Fehler von BMW werden leider nicht genannt.


    Das deckt sich mit meiner Wahrnehmung als Laie. Die 70er waren vor meiner Zeit als Autofahrer. Daher wohl auch meine Einschätzung, dass BMW schon immer vor Audi rangierte. Durch TT, R8 und A5 habe ich in den letzten Jahren Audi positiv wahrgenommen. Zudem fand ich den Modellwechsel E46 -> E90 nicht gelungen. Vielleicht ist ja das Design des 3ers der Grund für den günstigeren Gebrauchtwagenpreis. Den A4 finde ich schon schöner als den 3er. Kaufen würde ich mir aber wahrscheinlich doch einen gebrauchten 3er. Qualitativ sollten beide ähnlich sein. Für mich ist es aber unlogisch, für ein Auto, das neu billiger als die Konkurrenz war, gebraucht mehr zahlen zu müssen.

  • Warum Audi so gut läuft im Moment?
    Meine Meinung: weil man es verstanden hat und versteht, Begehrlichkeiten zu wecken.
    Das wird untermauert von guter bis sehr guter Technik und Qualität.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von jerx
    Die Antriebsdiskussion wurde eigentlich nicht von mir angestoßen. Heckantrieb hat sicherlich so seine Vorteile, aber mir ist das trotzdem egal, welchen Antrieb ich erhalte. Da ich aber mehr auf BMW und Mercedes stehe, werde ich wohl auch in Zukunft Heckantrieb fahren. Mir sind die Punkte Preis und Verbrauch wichtiger. Von daher tendiere ich auch zu den kleineren Motorisierungen (maximal kleinster 6-Zylinder). Zuviel Fahrspraß verleitet mich sowieso nur dazu, noch mehr Gas zu geben als ich es eh schon tue. Zudem hatte ich gar nicht für mich geguckt, sondern für eine Freundin.


    Selbst nachdem ich mich jetzt etwas mehr mit den verschiedenen Antriebsarten beschäftigt habe, bezweifle ich, dass die Mehrheit der Fahrer gravierende Unterschiede erkennen kann, außer in Extremsituationen. Bei den üblichen "Sprints" von Ampel zu Ampel dürften Normalos kaum etwas bemerken. Für die meisten ist das Auto nun einmal ein Fortbewegungsmittel und kein Sportgerät.


    Hab ja oben bereits geschrieben, daß ich davon ausgehe, daß die Mehrheit der Fahrer den Unterschied nicht bemerkt. Den Zusammenhang mit dem Schwenk bei BMW (1er wird nach und nach auf Frontantrieb umgestellt) und der Tatsache, daß Mercedes' neue Kompaktfahrzeugplattform ebenfalls für Frontantrieb ausgelegt ist (höhrere Motorisierungen mit Allrad - analog A3) hab ich ja auch schon erwähnt.


    Es würde mich weiterhin nicht wundern, wenn die übernächste Generation 3er/C-Klasse ebenfalls mit Frontantrieb antreten würde...


    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    Laut dem Motor-Kritik Artikel waren Audi und BMW in den 70ern vom Image her gleichauf. Dann hat BMW aber mächtig vorgelegt und hat sich als Premiummarke etabliert. Audi hinkte seither ständig hinterher und konnte erst in den letzten Jahren wieder aufholen. Dafür macht der Autor hauptsächliche Fehler der jeweiligen Firma verantwortlich. Bei Audi war es damals angeblich Piechs Dikatur des Frontantriebs. Die jüngsten Fehler von BMW werden leider nicht genannt.


    Das ist IMHO eigentlich recht einfach. BMW konnte Audi/Mercedes kaum einen größeren Gefallen tun als Bangle Fahrzeuge designen zu lassen :rolleyes:


    Die Generation E38/E39/E46 war optisch IMHO sehr gelungen und daran konnten E60, E65 und E90 nicht anknüpfen. Mit den MÜs wurde es dann wieder deutlich besser, aber solche (E65) oder solche (E90) Designkunststücke muss man erstmal verdauen :rolleyes:
    Der E60 war IMHO nicht ganz so grausam (M-Paket vorausgesetzt) und ist aus einer etwas anderen Motivation entstanden (Aerodynamik).
    BMW hat den Fehler inzwischen korrigiert und die bereits die MÜs waren deutlich besser. Das aktuelle Modelljahr des E92 ist IMHO genial geworden, aber das ist natürlich Geschmackssache.


    Das soweit zur Optik. Dazu kommt dann noch das Motorenprogramm. Im Dieselbereich macht BMW wohl niemand etwas vor, aber die Vierzylindersaugerbenziner sind leider ein totaler Griff ins Klo und interessanterweise ist genau dieser Bereich durch Audi stark besetzt. Die TFSI-Motoren können zwar keineswegs zaubern, aber Audi hat die Geschichte gut vermarktet.


    Außerdem hat Audi Firmenleasingfahrzeuge über extrem niedrige Raten in den Markt gedrückt, um auf Stückzahlen zu kommen. Man hat zudem verstanden, das Image der Marke radikal zu verjüngen und sich sportlicher zu positionieren. Audi hat bei der jungen Klientel ohne Sachverstand ein gutes Image, aber ich bin gespannt, wie lange das noch funktionieren wird. Der A1 war ja gerade erst ein herber Dämpfer für Audi. Das Einheitsdesign ist genauso charakterlos wie die Marke an sich und das wird sich sicherlich noch rächen.


    Ich wüsste nicht, aus welchem Grund ich jemals einen Audi kaufen sollte; entweder BMW oder Mercedes, aber Audi steht IMHO dazwischen und versucht den Spagat zu schaffen. Die Marke profitiert von einem ähnlichen Hype wie Apple und man darf gespannt sein, wie lange das noch anhält. Mein persönliches Fazit: Die Marke ist total über und kann ruhig vom Markt verschwinden. Dann steht auf den Fahrzeugen wie einem A3 wieder VW und gut :p


    Zitat

    Original geschrieben von jerx
    Das deckt sich mit meiner Wahrnehmung als Laie. Die 70er waren vor meiner Zeit als Autofahrer. Daher wohl auch meine Einschätzung, dass BMW schon immer vor Audi rangierte. Durch TT, R8 und A5 habe ich in den letzten Jahren Audi positiv wahrgenommen.


    Fahrzeuge wie der R8 sind eben möglich, wenn man einen Konzern wie VW im Rücken hat. BMW hat für solche Spielereien leider nicht die Ressourcen, wenn man gleichzeitig noch andere, sehr ehrgeizige, Ziele (damals Efficient Dynamics, heute Project i) verfolgt. Mercedes lief mit dem SLR in die falsche Richtung und hat den Fehler mit dem SLS inzwischen korrigiert und versucht nun auch, das Image der Marke zu wandeln (siehe kommende A-Klasse).


    Ich bin gespannt, wie sich das in Zukunft entwickeln wird und ob der Markt groß genug für 3 "ähnlich positionierte" Marken ist.


    Beste Grüße,


    Johnson

    Rechner: Samsung Galaxy Book, Lenovo T14
    Telefon: Pixel 8 Pro, iPhone 15

    Netz: D1, o2

  • Zitat

    Audi hat bei der jungen Klientel ohne Sachverstand ein gutes Image, aber ich bin gespannt, wie lange das noch funktionieren wird. Der A1 war ja gerade erst ein herber Dämpfer für Audi. Das Einheitsdesign ist genauso charakterlos wie die Marke an sich und das wird sich sicherlich noch rächen [...] Ich wüsste nicht, aus welchem Grund ich jemals einen Audi kaufen sollte; entweder BMW oder Mercedes, aber Audi steht IMHO dazwischen und versucht den Spagat zu schaffen. Die Marke profitiert von einem ähnlichen Hype wie Apple und man darf gespannt sein, wie lange das noch anhält. Mein persönliches Fazit: Die Marke ist total über und kann ruhig vom Markt verschwinden. Dann steht auf den Fahrzeugen wie einem A3 wieder VW und gut


    Besser konnte man eine persönliche, subjektive Abneigung ohne jegliche techn. Begründung kaum zum Ausdruck bringen.
    Da wird mal wieder klar, was von Autothreads bei TT i.d.R. zu halten ist.
    Statt objektiver Betrachtung eines Gebrauchsgegenstands erfährt man eher etwas über Lust, Laune und Vorlieben anderer User. Ob das allerdings bei der Kaufentscheidung irgendwie hilft...

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

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