Moin,
jetzt wo die Temperaturen wieder unter 10 Grad sinken und Nachts noch ein Stückchen weiter, habe ich mit dem Problem zu kämpfen, dass meine Fenster morgens, sowie tagsüber so voll Wasser sind, dass auf dem Fensterbrett schon kleine Wasserlaachen sind.
Nun lese ich immer wieder was von wegen richtig Lüften etc..., kann mir aber nicht vorstellen dass es davon weggehen soll.
Zur Situation:
Ich wohne in einer Wohnung, gebaut so um 1950 rum. Das Haus wurde ein wenig modernisiert, sprich draussen schön warm gedämmt, allerdings sind die Fenster noch aus Holz. Diese werden jedes Jahr vom Vermieter (Wohnungsgesellschaft - nicht Genossenschaft) gestrichen. Die Wohnung liegt im Hochpaterre, sprich links und rechts sind Mietpartien unter der Wohnung die Keller. Die Keller ansich sind an der Decke mit billigen Dämmplatten bestückt.
Nun ist es in dieser Wohnung regelmäßig recht kalt. Im Moment messe ich hier ohne Heizung 16,5° Grad auf meinem Schreibtisch. Beim Einzug bekamen wir eine Broschüre zwecks richtig Heizen und Lüften, aber die Maßnahmen darin kann ich nicht einsehen. Dort wird beschrieben, dass wir dauerhaft heizen sollen und mitten am Tag das Fenster aufreißen müssen.
Um jetzt wieder den Bogen zu schliessen...
Muss ich es mir gefallen lassen, ständig zu heizen und am Tage (wo ich eigentlich nie daheim bin) die Fenster sperrangelweit aufzureißen, damit die zugeführte Wärme für die ohnehin schon sehr kalte Wohnung wieder flöten geht ? Ich mein, dann kann ich auch gleich Geld zum Fenster rauswerfen.
In diesem Zusammenhang sind jetzt auch wieder diese Fenster zu sehen. Kann ich den Vermieter irgendwie in die Pflicht nehmen ? Ich glaube nicht dass es normal ist, dass die Fenster so dermaßen schwitzen und nur durch diese Fenster-auf-Aktion und Dauerheizen verschwindet.
Eure Gedanken dazu ?