Gewinnwarnung der Telekom

  • Zitat

    Original geschrieben von HandyFreak9999
    @T-tommy1 Ich merke grad du denkst genau so wie dein Arbeitgeber.


    Ich selbst habe 1 Jahr bei der Telekom gearbeitet, wenn man aber schon als Mitarbeiter seinen Mitarbeiter ISDN Anschluss kündigt und zu Arcor wechselt, sollte man auch seinen Arbeitgeber wechseln, was ich dann auch gemacht habe.


    Teilweise ja, teilweise auch nein.


    Ich finde es halt nur nicht nicht besonders lustig, wenn jemand mit einem Halbwissen vorschlägt, meinen Arsch in tausend Stücke zu sprengen.
    Oder, wenn das nicht klappen sollte, mir in einer dunklen Gasse auflauern will.


    Gruß


    Tommy

  • HoldaT:



    Deine Meinung sei Dir selbstverständlich unbenommen, aber absichtlich verletzend-polemisches Vokabular wie "Überschussbeamte" hat hier nichts verloren. Vom letzten Satz Deines Postings ganz zu schweigen.


    Geht es Dir um eine vernünftige Diskussion oder ist TT für Dich die Bühne für Deine Selbstherrlichkeit? Diese Bühne schliesst übrigens, falls der Hauptdarsteller das Fass zum Überlaufen bringt.

    Hätte der Mensch nur halb so viel Vernunft wie Verstand, dann wäre alles viel einfacher in der Welt. Linus Pauling

  • Zitat

    Dabei hatte die Telekom noch Glück, denn die Netzalternativen Powerline und Antennenkabel wurden nie aggressiv verfolgt


    Die Alternative Antennenkabel besteht überhaupt nur, weil die Telekom als staatliches Unternehmen das TV Netz nicht nach wirtschaftlichen sondern nach technischen Aspekten aufgebaut hat.


    Eventuell erstmal überlegen, bevor man nur meckert.

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."


  • Kritik angenommen! Ich wollte nur ein wenig "herausarbeiten", welche Ursache wohl die anscheinend unkontrollierbaren Umsatz-/Gewinneinbrüche haben könnten. Bzw. warum die Telekom dermaßen gelähmt darauf reagiert bzw. reagieren muss.


    Derzeit funktioniert das System unter Ausnutzung der Trägheit der Masse eben noch vortrefflich, aber was wird, wenn auch der Mobilfunk keinen Cashflow mehr liefern kann.


    Da ich aus dem Osten komme, habe ich zu Verbeamtungen in jeder Form sicher ein besonderes Verhältnis. Jedoch kann ich auch nicht nachvollziehen, dass man große Gruppen ehemals offenbar notwendiger Beamter aus der zeitlichen Entwicklung ausklammert und so tut, als könnte die Allgemeinheit auf Dauer für Pensionen und auch Gehälter auf (im Vergleich zum Osten) höchsten Niveau sorgen.


    Alles off topic, einfach Schloss davor, da diese Diskussion sonst noch mehr Leuten Schmerzen bereitet.

    ---

  • Zitat

    Original geschrieben von HoldaT
    Die Regulierung allein ist aber nicht die Ursache. Z.B. war der Mobilfunk bis vor Kurzem unreguliert und man hätte gekonnt, wenn man gewollt hätte. Aber nein, man ruht sich aus, belacht den Wettbewerb und heult nun, wo die Kleinen angreifen...


    Dass die Strategie von T-Mobile nicht ganz verkehrt ist/war zeigen doch die Kundenzahlen. T-Mobile hat im unregulierten Mobilfunkmarkt die Spitzenposition.


    Und, dass bei T-Com die Preise für Leistungen höher sind als bei den Alternativen ist doch ganz klar. Welcher andere Festnetzanbieter schafft es so flächendeckend DSL-Anschlüsse zu schalten? Selbst Arcor hat nicht den Ausbau, den die T-Com hat.


    Dieser Ausbau kostet Geld und muss irgendwie finanziert werden. Dass nicht jeder einzelne Kunde den Ausbau seines Ortes finanzieren kann ist klar, also zahlen es alle Kunden, deswegen auch der höhere Preis.


    Wenn ich überlege, was ich für Probleme mit den alternativen Telefongesellschaften schon alles hatte. Mißglückte Nummernportierung (Fehler lag bei Versatel und nicht bei T-Com), monatelang keine Rechnung (Versatel), mehrfache, wiederholte ISDN- und DSL-Ausfälle (Versatel und Arcor), DSL-Einwahlserver defekt (versatel), falsche Abrechnungen (Arcor) und negative Vertragsänderungen während der Laufzeit (Arcor).


    Die oft genannten DSL-Dämpfungswerte, bei denen zwar Arcor aber nicht T-Com schaltet zeigen auch, welche Qualitätskriterien die einzelnen Anbieter an ihr Produkt stellen. Aber hier hat sich ja bei T-Com im Zuge von DSL-Light schon was getan.

    Samsung Galaxy S4: DeutschlandSIM (Allnet-Flat + 1GB Data, Vodafone-Netz)
    Samsung Galaxy S2: Klarmobil (Allnet-Flat + 500MB Data, Telekom-Netz)

  • Zitat

    Original geschrieben von HoldaT
    Jedoch kann ich auch nicht nachvollziehen, dass man große Gruppen ehemals offenbar notwendiger Beamter aus der zeitlichen Entwicklung ausklammert und so tut, als könnte die Allgemeinheit auf Dauer für Pensionen und auch Gehälter auf (im Vergleich zum Osten) höchsten Niveau sorgen.


    Noch eine Anmerkung von mir (da es Dir anscheinend immer noch nicht klar ist):


    Dieses trägt nicht die Allgemeinheit, sondern der Konzern Deutsche Telekom AG und somit letztendlich der Kunde. Wobei es dem Kunden egal sein kann ob ein Beamter (der im Schnitt sogar weniger bekommt als der Arbeitnehmer mit der gleichen Aufgabenstellung) oder ein Arbeitnehmer mit der Aufgabe betraut ist.
    Verlass Dich drauf, der Beamte arbeitet geauso gut wie der Arbeitnehmer.


    Und wieso sollen Beamte aus der zeitlichen Entwicklung ausgeklammert sein?
    Hast die Entwickung in den letzten Jahren verfolgt? Minimale Erhöhungen, Wegfall 13. Gehalt/Weihnachtsgeld usw.
    Anscheinend nicht. Sonst gäbe es nicht solche Aussagen.


    Das soll es aber auch von mir zu diesem Thema gewesen.


    Ich bin ebenfalls für ein Schloss.


    Gruß


    Tommy


  • Na, wenn es das zum "Beamte" dann gewesen ist, brauchen wir auch kein Schloss. ;)



    Im übrigen ist es kein Drama, wenn ein Unternehmen eine Gewinnwarnung herausbringt. Wie das Wort schon sagt, es wird weniger Gewinn gemacht, mehr nicht.


    Es ist aber auch nicht leicht für die T-Com. Man hat den Regulierer im Nacken und andere Anbieter, die meist günstiger sind. Nun kann man aber leider nicht immer auf den günstigsten Anbieter reagieren, denn diese sind oft nur lokal tätig und die T-Com müsste, dann eigentlich auch regional unterschiedliche Konditionen anbieten. Das ist natürlich undenkbar.


    Auch wäre man wohl heute froh (eben wegen dem Regulierer), wenn man damals bei der Privatisierung das Netz ausgegliedert hätte. Aber nun muss man damit leider leben. Nicht umsonst denkt man heute bei anderen Privatisierungen daran, diesen Fehler nicht nochmal zu tun. (z.B. bei der Bahn).

  • es gibt meiner meinung nach mehrere gründe warum es der telekom seit jahren nicht gut geht und auch in zukunft nicht besser gehen wird.
    wie ein vorredner von mir schon sagt wurde einfach das netz mitprivatisiert wodurch die regulierungsbehörde alles ruinieren wird.
    was mich auch wundert warum die EU die telekom reguliert wenn sie ihr eigenes neues netz bauen. (stichwort vdsl) verstehe das persönlich überhaupt nicht.
    ein weiterer punkt sind wohl wirklich die vielen xxxxxxx die einfach nicht mehr gebraucht werden und ein hoher kostenfaktor sind.
    ich persönlich komme mir nur verarscht vor stichwort t-aktie.
    möchte mal wissen wer für die xxxxxxx aufkommt wenn die telekom zerschlagen wird. das lustige ist die telekom wird reguliert weil sie das netz mitbekommen hat aber dass sie für die ganzen beamten auch noch ewig zahlt bedenkt niemand.
    wenn die telekom nicht endlich von der regulierung ausgenommen wird was langsam mal geschehen soltle weil die anderen netzbetreiber garnciht daran denken ein neues netz aufzubauen etc..... und der bund nicht bald seine anteile verkauft seh ich echt schwarz.
    und solange die in berlin nicht wissen was sie wollen rendite oder arbeitslose vermeiden wird das eh nichts werden. die sollen endlich ihre aktien verkaufen.
    aber politiker haben meiner meinung nach ehh einen an der .........
    wenn anfang der 90er die letzten xxxxxxx eingestellt worden sind dauert es noch bis ca 2030 bis die telekom xxxxxxxxfrei ist
    solange gibt es das unternehmen aber sicher nicht mehr weil sie an den kosten zugrunde gehen
    aber naja sehe es schon kommen die telekom wird zerschlagen und der steuerzahler darf dann den schaukelstuhl für die xxxxxxx zahlen.

  • Das Problem am Festnetz ist doch.... der Preis!


    Man kann über den Telekom-Service echt nicht meckern - v.a. nicht im Vergleich zu den Wettbewerbern. Manchmal hapert's noch an der Koordination, aber trotz Allem: vergleichsweise gut!


    Aber hey, ihr T-Comler! Ihr habt vergessen, dass man auch als teils Monopolist, teils Oligopolist den Preis für eine Dienstleistung nicht beliebig hoch setzen darf. Subjektiv halte ich für einen Festnetzanschluss € 10,- für angemessen. Damit wärt ihr im Wettbewerb mit den Mobilfunkern auch wieder besser gerüstet. € 16,40 sind einfach zuviel für T-Net. Man hat ja sogar 2007 noch die Steuererhöhung weitergegeben!


    Genau so bei DSL: Die utopischen € 100,- Einrichtunggebühr, die euch die ex RegTP aufgedrückt hat schrecken ab! Das war vor drei Jahren vielleicht angebracht, aber die Bundesnetzagentur würde heute wahrscheinlich sogar bei einer kostenlosen Einrichtung nichts mehr sagen (vgl. Wettbewerber).
    Im Gleichen Zug sollten neben den Einrichtungsgebühren die monatlichen Kosten des T-Com-DSL-Anschlusses gesenkt werden. € 10,- für DSL 2.000, € 15,- für DSL 6.000, € 20,- für DSL 16.000.


    Und ihr werdet sehen: Dann klappt's auch wieder mit den Neukunden. Denn euer Service ist uns eben doch was wert! :)

    »Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave« (Aristoteles)

  • Ich kann empi666 nur zustimmen im Bezug auf VDSL Regulierung. Warum soll die T-Com investieren, wenn sie ein neues Netz direkt wieder an die Mitbewerber günstig vermieten muß und einen Wettbewerbsvorteil wieder abgeben?

    Gruß
    ChiefOBrei

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!