Was haltet Ihr von Solartechnik?

  • Hi,


    ...und selbst nach der siebenundsechzigsten Bitte doch ENDLICH einmal auf meinen Beitrag bezüglich seiner "Solarkritik" einzugehen, schafft es unser kleiner verbohrter Freund doch immer wieder lustig an mir vorbei zu reden und mit noch lustigeren PDFs, Anekdoten oder Videos anzutanzen. Ich könnte mir jetzt die Zeit nehmen und ihm zu seiner "20070126_TrittinKlimaschwindel.pdf" ein paar Dinge erklären und erläutern warum auch dieser vermeindliche Vorwurf einfach nur Nonsens ist, aber ich bin es jetzt endgültig leid.


    Erstens gibt es einfach keine gemeinsame Diskussionsgrundlage. Um zu verstehen, warum der Dreisatz der in der PDF genutzt wird nicht zulässig ist, sollte man wenigstens die Begriffe Grund-, Mittel und Spitzenlast-Kraftwerke schonmal irgendwo gelesen haben oder grob etwas von der Erzeugungsstruktur der deutschen Energieversorgung wissen.


    Zweites ist bei "solarkritik" einfach keine Diskussionskultur vorhanden. Er hat seinen Standpunkt und alle anderen lügen und/oder sind bei der Solar-Mafia. Auf ausführlichst vorgetragene Widerlegungen seiner Scheinargumente geht er nicht ein und versucht den unwissenden Leser mit immer neuen graphischen Darstellungen oder Videos zu überreden (ungleich überzeugen!).


    Ich halt mich ab jetzt zurück! Hätte gehofft, dass eine konstruktive Diskussion zu Stande kommt, aber leider Gottes lag ich mit dem Vergleich zu den Verschwörungstheoretikern glaube ich gar nicht so weit entfernt...

  • Ja irgendwie hat er gegen alle modernen umweltschonenden Techniken was zu sagen. Erdwärme ist nix, Solarnergie ist nix, Windenergie wird von einer Mafia gepuscht und Öl und Gas gibt es in Massen.


    Mittelfristig wird nur ein Mix aus verschiedenen Energie helfen und dazu muß eine Steigerung der Energieeffizienz bzw. das Einsparen von Energie hinzukommen.


    Leider vermehren sich die Menschen immer noch wie die Karnickel und steigern den Energiebedarf ständig, was bei Absinken der Rohstoffvorräte zu höheren Preisen führt.


    Interessant wäre mal en aktuellen Stand der Kernfusion zu erfahren.

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    Ericsson T39m
    Legends never Die!
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  • Hi,


    einen hab ich noch. Gerade durch Zufall in meinen Unterlagen gefunden, die ich gerade pauke.


    Empfehlungen aus dem WBGU-Gutachten (Link hatte ich oben ja schon gezeigt)


    - Wegen der langen Investitionszyklen etwa von Kraftwerken oder Transportnetzen stellen die nächsten 10 bis 20 Jahre das entscheidende Zeitfenster für die Transformation der Energiesysteme hin zu einem nachhaltigen Pfad dar. Wird diese Chance genutzt, ist die Transformation mit nur geringen Einkommensverlusten möglich.


    - Kurz- und mittelfristig müssen diejenigen erneuerbaren Energiequellen zügig ausgebaut werden, die heute technisch beherrscht und relativ preiswert sind.


    - Langfristig kann der steigende Primärenergiebedarf nur durch eine entschiedene Sonnenenergienutzung gedeckt werden, die das mit weitem Abstand grösste langfristige Potential besitzt. Dieses Potential kann nur erschlossen werden, wenn eine Verzehnfachung pro Dekade schon jetzt und auch langfristig sichergestellt wird.


    Gerade dieser letzte Punkt bringt es auf selbigen!


    Abschliessend:


    - Die Energiewende zur Nachhaltigkeit ist in ihrer Größenordnung mit einer neuen industriellen Revolution vergleichbar und wird für lange Zeit eine große technische Herausforderung bleiben


    gruss


  • Dann pauke mal schön Deine Ideologie weiter...
    Aber aufpassen:
    Zum Kaffee holen wieder Gehirn einschalten, sonst verwechselst du noch die Kaffeemaschine mit dem Kühlschrank. ;);)


    Ich beschreibe mal Dein verständnis von "Effizienz" und Potential":


    Früher hat die Feuerwehr einen Waldbrand effizient gelöscht.
    Dein Verständnis von "Potential" und "Effizienz" versucht nun mit 500.000 Wassergläsern einen Waldbrand zu löschen, wobei du uns erzählen willst, dass du ja noch 500.000.000 Schnapspinnchen für die Zukunft im Schrank hast, um den Waldbrand in Zukunft noch effizienter zu löschen.


    Für wie blöd halten uns die Ökos eigentlich ??

  • Moin
    nun ist auch mein Verständnis für solarkritik beendet. Ich habe keine feste Meinung zum Thema, sehe mich nicht als Anhänger und ideologisch vorbelastet. Aber Deine Diskussionkultur und Dein überaus verblendetes Auftreten hier zeugt nicht von großer Kompetenz. Ich kenne Dich nicht persönlich, weiß also auch nicht, warum Du so verzweifelt argumentierst, aber so wird das nix. Du bist weiterhin nicht auf n3o eingegangen....
    Daher ab jetzt hier nur noch passiv:
    Der Dingens

  • Zitat

    Original geschrieben von Dingens
    Moin
    nun ist auch mein Verständnis für solarkritik beendet. Ich habe keine feste Meinung zum Thema, sehe mich nicht als Anhänger und ideologisch vorbelastet. Aber Deine Diskussionkultur und Dein überaus verblendetes Auftreten hier zeugt nicht von großer Kompetenz. Ich kenne Dich nicht persönlich, weiß also auch nicht, warum Du so verzweifelt argumentierst, aber so wird das nix. Du bist weiterhin nicht auf n3o eingegangen....
    Daher ab jetzt hier nur noch passiv:
    Der Dingens


    n3o geht auch auf meine Argumente nicht ein.
    Inbesondere hat er bis heute nicht erzählt, wo "das Mehr" an Sonnenenergie ab dem Jahr 2030 herkommen soll ??
    ...und warum Deutschland über 30 Jahre hinweg (seit 1998) mit der Effizienz einer solaren "Trabbi-Technik" zugepflastert wird, anstatt in gezielten Forschungsvorhaben die Solartechnik zur Marktreife und Effizienz zu bringen ???


    Die Antwort auf diese beiden Fragen fehlt von n3o !!

  • Zitat

    Original geschrieben von solarkritik


    Für wie blöd halten uns die Ökos eigentlich ??


    Und für wie blöd hälst Du die User bei TT eigentlich?
    Solltest Du ein ernsthaftes Interesse daran haben die in dieser Community längerfristig einzubringen ist ratsam mal über die eigene Art der Diskussionsführung nachzudenken, ansonsten wird Dein Account hier wahrscheinlich nicht lange Bestand haben.


    Selbsternannte "Rächer" für irgendeine gute Sache (egal ob es jetzt Tierschutz oder sonstwas ist) die nur mal eben vorbeischauen um ihr Thema zu puschen braucht hier kein Mensch. (Und die Historie Deiner kurzfristigen Besuche in diversen Foren spricht da für sich.)

  • Hatte ich auf Seite 1 mal eine solarkritische Antwort geschrieben?


    Aufgrund des für einige Diskutanten ja eher peinlichen Diskussionsverlaufs möchte ich meine Sicht der Dinge hier nochmal relativieren, um auch anderen Energielaien - so wie ich auch einer bin - hier im Thread in die Steigbügel zu helfen:


    Als ich das Einsparpotential von PV für meinen Supermarkt durchgerechnet habe, tat ich das aus rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten.


    Einige Argumente hier im Thread haben mir wirklich zu denken gegeben. Letztendlich geht es doch - gerade bei der Energiegewinnung - darum, etwas für die Umwelt und für die Zukunft zu tun, auch wenn man dabei selbst keinen nennenswerten materiellen Gewinn erwirtschaften kann.


    Du, Solarkritik, jammerst hier nur rum und heulst den Thread voll, weil (aus Deiner Sicht) so viele Leute mit Sonnenenergie "beschissen" werden.


    Mal ehrlich: Wenn PV "Beschiss" wäre, dann gäbe es längst keine einzige Solaranlage mehr in Deutschland.


    Sorry, aber Leute wie Du bremsen, halten auf und blockieren den Fortschritt.


    Zeige doch bitte mal Alternativen auf, anstatt lediglich PV zu verteufeln. Und jetzt erzähl nicht zum hundertsten Mal, daß uns Kohle und Öl ja schließlich noch 500 Jahre lang reichen! Selbst wenn wir uns bis dahin nicht das letzte Gramm Sauerstoff aus der Atmosphäre wegverfeuert haben: Dann sind die Ressourcen in 500 Jahren aufgebraucht. Und dann? Sollen die nach uns mal sehen? Ja, klar, das haben ja unsere Eltern und unsere Großeltern auch bereits erfolgreich so durchgezogen. Warum nicht auch wir? :rolleyes:


    Ein großes Dankeschön an n3o für die sehr sachlichen Beiträge. Auch wenn viel Theorie und Spekulation drinsteckt: Im Gegensatz zu Anderen hier bringst Du Fakten auf den Tisch.


    Sicher wird die Energiekurve schlußendlich anders verlaufen als prognostiziert, aber jeder, der jetzt mit einsteigt, kann dazu beitragen, daß die Kurve in Zukunft in die richtige Richtung läuft.


    Derzeit leben wir nunmal solartechnisch noch in der "Trockenphase". Mit steigenden Effizienzen wird diese Energieform aber zunehmend interessanter werden.


    Um wieder zu Solarkritiks Beispiel mit dem Waldbrand zu kommen: Du würdest den Brand lieber mit der Flüssigkeit aus dem nahegelegenen Salzsäuresee löschen (oder was auch immer. Ich bin kein Chemiker, aber unterstellen wir mal, Salzsäure könnte Feuer löschen), die den gesamten Wald auslöscht und den Boden auf nicht absehbare Zeit vergiftet sowie unfruchtbar und unbewohnbar macht, anstatt jeden Anwohner in 30 Kilometer Umkreis mit einem Eimer Wasser loszuschicken, um wenigstens versucht zu haben, sinnvoll zu löschen. Du würdest lieber daheim hocken und heulen, weil das ganze gute Wasser verschwendet wird und man mit der Salzsäure den Brand viel schneller hätte löschen können. Hauptsache gelöscht, oder?


    Ich persönlich würde Dich bitten wollen, Deine Meinung und Ansichten nochmals zu überdenken und Dich erst dann wieder hier im Thread zu Wort zu melden. Du bist sicher nicht nur mir zu "extremistisch".


    cu


    NoTeen


    *der darüber nachdenkt, beim zweiten Supermarkt gleich mit PV "durchzustarten"*

  • Zitat

    Original geschrieben von solarkritik
    2. Wo ist das Energieknappheitsproblem ???
    Es gibt nämlich keine Energieknappheit !!!!
    Gemäß Angaben der Internationalen Energieagentur und den Angaben in dem arte-TV-Bericht haben wir weltweite (Stein-)Kohlereserven für 200 Jahre und (Stein-)Kohleressourcen für mindestens 500 Jahre.
    Und es ist heute bereits möglich, Steinkohle für 45 Euro je Barrel zu Erdöl zu verflüssigen...

    Das ist ja super... dann brauchen wir ja keine Angst mehr vor der globalen Erwärmung mehr zu haben! *UmweltministerAnruf*
    :rolleyes:


    Selbst wenn diese besagten Vorräte noch lange reichen.. was hilft es uns, wenn wir in 50 Jahren keine Luft mehr haben zum Atmen (überspitzt gesagt, bitte nicht wörtlich oder sachlich nehmen).
    Egal ob Kohle, Erdgas oder Öl, es wird überall CO2 freigesetzt. Bei Solar, Wind & Wärme nicht. Selbst bei Biomasse nur soviel, wie der verbrannte Stoff selbst kompensieren kann. Ich denke das alleine ist schon ein Grund um auf erneuerbare Energien zu setzen.


    Übrigins gibt es heute Solare Photovoltaik Anlagen, wie quasi wie eine Art Plane über das Dach gespannt werden. Denen reicht das einfache Tageslicht, um soviel Energie zu gewinnen wie die 2 - 5 Jahre alten Photovoltaik Anlagen.
    Man muss sich einfach damit auseinandersetzen, dass es für heutige Bauern (Neudeutsch: Argrarökologen) einfach rentabler sein wird, statt Kartoffeln, Mais & Getreide eben Solarpanels auf das Feld zu stellen und diese Energie dann zu vermarkten. Das wird kommen, und das ist auch wichtig (auch wenn ich Kartoffeln zu meinen Hauptgerichten zähle... ;) ).
    Und zu der Problematik mit der Nacht:
    1. Nachts wird nur ein Bruchteil der Energie benötigt.
    2. Es gibt heute schon Batterien, welche ein normales Einfamilienhaus mit allen technischen Geräten eine ganze Nacht lang versorgen könnten, nur vom Strom was tagsüber gewonnen wurde.
    3. Feueranlagen für Biomasse und Windenergie kann auch Nachts gewonnen werden.


    Es ist so wie diverse Vorschreiber schon erwähnten: Der Energiehunger von Asien, Indien & Co. wird wachsen. Und zwar rapide, wahrscheinlich auf das gleiche Niveau wie hier in den westlichen Nationen. Und dann? DANN haben wir Knappheit, wenn sich nichts daran ändert. Und DANN ist es zu spät.
    Es müssen JETZT neue Wege geschaffen werden, dass wenn es in 10 oder 20 Jahren soweit ist, eine Neuausrichtung des Energiemixes ÜBERHAUPT stattfinden kann.


    Ich für meinen Teil ziehe gerade mit meiner Freundin zusammen. Wir achten sehr wohl auf Energiesparende Komponenten (Waschmaschine, Geschirrspühler, Gefrierschrank, usw.). Auch bei den Lampen. Ich kann mit 50 Watt Energiesparleuchten heute die gleiche Lichtausbeute wie mit ca. 300 Watt erhalten. Natürlich sind diese teurer. Aber die Energiepreise werden weiter steigen, und irgendwann werden diese Birnen billiger. Und man darf manche Dinge einfach nicht verbohrt auf sich selbst, sondern einmal auf ein großes ganzes betrachtet sehen.


    Anderes Beispiel?
    Die Hälfte der in Deutschland neuzugelassenen KFZ sind Diesel. Es gibt insgesamt ca. 50 Mio Fahrzeuge. Sagen wir mal, 10 davon sind Diesel, bleiben 40 Mio Benzinfahrzeuge.
    Ein Diesel verbraucht ca. 30 - 40% weniger Kraftstoff, als ein Benziner.
    Das hieße, gäbe es NUR NOCH Diesel Fahrzeuge, würde unser bundesweiter Kraftstoffbedarf auch um ca. 30% runtergehen.
    Nun bitte nicht kommen mit den typischen Schlagworten wie "Diesel lohnt nicht", "Feinstaub", "Steuern", "aufwändiger Herzustellen", etc. Es geht REIN um den EnergieBEDARF im KFZ Bereich. Was das in Zahlen bedeuten würde, kann sich jeder selbst ausrechnen.
    Aber diese Beispiele (Energiesparende Leuchtmittel, KFZ Verbrauch, uvm.) global betrachtet ergeben in Summe das, worauf wir uns in Zukunft unter Umständen einstellen müssen.

    "Irgendwie haben die Leute das mit der Meinungsfreiheit falsch verstanden, man darf eine Meinung haben, man muss nicht. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    - Dieter Nuhr

  • Zitat

    n3o geht auch auf meine Argumente nicht ein.
    Inbesondere hat er bis heute nicht erzählt, wo "das Mehr" an Sonnenenergie ab dem Jahr 2030 herkommen soll ??
    ...und warum Deutschland über 30 Jahre hinweg (seit 1998) mit der Effizienz einer solaren "Trabbi-Technik" zugepflastert wird, anstatt in gezielten Forschungsvorhaben die Solartechnik zur Marktreife und Effizienz zu bringen ???


    Die Antwort auf diese beiden Fragen fehlt von n3o !!


    Naja, weil du mir ja langsam doch an's Herz gewachsen bist.... Schau mal, was Papi dir mitgebracht hat:



    Damit weisst du jetzt schonmal von welcher Fläche wir im Transformationspfad des WBGU reden. "Zupflastern" ist also ein höchst relativer Begriff.


    Ob der grosse Knall (im positivsten seiner Sinne), also der dann auch spürbare Wandel zu regenerativen Energien (mit der Solarenergie als Zugpferd) jetzt am 01.01.2030 oder schon 2025 oder erst 2035 kommt spielt keine grosse Rolle. Auch spielt es keine Rolle ob wir 2100 von 60% Solarstrom oder von 55% oder 65% reden. Wichtig ist die Richtung und die ist meinem Kenntnisstand nach (den ich jetzt grosskotzig einfach als bedeutend grösser und umfassender als deinen Kenntnisstand bezeichnen muss) weltweit akzeptiert, wenigstens was die Wissenschaft angeht. Wie gesagt: Das Umdenken der Politiker und "einfachen" Bürger findet im Moment statt. Geh auf die Strasse und schau dich um, die Leute wachen auf und interessieren sich für Klimaschutz. Al Gore's "Eine umbequeme Wahrheit" wird nicht der letzte mediale Grossbeitrag zum Thema gewesen sein. Und die Menschen sind dabei zu akzeptieren, dass das ganze global betrachtet im besten Fall ein Nullsummenspiel wird. Wir kommen da gesamtvolkswirtschaftlich betrachtet nicht mit Gewinn raus! Aber wir können es uns (noch, und mich noch meine ich die angesprochenen 10 bis maximal 20 Jahre) aussuchen ob wir lebend da raus kommen wollen. Der Vergleich von NoTeen war überaus passend!


    Und jetzt als finales Argument: Der oben angesprochene grosse Knall, also der wirklich spürbare Boom der Solarenergie kann nur kommen, wenn die Technik quasi vom ersten Tag an an den Mann gebracht wird und auch kommerzialisiert ist (Was übrigens in ALLEN Bereichen des Lebens so ist...) Wie stellst du dir das auch sonst vor? 1000 Forscher auf eine Insel bringen und 10 Jahre forschen lassen und dann kommen sie raus und die Welt ist geheilt? Ein wenig naiv oder? Nein, das passt alles nur, wenn Lernkurven und Kostendegression erzwungen werden durch einen Wettbewerb am Markt. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass du ein VWL-Studium hinter dir hast, werde ich es dir auch hier nicht näher erläutern können, ohne das Rad für dich neuzuerfinden. Es macht z.B. überaus Sinn, dass der Markt durch staatl. Subventionen im Moment gestützt wird. Das grosse Ganze läuft im Moment relativ gut auf's Ziel zu.


    Deine erste Frage dürfte damit ausreichend genug beantwortet sein.


    Wollen wir doch mal sehen, was deine zweite Frage war: blabla...30Jahre...blabla...Trabbi-Technik...blabla


    Ach so. Okay, habe ich eigentlich oben ja schon mitbeantwortet. Zusätzlich wäre noch zu sagen, dass die Technik sich von Tag zu Tag verbessert. Oben postete jemand den Link zu juwi und ihrer 40MW (!) PV (!!!!!) Anlage die mit Dünnschichtzellen realisiert werden soll. Wenn das alles so läuft wird das ein weiterer Meilenstein in der Forschung, Produktion und Kommerzialisierung sein. Was die Wirkungsgrade angeht so sind mir auch nur steigende Werte bekannt im Zeitverlauf. Ohne jetzt weitere Quellen zu suchen (auch meine Zeit ist begrenzt, der geneigte Leser wird mir mittlerweile vllt auch so glauben): Die Kosten sinken im Zeitverlauf stetig, die Wirkungsgrade steigen, die Effizienz erhöht sich! Das alles kombiniert mit dem unglaublichen Potential der Sonnenenergie und der Einbahnstrasse durch fossile Energieträger führen dazu, dass meine Prognosen eintreffen werden und nicht deine, ob es dir passt oder nicht :).


    Lustig finde ich noch, dass du immer noch nicht auch nur im Ansatz auf meine erstgenannten Punkte eingegangen bist. Ich habe jetzt glaube ich jeden einzelnen deiner Beiträge ausführlich zer- und wider-legt. Wird langsam Zeit, dass dein Trainer das Handtuch wirft?!


    NoTeen: Ohne deine Supermärkte zu kennen und ohne Experte für die kommerzielle Seite von PV-Anlagen zu sein: Natürlich kannst du einen Betrag X,- heutzutage sicherer und renditeträchtiger anlegen. Da gibt es glaube ich keinen Zweifel. Aber du kannst dir die Geschichte bei dir durchrechnen (lassen) und je nach Standort kommst du auch rein finanziell mit einem + aus der Sache raus. Aber du hast es schon gut erkannt: Es geht manchmal um mehr als das reine + am Ende der Rechnung (was trotzdem das inflationsbereinigte + als zumindest notwendige Bedingung stehen lässt, keine Frage...). Eine Möglichkeit bei dir könnte auch darin bestehen, dass du dein Dach vermietest. Dann hast du selbst nicht das Risiko und erhälst monatliche Mieteinnahmen dafür dass Firmen dort einspeisen und/oder testen. Auch hier kann ich dir leider im Moment keine Firmen nennen, ich bin (noch) mehr auf der forschenden als auf der verkaufenden Seite...


    gruss

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