EDGE bei Vodafone [Presse]

  • Vodafone modernisiert sein Mobilfunknetz und steigert dessen Leistungsfähigkeit in den ländlichen Gebieten



    Düsseldorf, 15. Februar 2007. Vodafone modernisiert sein Mobilfunknetz und ver_bessert damit für seine Kunden die Qualität für Telefonie und Datenverbindungen besonders in den ländlichen Gebieten. Durch die Investitionen erweitert Vodafone seine Netzkapazitäten zusätzlich und senkt künftig die Betriebskosten und den Stromverbrauch im Netz.



    Dabei ersetzt Vodafone bundesweit veraltete Basisstationen durch neue, die auf dem aktuellsten Stand der Technik sind. Deutlichster Vorteil ist die Reduktion des Strombedarfes in den neuen Netzkomponenten. Davon profitiert auch die Umwelt: Pro Jahr spart das Unternehmen künftig den Jahresbedarf an Elektrizität von 10.000 Drei-Personen-Haushalten ein.



    Außerdem wird das Mobilfunknetz in den ländlichen Gebieten mit EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) ausgestattet. Damit erweitert Vodafone die Verfüg_barkeit von Datendiensten in den ländlichen Bereichen, in denen keine UMTS-Broadband Versorgung aufgebaut ist.



    „Neben der Effizienzsteigerung in unserem Netz profitieren Vodafone Kunden durch eine weiter verbesserte Qualität bei Telefonaten und mobilen Datenverbindungen in ländlichen Gebieten“, betont Hartmut Kremling, Geschäftsführer Technik bei Voda_fone in Düsseldorf. „Gleichzeitig rüsten wir uns für die wachsenden Kapazitätsan_forderungen.“



    Vodafone Kunden steht schon heute das beste und dichteste mobile Breitbandnetz zur Verfügung. Das haben unabhängige Tester – wie beispielsweise die Fachzeit_schrift Connect – mehrfach bestätigt. Mobile Breitband-Dienste sind in über 2000 Städten und Gemeinden verfügbar.



    Das Düsseldorfer Unternehmen erreicht mit UMTS-Broadband rund 80 Prozent der Bevölkerung – mehr als jeder andere Netzbetreiber in Deutschland. Aktuell stehen Vodafone-Kunden Übertragungsraten in der Spitze von bis zu 1,8 MBit/s im kom_pletten UMTS-Broadband versorgten Bereich zur Verfügung. In allen Ballungsge_bieten sind jetzt schon bis zu 3,6 MBit/s verfügbar – eine Bandbreite, die bis Mitte 2007 im gesamten UMTS-Netz von Vodafone ausgebaut wird.



    Anmerkungen: Bei EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) handelt es sich um einen paketvermittelten Datendienst im GSM-Netz. Durch ein optimiertes Modulationsverfahren können mit EDGE deutliche höhere Übertragungsraten als mit konventionellen GPRS-Verbindungen genutzt werden. So liegt die maximal mögliche Datenrate von GPRS bei 59,2 kBit/s, mit EDGE hingegen werden theore_tisch bis zu 236,8 kBit/s erreicht.



    Quelle Vodafone.de

  • Passend hierzu die heutige Pressemitteilung von T-Mobile:


    Bonn, 15. Februar 2007


    - T-Mobile setzt Modernisierung des Mobilfunknetzes konsequent fort
    - Flächendeckende Bereitstellung der mobilen Breitbandtechnik EDGE bis Ende 2007
    - Zusammen mit Alcatel-Lucent rüstet T-Mobile bis Jahresende über 5.000 Basisstationen mit neuem Equipment aus
    - Modernste Technik erhöht die Netzqualität und sorgt für erhebliche Senkung des Energieverbrauchs



    T-Mobile Deutschland treibt die Optimierung des Mobilfunknetzes weiter voran. Neben der flächendeckenden Bereitstellung der mobilen Breitbandtechnik EDGE wird Deutschlands führender Mobilfunkbetreiber damit auch die Netzqualität erneut spürbar erhöhen. T-Mobile hat dazu Alcatel-Lucent mit der technischen Erneuerung von mehr als 5.000 Sende- und Empfangsanlagen (BTS, Base Transceiver Station) beauftragt. Alcatel-Lucent wird diese Basisstationen mit modernster Hard- und Software ausstatten und sie so für die schnelle mobile Datenübertragung fit machen. Der Technik-Austausch wird gleichzeitig zur Verbesserung der Leistung und Qualität des GSM-Netzes von T-Mobile (GSM, Global System for Mobile Communications) erheblich beitragen. T-Mobile und Alcatel-Lucent wollen das Modernisierungsprojekt bis Ende 2007 abschließen.


    Breitband in der Fläche
    In Deutschland ist T-Mobile der einzige Mobilfunkanbieter, der die EDGE-Technik (EDGE, Enhanced Data Rates for GSM Evolution) bereitstellt. EDGE beschleunigt die mobile Datenübertragung auf bis zu 220 Kilobit pro Sekunde und ist damit fast viermal so schnell wie ISDN im Festnetz. T-Mobile ermöglicht mit EDGE flächendeckend in Deutschland schnelles Surfen im World Wide Web und Downloads auch großer Dateien.


    Die Netzmodernisierung mit Alcatel-Lucent steigert nicht nur Bandbreite und Leistungsstärke des T-Mobile Netzes. Darüber hinaus führt die neue Technik zu einer Senkung des Energieverbrauchs der Basisstationen um rund 30 Prozent. Die Netzerneuerung leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Kostensenkung. Wie schon bei den bisherigen Modernisierungsmaßnahmen wird auch diesmal die Umschaltung der Basisstationen von der bisherigen Ausstattung auf die neuen Komponenten nachts erfolgen. Störungen der Kundenkommunikation über das T-Mobile Netz sind nicht zu erwarten.


    HSDPA und W-LAN
    Parallel zu Weiterentwicklung des GSM-Netzes betreibt T-Mobile den Ausbau der Netzinfrastrukturen für UMTS und W-LAN. Als erster Mobilfunkbetreiber in Deutschland hat T-Mobile das gesamte UMTS-Netz mit HSPDA-Technik ausgestattet. Der High Speed Downlink Packet Access bietet Übertragungsraten von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde; weitere Steigerungen der Bandbreite sind für die Zukunft vorgesehen. Das UMTS/HSDPA-Netz von T-Mobile deckt über 60 Prozent der deutschen Bevölkerung ab. Um Kunden praktisch immer und überall schnellstmögliche Mobilfunkverbindungen zu bieten, baut T-Mobile auch das Public W-LAN Angebot HotSpot konsequent aus. Mit mehr als 20.000 HotSpot Standorten sind T-Mobile und T-Com gemeinsam der größte Betreiber von W-LAN Standorten weltweit.

    Nicht Wünschelruten, nicht Alraune, die beste Zauberei liegt in der guten Laune. (Goethe)

  • Wow, ich bin beeindruckt, das sind ja mal gute Nachrichten von D2. :)

    Der Prokrastination-Workshop findet morgen statt.

  • Als gute Nachrichten würde ich das nicht unbedingt einstufen, nicht das es dann zulasten des weiteren UMTS Ausbaus geht.


    Aber vielleicht unterstützt Vodafone dann Mobile-TV in EGDE, bei den schweizer Netzen geht das imho.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Als gute Nachrichten würde ich das nicht unbedingt einstufen, nicht das es dann zulasten des weiteren UMTS Ausbaus geht.


    Aber vielleicht unterstützt Vodafone dann Mobile-TV in EGDE, bei den schweizer Netzen geht das imho.


    Natürlich wird erstmal UMTS eingefroren, warum doppelt bauen?


    Vor einigen Jahren war der Komplettausbau UMTS beschlossen, Rückfalloption war EDGE.

  • Also ich sehe das Ganze als eine Evolution des GSM Netzes an. Oberstes Ziel dürfte dabei sein, die Betriebskosten zu minimieren. Als Abfallprodukt (weil es die neue Ausrüstung unterstützt) kommt EDGE.


    Negativen Einfluss auf UMTS wird das evt. in ländlichen Räumen haben, in städtischen Gebieten glaube ich nicht an Einschnitte.



    MfG

  • Zitat

    Original geschrieben von offline
    Natürlich wird erstmal UMTS eingefroren, warum doppelt bauen?

    EDGE kann UMTS ja nicht ersetzen.


    Es kann ja auch sein das Vodafone die alten GSM Basisstationen nur austauschen will um Energie zu sparen, und wenn die neuen Basisstationen schon EDGE können kann man es ja aktivieren.


    Wenn deswegen der UMTS Ausbau eingefroren werden würde, dann wäre das sehr schade. Möchte zumindest in 92507 Nabburg und 93437 Furth im Wald noch Vodafone UMTS haben.

  • Focus von Vf wird im nächsten Geschäftsjahr DSL sein, UMTS und Zuhause werden natürlich auch verkauft. Dafür braucht man ein belastbares Netz, welches gegeben ist. UMTS wird dann je nach Belastung ausgebaut.

  • Damit hat Vodafone dann noch deutlicher das bessere Datennetz.


    Was mir bei T-Mobile immer wieder negativ auffällt sind nicht zuverlässige Verbindungen und auch bei UMTS niedrigere Datenraten als man bei EDGE kriegen sollte. Das ganze läuft oft sehr zäh. Mir erscheint die NodeBs sind teils nicht richtig angebunden oder der Backbone dicht. Vorteil bei T-Mobile ist nur EDGE auf dem Land was für PDA-Surfen gut reicht.


    Wenn ich dagegen dann wieder eine Vodafone SIM in die HSDPA-fähige Notebook-Karte stecke, dann rauscht das Internet nur so durch.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Als gute Nachrichten würde ich das nicht unbedingt einstufen, nicht das es dann zulasten des weiteren UMTS Ausbaus geht.


    Denke auch, dass man sich es jetzt 2x überlegt, ob man hier und da noch UMTS ausbaut, obwohl zwischen EDGE und HSDPA mit 3.6 im Downlink riesige Geschwindigkeistunterschiede liegen.


    Gruß


    Tobias

    ***22 Jahre o2***

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!