Erfahrungen zu Mercedes-Benz E-Klasse

  • Erst mal Danke für die Antworten bis hier hin.


    Modelljahr 98-2000 hatte ich mir gedacht weil das etwa in dem Preisrahmen liegt den ich bezahlen kann.


    Allerdings ist da auch kaum was zu finden unter 100000 km auf der Uhr, aber so wie ich hier gehört habe sollte das ja nicht das große Problem sein.


    Also dann auf jeden Fall Facelift und dafür ein paar Kilometer mehr auf der Uhr wenn ich das richtig verstanden hab,


    Ich werde wohl in den nächsten Tagen mal bei unserem örtlichen Mercedeshändler vorbeischauen und mal sehen was der so da rum stehen hat.


    Weitere Anregungen und Tips sind aber jederzeit willkommen. :)



    Gruß
    Michael

    <Chuck Norris hat die Leitung des Berliner Flughafens übernommen. Morgen früh um 07:30 Uhr ist Eröffnung.>

  • Sollte dich der Verbrauch nicht abschrecken und die relativ wenig Kilometer fahren, rate ich zum E320 Benziner, der hat zwar bei Wenignutzern zuviel Power. Aber der Anschaffungspreis gegenüber den Dieseln, insbesondere dem 220CDI, machen das locker wett. Zudem haben die hohen Motorisierungen meistens die Avantgarde Ausstattung und viele Extras. Achja, der 320er ist absolut unzerstörbar.

  • Das mit dem Rost kann ich auch unterschreiben. Mein Vater hat einen W210 (Jg 2010) und der rostet ganz jämmerlich an allen vier Türen und am Kofferraum. Im Vergleich dazu war unser alter Audi 100 ein richtiger Musterknabe!


    Andererseits hat Mercedes irgendwann angefangen 30 Jahre Garantie gegen Durchrostung zu geben, so daß man die ganze Sache (abgesehen von den Werkstattaufenthalten) auch vergleichsweise locker sehen kann...

  • ich fahre einen W210 aus 2001. Als 220 CDI, mit Automatik. Eine sehr schöne Reiselimousine, bis auf 2 Glühbirnen war noch nichts defekt. Kilometerstand ca. 160 tkm.


    Achte beim Kauf auf ein lückenlos DB-gepflegtes Scheckheft, dann brauchst Du dir auch keinen Kopf machen bei den Rostproblemen die früher oder später jeden 210er erwischen. Und möglichst unfallfrei sollte er sein. Ausstattung nach Geschmack, aber Automatik halte ich für Pfilcht bei diesem Fahrzeug.


    Ansonsten: in den schon angesprochenen Foren findest Du alles an Infos zu dem Modell. Ich wollte auch erst auf W211 umsteigen, aber da gab es am Anfang viele Probleme und solange mein 210er noch so problemlos läuft werde ich ihn noch ne Weile behalten

  • Zitat

    Original geschrieben von boecki Automatik halte ich für Pfilcht bei diesem Fahrzeug.


    Das ich meinen Senf auch noch dazugebe:


    Richtig! Die Handschaltung macht definitiv keinen Spaß in diesem Fahrzeug.


    Die Automatik hingegen ist typisch Mercedes einwandfrei.

  • *unterschreib*


    Wenn Du eine E-Klasse ins Auge faßt, muß Dir klar sein, daß das kein Auto ist, das zum "Heizen" gebaut ist, sondern dafür, möglichst bequem und souverän von A nach B zu kommen. Natürlich kann man auf der Autobahn auch schneller fahren, aber auf kurvigen Landstraßen macht das Auto mehr Spaß, wenn man das Fahren eher als "gleiten" als als "Kurvenhatz" begreift.


    Dann ergibt auf einmal das gewöhnungsbedürftige Gaspedal und die weiche etwas indirekte Lenkung Sinn..

  • Zitat

    Original geschrieben von dg2mst
    *unterschreib*


    Wenn Du eine E-Klasse ins Auge faßt, muß Dir klar sein, daß das kein Auto ist, das zum "Heizen" gebaut ist, sondern dafür, möglichst bequem und souverän von A nach B zu kommen. Natürlich kann man auf der Autobahn auch schneller fahren, aber auf kurvigen Landstraßen macht das Auto mehr Spaß, wenn man das Fahren eher als "gleiten" als als "Kurvenhatz" begreift.


    Dann ergibt auf einmal das gewöhnungsbedürftige Gaspedal und die weiche etwas indirekte Lenkung Sinn..


    Genau so war das auch gedacht. Aus dem "Heizeralter" bin ich raus. Für mich muß ein Auto bequem sein und nicht mal besonders schnell. Mein 82PS Diesel-Vectra ist auch nur mit viel gutem Zureden bereit schneller als 150 zu fahren, wobei ein wenig Reserve nach oben ganz schön wäre.


    Was ist denn an dem Gaspedal gewöhnungsbedürftig?



    Gruß
    Michael

    <Chuck Norris hat die Leitung des Berliner Flughafens übernommen. Morgen früh um 07:30 Uhr ist Eröffnung.>

  • Da ich von der Audi-Fraktion komme, habe ich das Gefühl, daß beim E der Schub erst nach relativ langem Pedalweg einzusetzen beginnt. Das kann natürlich ein Einzelfall sein, paßt aber eigentlich ganz gut zum Charakter des Wagens: Man kann dadurch sehr sanft beschleunigen, sollte aber daran denken, wenn man sich in fließenden Verkehr einfädeln will.


    Am besten, du achtest mal darauf, wenn Du eine Probefahrt machst. Vielleicht merkst Du es kaum. In meinem Fall hat es zu einer kleinen Überraschung geführt, als ich an einer Einmündung in den fließenden Verkehr eingebogen bin, und erstmal nichts kam. Als ich den Wagen dann etwas fester "getreten" habe, gab es einen eher peinlich-prolligen Kickdown...


    Was ich anfangs gewöhnungsbedürftig fand, war die schiere Größe des Wagens. Die E-Klasse macht dem Fahrer eigentlich zu jeder Zeit klar, daß er ein großes, schweres Auto fährt. Das lernt man aber schnell zu schätzen, wenn man längere Strecken unterwegs ist und relativ ausgeruht ankommt.

  • Die E-Klasse ist auf Komfort ausgelegt und auch vom Fahrwerk her so abgestimmt. Die übrige Bedienung des Autos passt auch zu dieser Philosophie.
    Alle die z.B. einen Audi A6 gewöhnt sind werden zu Beginn ein paar Eingewöhnungsschwierigkeiten haben, denn die E-Klasse beschleunigt nicht so stark wie der Audi mit einem vergleichbaren Motor, dafür bietet die E-Klasse aber gerade auf langen Überlandfahrten den höheren Komfort/Luxus, da das Fahrwerk mehr auf Komfort denn auf Sportlichkeit ausgelegt ist.
    Die E-Klasse ist auch etwas weniger übersichtlich- gilt sowohl für die Limosine als auch für das Kombi-Modell.

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