RTL Sendung vom 11.06.07 : Klimakatastrophe stimmt nicht!?

  • Zitat

    Dieses argument lasse ich nicht gelten, könnte man doch mit diesem argument jegliche technologische entwicklung im keim ersticken. Und technisch "veraltet" heißt ja nicht dass sie nicht mehr funktionieren...


    Das hab ich vielleicht unglücklich ausgedrückt. Worauf ich hinaus wollte ist unter anderem, dass der zu frühe Einstieg manchmal eher negative Auswirkungen hat. Bei der Solartechnik wars in den Anfängen so, dass die Prototypen in ihrer Lebenszeit garnicht die Energie herstellen konnten, die es alleine gebraucht hat um sie zu bauen.


    Und ich halte die meisten Vorschläge zum Klimaschutz für Blödsinnig. Beispiel Hybrid: Der ist kaum besser, als ein PKW mit 4 Liter Verbrauch in der Gesamtenergiebilanz. Und er löst auch nicht das Problem des Verkehrsaufkommens. Man könnte ohne Panik ala "Den Wechsel heute oder morgen ist die Wüste Gobi in Wuppertal" zu verbreiten. Man müsste nur das Internet effektiver nutzen, um den Bedarf an Waren herzustellen und nicht mehr künstlichen Bedarf erzeugen, sondern nur den tatsächlich angeforderten Bedarf produzieren. Damit meine ich nicht vom Staat diktierten Bedarf, sondern von den Kunden selbst. Quasi alles "on Demand". Man könnte den ÖPNV komplett kostenlos anbieten, da stiege dann die Mehrheit auch in den Bus ein. Bei den momentanen Fahrpreisen und schlechten Fahrplänen ist das Auto natürlich die bessere Wahl.


    Ich sehe nicht, das man am eigentlichen Problem arbeiten will. Man nimmt lieber statt Glühbirne die Energiesparlampe und fördert die Menge an Sondermüll wie Quecksilber etc. damit.


    Zitat

    Ebenfalls ein überaus gefährliches argument, denn wann wird denn der technische fortschritt "von ganz alleine" zu einer verträglicheren lebensweise führen? Das ist eine sehr große unbekannte dieser zeitpunkt, darauf kann und darf man sich nicht verlassen.


    Na, das tut er doch bereits heute. Was meinst du denn, wies zu Beginn der Industriealisierung und davor in der Welt ausgesehen hat? Da waren in den Städten die Klamotten und Häuser teilweise schwarz vom Niederschlag der Fabrikemmisionen, Müll hat man da hingekippt, wos gepasst hat und so weiter.

  • Zitat

    Original geschrieben von pallmall
    Man könnte den ÖPNV komplett kostenlos anbieten, da stiege dann die Mehrheit auch in den Bus ein. Bei den momentanen Fahrpreisen und schlechten Fahrplänen ist das Auto natürlich die bessere Wahl.


    Und ich dachte Martyn wäre Weltfremd.
    Die Bus/Zugfahrer, Arbeiten natürlich für lau, weil es so viel Spaß macht, und zu Essen brauchen die ja nix. Diejenigen die die Fahrzeuge reinigen und Reparieren, natürlich auch. Von den herstellern bekommt man die Busse und Züge geschenkt, und der Sprit bzw. Strom dafür ist natürlich auch umsonst...


    Von was willst Du das alles bezahlen, wenn keine Fahrpreise mehr verlangt werden?

    **** Commodore 64 Basic V2 ****
    64K RAM System 38911 Basic Bytes Free
    READY.

  • Zitat

    Original geschrieben von pallmall
    Na, das tut er doch bereits heute. Was meinst du denn, wies zu Beginn der Industriealisierung und davor in der Welt ausgesehen hat? Da waren in den Städten die Klamotten und Häuser teilweise schwarz vom Niederschlag der Fabrikemmisionen, Müll hat man da hingekippt, wos gepasst hat und so weiter.


    Dann besuch doch mal die Megametropolen der Welt (Mexiko Stadt, Peking, Kairo, Kalkutta etc pp). Da sieht es auch heute nicht wirklich viel besser aus.
    Ein Bekannter sagte, als er aus Peking auf Urlaub in der Heimat in D war, sinngemäß "wunderbar, endlich kann man mal wieder richtig durchatmen"...

  • Zitat

    Original geschrieben von pallmall
    ....Man könnte den ÖPNV komplett kostenlos anbieten, da stiege dann die Mehrheit auch in den Bus ein. Bei den momentanen Fahrpreisen und schlechten Fahrplänen ist das Auto natürlich die bessere Wahl.....


    kostenlos sicherlich nicht... oder du bezahlst mehr steuern so das jeder (egal ob nutzer oder nichtnutzer) das gesamte system mit finanzieren (hieße aber auch das bei jeder lohnrude der mitarbeiter (egal ob bahn /bus gesellschaft oder hersteller) jede neue preisrunde der ölkonzerne und stromkonzerne die steuern steigen müßen)


    wo ich sagen würde das es sin macht wäre eine preissenkung um so mehr leute zum umsteigen zu bekommen, so das wirklich die bahn billiger (bequemer und angenehmer ist sie eigentlich nach meiner sicht immer) ist. zudem sollte man dann auch die wieder abgenabelten dörfer anschließen...so das man wieder bis ins letzte kuhkaff fahren könnte (ob es wirtschaftlich wäre naja....). so hat es sich schon öfters gezeigt das bus und bahn proppevoll ist wenn die preise nicht für bus 1,20 sondern 0,50€ sind.... bloß bei diesen preise wird keine gesellschaft überleben können....

  • Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007


    Nicht wirklich. Denn wie Du bei der Auswahl dieses Spruchs für Deine Sig ja wahrsch. auch selbst sehr richtig erkannt hast, steht er ja eben doch für sehr viel mehr.


    Genau - für die Problemlösung in der Gruppe, nicht eines einzelnen. Oder wie er weiter sagte: Wenn jemand ein Problem hat, gibt es immer einen der das Problem lösen kann. Merkwürdigerweise spiegelt genau dieses Forum z.B. diesen Satz wider.


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Auf den ersten Blick war das ja eine staatliche Idee, aber ich möchte nicht wissen, wer da im Hintergrund die Fäden gezogen hat...


    Wer denn? Ich geb dir einen Tipp: Die Stromkonzerne waren es jedenfalls nicht ;)


    Und noch eine Frage an die Leute, die hier über die Wissenschaft herziehen:
    Wenn es also keine "Beweise" gibt, wie das Klima mal war, wie kommt Ihr dann darauf, dass es überhaupt Klimaschwankungen gab? Ihr erwähnt in einem Atemzug, dass diese Temperaturunterschiede normal und natürlich sind, aber worauf bezieht Ihr denn diese Aussage? Wenn ich es mir genau überlege: In der Schule habt Ihr mal gelernt, dass es Eiszeiten und Warmzeiten gab - das ist übrigens ein nicht bewiesenes Ergebnis wissenschaftlicher Forschungen ;)


    Und abschliessend eine kleine Grafik. Wer kann mir diesen doch abnormal starken Anstieg seit ca. 150 Jahren - und damit zufällig genau mit dem einsetzen der industriellen Revolution - erklären?




  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Und abschliessend eine kleine Grafik. Wer kann mir diesen doch abnormal starken Anstieg seit ca. 150 Jahren - und damit zufällig genau mit dem einsetzen der industriellen Revolution - erklären?


    Korreliert das nicht stark mit der abnehmenden Bindungskraft der christlichen Religion? Wahrscheinlich also eine Strafe Gottes und Zeichen für die näher rückende Endzeit.


    Oder doch vielleicht:


    http://de.wikipedia.org/wiki/C…rw.C3.A4rmung_und_Piraten


    SCNR :D;)

  • autares:


    Ich weiß nicht, was mir dieses Diagramm sagen soll. Die Oberflächentemparatur der Erde ist in den letzten knapp 100 Jahren ziemlich angestiegen. Wenig überraschend - das ist auch in etwa der Zeitraum, seit dem der Mensch relativ komfortabel und flächendeckend Wohnungen beheizen kann... :D


    Aber wo genau steht in der Tabelle, dass die Apokalypse kurz bevorsteht? ;)


    Und das ist genau das, was ich meine. Natürlich kann einem jeder Experte irgendwelche Zahlen und Daten um die Ohren hauen. Das Problem sind die Schlussfolgerungen, die man daraus ziehen kann - oder halt auch nicht... ;)

    Ist das eine von den Kirchen, wo man so kleine Cracker kriegt? Ich habe Hunger!

  • BB:


    Den Smiley am Ende deines ersten Absatzes deute ich hoffentlich richtig als Zeichen der Ironie?!


    Und genau das versuche ich hier doch gerade klar zu machen: Nicht von irgendwelchen "Experten" etwas von Apokalypse usw. erzählen lassen. Wie bereits gesagt: Vor 6 Monaten hat noch keiner davon gesprochen und nun, nachdem die Medien das Thema aufgegriffen haben, entsteht die große Panik.


    Bewusster Umweltschutz des Einzelnen genügt vollkommen.

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Den Smiley am Ende deines ersten Absatzes deute ich hoffentlich richtig als Zeichen der Ironie?!


    Durchaus. ;)


    Was ich noch immer nicht verstanden habe (und das wird sich auch nicht ändern) ist, warum nun ausgerechnet jemand, der mit Wertpapieren handelt, ein besserer Klimaexperte ist als eine beliebige andere Person hier. Das ist nicht böse gemeint, wirklich nicht. Aber ich finde es schon etwas befremdlich, auf welcher Grundlage Du offenbar wirklich der Ansicht bist, mehr Ahnung davon zu haben als irgend jemand anderes hier. Um mal einen zugegebenermaßen weit her geholten und nicht unbedingt passenden Vergleich zu ziehen: Ich bin im weitesten Sinne im Bereich Vertrieb/Support eine großen IT-Unternehmens unterwegs, denke, dass ich mich sehr gut mit Computern (besonders mit unseren eigenen natürlich ;) auskenne - aber von Mikroprozessordesign habe ich genauso viel oder genauso wenig Ahnung wie die meisten anderen hier.


    Wir tauschen hier alle subjektive Meinungen aus - mehr geht im Grunde auch gar nicht. Trotzdem gibt es hier ein paar (und da zähle ich mich zur Abwechslung in diesem Falle mal nicht dazu ;) ), die so argumentieren, als würden sie objektive und unzweifelhaft korrekte Schlußfolgerungen hinsichtlich des Klimawandels verbreiten. Diese Kompetenz spreche ich hier JEDEM ab, auch Dir. Und dass ausgerechnet jemand aus Deiner Richtung so argumentiert, als wisse er definitiv Bescheid, finde ich persönlich wenig überzeugend. Eher im Gegenteil...

    Ist das eine von den Kirchen, wo man so kleine Cracker kriegt? Ich habe Hunger!

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