ZitatOriginal geschrieben von schmidt3
Insgesamt ist es aber ein ordentliches Zeugnis, in Schulnoten vielleicht eine 2+.
So rein interessehalber, wo siehst Du denn negative Aspekte, die es zur eins mit Sternchen scheitern lassen?
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ZitatOriginal geschrieben von schmidt3
Insgesamt ist es aber ein ordentliches Zeugnis, in Schulnoten vielleicht eine 2+.
So rein interessehalber, wo siehst Du denn negative Aspekte, die es zur eins mit Sternchen scheitern lassen?
Würde dem ganzen mal in Schulnoten eine 1- ausstellen- es sollte klarer werden wer denn gekündigt hat. Du oder die Firma.
ZitatOriginal geschrieben von Mephisto
So rein interessehalber, wo siehst Du denn negative Aspekte, die es zur eins mit Sternchen scheitern lassen?
Wie bereits erwähnt könnten die Arbeitsleistungen - die für einen neuen Arbeitgeber ja nicht ganz unwichtig sind - besser als mit "über dem Durchschnitt" bewertet werden.
Irgendwie hat der Herr Threadersteller die Lust am Antworten hier verloren...
hmm, aber vielleicht kann ich mich ja noch kurz dranhängen an den thread. Meine Mutter hat von sich aus wegen Mobbing fristlos gekündigt und folgendes Arbeitszeugnis bekommen:
Also was negativ ist, ist die Reihenfolge von Kunden, Vorgesetzten und Kollegen oder?
Komisch kommt mir auch vertrauswürdig, ehrlich und pünktlich. Das klingt komsich dass das extra drinnensteht. Ist doch normalerweise selbstverständlich.
Was haltet ihr davon?
Gruß Manuel
Hat es nicht mal so etwas gegeben, das es beim ( ich drück dies nun mal ganz vorsichtig aus ) zuständigem Gericht seiner Stadt, eine Stelle gab wo man Hilfe für die Auswertung seines Arbeitszeugniss bekam ( kleiner unkostenbeitrag) ?!
Da sind Rechtsberater die im Zweifelsfall prüfen oder einem erklären was genau die Aussage im Arbeitszeugniss bedeutet und man dies so annehmen muss.
Ein Arbeitgeber darf nämlich kein Arbeitszeugniss so ausstellen, das es dem Arbeitssuchenden dann erschwert, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.
Jrgendwo hab ich mal was gelesen, aber da ich mich selbst ( bis jetzt - zum Glück ) noch nie damit auseinandersetzen musste , hatte ich mich nicht intensiver damit beschäftigt.
Vielleicht findet sich aber jemand von Euch, die schneller und besser als ich sowas finden können.
Au weia, da stecken (beabsichtigt oder unabsichtlich) ein paar heftige Klatschen drin. Schlecht ist
- "hat sich gut in ihren Aufgabenbereich eingearbeitet"
implizit steht da: a) sie hat lange Zeit dafür gebraucht und dann auch noch b) nur "ihren" Bereich, das heißt, keine neuen Aufgabengebiete konnten ihr übertragen werden, sie war nur auf ein sehr enges Spektrum bei Tätigkeiten beschränkt. Daß sie ihren Bereich im Griff hat, wird ja erwartet.
(Vergleichszeugnissatz: "In neue Aufgabengebiete arbeitete sich X schnell und erfolgreich ein" oder "aufgrund ihrer schnellen Auffassungsgabe konnten X nach kurzer Zeit auch verantwortungsvolle neue Aufgaben wie Y,Z übertragen werden")
- "vertrauenswürdige, ehrliche und pünktliche Mitarbeiterin kennengelernt"
Das ist ein Killer, hier werden sogenannte Selbstverständlichkeiten aufgeführt; unter Umständen können die ersten beiden noch positiv gewertet werden (z.B. bei stellvertretender Kassenführung, Abschlüsse etc.), Pünktlichkeit ist allerdings ein Standard, wird dieser Aufgeführt, dann heisst das implizit, daß sei so ziemlich das einzige, was man an ihrer Arbeit würdigen könne
- "das Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Kollegen war höflich und korrekt"
Zwar sehe ich bei den Reihenfolgen nicht zwingend eine Wertung (d.h. strikte Einhaltung einer gewissen Hierarchie, wobei Abweichungen stets negativ zu beurteilen sind), aber höflich und korrekt ist nochmal ein Hammer;
Stehen sollte da: "stets einwandfrei", "stets tadellos" etc., eventuell auch der Zusatz "...deswegen in kürzester Zeit in's Team integriert" o.ä.
Zusammenfassend gesagt sollte sich Deine Mutter in ihrem Interesse schnell um Klärung beziehungsweise Änderung der genannten Passagen bewerben oder aber das Zeugnis, sollte keine Einigung möglich sein, unter den Tisch fallen lassen. Auf keinen Fall würde ich mich damit bewerben.
Sorry, daß ich nichts positiveres bescheiden konnte :(, wobei das natürlich alles subjektiv ist und auch anders sein könnte, handelt sich um meine private Einschätzung!
hth
ZitatOriginal geschrieben von elena661
Ein Arbeitgeber darf nämlich kein Arbeitszeugniss so ausstellen, das es dem Arbeitssuchenden dann erschwert, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.
naja, das ist ja der Dreh-und Angelpunkt des Problems, genau aus diesem Wohlwollensgrundsatz resultiert ja diese holprige "Zeugnissprache", die recht hinterfotzig in scheinbar gut gemeinten Formulierungen echte Hämmer "versteckt", siehe "Pünktlichkeit"..
Hallo Zusammen,
Übrigens hilft auch Google... oder direkt unter http://www.zeugnisdeutsch.de
Gruß Gunn
Super danke euch.
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