Welchen gebrauchten Kleinwagen bis ~4000€

  • Also im Vertrag sollte es sicher stehen, in der Anzeige eigentlich auch, aber dann würde ja jeder gleich das schlechte Angebot erkennen ;-)


    Beulen und Kratzer die sich im normalen Maße befinden hat der Händler zu dulden. Klar, ein kaputtgefahrener Kotflügel oder mutwillig zerkratzter Lack geht nicht durch, aber die eine oder andere Delle, sowie "normale" Kratzer sind kein Thema. Der Kunde zahlt ja schließlich einen Wertverlust, der auch diese Gebrauchspuhren mit abdeckt.
    Verlangt der Händler nach zwei oder drei Jahren ein markelloses Fahrzeug und will daher sämtliche Macken beseitigt haben ist er höchst unseriös...

  • ich werfe hier mal, als jemand der in der leasingbranche arbeitet, in die runde, dass km-leasing nicht dazu gedacht ist, das fahrzeug irgendwann zu kaufen - daher auch keine restwertangabe.


    km-leasing = ich zahle X eur solange ich das teil nutze und gebe es irgendwann einfach zurück. natürlich kann man sich hinterher ein kaufangebot geben lassen, wenn man das auto dann unbedingt kaufen will. dieses richtet sich aber nach dem marktüblichen preis und nicht danach wieviel man bereits "eingezahlt" hat.


    man kann weder den km-vertrag noch den restwert-vertrag verteufeln. beides hat seine vor- und nachteile.


    @ hamburger jung. in den meisten restwert-verträgen steht zwar ein restwert drin, aber du hast absolut keine garantie dass DU das fahrzeug zu diesem preis bekommst. schau dir mal die AGB genauer an ;)

  • @stangelwirt:


    Eben.


    Hamburger Jung:


    Es ist vollkommen egal, welchen Restwert das Fz. hat, du bezahlst vorab die Kilometer, deswegen heist das ja Kilometerleasing.

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Ich kann nicht beurteilen wie es bei anderen Händlern aussieht, aber wer bei mir ein Fahrzeug least, bekommt es zu dem angegebenen Restwert.
    Mehr als die Hälfte der Kunden kauft am Ende auch das Fahrzeug, was auch an der Marke liegen könnte.


    Es gibt aber wirklich gute und schlechte Leasingbedingungen.


    Ich selbst bin beim Leasing ein Großkunde den der Kauf nicht interessiert, da ich froh bin die Fahrzeuge nach ca. zwei Jahren abzugeben. Der Restwert muss dann jedoch festgeschrieben sein, da die Fahrzeuge unabhängig von der KM Leistung zurückgenommen werden.

  • Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Süss... Also "Junge" hat mich schon lange keiner mehr genannt, ist bestimmt schon 30 Jahre her, aber danke dafür.


    Gerne, war keine ausufernde Kreativität von mir sondern ein Blick auf Deinen Namen :)


    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Also, nur das ich Dich verstehe, Du würdest dazu raten einen Leasingvertrag zu schließen, ohne zu wissen zu welchem Wert das Fahrzeug taxiert wird, also ohne zu wissen was Du am Ende zu zahlen hast ?
    Ist kein Wunder, dass die Leute immer meinen Leasing sei teuer..


    Natürlich nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Wie vielleicht Du schon mal von mir gelesen hast, habe ich eine Autovermietung und bei mir ist jeder Wagen geleast. Ich denke daher weiß ich wie ein Leasingvertrag aussieht. Ich kann ohne einen Restkauf keinen Vertrag schließen, sonst wäre ich gleich Pleite.
    Ebenfalls habe ich ein Mazda Autohaus und würde nie einen Kunden zumuten einen Vertrag ohne Restkauf abzuschließen.


    Keine Ahunung was Du unter Restkauf meinst - ich kenne nur Andienungsrecht, was idR genauso schlecht für den Leasingnehmer ist.


    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Also wenn Du die Kilometerabrechnung bevorzugst ist das Dein Ding, jedoch ist das Risiko sehr hoch.


    Welches Risiko denn? Außer daß mehr Kilometer tendenziell mehr optische Schäden bedeuten? Das Restwertrisiko gehört jedenfalls nicht dazu.


    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Zu dem Angebot von BMW kann ich nur sagen, dass man das Leasingangebot nicht einschätzen kann, da eben hier der Restkaufwert fehlt. Läge der z.B. bei 15000 Euro wäre es okay, bei 17000 Euro nicht. Also ein Risikogeschäft...


    Wieso?
    (2500+36x149)/20250= 38,8% Wertverlust/Leasingaufwand in 3 Jahren bzw. 61,2 Restwert.
    Ich denke nicht, daß das Auto in 3 Jahren noch soviel wert ist. So gesehen ist die Leasingrate kleiner als der durchschnittl. Wertverlust. Also ist Leasen sinnvoller als Kaufen. Warum 15.000€ nach 3 Jahren ein guter Preis wäre verstehe ich nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Ich spreche hier nicht von einem Restwertvertrag, wie Du vielleicht glaubst....


    Ne, Du redest von Teilamortisation mit Andienungsrecht, ist hier aber nicht der Fall.


    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Wenn Du bei mir einen Leasingvertrag schließt, weißt Du wieviel der Wagen am Ende Wert ist. Du hast also auch einen festen Preis, wenn Du ihn kaufen willst. Dieser Preis ist im übrigen deutlich unterhalb des regulären Gebrauchtwagenpreises.


    Wenn ich ein Auto leasen will, will ich keines kaufen.
    Und die Nummer mit dem festen Kaufpreis ist ja wohl reine Augenwischerei. Wenn Du das so wie du geschrieben hast realisieren willst, erhöhst Du die Rate und kannst Dir einen (niedrigeren) Restwert Deiner Wahl zusammenspinnen, sorry das ist typisch Autoverkäufer.


    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Mehr als die Hälfte der Kunden kauft am Ende auch das Fahrzeug, was auch an der Marke liegen könnte.


    Das sind sicher Deine Lieblingskunden, teurer kann man ein Auto nicht erwerben...

  • Re: s: Spritsparwunder ;)


    Zitat

    Original geschrieben von caoz

    Als Alternative dachte ich nun an einen Seat Arosa, der mit 4 Liter Diesel auf Hundert Kilometer angegeben wird. Den gibt es schon für 2000€, allerdings hat der dann auch über 170000 auf der Uhr. Hat jemand von Euch Langzeiterfahrungen mit solchen Klein(st)wagen?
    Das der Komfort bei solchen Autos nicht gegeben ist, ist mir bewußt. Aber im Außendienst kriege ich noch 30Cent Kilometerpauschale, und ich möchte mir durchs Fahren ein paar € Plus machen ;).
    greetz


    Mal wieder zum Thema zurück.


    Ich bin den Arosa 1,7 SDI in der Zeit von 2000-2004 gefahren, ca. 70.000km und praktisch nur Langstrecke (2x45km am Tag, 10% Stadtverkehr und 90% Autobahn im Ruhrgebiet) mit einem gefühlten Tempo von max. 130km/h und lag bei einem Spritverbrauch von ca 5 Litern. 4 Liter hab ich niemals geschafft, aber ich fahre ja auch nicht 70 über die Landstrasse oder 90 auf der Bahn ;)
    Der Arosa ist zu empfehlen, hab keine Probleme gehabt mit ihm und er fährt sich recht gut für einen Kleinstwagen. Man ist angemessen motorisiert, wenn natürlich auch kein Geschwindigkeitsrausch aufkommt.

  • Zitat

    Original geschrieben von StebuEx

    Wieso?
    (2500+36x149)/20250= 38,8% Wertverlust/Leasingaufwand in 3 Jahren bzw. 61,2 Restwert.
    Ich denke nicht, daß das Auto in 3 Jahren noch soviel wert ist. So gesehen ist die Leasingrate kleiner als der durchschnittl. Wertverlust. Also ist Leasen sinnvoller als Kaufen.


    Du musst hierbei aber den regulären Listenpreis berücksichtigen um den Restwert zu bestimmen, dieser liegt bei 24.450 Euro. Die Differenz von 4200 Euro spielt in den Wertverlust mit ein.
    Bezugnehmend auf die hier angebotenen 24 Monate zahlt der Kunde runde 6000 Euro und deckt einen Wertverlust von ca. 10500 Euro. Macht 42 % Wertverlust in 2 Jahren nach 20000 KM.
    Ich denke so geht die Rechnung besser auf.


  • Nun auch der dümmste Kunde kann sich ausrechnen, ob er über den Tisch gezogen wird oder nicht. Wenn er die Anzahlung, die Raten und den Restkauf zusammen rechnet, kann er den Preis mit dem regulären Kaufpreis vergleichen. Das kann er leider nicht bei allen und auch nicht bei dem BMW Angebot.


    Das so viele Kunden ihr Auto später kaufen liegt an den guten Konditionen und Fahrzeugen.
    Der Restwert wird übrigens auf den Händlereinkauf kalkuliert und nicht auf den Verkauf. Daher kann der Kunde das Fahrzeug unter dem regulären Verkaufspreis erstehen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Du musst hierbei aber den regulären Listenpreis berücksichtigen um den Restwert zu bestimmen, dieser liegt bei 24.450 Euro. Die Differenz von 4200 Euro spielt in den Wertverlust mit ein.


    Mal abgesehen davon, daß Schwacke u.a Restwerte auf der Grundlage von durchschnittl. Verkaufspreisen und nicht auf der von Listenpreisen bestimmen, ist mein persönlicher Wertverlust als Kunde Kaufpreis abzgl. späterer Verkaufserlös, der LP spielt keine Rolle.


    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Bezugnehmend auf die hier angebotenen 24 Monate zahlt der Kunde runde 6000 Euro und deckt einen Wertverlust von ca. 10500 Euro. Macht 42 % Wertverlust in 2 Jahren nach 20000 KM.
    Ich denke so geht die Rechnung besser auf.


    Entscheidend ist nur, was zahlungswirksam wird. Und Listenpreise sind es nicht.


    (2500+24x149)/20250= 30% Wertverlust/Leasingaufwand in 2 Jahren bzw. 70% Restwert.


    oder 0,30€/km oder 253,17€/Monat. Die Zeiten mit Leasingfaktor <1 sind wohl vorbei...


    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Nun auch der dümmste Kunde kann sich ausrechnen, ob er über den Tisch gezogen wird oder nicht. Wenn er die Anzahlung, die Raten und den Restkauf zusammen rechnet, kann er den Preis mit dem regulären Kaufpreis vergleichen.


    Sicher kann er das - am Ende der Lfz, dann ist der Gebrauchtpreis bekannt. Vorher kann er sich auf Deine Schätzung verlassen oder ist angeschmiert. Liegt der Wert dann über dem kalkulierten, hat der Kunde einfach zu hohe Raten gezahlt, die Du ihm wohl kaum erstatten wirst.



    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Das kann er leider nicht bei allen und auch nicht bei dem BMW Angebot.


    Vor Ort bekommst Du den kalk. Restwert mitgeteilt.


    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Das so viele Kunden ihr Auto später kaufen liegt an den guten Konditionen und Fahrzeugen.
    Der Restwert wird übrigens auf den Händlereinkauf kalkuliert und nicht auf den Verkauf. Daher kann der Kunde das Fahrzeug unter dem regulären Verkaufspreis erstehen.


    Um das mal exemplarisch zusammenzufassen:
    Auto ist am Lfz-Ende noch 10.000 wert und techn. ok
    kalkuliert waren 6.000


    Dann läßt Du Dir lieber vom Leasingnehmer 6.000 geben und nimmst den Wagen nicht zurück und verkaufst ihn auch nicht an jemand anders für 10.000??? Genügend Nachfrage natürlich vorausgesetzt...Auf den Absatz eines weiteren Neuwagens an den rückgebenden Kunden verzichtest Du auch, um Deine Jahresziele zu erfüllen??? Du mußt irgendwas mit dem Fuhrparkservice der Johanniter zu tun haben, anders kann ich mir das nicht erklären...

  • Die von Dir genannten Zahlen zeigen, dass Du nicht aus diesem Bereich kommst. Ich würde mich freuen, wenn ich eine Spanne von 4000 Euro hätte ;-)



    Übrigens hat ein Telefonat mit der BMW Niederlassung eben folgende Aussage erbracht:


    "Sie können den Wagen dann am Ende natürlich auch übernehmen, den genauen Preis kann ich ihnen so spontan aber nicht nennen..."


    Nach einem Rückruf:
    " ...Der 116i kann zu einem kalkulierten Preis von 14458 Euro excl. (17850 Euro inkl.) abgenommen werden...."


    Damit fällt das Leasing wohl ehr weg...

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