Wenn der Freund Papa wird ...

  • Vater werden ist nicht schwer oder: Was mach ich 'n jetzt?


    Was tun wenn der Freund Papa wird?
    Ihm seine Ruhe lassen, damit er wenigstens hin und wieder etwas Schlaf bekommt. ;)


    Ganz im Ernst, wirkliche "Pflichten" hast du keine.
    Ansonsten würde ich den frischgebackenen Eltern erstmal ihre Ruhe lassen mit dem Nachwuchs.
    Wenn gleich jeder Bekannte oder Freund anruft oder vorbeischaut mit der Frage: "Kann ich das mal anfassen?" dann artet es nur in Stress aus.
    Ich denke, wenn sie ernsthaft Hilfe brauchen, werden sie das schon sagen.


    Und ein Geschenk? Warum nicht, aber da würde ich, wie hier bereits mehrfach gesagt, erst mit den Eltern sprechen, ob sie vielleicht gern was bestimmtes hätten. Aber bitteschön nur Kleinigkeiten, übertreiben sollte man es nicht.
    Vor allen Dingen gratuliere ihnen, wünsch ihnen viel Glück und Erfolg mit ihrem Sprössling.


    Ich bin selber Vater und ich muss gestehen, ich habe deswegen nie irgendetwas von meinen Freunden verlangt, in keinster Weise.
    Klar, es kamen die üblichen Glückwünsche, aber mehr auch nicht und mehr kann man prinzipiell auch von niemandem erwarten.


    In diesem Sinne...Kommt Zeit, kommt Rat :)

  • Zitat

    Original geschrieben von SpeedTriple
    Wie wäre es mit einem Gutschein, dass Du den Kleinen Racker mal einen Abend beaufsichtigst, damit die Eltern sich einen schönen Abend zu zweit machen können?


    Nicht empfehlenswert, sonst gibts 9 Monate später gleich das nächste Kind :D

    "Technisch sind wir Übermenschen; moralisch sind wir noch nicht einmal Menschen." Aldous Huxley

  • 1. Dem Kind so schnell wie möglich hier im TT einen Nick verpassen. :D
    2. Sich einfach nützlich machen.


    Damit meine ich, die beiden so gut wie möglich unterstützen. Zum Beispiel beim einkaufen fürs Kinderzimmer helfen und mithelfen das Kinderzimmer ggf. einzurichten.


    Seine Dienste ab und zu mal anbieten (Babysitten etc.).


    Einfach unauffällig im Hintergrund agieren und (das ist gar nicht so einfach) nicht aufdringlich sein. Zu viel gutgemeinte Hilfe könnte das Familienleben der drei schon etwas anstrengen.


    So long !

    Gruß
    vom Stefan


    -Wer einmal in Fürth war, der findet es überall auf der Welt schön-

  • Hehe, das kenn ich gut :D


    Weil der Kleine meines Freundes einen Tag nach meinem Geburtstag zur Welt kam, bin ich gleich zum Paten auserwählt worden.


    Ansonsten bin ich eher im Hintergrund, beschäftige mich oft mit dem Kleinen, damit Mama den Haushalt geregelt bekommt. Fütten und/oder Flasche geben ist keine Problem und immer hilfreich. Außerdem zahnt der Racker gerade fürchterlich, da tut Ablenkung not.


    Geschenke: Eher Kleinigkeiten, ein Quietschetier hier, ein Beißring da, sein erster Baby-Landrover :D . Das kommt bei mir immer aus dem Bauch heraus.


    Außerdem bekommt bei uns die Ankündigung eines neuen Erdenbürgers schon alleine eine Dynamik, die erstaunlich ist: Da gibt es dann Kinderkleidung kistenweise, eine Wiege, einen Kindersitz und allerlei hilfreiches Zeug von Verwandten, Bekannten und Freunden, die ebenfalls kleine Kinder haben und das Zeug nicht mehr brauchen. Und wenn dann noch der Patenonkel das ganze Zeig noch in seinem großen Auto transportiert, ist das doppelt gut. Außer einem Kinderwagen mußte iegentlich nichts neu gekauft werden.


    Stef@n

  • Ein kleines Präsent ist sicher nicht verkehrt, aber, wie schon geschrieben, nachfragen, was gebraucht oder gewünscht wird.


    Gutschein für´s Babysitten ist zwar ein netter Gag - wird aber in den ersten Lebensmonaten sowieso nicht genutzt werden (Mütter ... ;)) und gerät dann sicher in Vergessenheit.

  • Gutscheine gelten zwar machmal als Fantasielos, aber gebrauchen kann man die immer. Genauso wie Windeln.


    Als Babysitter musst du regelmäßig präsent sein, damit dich das Kind auch kennt und akzeptiert. Das ist leider viel aufwändiger als nur einmal "Wache zu schieben".

  • Wow, da ist ja noch einiges hilfreiches zusammengekommen. Danke!


    Naja, dann werd ich mal sehen was kommt. Das mit dem Babysitten dürfte ich sowiso bald machen dürfen. Mein Freund kennt mein gutes Verhältniß zu kindern schon vom Zeltlager. Gut die Kinder da waren etwas älter, aber das ist relativ. Und außerdem sehen wir uns sowiso oft genug, da ist sicher der/die (hab da noch keine Info) gelegentlich dabei. Da ergib sich sowas von selbst.
    Und das Geschenk heb ich mir dann mal für den ersten Geburtstag auf :)

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