ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Grenztruppjäger
Das Versagen ist aus meiner Sicht in erster Linie bei den Eltern zu sehen.
Wie sich ein junger Mensch in der Gesellschaft benimmt, hängt aus meiner Sicht von den Werten ab, die er im Elternhaus vermittelt bekommen hat!
Erziehungsarbeit ist schwere Arbeit! (habe selbst zwei Kinder)
Bewusst haben sich meine Frau und ich dafür entschieden, dass sie sich bis zu einem gewissen Alter der Kinder beruflich so einrichtet, dass sie ab Mittag (Kindergarten- und Schulende) für die Kinder da ist.
Das beste Beispiel von Elternversagen sehe ich immer, wenn ich durch Berlin fahre: fast jedes Haus beschmiert. Kein Respekt vor dem Eigentum anderer, die dafür hart arbeiten mussten!
Wie krank sind solche Leute!
Bitte aber nicht falsch verstehen: Natürlich ist der Jugendlich auch für seine (Straf-)taten selbst verantwortlich. Dies muss manb ihm deutlich machen.
Aus meiner Sicht aber nicht mit "Nicaragua-Erlebnis-Aufenthalten" sondern mit Arbeit, dass er Respekt vor den Dingen und den Menschen lernt!
Daher wäre ich für (Arbeits-)Erziehunganstalten für solche Jugendlichen, aber nicht: Boot-Camps, dass ist m. E. sinnlos. Man will ja einen Charakter bilden, nicht deformieren!
Ich muss dir Recht geben. Ich denke, dass wenn jemand die Gesellschaft zerstört oder ihr was schlechtes antut, der soll es auch wieder zurückgeben. Durch solche Camps wie in Amerika wird nur Geld vergeudet und es kommt nicht wieder in die Gesellschaft! Es gibt einige Studien, die beweisen, dass solche Camps nichts bringen!
Meiner Meinung nach sollte so ein Mensch also das zurückgeben, was er genommen hat: Durch Arbeit. Und zwar so viel Arbeit, dass die Kosten für ihn gedeckt werden und ein gewisser "Gewinn" für die Gesellschaft entsteht!
Und es hat meiner Meinung nach nichts mit dem dritten Reich zu tun, sondern mit Disziplin und Respekt vor den anderen!
mfg
Daniel (15 J.)