Kapitalbildung - Wie richtig angehen?

  • Ich habe hier einen Useraccount und seine Schrottpostings entsorgt.

    Hätte der Mensch nur halb so viel Vernunft wie Verstand, dann wäre alles viel einfacher in der Welt. Linus Pauling

  • @ Gastroli


    Was du auch immer wo und wie anlegen tust bitte denke auch über die Abschlagsteuer nach. Ich lege dir eine persönliche Beratung bei einem Fachmann sehr nahe.
    Es wäre sehr ärgerlich für dich wenn du jetzt eine menge Geld anlegst und später auch ordentlich etwas abdrücken darfst.



    mfg


  • Wen kann man den als wirklich vertrauenvollen Fachmann kontaktieren??

  • Zitat

    Original geschrieben von Nokia1986
    hey investiere in fonds im asiatischem bereich (indien baut immer noch das telekomminikations netz aus)


    oder nimm fonds wie tempilton oder so den gibt es schon sehr lange und ist recht stabil.


    Was ist das denn bitte für ein Vorschlag?
    Viel zu pauschal und auch noch sachlich falsch.


    Templeton ist eine Fondsgesellschaft wie AGI, DEKA oder DWS. Die managen tausend und einen Fonds.
    Ferner gibt es da diverse Fonds sehr lange und "recht stabil" ist immer Ansischtssachen. Ich persönlich bin der Meinung, das die Fonds haben, wo der Fondsmanager teilweise nicht mehr weiss wohin mit dem Geld, da so Leute wie Du einfach reinbuttern.


    BTT: Martyn hat's aufgegliedert. Diversifikation macht immer Sinn. Aber einen Bausparvertrag würde ich IHMO rauslassen.


    Im Übrigen sehe ich es als kritisch an, sich feste Verträge mit einem monatlichen Einzahlbetrag von 800€ ans Bein zu binden.
    Es kann immer mal was passieren. Und sobald Frau und Kinder da sind, werden 800€ nicht mehr möglich sein. Das Leben ändert sich (glücklicherweise).


    Allerdings war ich in Deinem Alter und nach dem ersten Gehaltseingang auch so euphorisch und habe drüber nachgedacht jeden Monat minimum 1000€ zu sparen. Aber es erhöht sich neben dem Gehalt auch der Anspruch ;)


    -Andi-

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  • Zitat

    Original geschrieben von Andreas Böhm
    Aber einen Bausparvertrag würde ich IHMO rauslassen.

    Wohnungsbauprämie würde eben nicht verschenken wollen, und die 512€ p.a. machen dann im Endeffekt nur 42,67€ im Monat aus.

  • Zitat

    Original geschrieben von Andreas Böhm
    [...]
    Allerdings war ich in Deinem Alter und nach dem ersten Gehaltseingang auch so euphorisch und habe drüber nachgedacht jeden Monat minimum 1000€ zu sparen. Aber es erhöht sich neben dem Gehalt auch der Anspruch ;)


    -Andi-


    Danke, :) nein das ist ja nicht mein erstes Gehalt ich habe mir das ja gut überlegt jeden Monat auf 800 EUR zu "verzichten".
    Mir gefällt die fexibilität von Martyns vorschlag mit dem recht hohen kurzfristigen Anlagen (z.B. 350 EUR Tagesgeld) wenn es mal knapp werden würde könnte ich z.B. an diesem Punkt kürzen.


    Ist ein AWD Berater sinnvoll oder arbeiten die auch nur nach der höchsten Provision?



    Vielen Dank! :top:

  • @Gastrolli


    Ich möchte deine Euphorie, die hier auch z.T. von anderen Usern geschürt wird, etwas bremsen. 800 € für eine Absicherung sind als Selbstständiger nicht der Hit. Du mußt, so habe ich dich verstanden, die gesamte Absicherung die bei Angestellten normaler Weise aus dem Bruttogehalt beschritten wird, darstellen. 800 € sind für Renten-, Pflege- und Berufsunfähigkeitsversicherung ein überschaubarer Betrag. Im Angestelltenverhältnis zahlt der Arbeitgeber knapp die Hälfte (außer für die BU). Bedenke bitte, als Selbstständiger hast du nichts von alledem.


    Alleine für eine halbwegs durchschnittliche Rente von 2.000 - 3.000 € in 45 Jahren mußt du heute sicher 1.000 - 1.500 € monatlich investieren, wenn du sie garantiert haben möchtest. Insofern relativiert sich das ganze doch ziemlich. BU und Pflege kommen noch hinzu.


    Solltest du privat krankenversichert sein, empfehle ich dir zusätzlich selbst Altersrückstellungen zu bilden; es wird nämlich schnell teurer.


    Wenn dann noch Geld über ist, kannst du über alles weitere nachdenken.


    Wohnungsbauprämie gibt IMHO nur bei nichtselbständiger Arbeit.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Wohnungsbauprämie würde eben nicht verschenken wollen, und die 512€ p.a. machen dann im Endeffekt nur 42,67€ im Monat aus.


    Ich gehe davon aus, das der TE, sofern er soviel Geld sparen kann und will ausserhalb der Einkommensgrenze liegt.


    -Andi-

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  • Hallo,


    eine Altersrückdeckung für die private Krankenversicherung besteht bereits. Da eine garantierte Rente meiner Meinung nach nicht genug Rendite abwirft würde ich eher zur FondsRente tendieren, ist das empfehlenswert?


    Ich denke die staatliche Rente ist IMHO kein Verlass auch wenn ich Anspruch darauf hätte.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gastroli
    Hallo,


    eine Altersrückdeckung für die private Krankenversicherung besteht bereits. Da eine garantierte Rente meiner Meinung nach nicht genug Rendite abwirft würde ich eher zur FondsRente tendieren, ist das empfehlenswert?


    Ich denke die staatliche Rente ist IMHO kein Verlass auch wenn ich Anspruch darauf hätte.


    Entschuldige, aber mit den hier genannten 150 € monatlich für eine Altersvorsorge kannst du allenfalls eine Versorgungslücke schliessen, die sich aus der gesetzlichen Rente und dem zuvor bezogenen Gehalt ergäbe. Dein Problem: Du hast nicht einmal eine Grundversorgung! Und exakt diese gilt es jetzt aufzubauen. Und diese Grundversorgung muss so sicher wie möglich und natürlich langfristig sein, d.h. eine hohe garantierte Rente ohne die Chance, an das Geld zwischendurch ranzukommen.

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