@ blaugrau2000:
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@ blaugrau2000:
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ZitatOriginal geschrieben von blaugrau2000
Viele haben da schon ne Flat.Jetzt "brauchen"sie auch noch ne Datenflat"für unterwegs???
Auf dem Weg zu Arbeit,zum einkaufen???
Vor ein paar Tagen im Mediamarkt hier bei mir um die Ecke: Ein älteres Ehepaar, beide garantiert schon um die 70, steht vor dem Kaffeemaschinenregal (und mir im Weg, weswegen mir die beiden auch nur auffielen), starrt gemeinsam auf ein Handy, tippt gemeinsam abwechselnd und aufreizend langsam auf den Handytasten herum. Naja, denke ich, die beiden gehören halt zu der Generation, die mit moderner Technik völlig überfordert ist... Pustekuchen! Zufällig bekomme ich mit, was die beiden tatsächlich machen: Per mobilem Internet in einer Preissuchmaschine nachsehen, ob die ausgesuchte Kaffeemaschine hier wirklich ein Schnäppchen ist. Wow!
Ein Einzelfall und statistisch völlig irrelevant, klar. Mich erinnert die Debatte hier nur an eine andere Diskussion, die sich zufälligerweise dieser Tage zum zehnten Mal gejährt hat: Auf einer Geburtstagsfeier in meinem Freundeskreis im Spätherbst '98 gab's hitzige Wortwechsel, wozu dieser ganze Internet-Mist überhaupt nützlich sei, daß da vielleicht ein paar Freaks darauf wert legen würden und das Zeug nie für die breite Masse interessant werden würde. Zu meiner Entschuldigung sei gesagt, es war reichlich Alkohol im Spiel - ansonsten lasse ich mich nicht auf so langfristigen Prognosen, geschweige denn Wetten darüber ein :). An jenem Abend jedenfalls ließ ich mich hinreißen zu behaupten, selbst des Gastgebers Eltern, damals schon jenseits der 60, würden sich binnen zehn Jahren einen PC samt Internet-Anschluß anschaffen. Und die Wette darauf sei mir eine Kiste Bier wert. Ratet mal, wer gewonnen hat - und das schon vor drei Jahren... :).
Mit dem Internet verbunden zu sein, wird für immer mehr Leute immer alltäglicher. Der nächste Schritt ist ganz klar, den Internet-Anschluß nicht mehr nur ortsgebunden zu Hause verfügbar zu haben. Langfristig, könnte ich mir vorstellen, wird sogar mehr Online-Zeit im mobilen Einsatz verbraten als über Festnetz/ DSL. Mal sehen...
Ich zähl' sicher zu den Freaks. Damals per Festnetz, heute per HSDPA, Hauptsache online und möglichst flott online. Im Moment genieße ich die Ausbauoffensive seitens O2 sehr, die E-plus Discounterkarte ist seit Wochen nicht mehr aus der Schublade gekommen. Falls KPN O2 übernimmt, kann ich nur hoffen, die Strategie in Sachen Datendienste ändert sich grundlegend bei E-plus...
ja ich sehe es wie du.
Festnetz ist Mobil geworden, wieso nun nicht auch das Internet, hat ja nur Vorteile.... so what....
ZitatOriginal geschrieben von giles_gs
ja ich sehe es wie du.
Festnetz ist Mobil geworden, wieso nun nicht auch das Internet, hat ja nur Vorteile.... so what....
Ich sehe es ja nicht anders. Wie gehabt ist aber die Frage, wie man damit Geld verdienen soll.
Hier mal ein kleiner, primitiver Chart, bei dem die 3,5 Mrd auf die Kunden umgelegt werden. Nehmen wir mal von der Abszisse die 15 und die rote Kurve. 15 Mio Kunden müßten dann 2 Jahre lang jeden Monat 10 € mehr Gewinn bringen. Im letzten Quartal gab es ne Umsatzrendite (bezogen auf Betriebsgewinn) von ca. 25%. Entspricht in dem Fall also 40€ mehr Umsatz jeden Monat pro Kunde. Verlängert man auf vier Jahre, wären es immer noch 20€ (ohne Diskontierung). Man kann es in allen Variationen durchspielen, es kann gar nicht funktionieren...auch wenn die Kosten noch sonstwie sinken sollten.

Meines Erachtens gibt es aber zwei entscheidende Unterschiede in der Nutzung der Telefonie und des mobilen Internets.
1. Beim Telefonieren über das Handy hat man nur wenige Komforteinbußen. Die Sprachqualität ist etwas schlechter als im Festnetz, aber das ist hinnehmbar. Der Bildschirm des Handys ist dagegen nicht sehr internettauglich - gleichgültig, welche Tricks sich Apple, Opera und Nokia da noch einfallen lassen.
2. Die Telefonieminuten vom Handy sind angestiegen. Allerdings liegt das unter anderem daran, dass viele (wie ich finde: unsinnigerweise) von zu Hause aus mit dem Handy telefonieren, unter anderem weil sie dort angerufen werden. Bei einer 'stationären' Nutzung des Internets wird aber das Notebook oder der PC immer wesentliche Vorteile gegenüber dem Internet via Handy haben. Und die Datenübertragung läuft über das Festnetz gegenwärtig noch deutlich zuverlässiger als über das Mobilfunknetz.
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von crooks
Man kann aber auch sagen, dass ohne Ausbau sicherlich keine weitere Nutzung stattfinden wird.
Die E-Mail-Clients in den neuen Handys sind derzeit so einfach zu bedienen, dass man sich sicherlich die ein oder andere SMS dadurch spart. Erlebe immer mehr Personen, die erstaunt darüber sind, was ihr Handy, das sie seit Jahren haben, eigentlich alles kann.
Mit einigen Freunden bin ich dank imap idle ebenfalls dazu übergegangen, viele E-Mails zu verschicken. Ein Markt ist da - und er wächst.
Ich bin wirklich bekennender E-Lien. Aber dass sich bei den Daten bei E+ derzeit nichts tut, finde ich nicht wirklich prickelnd. Nicht, dass kein UMTS-Netz ausgebaut wird, auch das GSM-Netz ist langsam wie eh und je. Für einzelne Mails langt es ja auch. Aber wenn ich statt einer MMS mal ein Foto vermailen will, sendet das Telefon ewig.
Daher ertappe ich mich derzeit ab und zu dabei, dem Verein nächstes Jahr abzuschwören.
Wenn das Datennetz wenigstens langsam ausgebaut würde, hätte ich ja noch Hoffnung - aber gar nicht .....
Meine volle Zustimmung!!
Mir ging es Ende 2007 mit O2 so. Ich hatte dort schon seit Juni 2007 gesurft und war dank der Multicard, die paralleles Surfen ermöglicht, und dem günstigen Preis von € 21,25 für 5 GB auch eigentlich zufrieden, doch die Tatsache, dass nach wie vor nur 6 Städte HSDPA hatten, während bei den D-Netzen schon überall, wo ich mich aufgehalten hatte, HSDPA mit 1,2 oder sogar 2 Mbit/s ging, hat mich gehörig gestört und so war ich sehr froh als Debitel Ende 2007 die Try&Buy-Aktion im Vodafone-Netz aufgelegt hatte und ich endlich per HSDPA surfen konnte! Was für eine Befreiung! Auch wenn der Test nur 2 Monate dauerte, habe ich mir geschworen nicht mehr auf UMTS downzugraden. Da kam es mir gerade Recht, dass es ab April bei T-Mobile eine 10-GB-Flat für € 34,95 gab. D.h. das damals nicht vorhandene HSDPA im O2-Netz hat mich definitiv in die Hände der Telekom getrieben, und das obwohl ich die noch nie sonderlich mochte. Erst durch die Active-Data-Aktion bin ich dann zu O2 zurückgekehrt, weil ich da via UMTS-Roaming via T-Mobile-HSDPA surfen konnte, bzw. nach dem Umzug nach Ludwigsburg auch direkt im O2-Netz. Mittlerweile haben sie aber auch in Friedrichshafen auf HSDPA upgegradet, sodass das mittlerweile abgeschaltete T-Mobile-Roaming kein Nachteil mehr wären.
Trotz allem habe ich dann letzten Monat meinen O2-Vertrag abgegeben und bin zu Vodafone gewechselt, weil ich da für € 14,35 eine 5-GB-Flat von DaRappa kriegen konnte. Und das als recht überzeugter O2-Fan!
Auch hier war einzig das bessere Netz und der gute Preis in der Aktion ausschlaggebend!
Und auch bei Onlinekosten.de gibt es etliche User, die mal bei E-Plus ihr mobiles Surfen angefangen hatten (auch ich habe erstmal mit Aldi-Talk via UMTS für 24 ct/MB seit dem 2. Februar 2007 gesurft) und dann zu Vodafone gewechselt sind.
Da wundert es mich auch nicht, dass Vodafone mit UMTS mittlerweile mehr verdient als schon mit dem Goldesel SMS.
Ich gebe dir also absolut Recht: Wenn E-Plus weiter nichts für das Datennetz tut, werden sie auch noch die letzten Datenkunden vergrauen und darum ist der O2-Ausbau auch schlichtweg dringend notwendig gewesen, denn dank der mittlerweile auch in den D-Netzen stark gesunkenen Preisen, wären wohl selbst O2-Kunden dorthin abgewandert. Zwischen Surfen via HSDPA mit 3 Mbit/s und UMTS mit 370 kbit/s liegen einfach Welten! Beim ersteren macht man einen Klick und Zack ist die Seite geladen, beim letzten muss man warten, warten und warten. Auch EDGE vs. GPRS hat etliche Vorteile. Das Surfen mit EDGE ist recht erträglich auf mobilen geräten und auch Webradio funktioniert damit, GPRS dagegen ist einfach nur das letzte, kein Webradio, ewiges Warten bis Seiten geladen sind und am PC kann man es gleich vergessen. Da kriegt man die Krise.
ZitatOriginal geschrieben von Ray
Wenn man aber immer so unternehmerisch handeln würde, würde hier in der Wirtschaft ziemlicher Stillstand herrschen.
Natürlich kann man warten bis die Hardware billiger ist. Nur wenn Du genauso lange warten würdest beim PC-Kauf, würdest Du hier nicht online sein können, weil Du dann immer noch keinen PC hast.
Die Hardware mag teuerer sein, dafür kann man aber die höheren (Daten-)Preise abgreifen. Später geht's nur noch über "die Masse". Dazu ist Eplus schon bei den Sprachtarifen verdammt.
Genau erfasst! T-Mobile und Vodafone haben ja schon im Frühjahr 2006 mit dem HSDPA-Ausbau begonnen (O2 folgte zwar schon im Herbst 2006, aber das war eher ein Pro-Forma-Ausbau, da nur 6 Großstädte ausgebaut wurden, die große Masse wurde erst ab Herbst 2007 ausgebaut)
Dafür konnten T-Mobile und Vodafone damals aber auch satte € 50 pro Monat für 5 GB verlangen! Und die Preise wurden durchaus gezahlt! Denn schon damals hatte Vodafone einen exzellenden Ausbau und bediente etliche Kunden in Gebieten ohne DSL. Der Upgrade auf HSDPA machte es für diese noch attraktiver auch € 50 auf den Tisch zu legen, waren doch die Alternativen im Sat-DSL-Bereich noch teurer und ineffizienter.
Heute verlangen selbst die D-Netze nur noch € 35, Tendenz weiter sinkend.
Man kann also sicherlich einen Teil der höheren Hardwarekosten auch durch die höheren Einnahmen bei den Early Adopters kompensieren. Später gibt's die Hardware zwar billiger, aber die Kunden sind auch nicht mehr bereit so viel zu zahlen wie früher, da die Konkurrenten schon über schnelle Breitbandnetze verfügen und sich vom neuen Konkurrenten natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.
ZitatOriginal geschrieben von Robert Beloe
Der Bildschirm des Handys ist dagegen nicht sehr internettauglich - gleichgültig, welche Tricks sich Apple, Opera und Nokia da noch einfallen lassen.
Und woher willst du wissen, dass es bei solchen Bildschirmen bleiben wird?!
Es wird ja schon nach auffaltbaren DIN-A4-großen Folienbildschirmen geforscht. Die würde man dann einfach ausrollen und auf den Rücksitz im Zug oder im Flugzeug befestigen und surfen können!
Eine andere Lösung steht auch schon kurz vor der Marktreife: spezielle Bildschirmbrillen, bei denen das Bild direkt auf's Auge bzw. die Brille projeziert wird. Hier entfällt dann ein Bildschirm komplett! Man hat dann eine beträchtliche Bildschirmgröße vor sich, ganz ohne einen echten Bildschirm zu haben.
Du tust ja geradezu so, als würden sich die Handys und die zugehörige Technik keinen wesentlichen Schritt mehr weiter entwickelt können. Dabei ist da viel in Vorbereitung!
Und für alle diese Dinge wird man eine mobile Datenanbindung benötigen, um jederzeit auf die Daten aus dem Internet zugreifen zu können. Ein schnelles mobiles Breitbandnetz wird in Zukunft genauso selbstverständlich sein, wie das Internet und der Computer es schon heute sind.
Es wird dann egal sein, ob man zu Hause oder unterwegs ist. Man wird immer und überall Zugriff auf das gesamte Wissen der Welt haben.
Das mobile Internet heute ist nur ein kleiner Schritt dorthin!
ZitatOriginal geschrieben von Robert Beloe
2. Die Telefonieminuten vom Handy sind angestiegen. Allerdings liegt das unter anderem daran, dass viele (wie ich finde: unsinnigerweise) von zu Hause aus mit dem Handy telefonieren, unter anderem weil sie dort angerufen werden.
Warum soll das denn unsinnig sein? Alternative Vollanschlussanbieter müssen doch schließlich jeden Monat alleine € 12,50 brutto an TAL-Miete für die Telefonleitung zahlen. Wenn man aber eine Festnetzflat für € 9,95 anbieten will, die das Vodafone mit der ZuhauseFestnetzflat macht, kann das nur via Mobilfunk gehen, da hier schon der Monatspreis unter den TAL-Kosten liegt.
Hier schlägt der Faktor schon voll durch:
Mobilfunknetze sind billiger zu betreiben als Festnetze!
Insbesondere garantieren sie den direkten Zugang zum Endkunden. Das kann das Festnetz nicht leisten. Das macht es so horrend teuer. Denn zu den € 12,50 TAL-Miete kommen noch einmalige Kosten von € 60 für die Schaltung des Telefonanschlusses und € 20 für dessen Abschaltung, wenn der Kunde danach nicht wieder einen neuen DSL-Anschluss bestellt. Alle diese Kosten fallen im Mobilfunk weg!
Und wie hoch diese Kosten sind, kann man schon daran sehen, dass es sich für NetCologne lohnt durch die Einsparungen in Köln den Ausbau von FTTH zu finanzieren, bei denen NetCologne seine Kabel direkt in die Wohnhäuser zu verlegen. Das lohnt sich aber nur in den Großstädten, wie eben Köln, Hamburg, Berlin und München. Hier werden dann bald schon 1 Gbit/s und mehr angeboten werden. Der Rest wird mit LTE über 100 Mbit/s via Mobilfunk bekommen und das ohne, dass die gierige Telekom auch nur einen Cent davon via TAL abknapsen kann. Das Breitband kommt dann vom Vodafone-Mobilfunksender direkt nach Hause!
ZitatOriginal geschrieben von Robert Beloe
Bei einer 'stationären' Nutzung des Internets wird aber das Notebook oder der PC immer wesentliche Vorteile gegenüber dem Internet via Handy haben. Und die Datenübertragung läuft über das Festnetz gegenwärtig noch deutlich zuverlässiger als über das Mobilfunknetz.
Welche Vorteile sollen das denn sein? Mehr Speed? Das wird sich mit HSDPA 14,4 und HSDPA+ mit 28,8 und 48,8 Mbit/s schon legen und sobald ab 2011 LTE mit 200 Mbit/s kommt, kann DSL eh nicht mehr mithalten und VDSL ist horrend teuer. Die Lösung wird FTTH für die Großstädte sein und LTE für die restlichen Ballungsräume, daneben HSDPA für Kleinstädte und als letztes Evolved EDGE mit über 1 Mbit/s für die Kuhdörfer.
ZitatOriginal geschrieben von StebuEx
Im letzten Quartal ...
Oh, wie hasse ich dieses Wort! Mal ein bißchen weiter denken und planen, mal wieder in eine Zukunft jenseits der nächsten Quartalszahlen investieren - oder können BWLer heutzutage nur noch bis drei zählen? Drei Monate weit nämlich...
Interessant wäre mal, was ein bundesdeutscher Durchschnittshaushalt vor 20 Jahren für Telekommunikation gezahlt hat und wieviel er heute zahlt. Ich kenn' dazu leider keine Statistiken, seh' nur meine persönlichen Zahlen. Und danach mache ich heute - auch inflationsbereinigt - einiges mehr an Umsatz als vor 20 Jahren. Trotz Flatrates. Oder gerade wegen Flatrates.
ZitatOriginal geschrieben von Robert Beloe
Bei einer 'stationären' Nutzung des Internets wird aber das Notebook oder der PC immer wesentliche Vorteile gegenüber dem Internet via Handy haben.
In dieser Pauschalität unterschreib' ich das nicht. Es gibt Dinge, die machen - jedenfalls für mich - unterwegs keinen Sinn. Es gibt aber auch Online-Anwendungen, die gerade im mobilen Einsatz erst attraktiv sind. Einen BitTorrent Client für's Handy halte ich zum Beispiel für Quatsch. Genauso aber umgekehrt ein Offboard-Navi für den PC. Instant Messenger lassen sich problemlos auf einem kleinen Handydisplay darstellen, da sind die üblichen Telefontasten für SMS-Verweigerer wie mich die weit größere Komforteinbuße. Und was das Web angeht: Da gab's dank iPhone ja einen Schub sondersgleichen, auf Smartphones sowieso, aber sogar auf Featurephones! Mal sehen, wie sich das mit Netbooks a la EeePC oder den von Intel so gepushten MIDs noch entwickelt.
Abgesehen davon: Was spricht denn gegen einen stationär eingerichteten Computer zuhause, der aber über Mobilfunknetz online geht? Wenn ich zum Rauchen auf den Balkon gehe und das Notebook mitnehme, hab' ich da eine recht wacklige WLAN-Verbindung zum DSL-Router, die subjektiv (hab's nicht gemessen, sorry) sogar langsamer ist als an gleicher Stelle ein Connect über HSDPA. Ich möchte auf meinen DSL-Anschluß nicht verzichten, nur um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen. Aber ich bin ja auch so ein Freak mit einem umfänglichen Rechnerpark, in dem fast laufend irgendein Linux, MacOS oder Windows nach megabyteweise Updates kräht :). Ein "normalerer" Anwender könnte, gute Netzversorgung vorausgesetzt, wahrscheinlich tatsächlich seinen DSL-Anschluß kündigen und nur noch über Mobilfunk online gehen. Rein von den Kosten her nimmt sich's ja kaum noch was. Und der unbestreitbare Vorteil wäre ja, daß er sein Internet auch mobil nutzen könnte.
ZitatOriginal geschrieben von StebuEx
Ich sehe es ja nicht anders. Wie gehabt ist aber die Frage, wie man damit Geld verdienen soll.
Die 3,5 Milliarden hören sich erstmal groß an, aber nach der Pressemitteilung gilt die Summe für die Jahre 2007 bis 2010. Mithin umgelegt 'nur' etwa 219 Millionen € pro Quartal- was (irgendwie logisch
) ungefähr den Ausgaben seit 2007 entspricht. Mithin nicht 'wirklich' Mehraufwand.
Rechnet man mit vielleicht 100 Millionen pro Quartal an (Erneuerungs)Investitionen, die quasi 'immer' nötig sind, schrumpft das Ganze auf vielleicht 2 Milliarden. Dann noch die Einsparungen durch das entfallene D1-Roaming gegenrechnen. Dran denken, daß auch Geld in den Festnetz/DSL-Ausbau geht und schon dürfte die Summe nicht mehr so bedrohlich sein.
Ich frage mich hingegen immernoch wie die 8 Milliarden für die UMTS-Lizenz gewinnbringend eingesetzt werden konnten/können. Auf einen Schlag fällig gewesen, dazu noch ein teurer Netzaufbau und etwa 3 Jahre lang gar kein UMTS-Betrieb. Allein für die 8 Milliarden geht der komplette Umsatz (nach Stand von 2008 zudem) von etwa 2,5 Jahren drauf- oder mal geschätzt der komplette Umsatz von 2000 bis 2003 (und wahrscheinlich noch ein wenig von 2004) ![]()
ZitatOriginal geschrieben von StebuEx
Ich sehe es ja nicht anders. Wie gehabt ist aber die Frage, wie man damit Geld verdienen soll.
Genauso ist es. Die Fakten sprechen dagegen, aber die "in mobilen Datendiensten liegt die Zukunft!!!1!einself" Fraktion ist dafuer irgendwie nicht so zugaenglich. Da verschliesst man lieber ganz fest die Augen vor der Realitaet.
Hat jemand ne Idee, was der Aufbau des GSM-Netzes in etwa gekostet hat?
ZitatOriginal geschrieben von surfathome
Und woher willst du wissen, dass es bei solchen Bildschirmen bleiben wird?!
Es wird ja schon nach auffaltbaren DIN-A4-großen Folienbildschirmen geforscht. Die würde man dann einfach ausrollen und auf den Rücksitz im Zug oder im Flugzeug befestigen und surfen können!
Eine andere Lösung steht auch schon kurz vor der Marktreife: spezielle Bildschirmbrillen, bei denen das Bild direkt auf's Auge bzw. die Brille projeziert wird. Hier entfällt dann ein Bildschirm komplett! Man hat dann eine beträchtliche Bildschirmgröße vor sich, ganz ohne einen echten Bildschirm zu haben.
ROFL. Du schaust wohl zu viele Science Fiction Filme. Deine Wahrnehmung der Realitaet nimmt schon Martyn'sche Zuege an.
ZitatOriginal geschrieben von surfathome
Welche Vorteile sollen das denn sein? Mehr Speed? Das wird sich mit HSDPA 14,4 und HSDPA+ mit 28,8 und 48,8 Mbit/s schon legen und sobald ab 2011 LTE mit 200 Mbit/s kommt, kann DSL eh nicht mehr mithalten und VDSL ist horrend teuer.
Schon seltsam, dass du technischen Fortschritt ausschliesslich bei den von dir favorisierten Techniken fuer moeglich haelst. Siehe oben.
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