Diskussion: Banken mit guten Angeboten (Keine KwK Gesuche erlaubt!)

  • OT?: suche Schweizer Bank


    evtl etwas OT, aber hat jemand Erfahrung mit preiswerten/kostenlosen Schweizer-Konten, die man von Schland aus online eröffnen kann? Geht mir nicht um Plus-Zinsen, aber nachdem man hier anfängt, Strafzins zu kassieren, denke ich doch eher ans weitläufige streuen in Fremdwährung.

  • Re: OT?: suche Schweizer Bank


    Zitat

    Original geschrieben von harvey
    aber nachdem man hier anfängt, Strafzins zu kassieren


    Nur zur Sicherheit: Dass diesen "Strafzins" Banken an die EZB zahlen müssen, weißt du? Sparer sind davon nicht betroffen, sondern erhalten bei guten Angeboten immer noch mehr als 1 Prozent p.a.

  • ja, klar. Aber das dies (jetzt 'schon') an Kunden weitergegeben wir, war mir nicht bewusst... Dass es irgendwann kommen wird, wage ich auch noch zu bezweifeln... Aber befuerchten tue ich's dennoch.

    Nordisch by zuag'roast :D

  • @CH-Bank für D-Kunden: Kostenfreie Konten in CH für Kunden aus D mit halbwegs 'bequemer' Kontoeröffnung (im Sinne: Formulare online ausfüllen und hinschicken, Legitimation per postidentähnlichem Verfahren ohne zur CH-Bank zu fahren) gibt es definitiv nicht. CH-Banken kooperieren auch nicht mit der Deutschen Post, um eine auch in CH vorgeschriebene Legitimation des Kontoinhabers in D über das Postident-Verfahren zu ermöglichen (es gibt zwar auch dort oft eine Legitimationsmöglichkeit ohne persönliches Erscheinen, aber nur über Filialen der CH-Post). Der CH-Kunde ist zudem daran gewöhnt, für Konto/Depot Geld zu zahlen und - schon sehr viel länger als hierzulande - kaum Zinsen für Sichtleinlagen zu erhalten. Das einzige mir bekannte CH-KOnto ohne Kontoführungsgebühren wird vom CH-Pendant der Postbank angeboten, doch nimmt die Bank keine Kunden aus D. Migrosbank ist ein weiterer CH-Anbieter mit zumindest halbwegs günstigen Konditionen, keine Ahnung, ob die D-Kunden nehmen. Hier sind doch auch Schweizer User im Forum (Applied?), die können da bestimmt noch mehr zu beisteuern.


    @Strafzins: Ob Banken auch Privtakunden durch einen 'Strafzins' (würde bestimmt als 'Mietzins für die sichere Geldverwahrung' verkauft) abschrecken werden, bei Ihnen Geld zu lagern, bleibt abzuwarten. Für ganz unmöglich halte ich dies nicht, doch würde dies mit Sicherheit nicht flächendeckend und wohl auch nur für Konten mit hoher Einlagesumme gelten. Da Banken so etwas nicht rückwirkend, sondern nur nach vorheriger Ankündigung umsetzen können, mache ich mir dann Gedanken über 'Gegenmaßnahmen', wenn die Ankündigung kommt. In Richtung CH werde ich bestimmt nicht ausweichen.

  • Re: OT?: suche Schweizer Bank


    Zitat

    Original geschrieben von harvey
    evtl etwas OT, aber hat jemand Erfahrung mit preiswerten/kostenlosen Schweizer-Konten, die man von Schland aus online eröffnen kann? Geht mir nicht um Plus-Zinsen, aber nachdem man hier anfängt, Strafzins zu kassieren, denke ich doch eher ans weitläufige streuen in Fremdwährung.


    Die Frage ist: Warum ausgerechnet in Schweizer Franken?


    Der Franken ist seit geraumer Zeit de facto an den EURO gekoppelt.
    Klar, das muss nicht so bleiben - was dann aber Spekulation wäre.



    Zweite Frage: Warum in der Schweiz?


    Frankenkonten kannst du ja auch bei anderen Banken eröffnen.
    Ich selbst hatte eines in Luxemburg, mit kostenfreier Kontoführung.
    Nur der Kontoabschluss kostet pro Jahr um die 2 EUR.


    In Deutschland würde ich tendentiell bei den Online-Brokern schauen.
    Ein Beispiel von der comdirect (1% für Konvertierung ist allerdings nicht wenig):
    https://www.comdirect.de/cms/w…sanlagen-konditionen.html


    Aber selbst Sparkassen bieten (teilweise) Fremdwährungskonten an.
    Sind natürlich Produkte, die in aller Regel nicht gross beworben werden, sondern vom Kunden nachgefragt werden (müssen).



    Dritte Frage: Muss es unbedingt ein herkömmliches Sparkonto sein?


    Kannst du nicht bei deiner Bank / deinem Broker in Deutschland entsprechende Anleihen, Fonds o.ä. erwerben?

  • Re: Re: OT?: suche Schweizer Bank


    Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Die Frage ist: Warum ausgerechnet in Schweizer Franken?
    Der Franken ist seit geraumer Zeit de facto an den EURO gekoppelt.


    Richtig, und ich denke nicht, dass die Schweizer Notenbank diese Politik aktiver Interventionen in absehbarer Zeit wieder aufgibt, denn sie ist ja ausgesprochen erfolgreich.

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