Am Ortsausgang meines Wohnortes wurde nun eine 50km/h Radarfalle installiert. Diese wurde dort zwischen zwei Bäumen aufgestellt, damit sie möglichst unauffällig ist. An dieser Stelle kam es in den vergangegen 5 Jahren zu keinem einzigen Unfall, bis jetzt standen dort nur oft mobile Blitzer da sich dort offensichtlich gut Geld verdienen lässt. Darf der Landkreis dies so einfach machen? Es handelt sich ja garantiert um keinen Unfallschwerpunkt und es ist auch weit und breit keine Schule, kein Kindergarten, kein Altenheim, ja noch nicht einmal eine Straßeneinmündung in der Nähe.
Eure grössten Aufreger im Strassenverkehr
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Dürfen oder nicht dürfen ist immer so eine Sache. Warum sollten die das nicht dürfen?
Die Geschwindigkeitsbeschränkung gilt eben bis zum Schild, und nicht bis dahin, wo es manche Autofahrer gerne hätten. Und wenn sich da offensichtlich viele nicht dran halten, hat der Blitzer schon seine Berechtigung.
Und ganz ehrlich ich kenne kein Gesetz, daß besagt, daß Geschwindigkeitsbeschränkungen nur vor Schulen/Kindergärten oder an Unfallschwerpunkten gelten, oder überhaupt nur dann, wenn es dem Fahrer in den Kram passt. Und solange es ein solche Gesetz nicht gibt, darf natürlich überall geblitzt werden. Und natürlich besonders da, wo die Fahrer gerne zu schnell fahren. Dort wo sich alle an die Beschränkung halten, braucht man auch nicht blitzen.Wo wir schon bei Schulen sind: Darf man vor einer Schule Deiner Meinung nach immer Blitzen, oder nur zu Schulzeiten? Wie sieht es nach Schulschluss aus, oder in den Ferien? Darf man da dann schneller fahren? Ist ja dann nicht gefährlich...
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Zitat
Original geschrieben von Brainstorm
Wo wir schon bei Schulen sind: Darf man vor einer Schule Deiner Meinung nach immer Blitzen, oder nur zu Schulzeiten? Wie sieht es nach Schulschluss aus, oder in den Ferien? Darf man da dann schneller fahren? Ist ja dann nicht gefährlich...
Und genau dies haben manche Kommunen erkannt:

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Zitat
Original geschrieben von Brainstorm
Dürfen oder nicht dürfen ist immer so eine Sache. Warum sollten die das nicht dürfen?Man hört jedenfalls immer wieder die Aussage, dass die Dinger nur an Unfallschwerpunkten aufgestellt werden dürfen. Inwieweit da was dran ist versuche ich ja gerade rauszukriegen.
Mich stört der Blitzer an der Stelle eigentlich nicht und viele fahren dort auch deutlich zu schnell weil der Ort eigentlich schon zu Ende ist, nur das Ortsschild noch eine Ecke entfernt aufgestellt ist. Nur an den Schulen im Ort gibt es keine Blitzer und für die Instandhaltung der Fuß- und Radwege zu den Schulen wurde seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, kein Geld mehr ausgegeben. Für einen Blitzer am Ortsausgang, der keinen einzigen Unfall verhindern wird, ist dann auf einmal Geld da. Und die Öffentlichkeit wird natürlich erst informiert nachdem er aufgestellt wurde. -
Sie es mal so: Ein Blitzer kostet meißt nicht so viel, aber er bringt viel ein. Und das Geld das damit reinkommt, das darf der Bürgermeister ja nicht versaufen, sondern es wird für die Gemeinde verwendet (abzüglich dessen was die Verwaltung des Blitzers, ausstellen der Briefe etc kostet natürlich). Vielleicht "verdient" eben dieser Blitzer in Zukunft das Geld, daß die Gemeinde für die von Dir geschilderten Dinge braucht.
Und vorallem: man ist ja nicht gezwungen zu schnell zu fahren, also lass diejenigen die das trotzdem tun, auch ihren Beitrag für das allgemeinwohl leisten.
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Hallo,
ZitatOriginal geschrieben von Brainstorm
Und vorallem: man ist ja nicht gezwungen zu schnell zu fahren, also lass diejenigen die das trotzdem tun, auch ihren Beitrag für das allgemeinwohl leisten.
Sehe ich genauso, was regt ihr euch über Radarkonntrollen auf - es gibt einen einfachen Weg: Haltet euch gefälligst an die Verkehrregeln und jede Radarfalle kann euch egal sein. Und wer meint das nicht tun zu müssen, sollte in meinen Augen auch kräftig dafür zahlen müssen. Ich finde die Bussgelder in Deutschland noch viel zu niedrig.Wenn ich alleine schon jeden Tag die ganzen Idioten sehen, die mit dem Handy am Ohr fahren und nicht mal halbwegs mitbekommen, was um die herum geschieht. Den sollten man mal direkt 1 Monat den Führerschein abnehmen und nicht nur ein paar Euro dafür kassieren.
Gestern noch ein einen Schwachkopf vor mir gehabt, munter am telefonieren, und bekommt im Autobahnkreuz die Kurve auf die andere Autobahn kaum noch. Wenn in dem Moment da ein LKW gekommen währe, hätte es einen Verkehrstoten mehr gegeben.
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Dieses Bewusstsein fehlt dem Autofahrer täglich ein Stück mehr. Das eigene Leben und das Leben anderer wird im Straßenverkehr nur noch wenig geachtet. Schuld daran sind in erster Linie mangelnde Überwachung, geringe Strafen und die Gebetsmühlenartige Sicherheitsbeschwörungen der Automobilhersteller.
Eine tolle Erfindung wäre eine Faust die aus dem Lenkrad schnellt, wenn ein Fahrer mal wieder über die Stränge schlägt. Einige würden nach wenigen Kilometern aussehen, als wenn sie 12 Runden gegen Klitschko gekämpft hätten.
Ich hatte gerade gestern so einen Vorfall, dass ich mit meinem Enkel im Kinderwagen eine Straße überqueren wollte deren Ampel für mich grün zeigte, als in dem Moment ein HVV Bus über rot fahrend nur ca. 50 cm am Kinderwagen vorbei fuhr. Da er an der Haltestelle halten musste, habe ich den Fahrer angesprochen, dieser meinte aber nur, dass ICH besser aufpassen müsse.
Ich war ein wenig schockiert über diese Antwort. Dieser Mann hätte um ein Haar mein Enkel, ich sage es mal so hart, ermordet und gibt mir dann noch die Schuld. Danach folgten noch ein paar Beleidigungen.
Da wir nun gestern in einer größeren Gruppe unterwegs waren, haben wir dann gestern noch eine Anzeige wegen der Gefährdung und den Beleidigungen gestellt.
Bei dem werde ich auch nicht loslassen, der gehört nicht hinter das Steuer eines Busses... -
Mir schwillt gerade der Kamm :mad:. So ein Idiot.
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Ich werde auch nie verstehen wie einige Leute völlig maßlos in Geschwindigkeitsbeschränkungen hineinfahren und die "Geschwindigkeitsempfehlungen" am Straßenrand vollständig ignorieren.
Dass man 10 km/h zu schnell fährt, oder vielleicht nur rechtzeitig vom Gas geht statt punktgenau am Schild zu bremsen kann ich ja nachvollziehen. Aber Überschreitungen von 40, 50 km/h oder noch mehr gehen mir nicht in den Kopf. Besonders an Autobahnbaustellen oder an Autobahnkreuzen sieht man das gerne.Kennt jemand das Autobahnkreuz A43/A44 in Witten/Bochum? In Fahrtrichtung Bochum auf der A44 kommt dort drei(!) Mal das Schild 100. Zwei Spuren gehen nach rechts auf die A43, zwei Spuren gehen nach Bochum rein, wo die Autobahn einen Kilometer später aufhört. Dort sehe ich spätestens jeden zweiten Tag jemanden, der da locker mit 160 oder mehr reinfährt und auch erst bremst wenn es der Verkehr oder die Straßenführung nicht mehr anders zulässt. Machen sich die Leute nicht mindestens Gedanken mal geblitzt zu werden? Mal ganz abgesehen von der Gefahr, dass da mal jemand mit vorschriftsmäßigen 100 die Spur wechselt, ist schließlich ein Autobahnkreuz...
Geblitzt wird an der Stelle übrigens nie.

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Zitat
Original geschrieben von superuser_reload
Kennt jemand das Autobahnkreuz A43/A44 in Witten/Bochum? In Fahrtrichtung Bochum auf der A44 kommt dort drei(!) Mal das Schild 100. Zwei Spuren gehen nach rechts auf die A43, zwei Spuren gehen nach Bochum rein, wo die Autobahn einen Kilometer später aufhört. Dort sehe ich spätestens jeden zweiten Tag jemanden, der da locker mit 160 oder mehr reinfährt und auch erst bremst wenn es der Verkehr oder die Straßenführung nicht mehr anders zulässt. Machen sich die Leute nicht mindestens Gedanken mal geblitzt zu werden? Mal ganz abgesehen von der Gefahr, dass da mal jemand mit vorschriftsmäßigen 100 die Spur wechselt, ist schließlich ein Autobahnkreuz...Geblitzt wird an der Stelle übrigens nie.

Na geht so, da steht doch das eine oder andere Mal ne Blitze. Früher allerdings noch deutlich öfter... Die konzentrieren sich gerade mal wieder lieber auf die Königsallee, da hab ich die in der letzuten Zeit doch recht häufig gesehen...
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