Eure grössten Aufreger im Strassenverkehr

  • Zitat

    Original geschrieben von Blondinenfreund
    (...)Aber ich bin dennoch für ein Tempolimit auf dt. Autobahnen, weil ich der Ansicht bin, der Verkehr wäre dann flüssiger als bisher. :top: (...)


    Wahrscheinlich wird das mein häufigster Satz bei TT:
    Ein generelles Tempolimit in Deutschland wäre grundlegend falsch. Es gibt viele wenig bis kaum befahrene Autobahnen ausserhalb der Ballungsräume, wo es keinerlei Sinn machen würde, mit 120 oder 130 rumzuschleichen.


    Viel effektiver wäre eine dynamische Geschwindigkeitsregelung, wie sie z.B. um Frankfurt herum oder zwischen Stuttgart und Ulm realisiert wurde. In Abhängigkeit von Verkehrsdichte und Wetterlage wird die Geschwindigkeit zwischen 80 und 120 geregelt, lassen es die Bedingungen zu, herrscht freie Fahrt.


    Das wäre effektiv. Ein generelles Tempolimit würde den Verkehr nur ausbremsen und man käme überhaupt nicht mehr an den im Sommer mit Wohnwägen hintendran und im Winter mit Dachboxen bepackten, in Rudeln auftretenden Holländern vorbei. ;)



    Aber wo wir gerade bei Aufregern sind:
    Der 7er heute auf der Autobahn vor mir, welcher zwischen den Spuren ohne zu blinken hin und hergezuckt ist und jeden vor sich fahrenden penetrant anblinkte und mit der Lichthupe bedachte, hat sich wenigstens nur zum Affen gemacht. Der Spacke im getunten Golf II mit Ofenrohr vor mir, hat mich dagegen echt genervt, da die Bremslichter immer im Takt der Musik flackerten. :rolleyes:


    Ob nun 7er oder IIer Golf, manche legen vor dem Einsteigen das Gehirn anscheinend ab.



    Stefan

  • Neuigkeiten, Stefan: beide Gruppen von Fahrern haben gar kein Gehirn (oder zumindest nichts nachweisbares), das sie vor dem Einsteigen ihres Gefährts ablegen könnten ;) :D

    Q: I've always tried to teach you two things. First, never let them see you bleed.
    Bond: And the second?
    Q: Always have an escape plan...

  • Habe gestern einen schönen Aufreger gehabt.


    Ich fuhr in Köln auf der Zoobrücke, eine recht frequentierte Kraftfahrstraße mit einer überdurchschnittlichen hohen Unfallquote.


    Ich hatte auf der mittleren Spur einen Abstand von ca 30 m zum Vordermann, bei ca 100 km/h und gefährlicher Witterung schon nicht gerade viel, da überholte jmd mit einem Affenzahn auf der linken Spur und quetschte sich ohne Blinker unmittelbar vor mir in die Lücke um sich anschließend weiterhin ohne Blinker nach ganz rechts einzuordnen, weil er um ein Haar seine Ausfahrt verpasst hätte.


    Hätte er Bremsen müssen wäre ich unweigerlich draufgefahren.


    Mich würde interessieren wie hier die Rechtslage ist, zwar heißt es wer auffährt ist schuld, aber wenn jmd sich mit Gewalt vor mir gedrängelt hat und plötzlich bremsen musste und ich keine Chance mehr hatte auszuweichen, ob es vor Gericht immer noch dann heißt ich hätte Schuld.


    Immerhin hätte der Vordrängler eideutig den Unfall verursacht.

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  • Tja gegenseitige Rücksicht im Straßenverkehr wiegt eben schwer.
    Wenn du Glück hättest, hatte der andere eine Teilschuld.
    In jedem Fall gilt ja halber Tacho, d.h. 50m Abstand und wenn man überholt wird, den anderen reinfahren lassen und ggf.langsamer fahren um ihm das zu ermöglichen.

    offiziell von der TT-Administration bestätigter Troll

  • Zitat

    Original geschrieben von qwqw
    Tja gegenseitige Rücksicht im Straßenverkehr wiegt eben schwer.
    Wenn du Glück hättest, hatte der andere eine Teilschuld.
    In jedem Fall gilt ja halber Tacho, d.h. 50m Abstand und wenn man überholt wird, den anderen reinfahren lassen und ggf.langsamer fahren um ihm das zu ermöglichen.


    Zum Glück ist das nicht passiert.
    Was du sagst stimmt, es geht mir nur um den speziellen Fall.
    Wo jmd. auf der linken Spur angeschossen kommt und ohne Blinker oder andere Hinweise sich einfach unmittelbar vor mir einscherrt und mich durch ein abruptes Bremsen mich auffahren lässt.


    Leider habe ich so schon zweimal Beinaheunfälle erlebt.

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  • Meine Mutter hatte vor etlichen Jahren mal ein ähnliches Problem.
    Da kommt auch so ein Chaot an und drängelt sich direkt dazwischen und ist nur wenige Meter vor ihrem Auto. Genau in dem Moment war natürlich eine Abstandsmessung da. Sie musste zahlen, weil sie nicht beweisen konnte, dass nicht sie zu dicht aufgefahren ist, sondern der Typ sich vor sie gesetzt hat.


    Gut, aber in Deinem eventuellen Unfall- Fall sollte es dann doch etwas anders laufen, weil man da wohl Zeugen hätte.



    Chris

  • Wenn was passiert wäre hätte ich zum Glück wirklich einen gehabt, oft bin allerdings allein unterwegs und wenn der andere dann noch lügt, dann hat man dann wahrscheinlich echt die üble A****karte gezogen.

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  • Also muss ich doch mal was zu den Aufregern erzählen.
    Das sind die LKW-Fahrer die, wenn man in der Nacht bei tosenden Schneefall - wo man selbst mit Nebelleuchten nicht weiter als 0.5 Meter sieht auf eisglatter Straße ca. 1m mit dem Riesen-LKW auf deinen kleinen Ford fast auffahren und weil sie selbst nichts sehen auch ständig ganz nah hinter dir bleiben und fast auffahren und man nirgenswo reinfahren kann etc.
    Und als zweites fallen mir die Leute ein, die beim Einordnen im Reißverschluss (ja die kilometerlangen leeren Baustellen sind auch Aufreger) sich ärgern und das korrekte Einordnen verhindern, weil sie fälschlicherweise denken, dass man sich ja schon früh genug einordnen müsse und die, die bis ganz vorne korrekt ranfahren und sich dann einordnen nicht reinlassen dürfe und es dann eben zu den kilometerlangen Staus kommt, weil eeinige sich ja schon immer vorher einordnen müssen und dann noch sich am Knotenpunkt mit den anderen bekämpfen müssen wer nun "reingelassen" wird oder nicht.


    Von Leuten die in einer Kurve im 20km-Tunnel den großen Gefahrgutlaser mit den vielen Brennzeichen mit 100 Sachen auf der Gegenspur überholen müssen, rede ich mal erst gar nicht :mad:

    offiziell von der TT-Administration bestätigter Troll

  • Da es ja kein neues, aber ein beliebtes Thema ist, verlinke ich mal nach 2002http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&threadid=1871 und 2003http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&threadid=83360.


    ...und gucke da, in der neuen motorwelt (2/06) schreibt Herr Röhrl doch tatsächlich "...kann nur dann funktionieren, wenn ich mich bereits vorher damit beschäftigt habe.... Sollte das und das passieren, dann mache ich das und das dagegen." :top:


    Siehe auch alpha 2002 und/oder alpha 2003 :cool:

  • Radfahrer - Radwege


    Hallo,


    der Sommer ist da und die Radfahrer ebenfalls...


    Was mich tierisch aufregt: Wenn ein Radfahrer - ziehmlich breit - auf der Strasse fährt, obwohl es einen guten Radweg gibt. Noch ärgerlicher ist es, wenn ein Radweg vorhanden ist, der Radfahrer aber auf der Straße fährt und man an diesem nicht vorbei kommt, weil der Gegenverkehr es nicht zulässt. Entweder, man tuckert mit 15-20 km/h hinter ihm her, oder versucht sich an ihm - vorsichtig - vorbeizuquetschen. Natürlich bekommt man dann vom Radfahrer eins aufs Dach (sofern dieser mich an der Ampel wieder eingeholt hat). Nicht selten hört man auch ein mords Gefluche vom Radfahrer mit erhobener Faust. :rolleyes:


    Ist dies überhaupt erlaubt? Dürfen Radfahrer die Straße benutzen, obwohl es einen Radweg gibt?


    Was ich extrem egoistisch von einigen Radfahrern finde: Wenn zwei nebeneinander herfahren, oder sich mehrere Radfahrer an der Ampel, vor den Autos, nebeneinander hinstellen, so dass die Autos, bei grün, nicht vorbeiziehen können. :mad:


    Wenn ich dann die Scheiben herunter lasse und die Radfahrer darauf aufmerksam mache, dass sie nicht alleine auf der Straße sind, werde ich noch frech angemotzt "Nur, weil du einen Benz fährst, kannst du dir nicht alles erlauben." Was soll man dazu noch sagen? :( ...was die nicht wissen: Ich fahre selber Rad. Mache wöchentlich meine 40km Tour. Aber ich fahre auf dem Radweg und nicht in der Mitte der Straße.

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