Benzin & Diesel Thread: Barrelpreis fällt - Literpreis an der Tanke bleibt hoch, kurzfristig gedacht?

  • Ich hatte doch eindeutig geschrieben: Es kommt drauf an!


    Wenn ich lesen muss, dass der Berufspendler in Hannover etwas über 3 KM zur Arbeit pendelt, dann fasse ich mir echt an den Kopf. So doof kann niemand sein und sich dafür ins Auto zu schwingen und im Stau zu stehen. Vielleicht sollte man auch mal an die Anwohner denken. Es geht nämlich jeden etwas an. Die Umwelt gehört jedem! Nicht nur bis zur Windschutzscheibe denken. Der eigene Egoismus darf nicht vor anderen Leuten stehen.


    Ich wäre ja eigentlich eher für ein begrenztes Fahren. Von mir aus hat man 8000 Freikilometer und jede weitere KM kostet dann richtig Geld. Also keine 2,30, sondern eben richtig Geld. Oder 10.000km. Da kann man sich ja einigen. Aber so wie es aktuell abläuft kann und soll es nicht weiter gehen.


    Genau wie unser fetter Nachbar. Fast jeden Tag fährt der Trottel zum Bäcker oder zur Tanke Kippen holen. Solchen Leuten wünsche ich, dass die Karre beim Beschleunigen mal in 1000 Teile zerfetzt.


    Genau kann man Fahrten auch verbinden und muss nicht wegen jedem Mist los.

  • Wenn ich lesen muss, dass der Berufspendler in Hannover etwas über 3 KM zur Arbeit pendelt, dann fasse ich mir echt an den Kopf. So doof kann niemand sein und sich dafür ins Auto zu schwingen und im Stau zu stehen.

    Die 3 km sind wohl Durchschnitt.

    Von 10 haben bspw. dann 9 einen Weg von (wieder durchschnittlich) 1,2 km, nehmen dafür Fuß, Rad oder fahren 2 Busstationen. Und einer hat 19,2 km und nimmt den Pkw. Im Durchschnitt sind wir bei 3 km, aber niemand fährt annähernd diese Distanz.

    Aber wenn einer Spätschicht hat, und die 1,2 km durch ein übles Ghetto führen, dann ist Fuß, RAD, ÖPNV* nicht zumutbar und wie sind wieder beim Pkw.

    (*) falls der ÖPNV überhaupt noch fährt.


    Und ein Wohnen in der Nähe des Arbeitsplatzes ist auch oft nicht möglich, oder zumutbar.

    1.) Weil viele Firmen in Gewerbe-Industriegebieten sind, wo es in der Nähe keine Wohnungen gibt, teils auch nicht geben darf, wegen der Sicherheit im Störfalle (Chemische und Nukleare Anlagen).

    2.) Bei doppelt berufstätigen Paaren müsste mind. einer den Job wechseln. Oder man muss umziehen. - Wohlmöglich in das Ghetto neben der Chemiefab. in der man arbeitet?

    Was nun zu Punkt 3.) führt, wenn man Kinder hat. In diesem Ghetto käme man in eine Schulbezirk, wo man dann die Auswahl zw. Brennpunktschule A und B hätte. Derart die Zukunft seiner Kinder verbauen möchten auch die wenigsten!


    Bei mir in der Nachbarschaft wohne einige, die zwar im Ghetto "Arrival City" (DU-Marxloh) arbeiten, aber aus Grund 3) dort nicht wohnen.

    Die Verkehrsanbindung per ÖPNV ist auch besch...., ähm.. sagen wir stark suboptimal. Einfache Strecke Pkw (17km): 20-25 Min., ÖPNV (mit Umsteigen): 60-90 Min. Hieße mind. ca. 1,5 Stunden Zeitverlust am Tag wenn man Bus und Bahn nähme, was niemand, wirklich niemand freiwillig tut.

    6:00 Schichtbeginn hieße um 4:30 das Haus zu verlassen, und 15 min. Fußweg dazu um die einzige schon so früh bediente Busline zu ereichen. Mit dem PKW reicht es dagegen um 5:35 gemütlich zu Tür raus zum Auto zu gehen.


    Aber klar Saftkocher , ist alles sinnlose Fahrerei. Arbeiten? Wozu? Die tut sich von selbst, oder so ähnlich ... :rolleyes:

  • Ich wäre ja eigentlich eher für ein begrenztes Fahren. Von mir aus hat man 8000 Freikilometer und jede weitere KM kostet dann richtig Geld.


    Genau wie unser fetter Nachbar. Fast jeden Tag fährt der Trottel zum Bäcker oder zur Tanke Kippen holen.

    Wie oft könnte er das bei 8000 Freikilometern?

    Ich rechne es mal: Bei 2 km einfacher Distanz 2000-mal.


    Das ist der Witz. Die von dir angedachten Regeln würden diejenigen, die du gerne treffen würdest gar nicht tangieren.

  • Wie oft könnte er das bei 8000 Freikilometern?

    Ich rechne es mal: Bei 2 km einfacher Distanz 2000-mal.


    Das ist der Witz. Die von dir angedachten Regeln würden diejenigen, die du gerne treffen würdest gar nicht tangieren.

    Ist denke schon, dass sich einige Leute davon abhalten lassen und selbst wenn nicht, es wird dadurch ja insgesamt nicht mehr gefahren. Außerdem sollen die Leute ja ihren Bedarf vorweisen. Rentner und Leute mit kurzen Arbeitswegen brauchen dann ja auch keine 8.000 oder mehr. Da würden ja 3.000 oder so reichen. Man darf danach ja auch weiter fahren, also kein Problem. Nur wird es dann eben sehr teuer.


    Mich würde diese Regel ebenfalls nicht betreffen, da ich nicht in diese Regionen komme und trotzdem fahre ich nicht jeden Weg. Meine Frau hingegen würde es sogar sehr treffen und jammert sie/wir? Nein.


    Und ein Wohnen in der Nähe des Arbeitsplatzes ist auch oft nicht möglich, oder zumutbar.

    Aber es ist zumutbar, dass man die Innenstädte vollstopft und die Anwohner belästigt? Du findest es also in Ordnung, dass man wegen Egoismus (günstige Mieten/Kaufpreise) aufs Land zieht und dann pendelt und die Umwelt verschmutzt?


    6:00 Schichtbeginn hieße um 4:30 das Haus zu verlassen, und 15 min. Fußweg dazu um die einzige schon so früh bediente Busline zu ereichen. Mit dem PKW reicht es dagegen um 5:35 gemütlich zu Tür raus zum Auto zu gehen.


    Aber klar Saftkocher , ist alles sinnlose Fahrerei. Arbeiten? Wozu? Die tut sich von selbst, oder so ähnlich ... :rolleyes:

    Und? Aber alles machbar. Und wer für 25 Min das Auto rausholt, wo netto wohl eher 15 min anfallen, dem gehört der Lappen entzogen, außer man ist irgendwie gehbehindert oder anderweitig eingeschränkt.

    5 Mal editiert, zuletzt von Saftkocher () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Saftkocher mit diesem Beitrag zusammengefügt.


  • Und? Aber alles machbar. Und wer für 25 Min das Auto rausholt, wo netto wohl eher 15 min anfallen, dem gehört der Lappen entzogen, außer man ist irgendwie gehbehindert oder anderweitig eingeschränkt.

    Ich glaube, diese Meinung hast du recht exklusiv.

  • Und? Aber alles machbar.

    So wie er das vorgerechnet hat bedeutet die Fahrt mit dem ÖPNV zur Arbeit und zurück bei ihm 10 Stunden Zeitverlust pro Woche. Da solltest du, der hier öfters zu Protokoll gab mit 140 auf der Autobahn unterwegs zu sein, weil Tempo 100 ja "schleichen" ist, kleinere Brötchen backen. Der Zeitverlust von Tempo 100 statt 140 ist übrigens gerade mal etwas über eine Viertelstunde pro 100km. Aber dazu bist du nicht bereit.

  • Echt, sollte ich das?

    Mir geht es doch nicht um die Zeit, die ist mir völlig egal. Ich will nur eben nicht länger als nötig im Auto verbringen. Wenn es um die Zeit geht, dann könnte ich auch jeden Tag 6km(eine Strecke) zur Arbeit mit dem Auto fahren. Mache ich aber nicht. Die Zeit ist doch zweitrangig. Obwohl, ich bin wahrscheinlich mit dem Rad kaum langsamer. Wer natürlich nur mit dem Auto fährt, kann eben auf dem Rad nicht schnell fahren :D

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