Ja, oft sind wir nicht einer Meinung, bernbayer... ![]()
Aus den Schlagzeilen verschwunden ist das Thema aber nicht. Gorch Fock, der von einem Kameraden erschossene Soldat in Afghanistan und die geöffnete Feldpost sind nach wie vor sehr im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Insbesondere der tragische Fall des in Kundus erschossenen Soldaten wird zu Guttenberg zu Unrecht angekreidet. Inzwischen wurde klar, dass das auf eine unheilvolle "Spielerei" mit der Waffe zurückzuführen ist. Dafür kann der Minister nichts, dafür kann vermutlich nicht mal der direkte Vorgesetzte etwas, denn derartiger Umgang mit Waffen wird in der Bundeswehr absolut nicht akzeptiert. Nun verwendet man eine solche unerhörte Disziplinlosigkeit aber gegen den Verteidigungsminister - anstatt gegen den Soldaten, der gegen strenge Regeln im Umgang mit der Waffe verstieß. Das ist einfach nur Demagogie.
Bzgl. Gorch Fock sickert inzwischen durch, dass oppositionelle Wehrpolitiker schon länger mehr wussten als man bisher annahm. Dann ist es infam, zu Guttenberg anzugreifen wenn er zu dem Zeitpunkt, wo er die Ungereimtheiten wahrnimmt, handelt.
Die Medien spielen auch munter mit - heute wird zu Guttenberg hochgehoben, morgen will man ihn medial schädigen. Eine Schmierenkomödie und am Schlechtesten kommen die Medien weg, die da mitmachen.