Selbst kündigen, danach zwei Monate nach Australien, was beachten?

  • Re: Selbst kündigen, danach zwei Monate nach Australien, was beachten?


    Zitat

    Original geschrieben von xlephant
    Arbeitslosengeld bekommt man aber ja sowieso nicht, wenn man sich im Ausland aufhält, oder?


    Freue mich über Tipps!


    Sie bekommt eh nichts, da sie maximal 14 Tage im Jahr in den "Urlaub" darf. Und es ist egal wohin der urlaub geht, auch in Deutschland darfs sie nur maximal 14 Tage im Jahr in den Urlaub.

  • Zitat

    Original geschrieben von xlephant
    Interessant. Aber ihr wird dort ein Hotelzimmer während der Zeit gestellt. Und sie würde unter der Woche da bleiben. War das bei Dir auch so?


    Bei meiner Regierung war es so, dass ihr vom AG monatlich ein gewisser Betrag brutto mehr gezahlt werden sollte. Davon hätte der zweite Haushalt finanziert sollen.
    Aufgrund des somit aufgezwungenen notwendigen Umzuges, meiner Festanstellung und zusätzlicher Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, hat sich Meine dann zur Kündigung entschlossen. Vom AA wurde dabei nicht nachgefragt, ob der AG den Umzug oder den weiteren Wohnsitz gezahlt hätte. Wichtig für die Hinfälligkeit der ALG Sperrung war lediglich der tägliche Arbeitsweg von mehr als 4h.

    SAWLE Nr. 203/333


    Skype: "lord_arsch"

  • Zitat

    Original geschrieben von Pankoweit
    Das war auch mein Gedanke. 2 Monate Pause in Australien machen wollen, und als erstes nach der Stütze fragen. Dass Sozialleistungen ursprünglich mal für Menschen in Not gedacht waren, das geht im Selbstbedienungsladen Deutschland leider immer mehr in Vergessenheit.


    Jetzt komm mal runter. Und bleib auf dem Teppich. Wir wollen ja gar nicht tricksen, sondern haben nur erfragt, was einem zusteht und was nicht. Das weiß ich jetzt. Danke dafür.

  • Allein der Gedanke, dir könnte für eine zweimonatige Pause in Australien, die du ohne Not und aus freien Stücken anstrebst, etwas "zustehen", macht befremdlich ... :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von Pankoweit
    Allein der Gedanke, dir könnte für eine zweimonatige Pause in Australien, die du ohne Not und aus freien Stücken anstrebst, etwas "zustehen", macht befremdlich ... :rolleyes:


    Er hat doch nur gefragt, was möglich wäre! Es ist nichts verwerflich dran, etwas in Anspruch zu nehmen, was einem zusteht. Oder?

  • Und wie kommt man auf die Idee, dass einem während einer selbst eingelegten Pause etwas von den Sozialleistungen zusteht?


    Das alleine ist schon krass.

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • konstruiere die Sache doch ein bischen anders.


    Australien = Ausland = Auslandskrankenversicherung - funktioniert ne Auslandskrankenversicherung auch wenn man keine deutsche Krankenversicherung hat? Dann ab nach Australien - die Auslandskrankenversicherung gibts für sehr wenig Geld


    Ansonsten würde ich natürlich empfehlen bereits im Vorfeld für die neue Stelle unterschrieben zu haben damit nach der Rückkehr die Versicherung durch den neuen AG gesichert ist.


    Ansonsten:
    Wenn deine Frau so viel Arbeit hat sie doch bestimmt auch noch sehr viele Urlaubstage übrig - die können doch auch bereits einen Teil des Ausstralienurlaubs abdecken.

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • Zitat

    Original geschrieben von polli
    Ansonsten:
    Wenn deine Frau so viel Arbeit hat sie doch bestimmt auch noch sehr viele Urlaubstage übrig - die können doch auch bereits einen Teil des Ausstralienurlaubs abdecken.


    :D da kennst Du amerikanische Arbeitgeber schlecht. Es gibt leider nur die gesetzliche Mindestzahl an Urlaubstagen und Überstunden können natürlich nicht abgefeiert oder ausgezahlt werden.



    Und das zur KK. Soweit ich weiß besteht in D Versicherungspflicht, d.h. möchte man zurück in die KK muss man nachweisen, dass man die ganze Zeit versichert war. Falls man das nicht kann, muss man die fraglichen Monate sowieso nachzahlen.


    TMausHB
    Danke! :top:

  • Jungs mal locker. Ich hasse Sozialschmarotzer auch, aber der Fall liegt doch hier was anders. Wenn ihr der Job nicht passt und sie überlastet, dann hat sie ja wohl alles Recht das zu kündigen. Dass es solche Jobs gibts, sollten ja gerade die Juristen hier wissen, die sich ja auch äußern (Lovells, Freshfields...ihr wisst schon).


    Kein Mensch, der sich mal beruflich umorientieren will, verzichtet auf Sozialleistungen nur weil er noch was auf der hohen Kannte hat! Das würde man ja nun gern behalten.


    Und nur weil man Arbeitslos ist, muss man ja nicht zu Hause sitzen. Nun steht ihr ja nix zu, weil sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht. Damit ists doch gut und ich finde den Versuch keineswegs verwerflich.


    my two cents



    P.S. Geht lieber nach Neuseeland ;)

    Rainer Calmund zu Willi Lemke: "Mann Willi, Du siehst ja echt aus, als sei 'ne Hungersnot ausgebrochen!"
    Lemke: Und Du siehst so aus, als seist Du schuld daran!


    Beziehungen sind wie Songs: Manche vergisst Du nie - egal ob gut oder schlecht

  • Zitat

    Original geschrieben von m4ddy


    P.S. Geht lieber nach Neuseeland ;)


    Hey Danke.
    Warum Neuseeland? Wollten wir eigentlich auch "kurz" rübersetzen, aber wahrscheinlich wirds dann nur nen Kurztripp, der für das Land eigentlich zu kurz ist...
    Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Waren selbst noch nie in Australien bzw. NZ...

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!