Netzausbau: LTE (alle Netze)

  • elchris

    Ist die Bahn eigentlich nicht daran interessiert selbst ein bandbreitenstarken Datenkanal entlang ihrer Strecken zu haben ?


    GSM-R wirkt in 2021, wie ein FAX Gerät in einem Neubau Büro

    iPhone X @ Magenta M Young + Magenta Eins Young
    Sony Xz1 @ Telekom Multisim/o2 free m Boost/vf m young
    Xiaom A2 Lite @ vodafone m young /o2 free m boost/edeka smart
    Htc on m7 @ edeka smart (2G/3G) oder lte only
    Moto G5 @ edeka (b1/8 lock)/telekom gsm
    Redmi 7A @ Edeka smart + netzclub (vom ICE 4 verschluckt)

    History: W800i, n95, innov8, iP 4,5,6,7
    Nächstes Haupttelefon: iPhone 2020
    Weiterhin Geplant: 5G Snapdragon mit n1,n3,n28....

  • elchris

    Ist die Bahn eigentlich nicht daran interessiert selbst ein bandbreitenstarken Datenkanal entlang ihrer Strecken zu haben ?


    GSM-R wirkt in 2021, wie ein FAX Gerät in einem Neubau Büro

    Die Bahn ist, gegenüber dem Stand der Technik immer etwa 20-25 Jahre hintendran, dein FAX triffts also sehr gut. Telematik am Fahrzeug kommt erst und da nutzen wir nun die LTE Zuführung fürs Fahrgast-WLAN, also die öffentlichen Netze, kein eigenes, obwohl oftmals eine Glasfaser neben/unter dem Bahmkörper verläuft.

    Unterwegs auf Schienen mit:
    Zweimal Samsung Galaxy A52 5G: Vodafone Red L + Telekom MagentaMobil Prepaid S 5G // o2 myPrepaid S
    Samsung Tab S5e: Vodafone CallYa /// Festnetz: o2 VDSL.

  • Die Bahn ist, gegenüber dem Stand der Technik immer etwa 20-25 Jahre hintendran, dein FAX triffts also sehr gut. Telematik am Fahrzeug kommt erst und da nutzen wir nun die LTE Zuführung fürs Fahrgast-WLAN, also die öffentlichen Netze, kein eigenes, obwohl oftmals eine Glasfaser neben/unter dem Bahmkörper verläuft.

    Ja finde es echt schade. Man könnte ja mit den NBs ein Deal machen, dass man zusammen an GSM-R masten Ausstrahlt, die direkt an der Trasse sind.

    So frei nach dem Motto einer baut um auf eine mögöichst Multibandige Antenne und alle Nutzen mit, weil viel Behengungen halte mache dieser Standorte nicht aus 😃

    iPhone X @ Magenta M Young + Magenta Eins Young
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    Xiaom A2 Lite @ vodafone m young /o2 free m boost/edeka smart
    Htc on m7 @ edeka smart (2G/3G) oder lte only
    Moto G5 @ edeka (b1/8 lock)/telekom gsm
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    Weiterhin Geplant: 5G Snapdragon mit n1,n3,n28....

  • Ja finde es echt schade. Man könnte ja mit den NBs ein Deal machen, dass man zusammen an GSM-R masten Ausstrahlt, die direkt an der Trasse sind.

    So frei nach dem Motto einer baut um auf eine mögöichst Multibandige Antenne und alle Nutzen mit, weil viel Behengungen halte mache dieser Standorte nicht aus 😃

    Wie du schon sagst, an den meisten dürften kaum noch mehr Antennen dran passen als jetzt, es gibt aber auch Ausnahmen wie an der Strecke Osnabrück-Oldenburg wo am GSM-R Mast (STOB Nr. 23010087 ) die Telekom mit drankommt, ist allerdings nur ein GSM-R Verdichter der deswegen auch kleiner ist als die anderen GSM-R Masten.

    Unterwegs mit einem Xiaomi Mi 9T Pro 128GB + Xiaomi Redmi Note 9T und Samsung Galaxy S7 Edge in allen drei Netzen

  • Auf youtube ist ein Video der Fa. Axians erschienen, das von der Modernisierung der Mobilfunkinfrastruktur in der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart berichtet, der dazu führt, dass bei vollem Haus (60.000 Zuschauer) jeder "volle Performance" auf seinem Handy hat.



    Leider wird nicht darüber gesprochen, ob wir hier von 4G und/oder 5G sprechen und auch nicht, welches Netz konkret profitiert.

    Weiss jemand mehr?

  • elchris

    Ist die Bahn eigentlich nicht daran interessiert selbst ein bandbreitenstarken Datenkanal entlang ihrer Strecken zu haben ?


    GSM-R wirkt in 2021, wie ein FAX Gerät in einem Neubau Büro

    Der Punkt ist GSM-R funktioniert, ist auf EU-Ebene spezifiziert und abgenommen. Würde man nun auf LTE-R oder gar öffentliches LTE umsteigen hätte man jahrelange Überprüfungen vor sich, in denen man Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit nachweisen muss. Daher ist es deutlich einfacher und günstiger bei GSM-R zu bleiben, den würden am Ende Behörden zu dem Schluss kommen LTE-R wäre weniger sicher wäre alles umsonst gewesen.

    Es gab sogar mal den Versuch vor 10-15 Jahren auf UMTS zu setzen, was man genau aus solchen Gründen dann sein lies.

    Es gibt auch reihenweise Technik die von 1930-1970 stammt, welche man nicht anfässt, da selbst durch einen minimalen Umbau die Zulassung erlöschen würde und man keine mehr bekommen würde. Mal sehen wie das in Zukunft wird, falls die Grünen Regierungsverantwortung bekommen. Die wollen ja so einiges in Richtung Sanierung Bahninfrastruktur unternehmen.

  • Der Punkt ist GSM-R funktioniert, ist auf EU-Ebene spezifiziert und abgenommen. Würde man nun auf LTE-R oder gar öffentliches LTE umsteigen hätte man jahrelange Überprüfungen vor sich, in denen man Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit nachweisen muss. Daher ist es deutlich einfacher und günstiger bei GSM-R zu bleiben, den würden am Ende Behörden zu dem Schluss kommen LTE-R wäre weniger sicher wäre alles umsonst gewesen.

    GSM-R ist anerkannt unsicher (Sprachsampleübertragung usw.) - man behälts, weil es noch nix besseres gibt, LTE-R (einfach nur ein Tunnel in möglichst allen öffentlichen LTE Netzen - quasi die Gegenentwicklung zu TETRA) ist bei der UIC in der Prüfung.


    Warum werden GSM-R Türme (eig. sinds ja meist die in den 70ern aufgestellten Zugbahnfunk ~450MHz Masten) nicht auch an öff. Netzbetreiber vermietet? Nun, sie stehen zumeist direkt neben der Bahnachse, zu nah also, man hat damit bei der Vorbeifahrt einen sehr harten Sektorwechsel, für Arbeiten müsste teilweise das Streckengleis gesperrt werden und, als Beispiel:



    Sind die dünnen Masten nicht für größere Antenneninstallationen gedacht, man hat zumeist nur Panels oder Rundstrahler vom analogen Funk abgebaut und GSM-R Antennen angebaut.


    Zwischen Grafrath und Türkenfeld (Strecke München-Buchloe) hat die Telekom daher einen Gittermasten nur etwa 100m neben den GSM-R Masten hingepflanzt.

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  • Der Sektorwechsel ist aber zumindest im Bereich von GSM-R aber eben nicht so hart, da sich zumindest nach Regelplanung die Sektoren so überlappen müssen, dass der Mast in der Mitte ausfallen könnte und die Kommunikation durch die danebenliegenden aufgefangen werden kann. Aber ja das ist nicht überall der Fall.

    Richtig, man behält es weil es das was es macht ausreichend gut kann und ein Umstieg wie zuvor angemerkt langwierig und schwierig ist. Zudem müsste man alle Eisenbahnverkehrsunternehmen dazu bringen ihre Bordgeräte entsprechend umzurüsten. Das hat ja für die Störfilter schon lange genug gedauert. ;)

    Allerdings stößt GSM-R in Anwendungsfällen wie Befehlsübermittlung oder neuere ETCS Verfahren wie Moving Block, etc... an seine Grenzen und ein Technologiewechsel muss zwangsläufig kommen. Nur bis der neue Standard auf LTE Basis kommen würde sind die öffentlichen Netze wohl bei 6G angekommen und bis die Bordgeräte der EVUs umgerüstet sind evtl sogar bei 7G ^^

  • Naja, wenn Planung auf Realität trifft, als man bei Systel in Grafing mächtig geschaut hat "wie, ihr fahrt 30 auf ner zur Hauptbahn erklärten Strecke - dann klappt unser Zellwechsel aber nicht" - buff, musste ein Mast her.


    Und man hat in der neuen Software schon wieder fehler gefunden.


    Na, dann ist der 20 Jahre Technologieabstand ja wieder etabliert.


    -> So oder so (dass die Bahnfernen uns hier nicht aussteigen): Für die öff. Netze ist die GSM-R Infra wohl nix, eher umgekehrt.

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  • In der Hoffnung, dass der eine oder andere Verantwortliche mitliest. In Treuen OT Eich ensteht ein Feuerwehrkompetenzzentrum mit einem schönem Schlauchturm.

    Bedarf wäre für alle 3 NB.

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