Debitel 600 EUR GPRS Kosten


  • Tarif ist Telly START


    Das muss steinalt sein

  • Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Ein Vertrag verlängert sich nach 24 Monaten dann um weitere 12 Monate, wird also für die Dauer von 12 Monaten neu geschlossen.


    Nö, der vorhandene Vertrag verlängert sich automatisch. Es wird nichts neu abgeschlossen oder neu vereinbart. Das alles ist bestandteil des ursprünglich abgeschlossenen Vertrages.


    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Unstrittig ist das bisher nicht umgestellte überteuerte und unseriöse Abrechnungsmodell, eine Schande...alleine deshalb sollte man alle Register ziehen.


    Wie oft kommt es vor, dass ein Anbieter Altkunden freiwillig von sich aus auf eventuell günstigere neue Konditionen umstellt?
    Dann wären ja 95% der Anbieter in Deutschland unseriös ;-)

  • Zitat

    Original geschrieben von Jodimaster
    Tarif ist Telly START


    Das muss steinalt sein


    Das sind die gleichen GPRS Tarife


    sollte 2001 gewesen sein.


    Ich denke auch das ein Schreiben an Debitel mit der Bitte um eine Kulanzlösung das Beste ist.


    Wer rechnet heute noch mit Datentarifen von ca. 30,- per MB innerhalb D?
    Da helfen 10kb-Taktung und die Preissenkung im Rahmen der Euroumstellung nicht wirklich.


    Interessant wäre eine Statistik wieviele solcher Uraltverträge noch aktiv sind.


    Gruss
    Wolfgang

  • Aber bereits damals wurde vor den Kosten gewarnt



    Eine WAP-Seite (WML) hat durchschnittlich eine Größe von ca. 0,8 Kilobyte. Das bedeutet, beim Tarif debitel GPRS Basic können Sie für 0,29 € ca. 12 WAP-Seiten abrufen. Bitte beachten Sie, dass www-Seiten eine durchschnittliche Größe von 120 Kilobyte haben. Beim Surfen mit dem Handy im Internet werden daher um ein vielfaches größere Datenmengen transportiert als beim WAPen. So kostet das Laden einer www-Seite mit 120 KB auf Ihr Handy zum Beispiel mit dem Tarif debitel Basic ca. 3,48 €.



    Erstmal einen Brief mit Kulanz anfrage ist das beste, nicht immer direkt mit der Keule draufhauen.


    Freundlich fragen bringt einen hier vermutlich weiter

    Geschäftsaufgabe zum 01.09.2012 wegen Todesfall.

  • Zitat

    Original geschrieben von stefanniehaus
    Was hat das mit ausrauben zu tun?


    Das Posting von wwbusch sollte wohl einbisschen Ironie enthalten. ;)

    ***22 Jahre o2***

  • Zitat

    Original geschrieben von stefanniehaus
    Wie oft kommt es vor, dass ein Anbieter Altkunden freiwillig von sich aus auf eventuell günstigere neue Konditionen umstellt?
    Dann wären ja 95% der Anbieter in Deutschland unseriös ;-)


    zB bei o2. Da wurde der Kostenairbag von 60 auf 50€ gesenkt und die Bestandskunden automatisch auch. Und vor der Preissenkung wurden die 60€ Kunden auf den 40€ Kostenairbag umgestellt.


    Außerdem empfehle ich den Rat von wwbusch ebenfalls, denn manche Anbieter verlangen für dieselbe Leistung keine 5€ und bei Debitel soll man dafür 600€ blechen. Solche Berichte kamen vor einigen Monaten/Jahren wirklich häufig im TV vor, z.B. bei Ulrich Mayer´s Akte (Sat.1) und auf einmal wurden die Anbieter sehr kulant und erstatteten Beträge zurück bzw. sahen von ihren Wucher-Forderungen ab, nachdem sie von den Medien damit konfrontiert wurden. Auch die Teltarif-Redakteure haben in dieser Hinsicht schon oft was bewirkt. Schlechte Publicity ist eben schlimmer als eine 600€ Forderung.


    Und an diejenigen, die jetzt daher kommen mit "Kunde trotzdem selber Schuld, da er den Vertrag unterschieben hat" bla blub usw. -> Klar, der Kunde hat´s unterschrieben, aber der Anbieter fordert hier 30€ pro MB, was in jedem Netz und ohne Grundgebühr für 0,24€ geht - das ist nichts anderes als Wucher.

  • Zitat

    Original geschrieben von mixery
    Und an diejenigen, die jetzt daher kommen mit "Kunde trotzdem selber Schuld, da er den Vertrag unterschieben hat" bla blub usw. -> Klar, der Kunde hat´s unterschrieben, aber der Anbieter fordert hier 30€ pro MB, was in jedem Netz und ohne Grundgebühr für 0,24€ geht - das ist nichts anderes als Wucher.


    30 €/MB war 2001 bestimmt kein Wucher. Simyo bietet zwar jetzt Internet für 24 cent / MB an, hat aber bis 2007 selbst 9€/MB berechnet.


    Es haben sich im Laufe des Vertrages günstigere Alternativen ergeben, die der Kunde / Vormund nicht genutzt hat. Inwiefern der Vertrag auf Grund der Vormundschaft gültig ist, möchte ich nicht beurteilen.
    Tatsache ist aber, dass die 600€ kein Wucher sind - der Tarif kann aber auf einzelne den Eindruck vermitteln, als sei es Wucher.

    Suche: Samsung Galaxy Nexus - Kontakt via PN


    Als ich zurückkam von den Reisen und sah am Gepäckband das erste mürrische Gesicht, da dachte ich: Das ist meine Heimat. - Harald Schmidt

  • Zitat

    Original geschrieben von bLaCkFoX
    30 €/MB war 2001 bestimmt kein Wucher. Simyo bietet zwar jetzt Internet für 24 cent / MB an, hat aber bis 2007 selbst 9€/MB berechnet.


    Es haben sich im Laufe des Vertrages günstigere Alternativen ergeben, die der Kunde / Vormund nicht genutzt hat. Inwiefern der Vertrag auf Grund der Vormundschaft gültig ist, möchte ich nicht beurteilen.
    Tatsache ist aber, dass die 600€ kein Wucher sind - der Tarif kann aber auf einzelne den Eindruck vermitteln, als sei es Wucher.

    Ich wäre mir nicht sicher, ob solche Preise bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung nicht doch als Wucher angesehen und dementsprechend für nichtig erklärt würden. Davon abgesehen sind die auch heutzutage gar nicht selten.


    Nur zwei Beispiele mit im letzten Jahr direkt bei Netzbetreibern abgeschlossenen, sehr gängigen Tarifen. Bei E+/Base (Base 2/Base Web Edition/Base Pipapo) kosten auch bei 2009er Verträgen 10KB je 0,06€, also 6€/MB. Bei den Vodafone Superflat Tarifen kosten 10KB gar 0,20€, also €20/MB, selbst mit der Einstiegsdatenoption "HappyLive! UMTS", die sich bei falscher Nutzung oder suboptimaler Abrechnung schnell als Kostenfalle entpuppen kann. Wenn Vodafone auch bei noch in der Erstlaufzeit befindlichen Tarifen 20€/MB abrechnen darf, dann darf Debitel erst recht 30€/MB bei Steinzeitverträgen berechnen. Bei 2009er Verträgen ist Debitel mit 9 bis 20€/MB sogar als Provider tendenziell günstiger als der Netzanbieter Vodafone, obwohl es sich ja um eine Sternchensternchennebenleistung handelt, auf die viele oft nicht achten.


    Insofern würd' ich's bei Debitel erstmal auf dem netten, freundlichen Kulanzweg versuchen - natürlich mit Hinweis auf die weggefallene Geschäftsfähigkeit des Bruders. Meiner Laienmeinung nach wird es letztlich keine Rolle spielen, daß der Vertrag abgeschlossen wurde, als der Kunde noch voll geschäftsfähig war. Auch anhaltende Laufzeitverträge dürften sich bei Wegfall der Geschäftsfähigkeit genauso in Staub verwandeln wie beispielsweise bei Tod, Gefängnis oder Auswanderung. Daß solche Fehlleistungen auch vollkommen gesunden und geschäftsfähigen Kunden schnell mal unterlaufen steht ja auf einem anderen Blatt. Ein Freund hat von Vodafone gerade eine Rechnung über 120€ für eine einmalige Datenverbindung erhalten, die sein Telefon mittels Aktualisierung selbst verursacht hat und ihm erst nach einigen Momenten einfiel, daß sich da gerade seine sowieso teure Vodafone-Karte im Handy befand.

    Je suis Charlie

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