Ist Deutschland "bekloppt"? Ein Kommentar zur Kernkraft-Verlängerung.

  • Atomstrom ist auch nur billig weil subventioniert, gleiches Recht für (fast) alle sozusagen. Ich vermute aber mal, das die Unwirtschaftlichkeit auch bei den Reparaturkosten für alten Windräder liegen dürfte. Ich kenne hier einen Windmüller, der hat auf seinem Acker ein Windrad aus den 90ern. Da war schon 2x das Getriebe defekt und mußte aufwändig ausgetauscht werden. Kein billiger Spaß. Neue Anlagen sind vermutlich dann vom Preis/Leistungsverhältnis besser.




    Gruß Kai

  • Zitat

    Original geschrieben von Mozart40
    Wie im Artikel unten angemerkt wurde, ist die Laufzeit der Windräder nicht beschränkt. ...


    Ja ... aber erst, nachdem der Artikel geändert wurde ... siehe "Anmerkung der Redaktion". ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von Mozart40
    Atomstrom ist auch nur billig weil subventioniert, gleiches Recht für (fast) alle sozusagen. Ich vermute aber mal, das die Unwirtschaftlichkeit auch bei den Reparaturkosten für alten Windräder liegen dürfte. Ich kenne hier einen Windmüller, der hat auf seinem Acker ein Windrad aus den 90ern. Da war schon 2x das Getriebe defekt und mußte aufwändig ausgetauscht werden. Kein billiger Spaß. Neue Anlagen sind vermutlich dann vom Preis/Leistungsverhältnis besser.




    Gruß Kai


    Atomstrom wollen wir in Deutschland sowieso nicht mehr. Die Energiegewinnung aus Kohle, Erdgas und Wasserkraft rechnet sich wirtschaftlich auf jeden Fall, wenn sie nicht nur als Lückenfüller für die Grundlast herhalten müssen, sondern im Vollastbetrieb laufen. Da In unseren Breitengraden Sonne und Wind die Grundlast nicht sicherstellen können, (bezahlbare Speichermöglichkeiten fehlen),bleibt diese Art der Energiegewinnung ein Flop. Doppelte Technik vorhalten um die Lücken zu schließen wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint, ist wirtschaftlicher Unfug und macht den Strom unnötig teuer.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Atomstrom wollen wir in Deutschland sowieso nicht mehr.

    Wie kommst du auf "wir"? Ich nehme gerne Atomstrom. :)

  • Selbstverständlich gibt es noch Bürger die Atomstrom befürworten, die Sache ist aber politisch entgültig entschieden. Deutschland steigt aus der Atomenergie aus, weil eine Mehrheit der Bürger keine Kernenergie mehr haben möchte.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Nun, das bleibt abzuwarten. Siehe Japan, oder Frankreich, oder Polen, oder UK.


    Zudem wirklich die Frage ist, ob die Mehrheit der Bürger dagegen ist..... Gegenthese zu dir: Das würde bedeuten, wenn die Mehrheit dafür ist, steigen wir in die Kernenergie wieder ein?

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Naja, die Mehrheit der deutschen Bürger tickt bei dieser Frage anders wie eben z. B. In Frankreich usw. Die wird es auch in absehbarer Zeit kaum einen Stimmungsumschwung geben.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Ich denke die Mehrheit will, gerade weil alles mögliche immer teurer wird einfach nur günstige(re)n Strom.
    Ob der aus Windkraft, Kernkraft oder durch die Grünen in einem Laufrad produziert wird ist zweitrangig.


    Irgendwo muss auch Schluss sein.

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Naja, die Mehrheit der deutschen Bürger tickt bei dieser Frage anders wie eben z. B. In Frankreich usw. Die wird es auch in absehbarer Zeit kaum einen Stimmungsumschwung geben.


    Eben wieder einmal der alte fatale Zug im deutschen Nationalcharakter, der Hang zu aufgeregter bis hysterischer Prinzipienreiterei bei gleichzeitiger Verachtung jeglichen Pragmatismus. Oder um es mal mit dem diesbezüglich üblichen Verdächtigen Richard Wagner zu formulieren: "Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen tun."

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