Neuer (teurer) Personalausweis ab 01.11.10 / 01.08.21 / 01.05.25 digital Passbilder

  • Mich würde mal interessieren wie viele Grundsicherungsempfänger in ein paar Jahren mit einem abgelaufenen Perso rumlaufen, weil sie sich bei der Frage "was zu Essen kaufen oder ein neuer Personalausweis" nachvollziehbar für "was zu Essen" entscheiden.

    Als Grundsicherungsempfänger sollte man in dem Fall einfach auf Gebührenbefreiung klagen. Im Regelsatz sind nämlich nur die bisherigen Gebühren für den Personalausweis enthalten, nicht die neuen. Wenn der Regelsatz aber nachweislich kein Geld für einen Personalausweis enthält, muss die Befreiung eigentlich durchkommen.

  • Mich würde mal interessieren wie viele Grundsicherungsempfänger in ein paar Jahren mit einem abgelaufenen Perso rumlaufen,

    Ich denke ich kenne einen... Nicht böse sein Frank aber dein Umfeld kommt sicher nicht aus dem kopfschütteln raus.

  • Ja, und die muss der Grundsicherungsempfänger am Stück auf den Tisch legen. Das entspricht ungefähr den Regelsatz für Lebensmittel von einer Woche.

    Und das macht wie gesagt 2 Cent pro Tag aus. Würde der Personalausweis nicht kosten, wäre der Regelsatz zudem niedriger, weil er diese Kosten inkludiert.

  • Das mit den "2 Cent pro Tag" bringt halt nichts, weil das Bürgeramt dir keine Ratenzahlung auf den Perso bewilligt, sondern du das Geld sofort in bar auf den Tisch legen musst.


    Und im Regelsatz sind nur 26 € (umgerechnet auf 10 Jahre, also 21 Cent/Monat) für einen Personalausweis enthalten, weil der Personalausweis früher so viel gekostet hat. Wobei das nur den 10-Jahres-Personalausweis abdeckt, nicht den Personalausweis für Unter-24-Jährige der nur 6 Jahre gültig ist, den konnten Sozialhilfeempfänger schon vorher nicht finanzieren. Mit der Preissteigerung ist also kein Geld mehr für einen Perso vorhanden.

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