Hallo zusammen,
ich habe am 28.02. mein altes Auto verkauft. Ich habe mich mit dem Käufer im Straßenverkehrsamt in Bonn getroffen und er wollte das Auto direkt ummelden (sollte ins Ausland gehen, er hatte ein Zollkennzeichen organisiert).
Als wir endlich an der Reihe waren, habe ich der Sachbearbeiterin die Nummernschilder gegeben und nach einer Abmeldebestätigung gefragt. Sie hat mir mitgeteilt, dass sie die Schilder entsorgen würde, ich jedoch keine Abmeldebescheinigung erhalten würde, da inzwischen alles elektronisch übermittelt werden würde. Ich bin dann gegangen und davon ausgegangen, dass alles weitere von alleine laufen würde...
Stutzig wurde ich, als mich der Käufer ca. 1 h später anrief und mich fragte, bei welcher Versicherung der Wagen versichert sei.
Nun habe ich heute mal beim Straßenverkehrsamt angerufen und nachgefragt, ob der Wagen tatsächlich umgemeldet worden ist. Ist er zwar, jedoch erst am 08.03 und nicht in Bonn sondern in Aachen.
Ich bin heute deswegen nochmal nach Bonn zum Straßenverkehramt gefahren und habe nachgefragt, wie denn sowas passieren könnte. Dort hieß es, in 99,9% der Fälle würde die Ummeldung klappen, wenn der Käufer jedoch Steuerschulden hätte, dann würde der Wagen nicht umgemeldet werden...
Nun mache ich mir Sorgen, was passiert, wenn der Käufer in der Zwischenzeit irgendwelchen Blödsinn mit dem Auto gemacht hat (Unfall, Bußgelder usw.)?
Zu Recht?
Viele Grüße
Simon