Heimwerkerrat gesucht - 46`TV an einer dünnen (Rigibs?)Wand aufhängen?

  • Vergiss nicht, den Bohrbereich mit einem Leitungsdetektor zu prüfen. Besonders, wenn direkt darunter Steckdosen sind!


    Mit diesem Gerät kannst du übrigens auch feststellen, ob es sich um eine Metallständerwand handelt. Und in diesem Fall kannst du ja die Ständerprofile orten und nach Möglichkeit genau durch diese Profile bohren. Hält definitiv besser als nur im Gipskarton.

  • Vielen Dank, ich bin begeistert und habe in den letzten 2h ganz massiv in "Dübelkunde" dazugelernt :D


    Insbesondere das mit der Wandstärke und das der Dübel danach aufklappt und quasi von der Rückseite "gegenfixiert" war mir noch gar nicht so klar. Ich dachte bisher immer, dass ein Dübel quasi eine Schraube in der Wand hält und die Schraube gegen die äußere Belastung "hebelt".


    Nach erster Auswertung wird es wohl auf einen Mix aus Hohlraumdübeln und so einem Federklappdübel rauslaufen.


    ... und ja, eigentlich wird es auch mal Zeit für einen Metalldektor, obwohl man sich da immer denkt, dass es ja wohl gut gehen wird... ;) (aber dafür ist es bisher einfach zu oft gut gegangen ;-)


    Beste Grüße
    Andreas

    Eine Smith & Wesson übertrumpft vier Asse

  • Gut, zum Sucher meine Empfehlung:


    Bosch PDO Multi


    Findet Metall, Stromleitungen und Holz.

  • Das Prinzip der Kipp-/Klappdübel sieht man hier:



    Auf den Hertsteller habe ich bisher nie geachtet - runtergekommen ist jedenfalls noch nix. :)


    Frank



    Ergänzung:
    Wählt man bei den Klappdübeln statt der geschlossenen einfache (beidseitig offene) Muttern, kann man die Gewindestange nach der Monage bei Bedarf noch kürzen - etwa bei wenig Platz im Hohlraum. Diese Dübel habe ich als universelles Bauteil auf Vorrat im Keller - mit ein Paar Handgriffen sind sie in vielen Fällen passend zu machen. Das erspart manche Fahrt zum Fachhändler (von Baumärkten halte ich eher wenig).

  • Bei uns in der Firma ist eine Abteilung auch durch so eine "Pappwand" vom Aufenthaltsraum getrennt.


    Der Chef wollte nun auch so einen riesigen Monitor für Betriebsdaten anhängen und hat einfach, weil nichts anderes gehalten hätte, zwei Löcher durch die Wand gebohrt und das Ding von der anderen Seite mit dickem Schraubbolzen (einfach durchstecken) und Muttern festgeschraubt.


    Hält perfekt.


    Wär vielleicht auch was für dich :)

  • Im schlechtesten Fall dürfte sein Nachbar damit nicht einverstanden sein. :D Im besten Fall muß er nur mit seiner Frau diskutieren. Aber wenn der TV schon eine Diskussion auslöst, wäre "Wand durchbohren" vermutlich aussichtslos. Zumindest bei meiner Frau (und irgendwie sind sie ja eh alle gleich ;) )
    Federklappdübel find ich persönlich auch ne tolle Sache, wenn jedoch der falsche Dämmstoff in der Wand sitzt (man weiß ja nie) könnte es sein, daß es nachher nicht funktioniert, weil der Platz zum "klappen" fehlt bzw. der Dämmstoff nicht flexibel genug ist. Sollte z. B. Styropor drin sein, wird es schwierig. Imho unüblich, aber nicht unmöglich.
    Imho gibt es jedoch auch hierfür eine Befestigungslösung beim Fachhändler.
    Plan C wäre dann wohl, wenn die Löcher eh schon gebohrt sind, das Durchbohren der Wand mit oben aufgeführten Hindernissen.

  • Also die Dame des Hauses ist sowohl mit TV als auch mit der Wandlösung einverstanden :D
    Durchbohren wäre in der Tat ne Option, da auf der anderen Seite ein Bücherregal steht -> man würde also nichts sehen. Allerdings bin ich Mieter und dementsprechend skeptisch, was durchbohren in ein anderes Zimmer angeht.


    Ich habe jetzt die Hausverwaltung angeschrieben und mal nachgefragt, was das für eine Wand ist. Eigentlich hatte ich mich schon auf Metall-Hohlraumdübel eingestellt und war recht zuversichtlich als ich gelesen hatte, dass ein so ein Dübel in einer 12,5mm Gipskartonwand 0,2 kiloN halten soll.


    Aber die Hausverwaltung hat mir nun geantwortet, dass es sich um eine Bestandswand des Hauses handelt und möglicherweise eine sogenannte Rabitzwand ist. Kennt sich damit zufällig jemand aus? So wie es sich liest, scheint da dann gar kein Hohlraum hinter zu sein, was natürlich die Hohlraumdübel aus dem Rennen wirft.


    Gibt's noch Hoffnung? :confused:


    Grüße
    Andreas

    Eine Smith & Wesson übertrumpft vier Asse

  • Hier sind noch ein paar Tipps: http://www.wer-weiss-was.de/theme93/article3256677.html


    Vielleicht solltest du wirklich erstmal eine Probebohrung vornehmen, um festzustellen, was wirklich dahinter steckt. Ich weiß ja nicht, wie die Wohnung genau geschnitten ist und wie groß die Wand ist...wäre es ggf. eine Möglichkeit eine MDF-Platte davor zu schrauben? So habe ich es gemacht - war einfach und hält *dreimalaufholzklopf" :D

  • Meine Herren ... selbstverständlich besteht Hoffnung. Alles kann passend gemacht werden.


    Dass eine Platte mir vier Klappdübeln an einer Gipskartonwand nur wenige Gramm halten sollen, halte ich durch meine praktischen Erfahrungen für eindeutig widerlegt. Bei der Lektüre musst Du irgendwas falsch verstanden haben. Da kannst Du Dich noch selbst dran aufhängen, wenn Deine Verzweiflung ein unerträgliches Maß erreicht. :p


    Ist die Wand eine andere Konstruktion als bisher vermutet, gibt es auch dafür eine Lösung. Frag doch einfach mal jemanden im Bekanntenkreis, der den Zustand mit eigenen Augen sehen kann. Ein (leichtes) LCD TV-Gerät an einer Wand zu befestigen, ist wirklich keine Wissenschaft. Bei den alten Röhrenmodellen am Schwenkarm hätte man vielleicht Probleme erwarten können, nicht aber bei LCD-TVs, die platt vor die Wand geschraubt werden.


    Fang einfach an, dann wirst Du schon sehen , wie es weitergeht ... Versuch macht kluch, wie man so sagt. :)


    Frankie

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!