ZitatOriginal geschrieben von Pitter
Hast Du Dich jemals mit Europa vor dem Ersten Weltkrieg beschäftigt? Wohl eher nicht.
Gruß
Pitter
Du hast mir das Wort aus dem Munde genommen.
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ZitatOriginal geschrieben von Pitter
Hast Du Dich jemals mit Europa vor dem Ersten Weltkrieg beschäftigt? Wohl eher nicht.
Gruß
Pitter
Du hast mir das Wort aus dem Munde genommen.
Auch wenn es kurz OT geht, aber ich habe mich nicht damit beschäftigt. Deswegen verstehe ich diese beiden Aussagen nicht wirklich.
ZitatOriginal geschrieben von Pitter
Dann erzähle uns doch, wie es da aussieht. Und vor allem, wer was und wie ändern muss.
Offensichtlich ist sehr vieles in Griechenland im Argen. Es muss sehr viel geändert werden. Und das müssen "die Griechen" tun, und zwar sofort und schnellstmöglich. Stattdessen wird die Schuld anderen zugeschoben, es werden ganz ganz tolle Pläne zur Besserung der Lage beschlossen (allerdings scheint es mit der Umsetzung der Pläne in die Wirklickeit nicht weit her zu sein) und anschliessend dann wieder neue Pläne zur Besserung der Lage aus dem Hut gezaubert. Es gibt ja offensichtlich genügend Dumme, die einfach weiter zahlen und sich dafür dann auch noch beschimpfen lassen.
Gruß
Pitter
Griechenland bedarf einer grundlegenden Erneuerung der kompletten staatlichen Strukturen, Verwaltung= Chaos.
Wer zahlt weiter und wird beschimpft? :confused:
mostwanted, oler:
ZitatAlles anzeigench arbeite seit Jahren in beiden Ländern und kann CK-187 nur zustimmen. Viele Griechen arbeiten härter als Deutsche. Sozialstaat? Gibt es dort nicht. Bei Arbeitslosigkeit und einem Monatslohn ab Euro 314,17 beträgt die Leistung Euro 360 und mit einem zu unterhaltenen Familienmitglied sind es Euro 396,00 bei zwei zu unterhaltenen Familienmitgliedern sogar Euro 432. Wohlgemerkt für ALLE.
Also, eine arbeitslose Mutter mit zwei Kindern bekommt Euro 432 im Monat - für ein Jahr. Danach? Nichts. Gras fressen. Sozialhilfe kennt man dort nicht. Also wird mit Sicherheit mehr geackert, schon aus Existenzangst.
Germanien hat zwei Kriege begonnen und wurde von den USA aufgrund politischer Umstände gepäppelt. Noch nicht mal die ehemaligen Teile des Landes (DDR) wollte der Grossteil der "Ehrbaren stolzen Deutschen" zurück. Aus den einstigen Brüdern wurden schliesslich arme Verwandte. Da schäme ich mich meiner urgermanischen Abstammung, wenn ich mir überlege wie wenig Patriotismus in den meisten Bürgern steckt.
Jetzt geht es einem anderen Land schlecht, und man spielt den Gönner. Eine einzige Frage habe ich noch zu diesem Thema:
Warum war Deutschlands Regierung so blöd und hat einem EU Vertrag zugestimmt, der keine Ausschlusskriterien vorsieht? Jeder Vorstand oder GF würde für so ein Vertragswerk gefeuert werden.
Also muss es so geplant gewesen sein. Von Anfang an. Vereinigten Staaten von Europa durch die Hintertür. Wieso wurde das nie kommuniziert? Es war Vorsatz oder Fahrlässigkeit.
In beiden Fällen sollte man den ausgestreckten und auf "Pleiteländer" gerichteten Finger beugen und sich an die eigene Nase fassen. Warum fällt das so schwer?
Das geschichtliche Wissen mancher Leute ist wirklich erschreckend.
ZitatFragt sich halt nur was mich als Griechen in dem Fall die Interessen der deutschen Bevölkerung interessieren? Würde ich in der Zeit leben hieße dass das der Deutsche in mein Land eingefallen ist, mehrere Familienangehörige von mir von dem Deutschen getötet wurden und das dieser Deutsche gerade den Krieg verloren hat. Ganz ehrlich? Diesem Deutschen helfen sein Land wieder aufzubauen? Soll doch dieser Deutsche zur Hölle fahren. Soll er verhungern wie es viele um mich herum seinetwegen getan haben. 1945 wär mir das Leben meines Hundes wohl wichtiger als das aller bösen Deutschen
Ich hoffe du verstehst was ich damit meine
Nein, da die Situation überhaupt, aber wirklich überhaupt nicht miteinander vergleichbar ist.
ZitatAlles anzeigenDu nimmst den Grundpfeiler der Bürokratie (öffentlicher Dienst hat wohl in allen Ländern den selben Ruf) zum Vergleich? Die sind doch überall gleich (faul)
Davon abgesehen gehe ich von der menschlichen Seite an die Sache ran und nicht von der Wirtschaftlichen
Die Wirtschaftliche kann meinetwegen heute schon den Bach runter gehen. Undzwar Weltweit.
Die meisten die über Griechenland quatschen haben keinen blassen Schimmer davon wie es dort aussieht. Man war vielleicht mal im Sommer dort, hat über 2-3 Wochen einige Dinge gesehen und schon denkt man das man weiß wie es dort läuft. Alternativ sieht man hier die Nachrichten (natüüüüürlich ARD und ZDF denn man will ja nicht zur Unterschicht gehören) und bildet sich seine Meinung von dort. Die sind leider genauso für den A... denn die erzählen ja auch nur das was Stimmung macht.
Fliegt mal längere Zeit hin, unterhaltet euch mit Menschen die dort arbeiten und vielleicht noch eine Familie zu ernähren haben. Dann werdet ihr viel lernen. Allen voran das "sparen" gerade bei denen von denen es verlangt wird nicht möglich ist.
Faul ist der öffentliche Dienst hier offensichtlich nicht, da wir eine funktionierende Verwaltung haben.
Und beim Rest: Ich behaupte mal, das man nicht mal eine Reise nach Griechenland gemacht haben muss.
Zum Beurteilen reichen nun mal Fakten von unbestrittenen Quellen. Ich war nur einmal vor 7 Jahren in Griechenland, und schon da waren die Umstände, über die wir heute reden, teil sicht- und fühlbar, ist aber zum Beurteilen, wie erwähnt, auch mehr auch nicht nötig.
Und es gibt mehr als deutsches Fernsehen und Printmedien, weist du?!..:-)
Natürlich, wie konnte ich nur. Der liebe, gute Wilhelm wurde durch das Bündnis mit Österreich/Ungarn dazu verpflichtet den Habsburgern beizuspringen, der Mann hatte keine Wahl und war völlig überrascht und unbeeinflusst ![]()
ZitatOriginal geschrieben von mostwanted
Germanien hat zwei Kriege begonnen und wurde von den USA aufgrund politischer Umstände gepäppelt. Noch nicht mal die ehemaligen Teile des Landes (DDR) wollte der Grossteil der "Ehrbaren stolzen Deutschen" zurück. Aus den einstigen Brüdern wurden schliesslich arme Verwandte. Da schäme ich mich meiner urgermanischen Abstammung, wenn ich mir überlege wie wenig Patriotismus in den meisten Bürgern steckt.
Von Winston Churchill stammt das Zitat, man habe die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen. Wie Deine Aussagen hier ein weiteres mal bestätigen, lag er bei dieser Charakterisierung unseres etwas unsteten Nationalcharakters leider nicht so ganz falsch. Allerdings sollten sich all die Deutschen, die sich von ihrem stramm-europäischen Kadavergehorsam die Exkulpation ihrer ethnischen Zugehörigkeit erhoffen, keine Illusionen machen: Ihnen wird nicht vergeben werden, deutsch bleibt deutsch. Und sie werden die einzigen versprengten Europäer auf weiter Flur bleiben. Denn die anderen Bewohner dieser Halbinsel schämen sich nicht für das, was sie sind. ![]()
Zum Glück geht es nur um aktuelles Misstrauen gegenüber der Politik, wobei man das nicht auf Griechenland beschränken sollte sondern auf die Sichtweise über den tieferen Sinn des gesamten Konstruktes.
Politiker denken in Wahlperioden, nur Staatsmänner in Generationen.
ZitatOriginal geschrieben von mostwanted
Natürlich, wie konnte ich nur. Der liebe, gute Wilhelm wurde durch das Bündnis mit Österreich/Ungarn dazu verpflichtet den Habsburgern beizuspringen, der Mann hatte keine Wahl und war völlig überrascht und unbeeinflusst
Nein, das stimmt genauso wenig wie die alleinige Schuld für den Krieg Deutschland zuzuschieben. Da waren viele Nationen in Europa beteiligt und verantwortlich.
Wenn man die Rüstungsausgaben von Deutschland und Österreich-Ungarn mit dennen von Frankreich, Rußland und Großbritannien von 1900 bis zum Ausbruch des Krieges vergleicht, könnte allerdings das allgemein verbreitete Bild des militaristischen Deutschlands und seiner friedliebenden Nachbarn ein wenig ins Wanken geraten.
Gruß
Pitter
ZitatOriginal geschrieben von mostwanted
Natürlich, wie konnte ich nur. Der liebe, gute Wilhelm wurde durch das Bündnis mit Österreich/Ungarn dazu verpflichtet den Habsburgern beizuspringen, der Mann hatte keine Wahl und war völlig überrascht und unbeeinflusst
Nur mal so als Frage in den Raum: Was zum Henker zwang denn die Russen, den Serben "beizuspringen"?
ZitatOriginal geschrieben von Pitter
Nein, das stimmt genauso wenig wie die alleinige Schuld für den Krieg Deutschland zuzuschieben. Da waren viele Nationen in Europa beteiligt und verantwortlich.
Wenn man die Rüstungsausgaben von Deutschland und Österreich-Ungarn mit dennen von Frankreich, Rußland und Großbritannien von 1900 bis zum Ausbruch des Krieges vergleicht, könnte allerdings das allgemein verbreitete Bild des militaristischen Deutschlands und seiner friedliebenden Nachbarn ein wenig ins Wanken geraten.
Gruß
Pitter
Dem staatsmännischen Kurs Bismarcks zum Ausbau des Reiches hat Wilhelm ein zu forderndes und gieriges Streben nach Kolonialherrschaft entgegen gesetzt. Ich halte ihn wegen seiner Animositäten gegen den Rest Europas für den Erbauer des Scheiterhaufens, auf dem deutsches Streben nach Macht zu Grabe getragen und seine Geltungssucht bitter mit dem Blut der Bürger bezahlt wurde.
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