Telekom-Problem:Wechsel zur Telekom, keine Änderungen mehr möglich, da kein Bestand

  • Zitat

    Original geschrieben von BartS1975
    Ja, und eben das dürfte eigentlich nicht funktionieren... Denn Easybell arbeitet zumindest regulär überhaupt nicht mit der Telekom zusammen, nur mit Telefonica. Aber eventuell ist das eine Notfalloption bei Wechselproblemen - eine andere Hypothese fällt mir spontan nicht ein.


    Wieso wundert ihr euch darüber, daß Easybell einen Zugang über einen Telekom DSL-Anschluß realisieren kann? :confused:
    Das gab es früher häufiger, daß Leute einen T-DSL Anschluß hatten, aber keinen T-Online Zugangstarif, sondern die Zugangsdaten eines anderen Anbieters genutzt haben.
    Im Prinzip existiert das alles noch, es ist nur finanziell unattraktiv.


    Easybell bietet z.B. DSL by Call an.
    Das ist dann übrigens auch eine kurzfristige Variante für alle anderen, bei denen gerade Telekom DSL den Port besetzt hält.

    Die Revolution (der mobilen Datenkommunikation) frisst ihre Kinder.
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    Mein MMS-Server ist offline.

  • Zitat

    Original geschrieben von lanturlu
    Wieso wundert ihr euch darüber, daß Easybell einen Zugang über einen Telekom DSL-Anschluß realisieren kann? :confused:


    Weil Easybell dies (zumindest für Neukunden) eigentlich ausschließlich über Telefonica-Technik realisiert. D.h. wenn in deiner Vermittlungsstelle Telefonica keine eigene DSL-Infrastruktur hat, kannst du auch die unter "Für Telekom-Kunden" genannten Tarife nicht bestellen. Das habe ich selbst ausprobiert (in meiner Vermittlungsstelle hat Telefonica keine eigene Infrastruktur, daher wurde mir angezeigt, dass der Tarif bei mir nicht verfügbar ist).


    Dass früher viele Provider (z.B. GMX) DSL-Resale auf Telekom-DSL-Basis angeboten haben, ist bekannt - Easybell macht eben dies aber nicht.

  • Der DSL by Call Tarif setzt demgegenüber weitgehend auf der Telekom-Technik auf. Ich weiss jetzt nicht genau, wie man diese Technik nennt, aber vielleicht kann man sie in gewissem Sinne mit VPN vergleichen, nur auf einer anderen technischen Ebene.
    (Eine ganz andere Analogie ist die zu klassischen Einwahlverbindungen. An Telekom DSL-Anschlüssen kann man den Internetprovider über die Zugangsdaten bestimmen.)
    Wie gesagt, war das vor 10 Jahren nichts ungewöhnliches. Das war bevor es T-DSL Resale gab, von Bitstreamzugängen ganz zu schweigen.



    Pre-Edit:
    Kurz gesucht: Die Technik, die ich von früher in Erinnerung habe, scheint ISP-Gate zu sein. Es gibt aber auch T-DSL-ZISP und T-OC-DSL.

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  • Es ist wie lanturlu schreibt.


    Mein gekündigter Uralt-Anschluss war entstanden, indem ich den Carrier (DSL-Datenleitung ohne Bezug zum Internet) völlig solo bei der Telekom gebucht hatte und die Anbindung ans Internet bei GMX.


    Das waren zwei getrennte Verträge, für die ich auch getrennte Rechnungen bekommen hatte. Die Bereitstellung des Carriers kostete um die 20,- €, die Daten wurden von GMX nach übertragenen Datenpaketen abgerechnet. Später waren dann die ersten 2 GB inklusive, am Schluss sogar eine Full-Flat.


    Obwohl der Rechnungseinzug später komplett über GMX (als Reseller) erfolgte, kann das der Grund sein, warum meine Kündigung bei GMX keine Abschaltung des Carriers zur Folge hatte. Vielleicht auch dafür, dass GMX die Datenrate meines Zugangs nicht erhöhen konnte (weil der vom Carrier=Telekom abhängt). Wäre ich clever gewesen, hätte ich erst einmal nix gesagt - möglicherweise wäre der nicht mehr berechnete Carrier der Telekom ja bis zum Sankt Nimmerleinstag aufgeschaltet geblieben. Dann wäre easybell by Call für 8,- €/Monat eine lukrative Alternative gewesen. :p



    Zitat

    Original geschrieben von BartS1975
    ...
    Ja, und eben das dürfte eigentlich nicht funktionieren... Denn Easybell arbeitet zumindest regulär überhaupt nicht mit der Telekom zusammen, nur mit Telefonica. ...


    Das ist völlig irrelevant. Aus der Anfangszeit weiß ich noch, dass Internetzugänge wie easybell sie anbietet, faktisch auf jeden beliebigen ADSL-Carrier (m.W. Annex B) aufgeschaltet werden können. Eine Geschäftsbeziehung ist dazu (aus rein tatsächlicher Sicht) nicht erforderlich.




    Zitat

    Original geschrieben von BartS1975
    ... Aber eventuell ist das eine Notfalloption bei Wechselproblemen - eine andere Hypothese fällt mir spontan nicht ein.
    ...


    Das glaube ich eher weniger. Der easybell-Techniker, mit dem ich von der Kundenhotline verbunden wurde, reagierte zunächst ziemlich verlüfft auf meinen Vorschlag und brachte zunächst dieselben Argumente wie Bart1975. Glücklicherweise konnte ich ihn überzeugen, es wenigstens zu versuchen. Fünf Minuten später konaktierte er mich und sagte, nun habe ich offenbar DSL. Zwar mit merkwürdigen 08/15-Zugangsdaten, aber was soll's. :)


    Frankie



    Edit:
    Wenn der Kundenservice von easybell auch bei anderen Problemen flexible und vielleicht auch unkonventionelle Hilfe anzubieten versucht, könnten wir zusammen alt werden. Wenn ich auf einen Vertrag ohne Mindestlaufzeit bestehe, hat das auf die tatsächliche Laufzeit keinen Einfluss. Mein alter Vertrag bestand auch gut 10 Jahre und hätte auch noch weiterlaufen können, wenn GMX noch Vertragsänderungen hätte anbieten können.


    Ach ja:
    Meine Idee mit easybell haben Werbebanner des TT zu verantworten. Nutzer von Premium-Accounts können davon leider nicht profitieren. :p

  • Hallo,


    das Netz gehört in 99% der Fälle der Telekom. Also müßte es schon verdammt gute Gründe geben, nicht zur Telekom zu gehen.


    Ein 2 Jahresvertrag ist für mich kein Hinderungsgrund, denn in der Praxis sind sie recht flexibel.


    Welche Szenarien sind denkbar?


    Ich ziehe um - das geht auch während der 2 Jahre, sofern am neuen Standort ein T-Anschluß möglich ist und das ist er in 99,9999% aller Fälle.


    Ein anderer Anbieter mit besseren Tarifen? Wie soll das gehen, das "sparen" sie am Service oder der Qualität ein - fällt weg.


    Ich will eines Tages nicht mehr telefonieren- das ist der Worstcase, da muß ich rechtzeitig kündigen und bin dann draußen. Und selbst da gibts sicherlich eine Lösung, beispielsweise, wenn ich zur Freundin ziehe und die schon einen Anschluß haben sollte.


    Aber jeder wie er mag.

  • Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Ein anderer Anbieter mit besseren Tarifen? Wie soll das gehen, das "sparen" sie am Service oder der Qualität ein


    Wenn du meinst. :rolleyes: In dem Fall besteht natürlich keine Basis für eine Diskussion, es sei denn mit "ideologischen" Argumenten.


    Ich jedenfalls bin schon zweimal von der Telekom weg gewechselt (zweimal, weil meine zweite Anmeldung zwangsweise erfolgte) - und hab es in beiden Fällen zu keiner Sekunde bereut. :)

  • Hallo,


    da ist in der Tat viel Ideologie mit im Spiel und eigene Erfahrungen.


    Vielleicht bin ich schon zu lange dabei und habe zu viel erlebt, da verläßt einen irgendwann der "Mut zum Abenteuer" und die Lust "Neues" auszuprobieren.


    Daß die Sitten der Branche "verlottert" sind, daß auch Telekom "Agenten" gezwungen wurden, den Kunden Optionen und Tarife zu schalten, die die gar nicht wollten oder brauchten, daß Rentnerinnen ohne Computer mit "Call & Surf Comfort Plus" oder gar "Entertain" beglückt wurden, keine Frage, das hats gegeben und soll es noch geben. Da muß man auch deutlich den Finger heben und sagen, so nicht.


    Nur diese "Zwänge" sind bei den allermeisten privaten Konkurrenten genauso, wenn nicht schlimmer.


    Aber rufe ruhig mal das Beschwerdemanagement an. Wenn Du einen "Draht" zu dem Menschen findest, sind Probleme auf einmal keine Probleme mehr.

  • Habe meinen DSL-Anschluß auch schon immer bei der "guten alten Telekom". Qualität und Service stimmen da einfach. Wirklich teuer sind die heute auch nicht mehr und die paar Euro wo sie teuerer sind als der Wettbewerb sind mir Service und Qualität wert. Brauchbare Alternativen wie Breitbandinternet per Kabelanschluß stehen bei mir auf dem flachen Land eh nicht zur Verfügung. Vodafone rührt jetzt groß die Werbetrommel bei uns vor Ort für LTE-Breitbandanschlüsse. Es werden hohe Geschwindigkeiten von bis zu 50 mbit/s versprochen. Das Problem dabei ist doch daß sich alle aktiven Nutzer der jeweiligen Mobilfunkzelle die Bandbreite teilen und die Geschwindigkeit in den Hauptnutzungszeiten massiv absinken kann. Hinzu kommen noch Drosselungsgrenzen bei LTE-Anschlüssen.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Nur diese "Zwänge" sind bei den allermeisten privaten Konkurrenten genauso, wenn nicht schlimmer.


    Aber rufe ruhig mal das Beschwerdemanagement an. Wenn Du einen "Draht" zu dem Menschen findest, sind Probleme auf einmal keine Probleme mehr.


    Tja, eben das habe ich mit der Telekom (inkl. Beschwerdehotline) ganz andere Erfahrungen gemacht. Wenn allen alternativen Providern - rechtswidrig - mitgeteilt wird, dass kein DSL schaltbar sei, ist man heilfroh, wenn man nach 1 Jahr Call & Surf Basic endlich bei Vodafone oder 1&1 ist. :)

  • Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von BartS1975
    Tja, eben das habe ich mit der Telekom (inkl. Beschwerdehotline) ganz andere Erfahrungen gemacht. Wenn allen alternativen Providern - rechtswidrig - mitgeteilt wird, dass kein DSL schaltbar sei, ist man heilfroh, wenn man nach 1 Jahr Call & Surf Basic endlich bei Vodafone oder 1&1 ist. :)


    Die Festnetz-Technik ist kompliziert.


    DSL und DSL und DSL können drei paar Stiefel sein.


    Da kann dann die Technik, die der private Konkurrent haben muß, wirklich nicht da sein, was natürlich auch ein wenig aus dem Frust der Telekom-Leute her kommt, daß Leute zur Konkurrenz abwandern, was im eigenen Laden zunächst Arbeitsplätze kostet, aber - nicht lachen - auch Arbeitsplätze sichert, denn der Techniker, der Deinen Vodafone, BT, Alice, Versatel, Klipperklapper-Tel Anschluß einrichtet ist von.... Telekom (oder in ihrem Auftrag).

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