Unschlüssig über Richtgeschwindigkeit 2 Spuriger Autobahnen

  • Re: Unschlüssig über Richtgeschwindigkeit 2 Spuriger Autobahnen. Bitte Lesen !!!


    Zitat

    Originale geschrieben von Triple6hater
    (1) (...)Ich habe aber ziemlich viele Autos gesehen (meistens Frauen ) die rechts überholt haben. (...)


    Zitat

    (2) Ist echt lustig.
    Du fährst auf der Überholspur. Und dann fährt jemand links an dir vorbei. Sind wirklich zum Großteil nur Frauen. Und die sind sich nichtmal einer Schuld bewusst, und gucken fröhlich durch die Gegend.


    Zitat

    (3) Ich lasse immer ca. 50 meter abstand. Und dann kommt ne frau, überholt mich rechts, und quetscht sich darzwischen.


    Zitat

    (4) Das mit der Probezeit und Führerscheinentzug habe ich am eigenen Leibe erfahren.
    Ich war genau 43 zu schnell. Auf dem Tacho standen knapp 130. 80 km/h waren erlaubt.
    Ich finde das Leute die weniger als Richtgeschwindigkeit farhen, auch Strafen bekommen sollen. Durch solche Leute werden doch genau so viel Unfälle verursacht.


    Irgendwie ist Deine hier rübergebrachte Einstellung den Gepflogenheiten im Strassenverkehr gegenüber ziemlich daneben. Du klingst ansatzweise schon wie mein Oppa (77).


    Du hast aber nicht irgendwelche Komplexe dem weiblichen Geschlecht gegenüber? ;)


    Ich schätze Dich mal (frei interpretiert) so ein: Du bist selbstverständlich der beste Autofahrer weltweit. Die Geschwindigkeitübertretung war auch nur eine Jugendsünde. Frauen sollte man generell nicht ans Steuer lassen, damit sie Dich nicht gefährden können. Einmal im Monat traust Du Dich in Deiner aufgemotzten Kiste auf die Autobahn und muss Dich ständig über die unzähligen Idioten auf den Strassen aufregen. Du selbst fährst natürlich generell nicht dicht auf und wirst selbst ständig genötigt.


    Ich möchte Dir nicht auf den Schlips treten, nimm´ es bitte nicht allzu ernst, aber das ist der Eindruck, der sich mir beim Lesen Deiner Beiträge aufdrängt.



    40.000 bis 50.000 km Autobahn jährlich haben mir folgende Sichtweise beschert:


    Frauen verhalten sich meist unauffällig, drängeln so gut wie nie, rechts überholt wurde ich auch noch von keiner (ich lasse mich generell nicht rechts überholen). Frauen sind nur oft zu sehr auf das Fahren selbst konzentriert, sodass die Umwelt fast in Vergessenheit gerät. Der Blick ist stur gerade aus, geblinkt wird beim Ausscheren erst spät, geschaut manchmal garnicht.


    Männer hingegen machen ständig auf ihren Penis ...äh... fahrbaren Untersatz aufmerksam. Fahren gerne dicht auf und regen sich höllisch auf wenn sie nicht schnell genug voran kommen. Halsbrecherische Fahrmanöver sind auch in fester Männerhand. Allerdings gibt es so eine Art "Gentleman-Agreement". Männer legen sich oft nur mit gleichwertigen Gegnern an. Offensichtlich schnellere Fahrzeuge werden anstandslos vorbei gelassen. Bei langsamen Kleinwägen, wird oft sehr übertrieben auf den "Vorbeifahr-Willen" hingewiesen. Das ist der Jäger im Manne... :D


    Summa Summarum fahre ich genause gerne bei meinen Mädels wie auch bei meinen männlichen Kollegen/Kumpels/Freunden mit. Unterschiede gibt es im großen und ganzen kaum.


    In diesem Sinne...

  • Re: Re: Unschlüssig über Richtgeschwindigkeit 2 Spuriger Autobahnen. Bitte Lesen !!!



    Genau so ist es. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.


    - Der Beste Autofahrer bin ich sowieso.
    - Bis auf zwei kleine Geschwindigkeitsübertretungen habe ich keine mehr bagangen.
    - Bis auf Wenige, soll man Frauen nicht ans Steuer lassen
    - Und eben weil ich mich nur einmal im Monat mit einer Aufgemotzen Kiste (Corrado VR6 ) auf die Bahn traue, möchte ich das mir jeder Platz macht, damit ich problemlos durchheizen kann.
    - Auffahren tue ich wirklich nicht, da ist mir mein Leben und mein Wagen doch zu schade.
    - Und genötigt werde ich immer von Opel - und Fordfahrern die sich mit mir ein Rennen liefern wollen. Aber darauf lass ich mich nicht ein.



    Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    (ich lasse mich generell nicht rechts überholen)


    Wie stellst Du das denn an, wenn vor dir auf der Überholspur mehrere Autos fahren ?

  • Re: Re: Re: Unschlüssig über Richtgeschwindigkeit 2 Spuriger Autobahnen. Bitte Lesen !!!


    Zitat

    Original geschrieben von Triple6hater
    (...)


    Wie stellst Du das denn an, wenn vor dir auf der Überholspur mehrere Autos fahren ?


    Erstmal :top: dass Du als einer der wenigen mit ironischer "Kritik" so locker umgehen kannst! ;)


    Zur Frage:
    Kommt seltenst vor, da ich, wenn man sowieso nicht schneller voran kommt, meist das Rechtsfahrgebot beachte und die Zeit z.B. zum telefonieren nutze.


    Möchte sich aber ein Rechtsüberholer vor mir einordnen, mache ich, wenn es gefahrlos möglich ist, einfach zu oder gehe sanft aufs Gas, sodass der rechtsfahrende einfach "verhungert".

  • Re: Re: Re: Unschlüssig über Richtgeschwindigkeit 2 Spuriger Autobahnen. Bitte Lesen !!!


    Zitat

    Original geschrieben von Triple6hater
    - Bis auf zwei kleine Geschwindigkeitsübertretungen habe ich keine mehr bagangen.


    Zitat

    Original geschrieben von Triple6hater


    Ich war genau 43 zu schnell. Auf dem Tacho standen knapp 130. 80 km/h waren erlaubt.


    Ah ja...:rolleyes:



    Uebrigens, folgendes hat mir mein Fahrlehrer erzaehlt: In Deutschland wurde eine Umfrage unter 18-20 Jahre alten Autofahrern gemacht. Diese sollten sich selbst einschaetzen. 97% kreuzten "routinierte Autofahrer" an. Man stelle sich das vor, die meisten dieser Leute haben ihre Schein einige Monate bis 2 Jahre, sind noch nichtmal aus der Probezeit raus, sind gar keine bis einige Tausend Kilometer gefahren - und bezeichnen sich als routinierte Autofahrer. Nee, oder?


    Ich kann zu der Studie leider nicht mehr sagen als gerade (ich glaube in Erinnerung zu haben, dass sie vom ADAC durchgefuehrt wurde, bin mir aber nicht sicher). Kann also auch Fahrlehrerlatein sein, aber einen wahren Kern hats bestimmt.

    Walking on water and developing software from a specification are easy if both are frozen.
    – Edward V Berard

  • Ich kann dazu nur (leider) sagen, daß ich wo ich meinen Schein gerade mal 3-4 Monate hatte und gedacht habe, daß ich "verhältnismäßig viel" gefahren bin, auch gedacht habe, daß ich schon recht "routiniert" Auto fahre. War wirklich (subjektiv) so. Hatte danach ein bis zwei recht "brenzlige" Situationen, die ich einfach falsch eingeschätzt hatte und bin danach mit einer etwas anderen Einstellung ins Auto gestiegen.
    In der Retrospektive würde ich zu mir selber sagen, daß ich mich selber hoffnungslos selbstüberschätzt habe. Bin mir nicht mal sicher, ob ich "objektiv" mir den Schein als 18-jährigem selber überhaupt gegeben hätte. Bin schon teilweise "gemeingefährlich" gefahren. Vor allem mit dem M5 von meinem Dad.
    Hoffe heute ist es besser geworden. Nur durch Fahrerfahrung wird man sicherer. Irgendwo muß man ja anfangen. Man kann leider nur hoffen, daß der "erste prägende Unfall oder die erste prägende brenzlige Situation", die einen in den Ernst des Autofahrens zurück holt möglichst glimpflich abgeht.


    Gruß
    Sir

    Um wirklich Erfolg im Leben haben zu können, muß man 2 Regeln stets befolgen:


    1. Erzähl nicht alles, was du weißt.

  • Glaube mir, um ein einigermaßen guter und erfahrener Autofahrer zu sein, mußt Du schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Erst ab ca. 5 Jahre, eigentlich eher noch viel mehr und so einige Hundert Tausend KM gefahren sein, in unterschiedlichsten Autos, unterschiedlichsten Strecken, Situationen, äußeren Umständen usw. kannst Du sagen, daß Du einigermaßen erfahren bist.
    3-4 Monate ist so gesehen gar nichts.
    Ansonsten muß ich hier teilweise echt mit dem Kopf schütteln und es bestätigt mich in meiner Meinung, daß jeder Autofahrer in gewissen Abständen nachgeschult werden müßte. Am Anfang in kürzeren, dann in längeren und mit zunehmendem Alter wieder in kürzeren Abständen.
    Aber da würden so viele durchfallen, daß man das gegen Automobil- Lobby nie durchsetzen könnte. Ich behaupte mal, daß rund 70% der Autofahrer nicht imstande sind, insbesondere auf der Autobahn den Verkehr einzuschätzen und sich korrekt zu verhalten. Das entspricht etwas meiner Erfahrung.
    Und ich muß sagen, daß ich im Laufe meiner Autofahrerkarriere immer wieder aus eigenen und Fehlern anderer gelernt habe und sich mein Fahrstil und meine Einstellung zum Autofahren und dem Verkehr in diesen 9 1/2 Jahren und rund 400000km grundlegend geändert hat.
    Daher kann ich nur schmunzeln, wenn ich "3-4 Monate Führerschein" lese.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • So kan man das auch nicht bei allen sehen, ich sag nicht das ich die beste Autofahrerin bin, aber ich fahr jetzt seit fast 1 Jahr und hab bis jetzt 21.000 km gefahren dafuer brauchen einige 5 Jahre oder so.

  • Zitat

    So kan man das auch nicht bei allen sehen, ich sag nicht das ich die beste Autofahrerin bin, aber ich fahr jetzt seit fast 1 Jahr und hab bis jetzt 21.000 km gefahren dafuer brauchen einige 5 Jahre oder so.


    Naja, zwischen 10 und 20 TSD im Jahr ist eigentlich normal.
    Aber auch mit 20 TSD km kann man nicht von sehr viel "Erfahrung" sprechen. Pauschalisieren kann man das alles natürlich nicht.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Ich habe jetzt seit 1997 den Führerschein und fahre im Jahr etwa 30.000km, macht also insgesamt knapp 150.000km seit damals.
    Und trotzdem würde ich mich niemals als besonders guten oder erfahrenen Fahrer bezeichnen.
    Zum einen ist ein Großteil der Fahrten der tägliche Weg zur Arbeit, jeden Tag zusammen knapp 80km. Diese Strecken sind absolute Routine und fast täglich "passiert" das gleiche, also ist da ein "Lerneffekt" eher gering.
    Zum anderen finden fast alle meine Fahrten in einem maximalen Radius von sagen wir mal 250km statt, wirklich größere Strecken bin ich bisher kaum selber gefahren. U.a. auch, da ich lieber gefahren werde, als selber zu fahren.
    Zudem hasse ich es, allein in einer unbekannten größeren Stadt unterwegs zu sein.


    Ich hatte bereits mehr als einen Unfall, wurde mehrfach geblitzt und rückwärts längs einparken hasse ich wie die Pest und beherrsche es bis heute nicht wirklich.
    Im Allgemeinen bin ich zwar ein relativ gelassener Fahrer, aber trotzdem gibt es genügend Situationen, die ich schlicht als Stress bezeichnen würde (wobei Auto fahren ansonsten eher entspannend auf mich wirkt und mir auch Spaß macht).
    Insofern bin ich weit davon entfernt, mich als besonders routinierten oder erfahrenen Fahrer zu bezeichnen, aber andere halten sich halt direkt nach Erhalt des Führerscheins für den besten der Besten.
    Mit genau solchen Idioten, die sich maßlos selbst überschätzen, habe ich fast täglich zu tun, ändern kann man insbesondere an der heutigen Jugend in der Hinsicht recht wenig (wobei die älteren Semester mindestens ebenso stur, selbstüberschätzend und egozentrisch sein können).


    Anja
    Bei aller Liebe, aber 21.000km im Jahr sind absolut nichts besonderes, und selbst wenn du 40.000 auf dem Tacho hättest, hat das keine echte Aussagekraft über deine Fahrerfahrung und -routine. Nach einem Jahr Führerschein ist man so oder so noch nicht wirklich erfahren.
    Ob gut oder nicht, ist eine andere Frage, dazu müsste man aber eh erstmal klären, was ein "guter" Autofahrer genau ist.

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