Telekom beginnt mit Umstellung herkömmlicher Telefonanschlüsse auf VoIP

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Kündigt die Telekom meinen analogen Telefonanschluss, mag sie das tun - ....


    Was sollte es denn für die Telekom bei nicht umstellungswilligen Kunden für eine Alternative geben?
    Es bleibt doch nur die anbieterseitige Kündigung. Das Netz wird umgestellt. Daran wird sich nichts mehr ändern.


    Gruß
    Tommy

  • Mieten muss niemand einen Router bei der Telekom. War nur ein Hinweis auf diese Möglichkeit.Zwangsumgestellt auf Ip-Technik werden zur Zeit nur VDSL-Anschlüsse, alle anderen haben noch bis 2017 Zeit wenn sie keinen Ip-Anschluß möchten. Der Zug für die herkömmliche Technik Analog und ISDN fährt aber sicher in Richtung Abstellgleis.Auch du wirst dich noch mit der neuen Technik anfreunden müssen. Es gibt nur noch ein paar Jahre Schonfrist.
    Was die Alternativen zur Telekom angeht ist es doch so, das diese nicht flächendeckend angeboten werden, insbesondere auf dem flachen Land. Da gibt es oft keinen Kabelanschluß. Die Telekom hat eigentlich langfristig gar keine andere Wahl als sich von der alten Technik zu verabschieden. Die entsprechende Hardware- Technik wird es bald nicht mehr geben.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Ich wage mal zu behaupten, 95% der Kunden würden es garnicht bemerken daß sie über VoIP telefonieren, wenn man Ihnen es nicht "sagt". Hier wird so eine Welle geschoben, weil der Anbieter mal von seinen vertraglichen Möglichkeiten gebrauch macht.


    Kann echt nicht verstehen wieso all geil auf HypersuperLTE sind, aber in der Wand wie vor Hundert Jahre nen Klingeldraht wollen. Es gibt keinerlei Anwendung für nen Privatkunden die nicht über voip oder Mobilfunk alltagstauglich funktioniert.

  • alle anderen haben nicht bis 2017 Zeit. ;)
    Es gibt 50 Städte, die schon nächstes Jahr komplett umgestellt werden.


    Gruß
    Tommy

  • Genauso ist es, gegen den technischen Fortschritt kann man sich nicht dauerhaft stemmen. Macht letztendlich auch keinen Sinn, es kommt sowieso.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • [QUOTE] Original geschrieben von t-tommy1
    alle anderen haben nicht bis 2017 Zeit. ;)
    Es gibt 50 Städte, die schon nächstes Jahr komplett umgestellt werden.


    Gruß
    Tommy [/QUOTE
    Nein, ist nicht richtig. DSL-Anschlüsse sind auch dort noch nicht betroffen.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von t-tommy1
    alle anderen haben nicht bis 2017 Zeit. ;)
    Es gibt 50 Städte, die schon nächstes Jahr komplett umgestellt werden.

    Nein, dort werden nur die VDSL-Kunden umgestellt. Kunden, die nicht über die verbauten Outdoor-DSLAMs versorgt werden, also bspw. nur ADSL2+ haben, sind erst einmal nicht betroffen.

  • Zitat

    Original geschrieben von xpop
    ... Es gibt keinerlei Anwendung für nen Privatkunden die nicht über voip oder Mobilfunk alltagstauglich funktioniert.


    Auf Anhieb fallen mir ein:


    Fax, Hausnotruf, Alarmanlage. Neben mir ich kenne etliche, die zumindest einen dieser Dienste nutzen. Mein über 80 Jahre alter Vater ist der Einzige, den ich bisher kenne, dessen (Haus-) Notruf über GSM (ohne Basis am Telefonnetz) läuft. Er ist allerdings noch mobil, dass ihm mit einem reinen Hausnotruf ohnehin nicht gedient wäre.


    Die Infrastruktur solcher Systeme befindet sich erst im Aufbau, die Kassen gewähren zu den mehr als doppelt so hohen Kosten nicht einmal einen Zuschuss. In einer überalternden Gesellschaft ohne (wirkliche) Alternative zum Hausnotruf via Analogem Telefonanschluss wird die Telekom keinen Alleingang unternehmen können ohne ihren Versorgungsauftrag zu gefährden.


    Soweit ich informiert bin, geht die gegenwärtige Rechtsprechung (noch) davon aus, dass der den Universaldienstleitern obliegende Versorgungsauftrag einen analogen Telefonanschluss einschließt. So lange der Standard (langlebiger) Notrufsysteme nicht umgestellt ist, gehe ich davon aus, dass die Telekom beizeiten in ihre Schranken gewiesen wird. Bis 2017 dürften die existierenden (und gegenwärtig noch marktüblichen!) Meldesysteme sicher nicht ausgetauscht sein.


    Und wehe der erste Pflegefall jammert zur besten Sendezeit im Öffentlich-rechtlichen TV, dass er im Notfall keine Hilfe rufen kann ... dann braucht's nicht mal einen Shitstorm im Netz ...

  • Einen reinen analogen Anschluss (ohne Internetanteil) wird es auch weiter geben. Der wird dann über entsprechende Technik in der Telekom-Betriebsstelle auf IP umgesetzt. ISDN wird es in dieser Form aber nicht mehr geben. Alarmanlagen die bisher den D-Kanal für die Signalisierung genutzt haben, müssen also umgebaut / ausgetauscht werden.

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