Zitatbei 80k zu versteuerndem einkommen und 4 kindern kann man wohl nur noch knapp von "besserverdienendem" sprechen, wenn überhaupt noch.
Verheiratet, 4 Kinder, 80.000 zu versteuerndes Einkommen = 19,1 % Steuern nach aktuellem Tarif.
Sie sind in Begriff, Telefon-Treff zu verlassen, um auf die folgende Adresse weitergeleitet zu werden:
Bitte beachten Sie, dass wir für den Inhalt der Zielseite nicht verantwortlich sind und unsere Datenschutzbestimmungen dort keine Anwendung finden.
Zitatbei 80k zu versteuerndem einkommen und 4 kindern kann man wohl nur noch knapp von "besserverdienendem" sprechen, wenn überhaupt noch.
Verheiratet, 4 Kinder, 80.000 zu versteuerndes Einkommen = 19,1 % Steuern nach aktuellem Tarif.
Bei der w.o. verlinkten FAZ-graphik zur einkommensverteilung darf man übrigens einen wichtigen aspekt nicht außer acht lassen: in der graphik geht es um das "zu versteuernde" einkommen. Erfahrungsgemäß ist die differenz zwischen brutto-einkommen und zu versteuerndem einkommen aber umso größer, je mehr jemand verdient (absetzungsmöglichkeiten, steuersparmodelle, etc, die umso eher und intensiver --- zur vermögensbildung im engen oder weiteren sinne --- genutzt werden können (und werden), je höher das bruttoeinkommen ist).
In anderen worten: jemand mit einem bruttoeinkommen von 40 TEUR kommt, wenn er sehr geschickt ist, vielleicht auf ein zu versteuerndes einkommen von 32 TEUR. Jemand aus der erwähnten oberste-3%-kategorie hat aber schlechte berater, wenn seine 78 TEUR zu versteuerndes einkommen nur aus einem bruttoeinkommen von 86 TEUR resultieren. In dieser einkommensklasse ist es dann schon wahrscheinlicher, daß das tatsächliche bruttoeinkommen bei 120 und mehr TEUR liegt und durch geschickte --- wohlgemerkt legale --- gestaltung auf 78 TEUR kleingerechnet wird.
D.h. der mittelverdiener schafft es, wenn er sehr gut (beraten) ist, gerade einmal 8 TEUR oder 20% seines bruttoeinkommens steuermindernd auszugeben. Der besserverdiener mit dem scheinbar gerade einmal doppelt so hohen (zu versteuernden) einkommen hat dagegen (mindestens) steuermindernde möglichkeiten i.H. des gesamten (!) einkommens des mittelverdieners bzw. von mindestens einem drittel / 33% seines tatsächlichen bruttoeinkommens. Das bedeutet, daß die ach so üble progression schon ganz erheblich dadurch gemindert wird, daß viele legale UND illegale steuerverkürzungsmöglichkeiten überhaupt erst mit hohen (brutto)einkommen genutzt werden können.
Oder wie schon angesprochen: die effektive, unvermeidbare besteuerung des gesamteinkommens ist bei geringen einkommen dadurch erhöht (und somit ein evtl. progressionsvorteil mehr oder weniger aufgefressen), daß der geringverdiener sein ganzes einkommen zum leben ausgeben muss (und auf diese ausgaben letztlich mehr steuern entrichtet als auf sein einkommen....).
Daß der mittelverdiener (und geringverdiener erst recht) dadurch, daß er nichts oder nur viel zu wenig sparen kann, im alter dann zum sozialfall wird, wäre dann ein weiteres thema....
ZitatOriginal geschrieben von malinfo
In dieser einkommensklasse ist es dann schon wahrscheinlicher, daß das tatsächliche bruttoeinkommen bei 120 und mehr TEUR liegt und durch geschickte --- wohlgemerkt legale --- gestaltung auf 78 TEUR kleingerechnet wird.
Also da bin ich mal gespannt, wie ein Angestellter mit 120k legal auf ein zvE von 78k kommt...
ZitatOriginal geschrieben von malinfo
In anderen worten: jemand mit einem bruttoeinkommen von 40 TEUR kommt, wenn er sehr geschickt ist, vielleicht auf ein zu versteuerndes einkommen von 32 TEUR. Jemand aus der erwähnten oberste-3%-kategorie hat aber schlechte berater, wenn seine 78 TEUR zu versteuerndes einkommen nur aus einem bruttoeinkommen von 86 TEUR resultieren. In dieser einkommensklasse ist es dann schon wahrscheinlicher, daß das tatsächliche bruttoeinkommen bei 120 und mehr TEUR liegt und durch geschickte --- wohlgemerkt legale --- gestaltung auf 78 TEUR kleingerechnet wird.
.
Um sachgerecht auf Deine unsinnigen Ausführungen antworten zu können, teile uns bitte noch mit, ob Du auch Selbständige einschliesst.
Ich gehe hier in dem Thread bisher von Angestellten mit nichtselbständigen Einkünften aus.
Vorab kann ich schon sagen, selten so einen Humbug gelesen. Sorry ![]()
Den Tipp wie ich von 120k auf 78k komme würde mich -und meinen Steuerberater- auch brennend interessieren!
http://www.focus.de/politik/de…-kraeftig_aid_974680.html
Wird Zeit, dass malinfo mit seinen Steuertipps um die Ecke kommt, damit die "Reichen" sich auch schön runterrechnen können ..... ![]()
![]()

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!