Besserverdiener mit 80.000 € Jahreseinkommen?

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Hier hast duein Beispiel für die Belastung des Mittelstandes:


    http://www.handelsblatt.com/po…ehr-zahlen/5900278-4.html


    Bitte lies dir diesen politisch gefärbten Quatsch des Handelsblatts doch mal durch: "Wer ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 350.000 Euro erzielt, müsste im Vergleich zu heute nach dem Konzept der Grünen 16.978 Euro mehr Steuern zahlen."
    Alle Achtung! Das sind also bei einem Brutto von knapp 30k im Monat ca. 1,5k mehr. Ich sehe wahrhaft schwarze Zeiten auf uns zukommen. Bei einem Brutto von 41k (im Monat!) wären das knapp 2k mehr. Das kann man ja wirklich nur durch Investitionsstopp und Massenentlassungen finanzieren. (Sorry, aber bei diesen Zahlen kann ich nur polemisch werden).


    Es ist doch Konsens quer durch alle Bevölkerungsschichten und Parteien, dass unsere Schulden zu hoch sind abgebaut werden müssen. Dazu müssen m.E. eben die Leute, die das finanziell können, auch einen erhöhten Beitrag leisten, oder wie stellt ihr euch das vor?


    7650w: Es ging um die Aussage, ob die Steuerpläne 90% der Bevölkerung nicht betreffen. Das ergibt sich eigentlich auch hier aus dem Zusammenhang der letzten Seiten.


    Und was die Seriosität des Handelsblatts angeht, verweise ich beispielhaft nur mal auf folgenden Links: http://www.stefan-niggemeier.d…nkompetenzoffensive-fort/ oder http://www.stefan-niggemeier.d…ngslose-kampagnen-machen/
    Das ganze hat mit neutralem Journalismus nichts mehr zu tun.

  • Alles was dir nicht in den Kram paßt ist dann halt Quatsch und unseriöser Journalismus. Es ist eindeutig, daß mehr als 10 Prozent der Bürger von diesen dubiosen Steuererhöhungsplänen betroffen sind, wenn man alle Erhöhungspläne berücksichtigt und auch die indirekten negativen Auswirkungen auf die Bürger durch Arbeitsplatzverlust und wirtschaftlichen Niedergang mit einbezieht. Schon allein bei der Erhöhung der Abgeltungssteuer bzw. der Besteuerung der Kapitalerträge nach dem persönlichen Steuersatz sind mehr als 10 Prozent der Bürger betroffen, das wurde alles hier schon dargelegt. Beweise das dem nicht so sei, hast du bisher in keiner Weise vorgelegt.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Steuererhöhungen sind aktuell durch nichts gerechtfertigt. Der Staat nimmt soviel Geld ein wie nie zuvor, er hat ein Ausgabeproblem und kein Einnahmeproblem. Die Ausgaben müssen gesenkt werden, die milliardenschwere Steuerverschwendung muß beseitigt werden, (siehe das jährliche Schwarzbuch und die Kritik des Bundesrechnungshofes) und auch Steuerhinterziehung muß nachhaltiger bekämpft werden.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Das ist doch kein Grund nach dem Motto: die 10% schröpfen wir jetzt mal, mit dem Argument, was mich nicht betrifft, juckt mich nicht.
    Umverteiler!
    Ich habe auf Phoenix den Parteitag verfolgt und sehe sehr genau wer da sitzt.
    Und der Gabriel kann sich mit dem geschenkten Frosch jetzt was wünschen.

    Beste Grüße
    W.

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Es ist eindeutig, daß mehr als 10 Prozent der Bürger von diesen dubiosen Steuererhöhungsplänen betroffen sind, wenn man alle Erhöhungspläne berücksichtigt und auch die indirekten negativen Auswirkungen auf die Bürger durch Arbeitsplatzverlust und wirtschaftlichen Niedergang mit einbezieht.

    Durch ständiges Wiederholen wird das auch nicht richtiger.

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Schon allein bei der Erhöhung der Abgeltungssteuer bzw. der Besteuerung der Kapitalerträge nach dem persönlichen Steuersatz sind mehr als 10 Prozent der Bürger betroffen, das wurde alles hier schon dargelegt. Beweise das dem nicht so sei, hast du bisher in keiner Weise vorgelegt.


    :confused: Du musst von einem völlig anderen Thread sprechen, hier wurde das grade nicht dargelegt.

  • @bernbyer:


    Das 90% der unteren Gehälter (in deiner Wortwahl: Verdiener) entlastet werden, scheint dir egal zu sein?


    Mein Verhältnis zu Grünen ist gespalten, aber in diesen Punkten haben sie mehr Recht, wie andere.


    Es ist lächerlich, bei 4.500 Brutto und mehr im Monat von "arm", "untergang", "Entlassungen", "Investitionsbremse" zu sprechen.


    Von grundsätzlichen Fehlern in deinen Postings und Rechtsaufassungen ganz zu schweigen.

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Es behauptet ja keiner, dass man mit 4.500€ arm ist.


    Ich glaube auch, dass wir unterschiedlich an die Sache rangehen.
    Ich persönlich spreche in dem Zusammenhang immer von Vollzeitstellen. Und ich denke, dass vor allem im Süden, noch einige viele Angestellte in dem Bereich entlohnt werden.
    In den ganzen Statistiken sind ja auch alle Teilzeitstellen etc. mit erfasst.
    Abgesehen von den Personen, die das nicht freiwillig machen, ist das doch auch erstaunlich, wie wenig Vollzeit arbeiten.

    Beste Grüße
    W.

  • Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Durch ständiges Wiederholen wird das auch nicht richtiger.


    :confused: Du musst von einem völlig anderen Thread sprechen, hier wurde das grade nicht dargelegt.


    Naja, du wiederholst dich doch ständig mit deinen angeblichen 90 Prozent Entlastung, was dadurch nicht richtiger wird. Das aber Steuererhöhungen überhaupt nicht notwendig sind, die Gründe dafür habe ich ja schon dargelegt, darauf gehst du ja überhaupt nicht ein. Außerdem sollte man Wahlprogramme der Parteien nicht so ernst nehmen, da wird sowieso meist nicht alles auf den Tisch gelegt oder sie werden nach der Wahl nicht oder nur teilweise eingehalten. Das haben wir doch schon nach jeder Wahl erlebt. Beispiel: Vorletzte Bundestagswahl: SPD: Keine Mwst-Erhöhung, CDU 2 Prozent Erhöhung. Und was haben wir bekommen? 3 Prozent Erhöhung. Das war jetzt nur ein Beispiel, da könnte man noch mehr aufzählen. Meine Vermutung, es wird für fast niemanden Entlastungen nach der Bundestagswahl geben.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zu dem Thema kann ich mich nur aufregen. Zwei Personen, einer faul, einer fleissig und zielstrebig.


    Person A lernt nichts, strengt sich nicht an und verdient deswegen fast nix. Trägt keine bzw. wenig Verantwortung.


    Person B lernt fleißig, studiert jahrelang, arbeitet 60 Stunden in der Woche und ist selbst am Wochenende unterwegs, hat eine hohe Verantwortung etc.. Deswegen verdient er mehr. Weil er mehr leistet.


    Warum soll dann B immer mehr und mehr Steuern zahlen? Für den Faulen? Er zahlt doch jetzt schon mehr als alle anderen.


    Edit: Subsidiaritätsprinzip ist ja ok, aber irgendwo ist dann auch mal Ende Gelände.

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