ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von iAcer
Erschreckend, was da momentan so vor sich geht:
# hier und da mal ein bisschen verzählt
# Säcke mit Briefwahlstimmen im Fahrstuhl der Uni gefunden
# 80.000 Briefwähler als Urnenwähler gezählt ( ca. 100.000 Briefwählerstimmen wurden vermisst)
# Wahlleiter machen früher Schluss und zählen am nächsten Tag ein bisschen weiter, das vorläufige amtliche Ergebnis wird trotz fehlender Stimmen bekanntgegeben
...
Man muss da verschiedene Fälle unterscheiden. Zunächst gibt es die einfachen menschlichen Fehler. Unvermeidbar. Dann gibt es maschinelle und statistische Fehler. Vermeidbar, aber hoffentlich irrelevant. Und dann gibt es die tatsächlichen Manipulationen, die in Deutschland aber zum Glück nur in geringem Umfang stattfinden.
Wenn man sich die Natur des Menschen klarmacht, dann sollte auch klar sein, dass jemand nicht zum "besseren Menschen" mutiert, nur weil er/sie jetzt als Wahlhelfer in einem Wahllokal sitzt. In vielen Gemeinden sind es oft immer die gleichen Menschen, die Wahlhelfer sind - viele kennen sich seit Jahren und wissen oft auch, wo der andere politisch steht.
So ist es verständlich, wenn solche Leute sich zublinzeln und sagen: "Wäre es nicht schön, wenn es in unserem Dorf keine Nazi-Wähler gäbe...?" Und da die Presse und Herr Schäuble beschlossen haben, die AfD als Rechtsradikale zu brandmarken, gibt es auch Wahllokale, wo sich die Freunde zublinzeln "Wäre es nicht schön, wenn es bei uns keine ...?"
Direkt nach der Wahl gab es eine ganze Menge Rückmeldungen, dass es bei Auszählungen von AfD-Stimmen kleine Manipulationen gab. Eine davon kann man jetzt sogar in der Welt nachlesen:
http://www.welt.de/politik/deu…die-AfD-in-Frankfurt.html
Im Artikel heisst es dann, der lokale Wahlleiter sei "beim Eintragen in der Spalte verrutscht und hätte aus Versehen die Stimmen der CDU zugeschlagen". Ja, is´ klar, ne?
Aber: das sind nur kleine Manipulationen. Schade, dass es so was gibt, aber wie gesagt: das ist die Natur des Menschen. Auf keinen Fall hätte es zum Einzug in den Bundestag gereicht. Deswegen hat der Bundesvorstand der AfD gesagt, man drückt ein Auge zu und belässt es dabei. Als schlechter Verlierer will man nicht dastehen.
Was anderes wäre es, wenn es knapper ausgegangen wäre. In Hessen haben sage und schreibe 975 Stimmen den Ausschlag gegeben, dass die FDP in den Landtag eingezogen ist. In solchen Situationen sollte man wirklich jede Unregelmäßigkeit verfolgen. Oder denkt an die USA wo eine Bundeswahl auch mal mit irgendwas um ein paar tausend Stimmen entscheiden wurde... und das bei 200 Millionen Wahlberechtigten...