Bundestagswahl 2013

  • Man könnte Gehältern, Luxus-Dienstausstattungen etc. auch dadurch beikommen, indem man für die steuerliche Absetzbarkeit Obergrenzen definiert. Hier könnte auch die "1:12-Idee" integriert werden, ohne direkt in Unternehmensstrukturen eingreifen zu müssen.


    Würden Zahlungen ab einer gewissen Größenordnung nicht mehr als Betriebsausgaben berücksichtigtwerden können, wird das Problem dadurch zwaar nicht gelöst, es wäre aber ein (Anfangs-) Schritt in die richtige Richtung. Auch bei Frauenquote etc. könnte ensprechend verfahren werden. Wenn man die berücksichtigungsfäigen Gehaltszahlungen eines Geschlechts etwa auf das 1,5-fache des anderen deckelt, wäre das ein Zeichen. Ähnliches für Behinderte pp. Also im Sinne " lenken statt regeln."


    Fazit:
    Es wird nix verboten, bei Dingen, die nicht gesellschaftlichen Mindeststandards genügen, würde es für die Unternehmen aber teuer. ;)


    Aber statt drängende Probleme anzugehen, streiten sixh die Koalitionäre um irgendwelchen Klamauk wie die doppelte Staatsangehörigkeit. :(

  • Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Khaos schrieb aber, dass angeblich das Monatsgehalt des "Managers" auf das niedrigste 12-fache Jahresgehalt begrenzt sei.


    Wenn also z.B. die Putzfrau 12.000€/ Jahr verdient, darf der Manager 12.000€ x 12 = 144.000€ im Monat verdienen.


    khaos: Ist das jetzt so? Kann das in keiner Quelle finden, alle sprechen nur vom 12-fachen Lohn, selbst die Initiative hieß ja "1:12".


    Wie gesagt, das kam Sonntag Nachmittag im Deutschlandfunk, daher bin ich davon ausgegangen das das so stimmt.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Aber statt drängende Probleme anzugehen, streiten sixh die Koalitionäre um irgendwelchen Klamauk wie die doppelte Staatsangehörigkeit. :(


    Den einen ist das halt wichtig (mehr Wahlvieh!), den anderen halt nicht.

  • Gesellschaftspolitik ist schon sehr wichtig, und geraden in den letzten beiden Koalitionen viel zu kurz gekommen. Ist gut wenn da die SPD jetzt darum ringt.

  • Das ist auf der einen Seite wahr.


    Auf der anderen Seite existieren aber wirklich drängende Probleme, die ich in den Koalitionsverhandlungen (bisher) vermisse. Kann es sein, dass im Vorfeld wichtige Streitpunkte ausgespart werden, um das gemeinsame Projekt einer Großen Koalition nicht zu gefährden, bevor es begonnen hat?


    Das wäre ein wenig kurzsichtig, weil es in diesen Punkten früher oder später krachen muss, sollten sie akut werden. Ich halte es für mehr als blauäugig, wesentliche Themenbereiche "totzuschweigen" in der Hoffnung, dass man sich im Falle eines Falles schon irgendwie zusammenraufen wird. :rolleyes:

  • Am Ende lehnen die SPD-Mitglieder das Ding ohnehin ab. Ich halte diese Mitgliederbefragung ja für den größten Unfug und für ein eigentlich kaum vertretbares Risiko. Mit Basisdemokratie hat das übrigens nicht besonders viel zu tun.

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