Bundestagswahl 2013

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    ..... Die Partei mit deren Vorstellungen man 100 Prozent übereinstimmt gibt es sowieso nicht. ....


    Man findet eigentlich niemanden anderes mit dessen Vorstellungen man 100 Prozent übereinstimmt. ;)


    Das Abgeordnetenmandat ist halt ein Kompromiss.


    In Australien z.B. herrscht Wahlpflicht. Nichtwählen gilt dort nicht :D



    Steinbrück fehlt für den Amt des deutschen Bundeskanzlers u.a. das diplomatische Talent. Merkel zumindest redet nicht so unbedacht daher, daß Nachbarländer gleich die Reservisten einberufen.
    Deutsche Kanzler müssen damit leben, daß sie gelegentlich mit Adolf verglichen oder mit dessen Bärtchen geschmückt abgebildet werden. Steinbrück könnte sich diese Ehre recht schnell einhandeln, wobei dann seine Reaktion darauf auch nicht gerade leise ausfallen würde.

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Ich denke das Thema ist seit den beim Volk auf wenig Gegenliebe gestoßen Thesen "des Professors aus Heidelberg" nicht mehr Mehrheitsfähig.


    Hier hat Schröder mit seiner Diffamierung dem Steuerzahler keinen Gefallen getan.
    Leider ist das Wahlvolk auf seine unsachlichen und faktisch unwahren Äußerungen angesprungen.
    Schade drum, eine Disukussion wäre es wert gewesen. Nach dem Struckschen Gesetz wäre doch eh Luft für Veränderungen gewesen.

    Beste Grüße
    W.

  • Zitat

    Original geschrieben von 7650w
    Hier hat Schröder mit seiner Diffamierung dem Steuerzahler keinen Gefallen getan.


    Manchen Steuerzahlern schon. Aber das ist ja jetzt Schnee von gestern.

  • Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Frank: Was genau stört dich denn, bzw. was ist so kompliziert an dem Steuerkonzept?


    Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.


    1. Zunächst das Ehegattensplitting. Während die von den Roten geforderte Abschaffung unproblematisch (da verfassungswidrig und nicht umsetzbar) ist, beschreiten die Grünen - die das Splittig ebenfalls ablehnen - einen anderen Weg: Sie wollen das Splitting dynamisieren und von der Einkommenshöhe abhänig machen. Ob und wie sich das Splitting auswirkt, ist für den steuerpflichtigen, der Ausgaben im Voraus plant, also gar nicht mehr abzusehen. Überhaupt wird eine neue Hürde eingeführt, die den Steuerpflichtigen die Ermittlung/ Überprüfung ihrer Steuerschuld noch weiter erschwert. Das Gegenteil wäre aus meiner Sicht sachgerecht.


    2. Weil das Splitting im Steuerbereich ach so böse ist, soll es stattdessen bei der Sozialversicherung neu eingeführt werden. Momentan ist es so, dass Sozialabgaben nach dem Bruttolohn des Lohnempfängers berechnet werden. Rot-grüne (weiß nicht mehr genau wer) Pläne sehen vor, dass ein Einkommenssplittig eingeführt werden soll, wenn einer der Ehegatten über der Beitragsbemessungsgrenze liegt (und sein Beitrag damit durch die Deckelung nicht weiter steigt). So soll dessen über der Bemessungsgrenze liegendes Einkommen bei den Einkünften des Ehepartners zugerechnet werden. Dem Grunde nach zwar nachvollziehbar, erhebungstechnisch aber ein Irrsinn.


    3. Die Abschaffung der pauschalisierten Kapitalertragsteuer.
    Selbst die SPD, unter deren Führung sie eingeführt wurde, will von dieser Quellensteuer ohne nennenswerten Erhebungsaufwand wieder abrücken. Geplant ist die Wiederaufnahme in die Einkommensteuererklärung. So darf jeder auch das letzte Sparbuch anlässlich jeder Steuererklärung wieder herauskramen, um erst einmal bei der Bank seine Zinsen nachtragen zu lassen. Wer über dem (zwischenzeitlich ja stark abgesenkten) Freibetrag liegt, sieht sich wieder einer Fleißarbeit ausgesetzt, wenn er bis auf den letzten Knöterich alles auflisten muss.


    4. Diese Aufstellung ließe sich schier endlos fortsetzen.


    In meinem gegenwärtigen Leben werde ich jedenfalls keine Partei wählen, die den Bürger mit solchem Dummfug überziehen will. Da ist eben meine "ROTE LINIE".


    Was aber nun nicht unbedingt heißen soll, dass ich deswegen eine Partei wähle, mit der ich mich gar nicht identifizieren kann. Wollte ich meine Stimme dazu nutzen, eine Regierungsbeteiligung der SPD zu verhindern, wäre die naheliegendste Lösung, sie an die FDP zu geben ... und das geht irgendwie gar nicht ... oder doch?. :rolleyes:


    Die geplante Lastenverschiebung von Arm nach Reich begrüße ich prinzipiell sogar, aber NICHT SO!

  • Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Manchen Steuerzahlern schon. Aber das ist ja jetzt Schnee von gestern.


    Stimmt, wir driften immer mehr in Richtung DDR 2.0 und dem Anspruch Vollkasko incl. Behütung.
    Eigenvorsorge und Leistungsgedanke sind mittlerweile nur noch FDP-Thema.


    Genau für dieses Korrektiv benötigen wir die FDP, die ich übrigens nicht wähle und auch nicht in ihrer Gesamtansicht gut finde.

    Beste Grüße
    W.

  • Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    Steinbrück fehlt für den Amt des deutschen Bundeskanzlers u.a. das diplomatische Talent.


    Wohl war, was dem aber noch mehr fehlt, ist Rückhalt aus den eigenen Reihen.


    Der Parteivorsitzende und die Generalsekretärin sind doch linke Selbstdarsteller, die hinten alles umhauen was Peer Steinbrück vorne aufbaut.
    Der Herr Steinmeier ist faktisch nicht existent.


    Und komm mir keiner mit Frau Kraft, die ist imho die am meisten überschätzte Person der SPD.
    Dazu noch ein Oberwadenbeißer Oppermann, der außer Dauernörgeln nichts zu bieten hat.


    Die SPD ist mittlerweile überflüssig, die hecheln der Linken hinterher, wollen aber vordergründig nicht koalieren.

    Beste Grüße
    W.

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Das tut auch niemand und ich schon garnicht. Es geht hier um Vorwürfe, die einer Aufklärung bedürfen. Jetzt spricht Gabriel von einer Schmutzkampagne. Da sollte er schon sagen wen er damit meint. Nur den Erpresser, die Medien oder gar die politische Konkurrenz? Mir ist es zumindest nicht klar wen er damit meint.


    http://www.spiegel.de/politik/…ungsversuch-a-920957.html


    Sicherlich den Erpresser. Er wäre ziemlich schlecht beraten hier die Medien oder die politische Konkurrenz zu beschuldigen.


    Aufklärung bedarf es aus meiner Sicht vor der Bundestagswahl sicherlich nicht, da es sich hier um ein arbeitsähnliches Verhältnis zwischen der Frau und Frau Steinbrück oder deren Mutter handelt.


    Und das hat mit P. S. nix zu tun, da es hier keine Sippenhaft gibt.


    Ich wünsche mir zwar nicht, dass P.S. Kanzler wird, aber hier muss ich ihn in Schutz nehmen :D

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  • Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Ich wünsche mir zwar nicht, dass P.S. Kanzler wird, aber hier muss ich ihn in Schutz nehmen :D


    Da musst du schon selber drüber lachen, oder? :D


    Rein hypothetisch wäre das natürlich, würde es Merkel oder Brüderle betreffen, genauso gelagert, da bin ich ganz sicher. ;)


    Da gäbe es auch von der Presse natürlich nicht das eine oder andere Detail, was einer Aufklärung bedurfte.
    Der Spiegel, da kannst du sicher sein, hätte sein komplettes Politik/Inlands-Ressort auf diesen Fall angesetzt, um irgendwelche Unstimmigkeiten in den Antworten zu entdecken.


    Ist natürlich alles nur Satire, allerdings REAL-SATIRE. :D

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