Wie Anspruch und Wirklichkeit bei manchen Politikern auseinderklaffen sieht man diesen Beispiel:
Bundestagswahl 2013
- Carsten
- Geschlossen
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Zitat
Original geschrieben von bernbayer
Wie Anspruch und Wirklichkeit bei manchen Politikern auseinderklaffen sieht man diesen Beispiel:
Ich mag den Typ nicht aber diese ganzen kleinen "Enthüllungen" vor einer Wahl sind einfach nur Dummfug.
Mir ist das auch ziemlich Latte, ob der Gabriel schnell fährt oder der Steinbrück ne Putzfrau schwarz beschäftigt.
Die sollen sich um die großen Probleme kümmern.Allenfalls beim Dauergrinser Trittin würde ich auf sowas anspringen, da der immer einen auf Besserwisser macht.

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Ganz egal ist das meiner Meinung nach nicht. Politiker müssen sich schon an ihren Aussagen messen lassen, wenn sie glaubwürdig herüber kommen wollen. Den Blick für die wichtigen Probleme soll das ganze selbstverständlich nicht schmälern.
PS: Zu Trittin da fällt mir schon lange nichts mehr ein. Da bleibt nur Kopfschütteln.
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Zitat
Original geschrieben von bernbayer
Wie Anspruch und Wirklichkeit bei manchen Politikern auseinderklaffen sieht man diesen Beispiel:
http://www.merkur-online.de/ak…unterwegs-zr-3103465.htmlTypischer Mobbingjournalismus. Das einzig bemerkenswerte ist, dass es diesmal ein linker Politiker abgekriegt hat und nicht ein konservativer Politiker. Wer seine Wahlentscheidung von so was abhängig macht, der wählt auch CDU, weil Merkel ja so "glaubwürdig" sei.
Ich habe einen Freund und Kollegen, Akademiker, der hat das letzte mal die Piraten gewählt, weil die so gute Wahlplakate hätten. Manchmal muss ich mir auf die Lippen beissen, um meine Freunde nicht vor den Kopf zu stoßen.
Auf der anderen Seite spricht nichts dagegen, auch solche Artikel mal hier zu posten, werter bernbayer. Nur, weil ich weiß, dass alle Politiker berufsmäßig lügen und betrügen, müssen andere das noch lange nicht wissen. Und insbesondere im linken Lager herrscht ja eine merkwürdige Heldenverehrung vor. Da wird ERNSTHAFT unterstellt, linke Politiker seien ja bessere Menschen.
Hatte ich schon erwähnt, dass ich die Menschen an und für sich für egozentrisch und bekloppt halte?
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Zitat
Original geschrieben von bernbayer
Ganz egal ist das meiner Meinung nach nicht. Politiker müssen sich schon an ihren Aussagen messen lassen, wenn sie glaubwürdig herüber kommen wollen.Selbst unter diesem Blickwinkel sehe ich kein Problem. Gabriel hat ja kein Gesetz übertreten. Wenn Tempo 120 eingeführt würde, dann würde sich Gabriel vermutlich daran halten. Er kann sich also berechtigt auf die Position zurückziehen, ein allgemeines Tempo120 wäre ein sanfter Druck auch für diejenigen, die im Alltag zwar die Notwendigkeit einsehen, aber sich selbst nicht genügend an die Kandarre nehmen können.
Ich kann ja auch für eine Änderung des Steuerrechts sein, aber trotzdem meine Steuerabzüge mitnehmen, so lange es eben noch geht.
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Zitat
Original geschrieben von bernbayer
Wie Anspruch und Wirklichkeit bei manchen Politikern auseinderklaffen sieht man diesen Beispiel:Ist denn immer noch Sommerloch?
Auf dem Streckenabschnitt durfte der Fahrer von Gabriel 180 Stundenkilometer fahren. -
Das würde ich so nicht unterschreiben. Man findet in allen Parteien Politiker die nicht immer die Wahrheit gesagt haben. Daraus kann man aber auch nicht den Schluß ziehen, alle würden ohne Ausnahme lügen. Beim Beispiel Gabriel geht es ja nicht um Wahrheit oder Lüge, sondern um Anspruch und Wirklichkeit, zu deutsch:"Wasser predigen- selber aber- Wein trinken"
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Zitat
Original geschrieben von rasputin
Ist denn immer noch Sommerloch?
Auf dem Streckenabschnitt durfte der Fahrer von Gabriel 180 Stundenkilometer fahren.
Klar durfte das da gefahren werden. Darum geht es ja auch nicht. Gabriel hat sich für ein Tempolimit von 120 km/h ausgeprochen, geht aber nicht mit guten Beispiekl voran, indem er sich selber nicht daran hält. -
Gabriel ist nicht einmal selbst gefahren. Hier wird einfach (albernerweise) etwas konstruiert. Man darf auch durchaus davon ausgehen, dass er seinen Fahrer dazu anweisen würde, sich an ein Tempolimit zu halten - sobald ein solches existiert. Sich in vorauseilendem Gehorsam an Regelungen zu halten, die noch gar nicht existieren (und es vielleicht auch nie werden) kann auch durchaus kontraproduktiv sein.
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Das ist auch klar, ändert aber grundsätzlich nichts am Sachverhalt. Steht ja auch im Artikel ausdrücklich drin. Ein schlechtes Gewissen hatte er schon bei der ganzen Sache, sonst hätte er da keine 500 Euro gespendet.Er gibt ja auch selbst zu, daß es an ihn und nicht am Fahrer lag:
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