ZitatOriginal geschrieben von pithein
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Diese Ukrainer sind doch neben "Beobachter" auch "Polizisten" zum Schutz der ausländischen Offiziere, denn für die Sicherheit dieser Offiziere ist das Gastland zuständig, also die Ukraine.
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Du bist lustich ... im von schwerbewaffneten pro-russischen Milizen besetzten Gebiet hältst Du vier (?) unkrainische Soldaten für das geeignete Mittel, den OSZE-Trupp zu schützen?
Interessant ... aber abgesehen von dem Umstand, dass das natürlich in die Hose gehen musste, halte ich es für unvorstellbar, dass irgendjemand ernsthaft glaubt, diese Vier hätten den Schutz der Beobachter gewährleisten können.
Die Darstellung, diese vier ukrainischen Soldaten hätten dem Schutz der Beobachter dienen sollen, halte ich für vollkommen abwegig, weil mehr als ungeeignet - stattdessen sogar für kontraproduktiv, was auch jedem im Vorfeld klar sein musste.
Außer den Beweggründen Spionage oder gezielte Provokation habe ich keinerlei Idee, wozu die Vier noch hätten dienen können. Förderlich für die Beobachtermission konnten sie m.E. aus keinem erdenklichen Gesichtspunkt sein.
Hat sich die OSZE zu diesem merkwürdigen "Anhang" schon geäußert?
Edit:
Sinn und Zweck des Einsatzes der Beobachter soll ein Neutraler sein, weshalb das Wiener Dokument bestimmt, dass alle Beobachter unbewaffnet sein müssen. Diesen Grundsatz sähe ich verletzt, wenn die Beobachter bewaffnete Begleiter hätten - dann könnten sie auch gleich selbst Waffen tragen.
Andererseits ist es wirklich so, dass das Empfängerland die Sicherheit der Beobachter weitmöglichst zu gewährleisten hat ... ein scheinbarer Widerspruch, zu dem mir ad hoc nix einfällt.
Weiß hier jemand, ob bewaffneter Begleitschutz von OSZE-Beobachtern üblich ist? Quellen?