was habt ihr schon mit eurem auto erlebt?

  • Mag einfach keine E-Klasse, rein optisch. 5er und A6 sind doch viel schöner ;)


    Zum eigentlichen Thema:
    Du kannst gut Recht haben, dass ich vieleicht in einem Jahr/einigen Monaten etwas anders denken werde.
    Allerdings glaube ich, dass es oft genug vorkommt, dass jemand, weil vor ihm etwas unvohersehbare passiert und er 200 fährt, in einen schweren Unfall verwickelt wird. Auch solche Situationen haben einen nicht unerheblichen Anteil an den Unfallstatistiken.
    Außerdem bezog ich mich auf einen Reifenplatzer vor einem selber, nicht am eigenen Fahrzeug. Das nur am Rande :)
    Natürlich hängt das auch etwas vom Fahrzeug ab, in einem "kleinen" Golf fühle ich mich auch schon bei 160 etwas unwohl. (Als Beifahrer:D)

    Die Tastatur liegt einsam dort, weil father in der mother bohrt (Willy Astor)

  • gut, genau das ist richtig. ich habe jetzt seit fast zwei Jahren meinenn Führerschein, und ich werde immer mehr zum Raser. Ich mein, so weit das geht mit nem 12 Jahre alten Renault espace - nen Calibra hab ich dmait schon zersägt, mal so als Beispiel...
    Das soll aber nichts hißen -vielleicht hatte der seinen Wagen gerade neu, oder es war nicht seiner und darum hat er sich verschaltet oder so. Ich bin auch nicht Stolz drauf. Trotzdem glaube ich behaupten zu können, dass ich mein Auto in den meisten Situationen behersche. Das ist aber nur mit dem Erfahrungsschatz möglich, den ich in den letzten zwei Jahren gesammelt habe. Mit einem Firmenwagen oder fahre ich dann auch ganz normal.
    Dass ich bei Glatteis die Handbremse nutze ist denk ich mal klar, genau so bei Kopfsteinpflaster und Nässe, aber da wägt man immer ab, wo man denn da hinrutscht, und das ist sichtig. Immer überlegen, bevor man was unüberlegtest tut, egal, ob es das Rasen ist oder nicht.


    MfG M.


    P.S.: ich hatte noch keinen Unfall, obwohl es schon meiner Meimnung nach genug besch*ssene Situationen gab, gerade am Anfang meiner Fahrerkarriere. Dann bin ich mal auf nen Parkplatz, um mein Auto kennen zu lernen, und seitdem fahre ich ganz anders. Empfehle ich jedem, wenn nciht sogar ein Fahrsicherheitstraining nach gewisser Eingewöhnungsphase!

    Cuando la vida te traiga limones, pide tequila y sal o aprende a hacer limonada.


    Aber große Hunde können auch gefährlich sein. Man muss immer eine zweite Person da haben, die einen Vorderfuß hochhebt von dem Hund, dann kann er nicht nach hinten austreten. by Udo Lindenberg feat. Helge Schneider: Chubby Checker


  • Du hast den Text aber schon komplett gelesen, oder?
    Die schnurgerade dreispurige BAB war bis auf dieses eine Fahrzeug komplett frei und hat auf diesem Streckenabschnitt kein Tempolimit.
    Und selbst wenn vor mir ein Fahrzeug mit einer Panne liegengeblieben ist, taucht dieses eben nicht mal eben plötzlich 50 Meter vor mir auf, um mir keine Chance mehr zu lassen.
    Und den Suizidversuch (ich kann's nicht anders nennen) eines Geistesgestörten, der mal eben testen will, wie es sich anfühlt, wenn 2 Tonnen mit Tempo 200 in einen reinkrachen, hat IMHO relativ wenig mit Fahrzeugbeherrschung bei hohem Tempo zu tun. Nichtsdestotrotz habe ich den Wagen ja abgefangen, oder?


    PS: Der W140 ist die S-Klasse, nicht die E-Klasse (nur am Rande).


    Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    Es kommt eben immer darauf an, welches Fahrzeug von welcher Person unter welchen Umständen gefahren wird. Die Kunst liegt einzig und allein darin, dass der Fahrer sich und sein Fahrzeug, sowie die anderen Verkehrsteilnehmer nicht überschätzt.


    Bingo - you got it!

  • Stefan: Auch wenn ich ansonsten (wie meistens ;) ) absolut einer Meinung mit Dir bin, möchte ich das hier dann doch relativieren. Vermutlich hast Du es so wortwörtlich auch gar nicht gemeint. Aber es sollte so nciht stehen bleiben:


    Zitat

    Eine E-Klasse zum Beispiel lässt sich auch bei 235 km/h einwandfrei beherrschen.


    der Wagen mag bei 235 km/h sicher, gerade aus, immer noch relativ leise und "sauber" laufen, man hat ein 1A Gefühl in diesen Limos.
    Aber beherrschen ist eben zu relativ. Wenn alles normal läuft, beherrschen gute und erfahrene Fahrer den Wagen. Aber wenn eine Situation auftritt wie ein Lenkmanöver oder ein starkes Bremsmanöver, dann kann auch ein sehr, sehr guter Fahrer diesen Wagen u.U. nicht mehr abfangen.
    Die Physik läßt sich auch mit einem S600 mit allen elektronischen Helfern dieser Welt eben nicht überlisten.
    Und genau das ist eigentlich auch das Gefährliche an solchen Autos: man überschätzt sie und damit sich selbst.


    Aber gut, soll keine ewige Diskussion werden, ich wollte das nur mal relativieren.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Carsten: Ich meinte auch nicht dich, S- und E-Klasse kann ich noch unterscheiden.;) :)

    Die Tastatur liegt einsam dort, weil father in der mother bohrt (Willy Astor)

  • Zitat

    Original geschrieben von ArtIst.Max
    Dass ich bei Glatteis die Handbremse nutze ist denk ich mal klar, genau so bei Kopfsteinpflaster und Nässe, aber da wägt man immer ab, wo man denn da hinrutscht, und das ist sichtig. Immer überlegen, bevor man was unüberlegtest tut, egal, ob es das Rasen ist oder nicht.


    *kopfschüttel*


    Ich hoffe das ganze soll ein Scherz sein. Man sollte im Straßenverkehr eigentlich nie etwas unüberlegtes tun. Bremsvorgänge mit Handbremse bei solchen Situationen ist mit Sicherheit etwas unüberlegtes...

    Zitat

    P.S.: ich hatte noch keinen Unfall, obwohl es schon meiner Meimnung nach genug besch*ssene Situationen gab, gerade am Anfang meiner Fahrerkarriere. Dann bin ich mal auf nen Parkplatz, um mein Auto kennen zu lernen, und seitdem fahre ich ganz anders. Empfehle ich jedem, wenn nciht sogar ein Fahrsicherheitstraining nach gewisser Eingewöhnungsphase!


    Ein Fahrsicherheitstraining halte ich auch für gut, man kann immer noch etwas dazulernen (unabhängig vom Alter/Fahrpraxis). Ein Parkplatz auf dem i.d.R. ebenfalls die StVO gilt ist aber nicht der geeignete Ort dafür. Ich wüßte auch kaum etwas was man dort lernen kann (außer den Gebrauch der Handbremse). :rolleyes:


    Und nochmal zu der ganzen Diskussion über die Sicherheit bei hohen Geschwindigkeiten. Es ist egal wie hoch die eingetragene Höchstgeschwindigkeit ist oder wie gut man sein Auto beherrscht, es gibt immer Fälle in denen einem etwas passieren kann (auch bei Tempo 120).


    Warum führen wir dann nicht auch wie in anderen Ländern ein generelles Tempolimit ein und heben das Rechtsfahrgebot auf. Ist doch wunderbar wenn dann alle mit 120 auf der AB sind, für Überholvorgänge mal eben slalomartig von der linken in die ganz rechte Spur wechseln und wieder zurück. Falls jemand mal auf einem US Highway unterwegs war kennt man das. :rolleyes:


    BTW ich bin eigentlich bei freier Strecke auch recht zügig unterwegs und hätte mich in der Situation wahrscheinlich genauso verhalten.


    Gruss


    Philipp

  • Zitat

    Original geschrieben von phoneman
    (...)
    Warum führen wir dann nicht auch wie in anderen Ländern ein generelles Tempolimit ein (...)


    Gruss


    Philipp


    ...weil in dem vergleichsweise kleinen Deutschland 53.000.000 Fahrzeuge unterwegs sind, noch unzählige Reisende dazu kommen und die paar tausend Autobahnkilometer damit hoffnungslos überlastet wären, was Megastaus ohne Ende provozieren würde. Die Situation in Deutschland ist eben nicht ohne weiteres auf das europäische Ausland übertragbar.


    @JoPi: Die Beherrschbarkeit eines Fahrzeuges ist natürlich auf normale Umstände bezogen.



    Stefan

  • Die Frage war auch eher ironisch gemeint. Ich persönlich bin nicht der Meinung das ein Tempolimit die Sicherheit groß erhöhen wird. Abgesehen davon gilt ja jetzt schon an gefährlichen Stellen ein Limit (imo durchaus berechtigt).


    Ob die freie Fahrt für freie Bürger hierzulande irgendwie die Stauproblematik bewältigt wage ich zu bezweifeln. Bei 53 Mio. + X Fahrzeugen hilft leider nur ein großzügiger Ausbau des Autobahnnetzes. Wenn ich mir die Lage in Hamburg und Umgebung mal so anschaue dann hilft nur ein Ausbau der AB weiter...
    Beispiel Hamburg - Bremen:
    Zweispurig, teilweise ohne Limit. Trotzdem kann man zwischen 6:00 und 22:00 im Schnitt 120 fahren. Dort könnte genauso ein 120 Limit gelten, der Verkehr läßt eh nicht mehr zu.


    Beispiel Hamburg - Kiel
    Siehe oben. Es gibt einfach zuviel LKW's auf den Straßen. :(


    to be continued...


    Allerdings muss hier auch die Verkehrspolitik der Stadt loben. Es wird durchaus Geld in den Ausbau investiert und die vorhandene Strecken und Systeme werden besser genutzt. So wird z.B. bei wenig Verkehr mit der vorhandene elektr. Leuchtzeichenanlange das Limit erhöht bzw. stadtauswärts sogar ganz aufgehoben. Das hilft zwar nicht gegen das Verkehrsaufkommen, aber wenigstens kann man abends bei fast leerer AB auch mal etwas zügiger unterwegs sein. ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von Stefan


    Es kommt eben immer darauf an, welches Fahrzeug von welcher Person unter welchen Umständen gefahren wird. Die Kunst liegt einzig und allein darin, dass der Fahrer sich und sein Fahrzeug, sowie die anderen Verkehrsteilnehmer nicht überschätzt.


    Stefan


    ...in der tat! es kommt auf erfahrung und einschätzung seines eigenen könnens an. wie bereits erzählt: ich habe einige hundertausend kilometer auf dem buckel und fahre auch mal 2000-3000km an einem wochenende. und natürlich bin ich nicht noch nie in einer brenzligen situation gewesen, in der ein unerfahrener autofahrer schnell n unfall gebaut hätte:


    es hatte im frühling geregnet. vor mir lag eine scharfe rechtskurve am ende einer 50er-strecke. ich gehe vom gas und gehe auf 40 runter kurz vor der kurve will ich auf 30 bremsen, um dann die kurve zu nehmen. aber nichts mit bremsen. der wagen rutscht einfach weiter gerade aus. ja! pollen und regen ergeben eine super schmierseife! das ist mindestens genauso glatt wie auf eis! in diesem moment kommt ein anderer wagen um die kurve. er sieht mich und will abbremsen. er hat auch keine möglichkeit, auszuweichen. er rutscht mir von rechts immer näher. ich bin schon auf seiner spur. jeder unerfahrene fahrer würde weiter auf der bremse stehn, weiterhin sein lenkrand rechts angeschlagen halten und beten und hoffen, dass nichts passiert. wenn er mehr drauf hat, denkt er in diesem moment an die handbremse. damit hätte er sich aber mit eingeschlagenem lenker, dennoch gedreht. und ein erfahrener fahrer registiert schnell die umgebung, sieht, dass der gehweg in der kurve leer ist, löst die bremse, lässt das lenkrad los, damit es wieder zurückspringt, gibt gas und zieht somit links am entgegenfahrenden fahrzeug vorbei. nichts passiert. ...natürlich ist diese situation sehr umgebungsabhängig, aber es war die einizige möglichkeit, in diesem fall, ein unfall zu verhindern. und genau diese möglichkeit gilt es, in solch einer situation zu finden.


    im winter. ich stehe an einer roten ampel in einer nebenstraße. die straßen sind sehr glatt. ich sehe im rückspiegel ein fahrzeug näher kommen. ich schätze ihn zu schnell. ich geb gas und fahre zur seite, dabei fahre ich über die haltelinie, aber bleib noch hinter der ampel. der wagen kommt erst neben mir zum stehen... er steigt aus und bedankt sich. ich fahre los und schaue in den rückspiegel. er steht immernoch. scheint sich erstmal erholen zu müssen.

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