Islamistischer Terror in Europa

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Was hat die "Lügenpressediskussion" eigentlich mit dem islamistischen Terror zu tun?


    nichts, aber sie macht Demonstrationen dagegen schwierig, weil egal, wer da gegen islamischen Terror wettert, rechtsradikal ist. So wollen es die Schreiberlinge.

  • Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Natürlich gibt es in der Presse manchmal Fehlmeldungen oder schiefe Darstellungen. Das sind Menschen, die dort oft unter enormen Zeitdruck arbeiten und dementsprechend auch mal einen Fehler machen.

    Nochmal: Es geht nicht um unbeabsichtigte Fehler oder Nachlässigkeit. Da hat jeder Verständnis und das passiert uns allen gelegentlich.
    Es geht um systematisch gepflegte Zerrbilder.


    Ich habe das bei der Friedenswinter-Demo vor Gaucks 'Wohnzimmer' miterlebt.
    Natürlich gab es dort auch Trittbrettfahrer mit rechter Gesinnung oder anderen Motiven - wie überall.
    ...wobei ich einige der Scharfmacher eher im Staatsdienst verorten würde :flop:


    Von den Medien wurde die Veranstaltung bereits im Vorfeld als 'rechts' stigmatisiert, obwohl deren Ziele und Bekenntnisse für jedermann nachzulesen sind Einen Eugen Drewermann (dortiger Redner) für 'brandgefährlich' zu halten, ist wie die Feuergefährlichkeit des Wassers zu beschwören :gpaul: Ich habe die Diskrepanz zwischen Medien-Wahrheit und Wirklichkeit live erlebt. Deshalb werde ich jetzt stets hellhörig, wenn wieder jemand die 'Rechte Mundtotmach-Keule' schwingt :apaul:
    Es entpuppen sich einfach zu viele (gefakte) Rechte als Journalisten oder informelle Mitarbeiter im Staatsdienst :apaul:

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Was hat die "Lügenpressediskussion" eigentlich mit dem islamistischen Terror zu tun?


    Die Verbindung wird von der Presse gerade selbst hergestellt
    Die Pariser Mörder quasi als Erfüllungsgehilfen von Pergida.
    18000 Demonstranten mit Mördern gleichzusetzen ist alles andere als seriös.
    Das hat imho eher den Charakter von Propaganda :(

  • Robert hat das doch recht gut erklärt:

    Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Das hat sie nicht getan, sogar im Gegenteil - in fast allen Berichten wurde darauf hingewiesen, dass nicht nur Rechtsextremisten mitlaufen. Was die Presse aber getan hat: Sie hat aufgedeckt, wer sich unter den Organisatoren der Pegida-Demonstrationen so Unappetitliches tummelt - und das ist genau die Aufgabe von Printmedien: recherchieren. Eigentlich muss man der Presse daher dankbar sein, dass sie den Teilnehmern, die eher aus bürgerlich-konservativen Kreisen kommen, zeigt, woran diese eigentlich mitmachen. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass von den Organisatoren dann schnell das 'Lügenpresse'-Geschrei skandiert wurden.


    Ein "Zerrbild" wäre es etwa, wenn die Presse verschweigen würde, wer teils solche Demos organisiert.


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    18000 Demonstranten mit Mördern gleichzusetzen ist alles andere als seriös.


    Das liest du aus dem Artikel der FAZ? :confused: (Hervorhebung im Zitat von mir)


    Ich sehe es eher umgekehrt: Pegida hilft den terroristischen Organisatoren leider bei deren Ziel, eine Spaltung und Konfrontation "Westen" <->"Islam" herbeizuführen.

    Mit Grüßen ...

  • Der Westen und Islam sind 'gespalten'. Die Werte, insbesondere die Definition von Freiheit sind so unterschiedlich, dass es kaum noch gespaltener geht.

  • Ok, hätte mich anders ausdrücken sollen:
    Besser nur "Konfrontation". Gespalten werden sollen eher die Menschen, das hätten die Terroristen gerne. Sie versuchen, mit ihren Aktionen möglichst vel zu erreichen, quasi als Katalysator. Darum geht es Terrosristen ja immer.


    Das sollte man nicht mitmachen oder fördern.

    Mit Grüßen ...

  • Wie gesagt, ich maße mir kein Urteil zu Pagida an, da ich keine vertrauenswürdigen Informationsquellen darüber habe - habt bitte Verständnis, wenn ich mich diesbezüglicher Diskussion hier enthalte :o
    ...ich lese deshalb aber gern mit :cool:
    Über die vielfältigen Zerrbilder können wir in den Themen diskutieren, bei denen ich mitreden kann.

    Zitat

    Original geschrieben von rajenske
    Das liest du aus dem Artikel der FAZ? (Hervorhebung im Zitat von mir)

    Den Mördern von Paris wird der Ausspruch "Die reden nur, wir tun was" (Die = Pegida) in den Mund gelegt
    Wie soll man das bitte anders verstehen als die Gleichheit der Ziele :confused:

  • Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Natürlich gibt es in der Presse manchmal Fehlmeldungen oder schiefe Darstellungen. Das sind Menschen, die dort oft unter enormen Zeitdruck arbeiten und dementsprechend auch mal einen Fehler machen. Zudem gibt es natürlich eine große qualitative Streuung - gute, schlechte, miserable Zeitungen, reißerische Sendungen, Journalisten, die ein abstruses Verständnis ihres Berufs haben ebenso wie solche, die diesen exzellent beherrschen. Alles andere wäre völlig merkwürdig. Was aber Pegida macht - diese Bewegung kritisiert nicht mangelnde Sorgfalt, sondern es sieht in all dem ein böses Komplott, eben das Wirken der 'Lügenpresse'.


    Tatsächlich ist die Kritik an dieser 'Lügenpresse' nur Ausdruck der Enttäuschung darüber, dass die Zeitungen nicht genau das drucken, was man gerne lesen würde, sondern sogar manchmal Sachen schreiben, die einem nicht so gefallen und dem eigenen Welt- und Feindbild widersprechen.


    Das ist eben manchmal etwas mühsam mit der freien Presse.


    Tatsache ist nun einmal, daß alle Untersuchungen belegen, daß die deutschen Journalisten (gemäß ihrer Selbsteinstufung wohlgemerkt) im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung extrem weit links stehen. Die unter Journalisten mit Abstand beliebteste Partei sind die Grünen, gefolgt von der SPD. Wenn nur Journalisten wählen dürften, hätten wir im Bundestag seit vielen Jahren eine stabile rot-grüne 2/3-Mehrheit.


    http://de.statista.com/statist…rnalisten-in-deutschland/


    http://www.google.de/url?sa=t&…k1w&bvm=bv.83339334,d.ZWU


    https://www.dfjv.de/documents/…nnen_und_Journalisten.pdf


    Daß man aus einem solchen Milieu keine objektive Berichterstattung erwarten kann über Themen wie Pegida, Zuwanderung, AfD oder Umwelt-, Familien- und Europapolitik, sollte niemanden überraschen. Dabei ist die klassische "Lüge" auch nur eine sehr selten angewandte Methode der Desinformation. In Zeiten des Internets sind die meist leicht zu entlarven. Aber auch mit Hilfe von Halbwahrheiten, durch Totschweigen, durch Weglassen, bewußte Fehlinterpretation, einseitige Themenwahl, Schwerpunktsetzung, Darstellung, Kommentierung und Wortwahl, Auswahl von Bildmaterial etc. kann man eben ein vollkommen verzerrtes Bild der Realität erzeugen. Man kann die Wirkung einer Lüge auch erzielen ohne explizit die Unwahrheit zu schreiben. Da braucht man garkeine "Verschwörung" zu unterstellen, es reicht schon, wenn die große Mehrheit der Journalisten das gleiche einseitige Weltbild teilt, um den Begriff "Meinungsvielfalt" ad absurdum zu führen.

  • Zitat

    nichts, aber sie macht Demonstrationen dagegen schwierig, weil egal, wer da gegen islamischen Terror wettert, rechtsradikal ist. So wollen es die Schreiberlinge.


    Die Schreiblinge werden auch nur gelenkt, von den Lenkern unseres Landes. Aber wie sollen diese reagieren zugeben das Sie versagt haben mit Ihrer Einwanderungspolitik, eher unwarscheinlich! Wer sägt gern den Ast ab auf dem er sitzt! Da wird eher versucht diejenigen zu diskreditieren und in die Rechte Ecke zu stelllen die es wagen den Finger in die Wunde zu legen.


    Aber auch sonst bleiben nicht viele Möglichkeiten auf rechtstaatlicher Basis. Deutschland allein hat ca. 5 Millionen Muslime die hier leben, die kann man sich nicht so einfach wegzaubern oder unter Generalverdacht stellen. Wenn man da anfängt als Medium noch Öl in Feuer zu gießen, gibt es den ganz grossen Knall. Also muss die Presse beschwichtigen bevor es komplett aus den Fugen gerät, und wir uns gegenseitig an die Gurgel gehen.


    Der Staat hat ja auch eine Schutzfunktion der Muslime gegenüber die sich nicht radikalisieren und sich normal am Gesellschaftsleben friedlich beteiligen.


    Also wird es so weitergehen, das der nächsten terroristische Angriff kommen wird, und Europa aus Angst der Eskalation diese Opfer als die Taten von Einzel religiös Fehlgeleiteten präsentiert und die Opfer abschreibt als Kolleteralschaden.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Den Mördern von Paris wird der Ausspruch "Die reden nur, wir tun was" (Die = Pegida) in den Mund gelegt
    Wie soll man das bitte anders verstehen als die Gleichheit der Ziele :confused:


    Die von dir zitierte Stelle finde ich nicht im FAZ-Artikel. Das steht nirgends.

    Mit Grüßen ...

  • Zitat

    Original geschrieben von rajenske
    Die von dir zitierte Stelle finde ich nicht im FAZ-Artikel. Das steht nirgends.


    Blockierst Du Bilder? Die Karrikatur ist ja nun eindeutig. Und eine Frechheit, dass der Presserat hier nicht einschreitet...

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