Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?

  • Davon haben wir einige im Bekanntenkreis, welche meistens in irgendwelchen mit der Autoindustrie zusammenhängenden Jobs arbeiten. Aber ich behaupte mal das keiner von denen regelmäßig in irgendwelchen Inernetforen unterwegs ist. Die sind eher froh wenn sie in ihrer Freizeit nicht vor den Rechner müssen


    Die Freizeitgestaltung erschöpft sich im Essen gehen, Reisen, Veranstaltungen, Konzerte u.s.w. Quasi alles das, was der durschnittlliche Forenuser eher weniger unternimmt.

  • Zitat

    Original geschrieben von SAR
    Davon haben wir einige im Bekanntenkreis, welche meistens in irgendwelchen mit der Autoindustrie zusammenhängenden Jobs arbeiten. Aber ich behaupte mal das keiner von denen regelmäßig in irgendwelchen Inernetforen unterwegs ist. Die sind eher froh wenn sie in ihrer Freizeit nicht vor den Rechner müssen


    Die Freizeitgestaltung erschöpft sich im Essen gehen, Reisen, Veranstaltungen, Konzerte u.s.w. Quasi alles das, was der durschnittlliche Forenuser eher weniger unternimmt.


    Kenne ich auch so. Allen, die diesem Personenkreis zuzurechnen sind, sind Internetforen völlig unbekannt. Die haben im Ansatz schon keine Idee, wo man sich Informationen zu Fachfragen besorgt. Die lassen solche Probleme generell lösen.

  • Da habt ihr vielleicht ein falsches Bild. Nicht jeder der entsprechend verdient gibt es mit beiden Händen wieder aus, ist nur mit anderen Freizeitaktivitäten beschäftigt oder ist sich zu fein selbst die Antwort auf eine Frage oder zu einem Problem zu suchen. Eine Verallgemeinerung ist hier schwierig. Zumal 10.000 EUR brutto pro Monat auch nicht fernab von allem erdenklichen liegt. Einkommensmillionäre - da denke ich auch, dass der Anteil relativ gering sein wird, wobei es auch dort sicher Ausnahmen geben wird.

    "You can't connect the dots looking forward, you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your god, destiny, life, karma, whatever." Steve Jobs

  • Es ist eher sogar so, daß sie weniger ausgeben als ich, der vielleicht nur die Hälfte verdient. Z.b. wäre ich im Vergleich bei den Ausgaben für Handys absoluter Spitzenverdiener. Der Kreis der Verdächtigen bekommt hingegen regelmässig das neuste Modell durch die Firma und funkt privat eher noch mit dem abgedaddelten Iphone 4S. Die Prioritäten bei den Ausgaben liegen eher woanders. Scheinbar macht man sich mit steigendem Gehalt mehr Gedanken über die Sinnhaftigkeit der Ausgaben :)

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    2000€ Brutto sind aber nicht der Normalverdienst, jedenfalls nicht z.B. für die Leute, die z.B. hier im Forum qualifiziert mitdiskutieren können. Hier im Forum wird es einige geben , die monatlich >10.000€ brutto verdienen. Wenn dann noch beide Partner in der Größenordnung verdienen, und das Geld nicht verprassen, ist im Alter alles möglich.

    Afaik liegt in Deutschland das mittlere Einkommen bei so 25.500€ brutto p.a. und das mittlere Vermoegen bei 53.000€.

  • Auch wenn mir nicht bekannt ist, wieso hier im allgemeinen eine 10 TEUR-Grenze definiert wurde, kann ich ebenfalls beobachten, dass Besserverdienende nicht unbedingt das Geld beherzter ausgeben als weniger gut Verdienende.


    Auch ist es so, dass darunter viele normale Leute vorzufinden sind. Also nicht nur welche, die nur auf dem Golfplatz herumgockeln. Das ist so ein Klischee. Dass sich das Freizeitprogramm nicht so stark vor dem Fernseher abspielt ist dagegen durchaus so. Essen gehen, reisen, Veranstaltungen, Konzerte etc. sind jetzt nicht außergewöhnlich. Was das Einkommen und die Frequenz von Foren betrifft; da gibt es vermutlich keinen statistischen Zusammenhang.


    Gut Verdienende schauen in der überwiegenden Mehrzahl auf ihr Geld. Sie legen es bedacht an und sie achten auch sehr auf ihre Kostenseite/Ausgaben. Qualität ist aber schon ein wichtiges Merkmal bei Konsumentscheidungen. Viele prüfen regelmäßig ihre Verträge und suchen nach Optimierungsmöglichkeiten. Seht es mal so: Die meisten Menschen häufen kein Vermögen an, wenn sie es planlos und unbedacht zum Fenster herausschmeißen. Sparen ist harte Arbeit und das wird manchmal vergessen.


    Ich war mal in früheren Tagen bei einer Veranstaltung derer (die hier als Besserverdiener deklariert werden), da hat ein gut betuchter Kunde (und das ist kein Witz, sondern tatsächlich passiert) eine Tasche mit ein/zwei Tupperdosen mit dabei gehabt und sich heimlich vom guten Büffet was eingepackt. Zwar ein Extremfall, aber das kommt auch vor und zeigt, dass man nur durch Verzicht oder teilweisen Verzicht etwas zurücklegen kann.


    Auf der anderen Seite ist häufig zu beobachten, dass gerade weniger gut Verdienende mit Statussymbolen unterwegs sind. Ihr braucht Euch nur mal in den Innenstädten umschauen, wer da mit Michael Kors oder Luis Vuitton Taschen herumläuft. Das gilt auch für offensive Markenklamotten/-Produkten (mit hohem Wiedererkennungswert). Viele sind bereit, z. B. für ein iPhone oder ein anderes Flagschiffmodell horrende Verträge zu zeichnen, damit sie ein subventioniertes Telefon bekommen, auch wenn diese Verträge in Relation zum Einkommen hohe Ausgaben darstellen, die anderweitig eingrenzen. Auch kann man beobachten, dass viele Kleinverträge im Sinne des Luxus, welchen man sich gönnt- (Sky/Zeitungsabo/etc.) in Summe hohe Ausgaben verursachen. Leider werden solche Ausgaben oftmals zu Lasten anderer wichtiger Dinge bevorzugt. Bedeutet, dass die Haftpflichtversicherung oder die Altersvorsorge teilweise weniger als wichtig empfunden wird als der Telefon oder XY-Vertrag. Konsumausgaben verdrängen damit Vorsorgeüberlegungen. Man lebt ja jetzt und nicht später, sind so Sprüche, die da oft kommen.

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